Südtirol im Film

Das Amt für Film und Medien verfügt über ein breit gefächertes Angebot an Dokumentarfilmen zum Thema Südtirol, die großteils von Südtiroler Filmemachern stammen. Diese Filme sind in unserem Medienshop erhältlich und können auch in unserer Mediathek ausgeliehen werden.

Medienshop

  • Überall wo wir sind

    Überall wo wir sind

    DVD, 94 Min., 2018 Ein Film von Veronika Kaserer.
    Heiko, 29, ein lebensfroher Tanzlehrer aus Berlin, kämpft seit 7 Jahren mit einer tödlichen Krankheit. Als sich die Familie und seine Freunde daran gewöhnt haben, dass Heiko allen Prognosen zum Trotz einfach immer weiterlebt, kommt er zum Sterben nach Hause. Aber auch jetzt geben Heiko und vor allem sein Vater Jürgen die Hoffnung auf ein Wunder nicht auf un nähren diese täglich. Im Gegensatz dazu versucht Karin ihn auf den kommenden Tod vorzubereiten und ihrem Sohn von ihrer Nahtoderfahrung zu erzählen, findet aber nicht den passenden Moment. Denn Tag und Nacht drängen sich viele liebende Menschen um Heikos Bett, um seine letzten Wochen in seiner Nähe zu verbringen, gemeinsam zu weinen und auch herzhaft zu lachen. Ein preisgekrönter Dokumentarfilm über Trauer, der uns zeigt, wie lebenswert das Leben ist.

    Tel. 0471 412939

    E-Mail: verena.wachter@provinz.bz.it

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  • Herbert Pixner & the Italo Connection

    Herbert Pixner & the Italo Connection

    DVD, 83 Min., 2021 A Roadmovie by Christoph Franceschini und Mauro Podini
    „Ich wollte wieder einmal etwas Lautes, etwas Dreckiges machen, wo wir volle Kanne spielen“, beschreibt Herbert Pixner die Idee hinter dem Projekt. „The Italo Connection“ sind eine Art Supergroup mit Mario Punzi (Drums), Max Castlunger (Percussion), Marco Stagni (Bass), Martl Resch (Sax), Alex Trebo (Keyboards) und Manuel Randi (Guitar). Christoph Franceschini und Mauro Podini haben die Band mit Kamera und Mikrophon auf der gesamten Tour 2019 begleitet. Von Sterzing bis Hamburg über Rankweil, Salzburg nach Berlin. Herausgekommen ist ein packendes Roadmovie über das Tourleben der sieben Musiker, den Menschen und Musiker Herbert Pixner und die Leidenschaft zur Musik.

    Tel. 0471 412939

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  • Vergissmeinnicht. NS-Medizirversuche an Südtiroler Kindern

    Vergissmeinnicht. NS-Medizirversuche an Südtiroler Kindern

    DVD, 56 Min., 2021 Ein Dokumentarfilm von Lisa Hintner und Christoph Wieser.
    Eigentlich sollte sich das Schicksalsblatt der Südtiroler Familien fernab der faschistischen Knute, der Italianisierungspolitik, zum Besseren wenden. Daran glaubte die Mehrheit der Südtiroler unerschütterlich. Doch für die Schwächsten der Bevölkerung tritt das Gegenteil ein, für sie beginnt mit der Option für das Deutsche Reich die Fahrt in den Tod. Von Südtirol nach Mils bei Innsbruck bis nach Kaufbeuren/Irsee in Bayern. Eine Dokumentation über den letzten Weg von Josef, Fidelius, Konrad und weiteren Südtiroler Kindern, die durch NS-Medizinversuche oder überdosierte Medikamente ermordet wurden. Sie hinterlassen zermürbende Fragen: Was konnte Südtirol von der NS-Vernichtungsmaschinerie wissen? Was ist unser Erbe? Produktion: Wieser Media, Bruneck

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  • Ban Schuischta. Der alte Schuster im neuen Sexten

    Ban Schuischta. Der alte Schuster im neuen Sexten

    DVD, 36 Min., 2021 Ein Film von Lisa Hintner
    Sexten. Heute eine Tourismushochburg. Einst ein Bergbauerndorf, wo Handwerker den Takt angaben: Schuster, Schneider, Steinmetze, Tischler, Schmiede, Rad- und Hutmacher: Viele dieser Berufe, die den Sextnern ab 1500 ihr täglich Brot sicheren, halten dem Puls der Zeit nicht stand. Der Schuster Josef Holzer, 90 Jahre alt, ist einer von wenigen, der in Sexten noch ein altes Handwerk ausübt. Tagein, tagaus flickt er Schuhe; Und mit jedem Hammerschlag hält er es am Leben – ein knappes Jahrhundert, Erinnerungen an ein Sexten anno dazumal. Produktion: Mannicam, Bruneck

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  • Ich will ihm in die Augen sehen. Die Tochter und der Attentäter

    Ich will ihm in die Augen sehen. Die Tochter und der Attentäter

    DVD, 42 Min., 2021 Ein Film von Artur Oberhofer
    Am 3. September 1964 wird in Mühlwald im Tauferer Ahrntal der 24-jährige Carabiniere Vittorio Tiralongo erschossen. Der 24-Jährige hinterlässt seine Verlobte Franca – und seine Tochter Dina, die wenige Tage vorher ihren ersten Geburtstag gefeiert hat. Der Mordfall Tiralongo ist eine der spektakulärsten Bluttaten während der Bombenjahre in Südtirol. Bis heute werden die sogenannten „Puschtra Buibm“ um Siegfried Steger der Tat verdächtigt. Der größte Wunsch von Dina Tiralongo war seit jeher: Sie möchte dem Mann, der mit dem Tod ihres Vaters in Verbindung gebracht wird, in die Augen sehen. Im Sommer 2020 begegnen sich Dina Tiralongo und Siegfried Steger zum ersten Mal in Telfs in Nordtirol. 56 Jahre nach dem Tod ihres Vaters blickt Dina Tiralongo in die Augen von Siegfried Steger und fragt ihn: „Haben Sie meinen Vater umgebracht?" Produktion: Mannicam, Bruneck

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  • Die Geschichte Österreichs

    Die Geschichte Österreichs

    DVD,Gesamtdauer 45 Min., 2020 9 Unterrichtsfilme zu ca. 4-5 Minuten zu den Themen: „Eine bewegte Geschichte“, „Familien im Wandel der Zeit“, „Der lange Weg zur Bildung für alle“, „Wohnkultur – von der Hütte zum Wolkenkratzer“, „Ernährung – vom Getreidebrei zum VeggieBurger“, „Gesundheit und Medizin – eine Erfolgsgeschichte“, „Migration – unterwegs durch die Jahrhunderte“, „Der Ruf nach Freizeit“, „Arbeitswelt(en)“.
    Die vorliegende Kurzfilmsammlung nimmt Schülerinnern und Schüler mit auf einen spannende Reise durch die Geschichte Österreichs und Südtirols in den letzten 1000 Jahren. In humorvollen und farbenfrohen Animationen erzählen die Filme wie die Menschen im Laufe der Zeit gewohnt, gearbeitet, gegessen, gelebt und geliebt haben. Am Beginn der Kurfilmserie steht ein Film, der einen kompakten und gut verständlichen Überblick über die wichtigsten Entwicklungen und Meilensteine der gemeinsamen Geschichte Österrreichs und Südtirols gibt.

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  • Wer war? Albin Egger-Lienz

    Wer war? Albin Egger-Lienz

    DVD, 33 Min., 2021 Ein Dokumentarfilm von Wolfgang Moser
    Albin Egger-Lienz ist einer der bedeutensten Tiroler Maler des 20. Jahrhunderts. Er beeinflusste mit seinen späteren Bildern die moderne Stilrichtung der Kunstgeschichte. Er war ein Beobachter und scheute sich auch nicht die Wahrheit in seinen Bildern zu zeigen. Einige seiner Gemälde sorgten bei ihrer Erscheinung für großes Aufsehen, so wie "Ave Mria nach der Schlacht von Berg Isel", "Totentanz", oder "Das Kreuz", für welches seine Protagonisten monatelang Modell standen. Albin Egger-Lienz kam am 29. Januar 1868 bei Stribach , in Osttirol zur Welt. Seine Kindheit verbrachte er in Lienz. Nach seinem STudium an der Akademie für bildende Künste in München, verschlug es ihn mit seiner Frau Laura von Möllwald nach Wien, später nach Hall in Tirol und dann für 1 Jahr nach Weimar, wo er als Lehrer an der Kunstakademie unterrichtete. 1913 zog die Familie nach St. Justina bei Bozen, wo er bis zu seinem Lebensende verweilte. Er erlebte den 1. Weltkrieg hautnah an der Front mit, was seine Werke sehr prägte. Nach seinem Tod wurde Albin Egger-Lienz von einigen Kunstkritikern als Vertreter der Moderne und Pazifist angesehen, von anderen allerdings auch als Vorläufer nazionalistischer Malerei. Diesen Nachgeschmack behielt er noch bis in die 1970er Jahre, sodass in Tirol seine Todestage stets ignoriert wurden. Heute werden seine Bilder am Kunstmarkt hoch gehandelt und es gibt Denkmäler, Straßen und Institutionen die nach ihm benannt wurden. Produktion: MoWo Production, Barbian

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  • Die Corona-Pandemie in Südtirol. Wie ein Virus den Alltag verändert

    Die Corona-Pandemie in Südtirol. Wie ein Virus den Alltag verändert

    DVD, 54 Min., 2021 Eine Reportage von Elisa Tappeiner und Manfred Unterpertinger
    Seit einem Jahr befindet sich Südtirol im Pandemiemodus. Lockdown nennt sich dieser neue, bisher unbekannte Zustand, in dem das öffentliche Leben still steht und nur noch das Allernötigste erlaubt bleibt. Das Jahr 2020 wird Südtirol und seine Mensche verändern - doch ist diese Krise auch eine neue Chance? Auf der Suche nach den langfristigen Veränderungen, die die Pandemie mit sich bringt, reist ein Filmteam im Spätherbst 2020 durch Südtirol und besucht unter anderem Krankenhäuser, Schulen, Geschäfte, Reisebüros und Theater. Produktion: Mannicam, Bruneck

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  • Bozen-Erlangen. Der Kreis des Peppi Nusser

    Bozen-Erlangen. Der Kreis des Peppi Nusser

    DVD, 45 Min., 2021 Ein Film von Marco Sonna und Martin Streitberger
    Die Partnerschaft zwischen den zwei Städten wurde seit kurzem besiegelt. Als ihr Symbol zeichnet sich der Selige Josef Mayr-Nusser (1910-1945). Sein christlicher Glaube erlaubte ihm nicht den damaligen Zeitgeist der Kriegsdiktaturen mitzutragen. In Südtirol war seine Figur anfangs umstritten, sein Gewissen wurde aber zur Weltanschauung. Produktion: Zaox Production, Bozen

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  • Alzheimer. Stufen des Vergessens

    Alzheimer. Stufen des Vergessens

    DVD, 30 Min., 2021 Ein Film von Josefin Bressel
    Alzheimer – eine bisher unheilbare Krankheit, die schleichend verläuft. Viele Betroffene nehmen zunächst nicht richtig wahr, was mit ihnen geschieht. Umso niederschmetternder ist die Diagnose – sowohl für die Patienten selbst, als auch für die Angehörigen. Auch wenn es nicht den Anschein hat, ist die Krankheit doch weiter verbreiteter als angenommen. Laut einer aktuellen Studie sind in Südtirol etwa 13.000 Menschen von Alzheimer betroffen. Jedes Jahr kommen 1200 Neuerkrankungen hinzu. Aufgrund der steigenden Lebenserwartung wird damit gerechnet, dass Alzheimer in Zukunft noch öfter auftreten wird. Die Betroffenen sollten behutsam behandelt und begleitet werden, mahnen Experten, denn sie spüren weitaus mehr, als man meinen könnte. Filmemacherin Josefin Bressel und Kameramann Lukas Kobler haben Angehörige und Patienten mit der Kamera begleitet. Sie sprechen mit Experten und zeigen auf wie wichtig der richtige Umgang mit Alzheimer-Patienten für diese und ihre Mitmenschen ist. Auf den „Spuren des Vergessens“ erleben sie berührende Momente und blicken in eine Welt, die für Außenstehende nur schwer zu begreifen ist. Produktion: Mediaart Production Coop, Bozen

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Kontakte

Verena Wachter
Tel. 0471 41 29 39
E-Mail: Verena.Wachter@provinz.bz.it
(Di, Mi, Fr Vormittag, Do ganztägig)