Südtirol im Film

Das Amt für Film und Medien verfügt über ein breit gefächertes Angebot an Dokumentarfilmen zum Thema Südtirol, die großteils von Südtiroler Filmemachern stammen. Diese Filme sind in unserem Medienshop erhältlich und können auch in unserer Mediathek ausgeliehen werden.

Medienshop

  • Tirol im 17. Jahrhundert. Hexenwahn, Wissenschaft, Glaubenskrieg

    Tirol im 17. Jahrhundert. Hexenwahn, Wissenschaft, Glaubenskrieg

    DVD, 28 Min., 2018. Ein Film von Christoph Wieser
    Das 17. Jahrhundert in Tirol war eine Zeit der Krisen und der großen Entdeckungen. Männer und Frauen werden als Hexen verbrannt. Durch die Erfindung des Teleskops sind die Planeten erstmals zum Greifen nahe - ein neues Weltbild entsteht. Und: der 30-Jährige Krieg tobt in Europa. Tirol wird nicht zum Schlachtfeld, aber zum Zufluchtsort der Vertriebenen. Eine Welle von Epidemien und Missernten lastet schwer auf der Grafschaft. Selten in der Geschichte des Lanes liegen Elend und die Sternstunden des menschlichen Geistes so nahe beisammen wie im 17. Jahrhundert. Produktion: Wieser Media

    Tel. 0471 412901

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  • Alter Glanz-Neue Zeit. Der Meraner Pferderennplatz

    Alter Glanz-Neue Zeit. Der Meraner Pferderennplatz

    DVD, 40 Min., 2018. Ein Film von Angelika König
    „Er ist eine Realität auf europäischem Niveau“, sagt Alt Landeshauptmann Luis Durnwalder 1996, als der Meraner Pferderennplatz sein 100jähriges Jubiläum feiert. Und sein Nachfolger, Landeshauptmann Arno Kompatscher, 20 Jahre später: „Der Pferderennplatz in Meran ist eine der schönsten und größten Strukturen dieser Art in Europa. Die neue Führungsgesellschaft ist zuversichtlich (…) dem Pferderennplatz Meran jene Strahlkraft geben zu können, die diese Struktur verdient. Das wäre ein Gewinn, nicht nur für Meran.“ Es herrscht Aufschwung am Pferderennplatz in Meran, trotz finanzieller Schwierigkeiten und einer ungewissen Zukunft, die der Pferderennsport in Italien seit Jahren bereits hat. Die 40 minütige TV Dokumentation zeichnet die wechselvolle Geschichte des Meraner Pferderennplatzes nach, von den Anfängen des Pferderennsports in Meran Ende des 19. Jhd. – bis in die heutige Zeit, beleuchtet ihre politische Dimension, wie auch die wirtschaftlich-touristische, das Renngeschäft, so wie es heute abgewickelt wird und vor allem die Begeisterung der Pferdeliebhaber. Heute ist der Meraner Pferderennplatz ein Zeugnis der Geschichte Merans und Südtirols im letzten Jahrhundert. Er war zunächst Reibepunkt zwischen Aristokratie, Bürger und Bauern, dann faschistisches Statussymbol, Sonntagsvergnügen der italienischen Stadtbevölkerung und ist heute ein zaghafter Versuch ein Rennplatz für alle zu sein. Produktion: Mannicam

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  • Der Schwarze Mann. Spiegelbild kollektiver Schatten

    Der Schwarze Mann. Spiegelbild kollektiver Schatten

    DVD, 35 Min., 2017. Eine dokumentarische Installation von Manfred Bernard und Stefan Fabi
    Ein emotionales Hineinhören in die Gedankenmuster einer Gesellschaft mit ihren Ängsten vor Fremden. In der Umgebung der 2500-Seelen-Gemeinde Marling (Südtirol) hauste für einige Zeit ein obdachloser Einwanderer. Der Mann wurde zwar nicht zuletzt durch sein fremdes Erscheinungsbild, von allen wahrgenommen, aber dennoch hatte keiner der Dorfbewohner je wirklichen Kontakt mit ihm. Durch die Tatsache, dass nur vage Annahmen, aber keine realen Fakten über ihn bekannt waren, blieb er ein Rätsel und ein Bild eigener Projektionen. Sein nicht der stereotypen Vorstellung eines "perfekten Mitbürgers", aber anscheinend auch nicht der eines gewöhnlichen Obdachlosen entsprechendes Benehmen führte zu leichtem Unbehagen in der Bevölkerung, und die Gerüchteküche brodelte, was so weit führt, dass ... Die Art, wie der Fremde wahrgenommen wurde und ab wann er störend wirkte, bildet den Hauptinhalt dieser dokumentarischen Installation. Die Gemeinschaft hatte ihr Urteil gefällt und danach gehandelt. Produktion: Atelier, Marling

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  • Angst

    DVD, 27 Min., 2017. Sprache: Deutsch/Englisch. Ein Kurzspielfilm (Thriller) von Daniel Andrew Wunderer
    Stell dir vor, der Terror lebt in deinem Haus... Als Natalie im Zimmer des Flüchtlingsjungen Tarik ein mysteriöses Buch entdeckt, gerät sie in eine Spirale des Terrors: Es häufen sich die Hinweise, dass ihr Schützling ein gefährlicher Fanatiker ist. Zunächst will Natalie es nicht glauben...aber was, wenn sie sich täuscht? Produktion: WFS Produktion

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  • Der Bariton André Schuen

    Der Bariton André Schuen

    DVD, 30 Min., 2017. Ein Film von Stefan Nicolini
    Andrè Schuen aus Wengen im Gadertal hat 2016 den Echo Klassik als bester Nachwuchskünstler gewonnen. Der 30minütige Dokumentarfilm von Stefan Nicolini zeigt einen jungen Mann, der seinen Weg zwischen modernem Musiktheater und klassischem Liedgesang findet und dabei seine ladinischen Wurzeln nicht verleugnet. Das Filmteam hat Andrè Schuen bei Live-Auftritten in Bayern, Wien und Südtirol begleitet und dabei einen sensiblen, besonnenen Künstler entdeckt, der auch in der Karriereplanung seinem Rhythmus treu bleibt. Der Film wurde in Koproduktion mit dem Bayerischen Rundfunk und RAI Südtirol produziert. Produktion: Nics Media, Bozen

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  • Bombenjahre

    Bombenjahre

    DVD, 102 Min., 2017. Theateraufzeichnung
    39 Beteiligte, 10 Musiker und 17 Schauplätze - das ist das Dokumentartheaterprojekt "Bombenjahre". Bei dieser Produktion stehen keine Schauspieler, sondern Historiker, Journalisten, Zeitzeuginnen und Zeitzeugen auf unterschiedlichen Bühnen im Stadttheater Bozen. Landesautonomie oder Selbstbestimmung – Die deutsche Bevölkerung Südtirols ist nach dem Zweiten Weltkrieg gespalten, sie sieht die Beschlüsse des Ersten Autonomiestatuts (1948) in vielen Punkten nicht umgesetzt und damit ihre Existenz in Gefahr. Während führende Politiker der SVP an weitere Verhandlungen mit Rom glauben, bildet sich im Untergrund der Befreiungsausschuss Südtirol (BAS). In der Nacht vom 11. auf den 12. Juni 1961 schlägt er zu: In Südtirol werden 37 Hochspannungsmasten, zwei Hochdruckleitungen und einige Eisenbahnmasten gesprengt. Es gab einen Toten. Diese Nacht ist als Feuernacht in die Geschichte Südtirols eingegangen. Bis heute heißt es, die Sprengungen hätten die Welt auf das Südtirolproblem aufmerksam gemacht, das Land verdanke seine Autonomie den sogenannten „Freiheitskämpfern“. Historiker, Journalisten, Zeitzeugen – sie alle nehmen kein Blatt vor den Mund, provozieren mit ihren konträren Positionen, die Zuschauer/-innen sind eingeladen, aus dem Konvolut kontroverser Meinungen die eigene zu bilden oder zu hinterfragen. Zu erleben ist ein umfassendes Bild Südtiroler Zeitgeschichte, eine Theater-Debatte, angefeuert durch die Live-Musik der Musicbanda Franui.

    Tel. 0471 412901

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  • Fließend Deutsch und Warmwasser - Fremdenzimmer-ein einmaliges Kapitel in der Überetscher Tourismusgeschichte

    Fließend Deutsch und Warmwasser - Fremdenzimmer-ein einmaliges Kapitel in der Überetscher Tourismusgeschichte

    DVD, 47 Min., 2017. Ein Film von Evi Keifl und Jiri Gasperi
    Mitte der 1960ger Jahre setzte sich im Überetsch ein neuer Wirtschaftszweig durch: der „Fremdenverkehr“. Wer ein leerstehendes Zimmer hatte, machte daraus ein „Fremdenzimmer“. Für die Gastgeber taten sich unerwartete Möglichkeiten auf, zu einem bescheidenen Wohlstand zu kommen. Allerdings wurde ihnen und ihren Familien dafür auch einiges abverlangt. Die Gäste wünschten Familienanschluss und der wurde bereitwillig gewährt… Die Zeit der Fremdenzimmer war Ende der 1980er Jahre vorbei. Was bleibt ist die Erinnerung an eine touristische Pionierzeit mit wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, die man sich heute nicht mehr vorstellen kann. Produktion: TV & Videoproduktion Jiri Gasperi, Bruneck

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  • Südtirols Pioniere - Namen die Geschichte schrieben. Teil 1

    Südtirols Pioniere - Namen die Geschichte schrieben. Teil 1

    DVD, 36 Min., 2017. Ein Film von Wolfgang Moser
    Südtirol ist, betrachtet man den gesamten Globus, ein kleines Land. Es leben hier knapp über eine halbe Million Menschen. Noch vor 200 Jahren waren es lediglich etwas mehr als 200.000 Seelen. Und trotzdem brachte dieses kleine Land Namen hervor, die in der Welt bekannt sind. Mal abgesehen von Ötzi, der wahrscheinlich bekannteste Südtiroler, denkt man zu aller erst an Luis Trenker, Giorgio Moroder, Reinhold Messner oder Andreas Hofer. Doch es gibt noch weitere Südtiroler von denen man schon einmal gehört hat, sie aber nicht genau zuordnen kann. Und trotzdem haben ihre Toten vieles bewegt, waren einzigartig, spannend, ja sogar revolutionär. Es sind Menschen, die von unserem kleinen Alpenland aus den Fortschritt der damaligen Zeit vorantrieben, oder beeinflussten. Ihre Namen schmücken auch heute noch Straßen, Museen, oder auch Schulen. Es sind Persönlichkeiten, die man nie vergessen sollte. Produktion: MoWo, Barbian

    Tel. 0471 412901

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  • Plindern

    Plindern

    DVD, 30 Min., 2017. Ein Hannes Lang Film
    In diesem einfühlsamen Dokumentarfilm beobachtet der preisgekrönte Kastelruther Regisseur Hannes Lang („PEAK“, „I WANT TO SEE THE MANAGER“) den Alltag seiner greisen Großeltern Juliane und Paul. Während die Großmutter den Gebrechlichkeiten des Alters trotzend die Selbstständigkeit bewahrt, verbringt der vergessliche und schwerhörige Großvater die Tage weitgehend schlafend oder dösend auf dem Divan in der Stube. Doch die mühsame Routine des bäuerlichen Lebensabends wird durch ein anstehendes Ereignis aus der Balance gebracht: Nach 60 gemeinsamen Jahren wird es nun Zeit, den alten Bauernhof zu verlassen und in eine moderne, altengerechte Wohnung umzuziehen. Der Film erzählt von Abschied und Neuanfang, von Überforderung und Geduld, von Lebenszyklen und Lebensabschnitten. Anhand des intimen Porträts seiner Großeltern dokumentiert der Filmemacher dabei zugleich die Lebensweise der Südtiroler Bauern, die in der modernen Welt immer seltener und bald vollends der Vergangenheit angehören wird. Produktion: Petrolio Film, Köln

    Tel. 0471 412901

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  • Quellmalz

    Quellmalz

    DVD, 68 Min., 2017. Ein Film von Mike Ramsauer
    Im Spannungsfeld zweier totalitärer Regime reist der Musikwissenschaftler Dr. Alfred Quellmalz 1940 im Dienste der SS nach Südtirol. Er soll dort im Zuge der groß angelegten Umsiedlung der „Volksdeutschen“ in das Deutsche Reich, noch rechtzeitig die urtümlichen Lieder der auswandernden Bevölkerung mit einem Magnetophon aufnehmen. Das Vorhaben stellt sich als aufwändiges Unterfangen heraus, das angesichts der gebirgigen Landschaft und der schnellen politischen Veränderungen auch zum Wettlauf gegen die Zeit wird. Viele Südtiroler, die auf Tonband aufgenommen werden, stehen kurz davor, ihre alte Heimat aufzugeben, um in das nationalsozialistische Deutsche Reich umzusiedeln.

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Kontakte

Barbara Weis
Tel. 0471 41 29 10
E-Mail: Barbara.Weis@provinz.bz.it