Südtirol im Film

Das Amt für Film und Medien verfügt über ein breit gefächertes Angebot an Dokumentarfilmen zum Thema Südtirol, die großteils von Südtiroler Filmemachern stammen. Diese Filme sind in unserem Medienshop erhältlich und können auch in unserer Mediathek ausgeliehen werden.

Medienshop

  • Südtirol und die Buren - eine jahrzehntelange Freundschaft

    Südtirol und die Buren - eine jahrzehntelange Freundschaft

    DVD, 2015, 45 Min. Ein Film von Hendrik van den Driesch
    Der Südtiroler Bevölkerung dürfte kaum bekannt sein, dass bereits 1899 ein Bozner „Burenverein“ zur Unterstützung der Anliegen der Buren in Südafrika gegründet worden ist. Noch heute kann die „Bozner Burendeklaration“ im Kruger House Museum in Pretoria bewundert werden. Diese Deklaration hatten damals immerhin rund 300 Bozner unter der Federführung des letzten deutschen Bürgermeisters, Julius Perathoner, unterschrieben. Der Dokumentarflm „Südtirol und die Buren – eine jahrzehnetlange Freunschaft“ zeigt die Hintergründe für den damaligen Bozner Burenverein auf. Weil mit der Burenfrage automatisch in Europa auch die Apartheidfrage in Verbindung gesetzt wird, wird auch dieser Aspekt unter die Lupe genommen werden. Die Verbindung zu Südtirol in der heutigen Zeit wird mit dem Verein „Südtiroler Freundeskreis der Afrikaaner“ erzielt. Ausgehend von den historischen Hintergründen der Beziehung Südtirol – Südafrika wird der Verein anhand seiner Hilfsprojekte vorgestellt: Lorenz Puff und Gino Bentivoglio wurden nach Südafrika begleitet, um Energieprojekte zu präsentieren und um dort ein Wohnbauprojekt vorzustellen. Produktion: Ebnerfilm, Bozen

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  • Jahreslauf der Elemente. Südtirol im Kraftfeld der Natur

    Jahreslauf der Elemente. Südtirol im Kraftfeld der Natur

    DVD, 2015. Ein Film von Manfred Unterpertinger
    Die vier Elemente Feuer, Wasser, Luft und Erde sind der Urstoff unseres Lebens, die Antriebskräfte von Werden und Vergehen, Schaffen und Zerstören. Sie werden in der Film-Dokumentation "Die Vier Elemente - Fluch und Segen" zu den Protagonisten. Im Film begleiten wir Menschen bei ihrer Spurensuche durch Südtirol über ein Jahr lang, Experten, die sich mit den Elementen beschäftigen, die ihnen auf den Grund gehen, sie in allen Facetten und Formen aufspüren - mitten in der Natur, auch vor und nach großen Naturereignissen. Vor allem werden die Wechselwirkungen der vier Elemente untereinander aufgezeigt. Ziel ist es dabei, den Elementen und ihren Besonderheiten in Südtirol so nahe wie möglich zu kommen. Wir beleuchten allgemeingültige Phänomene, aber vor allem auch Besonderheiten bei uns im Land und erklären Ursachen und Wirkungen an geschehenen Naturkatastrophen bei uns im Land, begleiten auch Einsätze von Feuerwehr, Bergrettung und Wissenschaftler bei ihren Untersuchungen. Produktion: Manni Cam, Bruneck

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  • Ötzi, der Mann aus dem Eis. 5300 Jahre - eine Reise durch die Zeit

    Ötzi, der Mann aus dem Eis. 5300 Jahre - eine Reise durch die Zeit

    DVD, 2015, 32 Min. Sprache: deutsch, italienisch, englisch. Ein Film von Christoph Wieser und Klaus Romen
    Ein heimtückischer Mord im Hochgebirge. Damit endet das Leben eines Mannes und beginnt eine große Geschichte. 5300 Jahre übersteht er im Eis, samt Kupferbeil, Langbogen, Fellmantel und einem Pfeil im Rücken, um uns heute mitzunehmen auf eine Reise in seine Welt. Un subdolo assassinio in alta montagna. Così termina la vita di un uomo e comincia una grande storia. Per 5300 anni ha resistito nel ghiaccio, insieme alla sua ascia di rame, al suo arco, a un mantello di pelo e a una freccia nella schiena, per portarci oggi in un viaggio nel suo mondo. A treacherous murder in the high mountains, marking the end of a man’s life and the start of an amazing story. His body survived in the ice for 5,300 years together with his copper axe, longbow, fur cape ... and an arrow in his back, allowing us to embark on a fascinating journey into his world. Produktion: Videocap, Bozen

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  • Vom Bischofssitz zum Museum. Die Hofburg in Brixen

    Vom Bischofssitz zum Museum. Die Hofburg in Brixen

    DVD, 2015, 49 Min. Ein Film von Johanna Bampi und Willy Rainer
    Die Hofburg, einst Sitz der Brixner Fürstbischöfe, wurde im 13. Jahrhundert errichtet. ln den folgenden Jahrhunderten erfuhr die Anlage zahlreiche bauliche Veränderungen. Mit dem Sohn des Tiroler Landesfürsten, Kardinal Andreas von Österreich, der Fürstbischof von Brixen war, beginnt 1595 der Umbau der Hofburg aus einer Befestigungsanlage im Stile einer mittelalterlichen Burg zu einer bequemen Residenz. Vom Glanz alter Zeiten zeugen die Hofburgkirche, die Wohnräume der Fürstbischöfe und der prunkvolle Kaisertrakt, der 1710 eingerichtet wurde. Erster kaiserlicher Gast hier war ein Jahr darauf Kaiser Karl Vl. Heute beherbergt die Hofburg das Diözesanmuseum und das Diözesanarchiv. Produktion: Sorafilm, Albeins

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  • Meraner Villen im Ansitzstil. Eine architektonische Spurensuche im Schatten der Jahrhundertwende

    Meraner Villen im Ansitzstil. Eine architektonische Spurensuche im Schatten der Jahrhundertwende

    DVD, 2015, 59,07 Min. Ein Film von Astrid Kofler, Anna Pixner Pertoll und Helmut Lechthaler
    Mehr noch als heute haben einst die Weltausstellungen ihre Zeit geprägt. Jene in Paris 1900 überraschte nicht nur mit hochmoderner Technik, sondern besann sich auch alter Werte, die – im Zeitalter der Industrialisierung – Geborgenheit schenkten. Die Länder wurden eingeladen, landestypische Bauwerke zu errichten: In bester Lage, direkt neben dem Eifelturm, erhielt das Kronland Tirol einen großzügigen Ausstellungsgrund und errichtete dort eine Kopie des um 1590 errichteten Eppaner Edelansitzes Thalegg. Aufgrund dieser Entscheidung erinnerten sich die Südtiroler Bauherren und Baumeister wieder der alten Elemente, die für dieses Land so einzigartig und typisch waren. Im Anschluss an die Weltausstellung wurden deshalb vor allem in Meran an die 40 Villen in diesem Stil errichtet. Dieser Film spürt diesen Villen auf und hinterfrägt, wie es sich dort wohnt. Produktion: Audiovision KG, Terlan

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  • Das Siegesdenkmal. Dem Siege geweiht, dem Frieden gewidmet.

    Das Siegesdenkmal. Dem Siege geweiht, dem Frieden gewidmet.

    DVD, 2015, 29,26 Min. Ein Film von Gerd Staffler und Klaus Romen
    Als das von Mussolini gewollte Siegesdenkmal in Bozen am 12. Juli 1928 vom italienischen König Vittorio Emanuele III offiziell mit kirchlichem Segen „eingeweiht“ wurde, war seine Zweckbestimmung eindeutig. Es sollte den „Verlierern“ des ersten Weltkriegs vor Augen führen, wer diesen Krieg gewonnen hatte. „Von hier aus haben wir den Anderen die Sprache, die Gesetze und die Künste beigebracht“, lautete die provozierende Botschaft der faschistischen Diktatur. Diese Provokation überlebte auch den Zusammenbruch des nazi-faschistischen Albtraums im Mai 1945 und sorgte über Jahrzehnte für ethnische Spannungen zwischen deutschen und italienischen Südtirolern. Ein erster Versuch der Gemeinde Bozen zur Entschärfung der vom Faschismus geprägten Symbolik scheiterte 2002 ,als die Umbenennung von Sieges- in Friedensplatz in einem Referendum abgelehnt wurde. Ein zweiter Anlauf für eine neue Zweckbestimmung des Denkmals wurde 2011 gestartet. Im restaurierten Untergeschoss des Siegesdenkmals entstand eine Ausstellung zu seiner Entstehung und zur Geschichte Bozens seit der Annexion durch Italien über den Faschismus und die Nazi-Besatzung . 2014 wurde die Dokumentationsausstellung eröffnet. Die geplante 30-Minuten TV-Doku will die Geschichte des Denkmals anhand historischer Filmberichte nachzeichnen und den Übergang zur neuen „antifaschistischen“ Zweckbestimmung erläutern. Produktion: Videocap, Bozen

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  • "Do lernt man für’s Leben". Die Geschichte der Hauswirtschaftsschule in Südtirol

    "Do lernt man für’s Leben". Die Geschichte der Hauswirtschaftsschule in Südtirol

    DVD, 2015, 29,45 Min. Ein Film von Evi Keifl und Rudy Kaneider
    Der „Bühlerhof“ in Sarns bei Brixen öffnete im Schuljahr 1958/59 seine Tore. Es war die erste Haushaltungsschule in einem landeseigenen Gebäude. Etwa zur gleichen Zeit entstanden Haushaltungsschulen am Rieplhof bei Sterzing und im Ansitz „Mair am Hof“ in Dietenheim. Der Rieplhof war angemietet, während die Schule in Dietenheim bis 1977 eine staatlich kontrollierte Konsortialschule war. Die Haushaltungsschulen lösten Ende der 1950er Jahre die Haushaltungskurse ab, die nach dem Krieg landauf, landab für die ländliche Mädchenbildung gesorgt hatten. Die Ausbildung handverlesener junger Frauen zu Hauswirtschaftslehrerinnen erfolgte in Österreich. An den heimatlichen Hauswirtschaftsschulen unterstanden die Lehrerinnen der strengen Kontrolle der ausschließlich männlichen Führungskräfte. Die Erziehung der Schülerinnen erfolgte gemäß christlich/patriarchalischen Werten und entsprach dem bäuerlich-ländlich geprägten Frauenbild. Obwohl die Schülerinnen bereits erwachsen und im heiratsfähigen Alter waren, fügten sie sich kritiklos den strengen Regeln an den Schulen. Anfang der siebziger Jahre machten sich die gesellschaftlichen Veränderungen auch in den Haushaltungsschulen bemerkbar. Die Schülerinnen kamen nun vermehrt aus nichtbäuerlichen Familien. Die strengen Schulregeln wurden gelockert, die Fächerauswahl passte sich den neuen Erfordernissen an. Zugleich wuchs der Druck auf die Politik, die Ausbildung in den Hauswirtschaftsschulen als Berufsbildung anzuerkennen, was schließlich auch gelang. Aus „Haushaltungsschulen“ wurden „Fachschulen für Hauswirtschaft und Ernährung“. Und seit 2014 unterstehen diese nun auch dem Bildungsressort. Als Fachkräfte für Ernährung oder als hauswirtschaftliche Betriebsleiterinnen finden die Absolventinnen nun ihren Platz auf dem Arbeitsmarkt. Die hauswirtschaftliche Bildung war über viele Jahrzehnte ein Spiegel der Gesellschaft und ihres Frauenbildes. Heute bildet die Hauswirtschaft neben der Betriebswirtschaft und der Volkswirtschaf

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  • Wir können nicht den hellen Himmel träumen

    Wir können nicht den hellen Himmel träumen

    DVD, 90 Min., 2013. Ein Film von Carmen Tartarotti
    Der Film zeigt ein Südtiroler Frauenkloster, das nur noch von zwei Nonnen geführt wird; es sind geistige und leibliche Schwestern. "Damit die Draußen nicht denken, zwei Schwestern ist kein Kloster mehr“, versuchen sie das volle Programm aufrecht zu erhalten. Der eigenwillige Charakter der beiden Frauen und ihr Beharren auf Selbständigkeit und Autonomie, bringt anrührend - komische Situationen mit sich, an einem Ort, wo dies nicht zu erwarten ist. Produktion: Carmen Tartarotti Filmproduktion, Frankfurt

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  • Tiroler im Urwald auf der Suche nach ihrer Identität

    Tiroler im Urwald auf der Suche nach ihrer Identität

    DVD, 2015, 75 Min. Ein Film von Luis Walter
    Nach den Napoleonischen Kriegen ist Europa verarmt. Auch Tirol. In Brasilien wird das Sklaventum abgeschafft, Brasilien braucht nun Menschen die das Land bearbeiten und erneuern. Die Regierung unter Kaiser Pedro II., Sohn der Habsburgerin Leopoldina, schickt Agenten nach Europa, die versprechen den Menschen das Blaue vom Himmel. Viele Tiroler und Welschtiroler folgen den Ruf aus Brasilien und verlassen von 1858 bis 1875 die Heimat. Die Tiroler kommen in die Berge der damaligen Provinz Espirito Santo, die Welschtiroler 2000 km südlich nach Santa Catarina. Allen Familien wird Grund zugeschrieben: im Urwald, ohne Häuser ohne Wege ohne Hilfe. Die Anfangsjahre sind bitter, Schwerstarbeit, Heimweh und tropische Krankheiten kennzeichnen ihr Dasein. Sie überleben. Die Tiroler gründen Dorf Tirol, die Welschtiroler gründen Nova Trento. Wie heute die Nachkommen der Tiroler und Welschtiroler Einwanderer in der fünften und sechsten Generation nun in ihrer Heimat Brasilien leben, versucht der Film zu erzählen. Produktion: Luis Walter Filmproduktion, Bozen

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  • Das bedrohte Paradies. Der Photograph Heinrich Kühn

    Das bedrohte Paradies. Der Photograph Heinrich Kühn

    DVD, 86 Min., 2014. Ein Film von Markus Heltschl
    Um 1900 erlebte die Kultur eine innovative Phase, die auch für die Photographie befruchtend war. Der Tiroler Photograph Heinrich Kühn (1866 - 1944) ist ein herausragender Vertreter der Kunstphotographie und ein bedeutender Vorläufer der Moderne. Seine Bilder waren zu Beginn des 20. Jahrhunderts auf den großen Ausstellungen weltweit zu sehen. Heute gilt er als „einer der großen Photographen der Kunstgeschichte“ (Jeff Wall). Kühn, der auch Wissenschaftler war und mehrere foto-technische Neuerungen erfand, interessierte sich ab 1907 besonders für die Farbfotografie. Damals kamen die von den Brüdern Lumiere erfundenen Autochrome-Platten auf den Markt, die den Beginn der kommerziellen und künstlerischen Farbfotografie darstellen. Mit seinen legendären amerikanischen Freunden Alfred Stieglitz und Edward Steichen erprobte Kühn die neuen Glasplatten, und die Möglichkeit, endlich in Farbe fotografieren zu können, faszinierte ihn. Heinrich Kühn entwickelte sich zu einem Meister in diesem technisch anspruchsvollen Verfahren, er war „der beste Autochrome- Photograph der Welt“ (Monika Faber). Der Film „Das bedrohte Paradies“ gibt einen Einblick in das umfangreiche Werk dieses Ausnahmekünstlers und zeigt seinen bis in die Gegenwart wirkenden Einfluss auf die Kunst. Neben den Enkeln Kühns setzen sich für den Film unter anderen Monika Faber, Peter Weiermair, Ulrich Pohlmann, Peter Weibel und Florian Ebner, sowie der kanadische Foto- Künstler Jeff Wall mit dem Leben und Werk dieses herausragenden Tiroler Photographen auseinander. Produktion: Avista-Film Herbert Rimbach & Zarzura Film Markus Heltschl

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