Südtirol im Film

Das Amt für Film und Medien verfügt über ein breit gefächertes Angebot an Dokumentarfilmen zum Thema Südtirol, die großteils von Südtiroler Filmemachern stammen. Diese Filme sind in unserem Medienshop erhältlich und können auch in unserer Mediathek ausgeliehen werden.

Medienshop

  • Lumpen im Budget. Gebrauchte Kleider - vom Müll zum Geld

    Lumpen im Budget. Gebrauchte Kleider - vom Müll zum Geld

    DVD, 30 Min, 2011. Ein Film von Jutta Kusstatscher
    Gebrauchtkleider werden in Südtirol seit Jahrzehnten von der Caritas der Diözese Bozen-Brixen gesammelt. Dadurch wird Abfall vermieden und alte Ressourcen werden wieder verwendet. Es gibt jedoch zahlreiche Mythen, wohin die alten Klamotten gehen. Die Dokumentation im Sender Bozen der RAI zeigt, wie die Sammlung organisiert wird, worauf es bei der Abgabe der gebrauchten Textilien ankommt – und wie das Material zur Ware wird. Produktion: rec-mediaproduction, Eppan

    Tel. 0471/412939

    E-Mail: verena.wachter@provinz.bz.it

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  • Wider das Vergessen. Zug der Erinnerung

    Wider das Vergessen. Zug der Erinnerung

    DVD, 36 Min., 2011. Ein Film von Christian Bassani
    Bozen-Krakóv. Das Filmteam begleitete 150 Jugendliche, die am Projekt "Treno della Memoria-Zug der Erinnerung" teilnahmen und zeigt, wie Jugendliche verschiederer Sprachgruppen und unterschiedlicher kultureller Herkunft sich er GEMEINSAMEN Geschichte näherten. Die wichtigste Station des Projektes war die Fahrt nach Polen und die Besichtigung des jüdischen Ghettos in Krakau und des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau. Doch das Projekt endete nicht dort. Nach der Rückkehr setzten sich die Jugendlichen mit dem Erlebten auseinander, spannten aber gleichzeitig einen Bogen in das Heute. Der Film ist mehr als eine Dokumentation, er gewährt Einblicke in die Welt der Jugendlichen und in ihre Art der Auseinandersetzung mit diesem schwierigen Thema. Produktion: Ebner Film, Bozen

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  • EINE BAHN ZUR DOLOMITENFRONT

    EINE BAHN ZUR DOLOMITENFRONT

    DVD, 39 Min, 2010. Ein Film von Luis Walter
    Der Film dokumentiert die schwierigen Vorraussetzungen für das Zustandekommen der Fleimstaler Bahn ausgehend von der Idee des Baus einer Eisenbahnlinie im Fleimstal im Jahre 1867 bis zu deren Umsetzung im Jahr 1916 und der letzten Fahrt der Bahn im Jänner 1936. Gegen Ende des 20. Jahrhunderts denkt das Fleims-und Fassatal an eine Bahntrasse durch ihre Täler mit Anschluss am eben eröffneten Eisenbahnnetz Verona-Brenner. Trients Bürgermeister macht sich die Idee zu eigen und schlägt eine Bahnstrecke Lavis-Cembra-Cavalese-Predazzo vor. Bozen sieht im Projekt der Trentiner eine Bedrohung der eigenen Interessen und schlägt mit der Trasse Neumarkt-Cavalese-Predazzo eine Variante vor. Der Streit zwischen Bozen und Trient zieht sich über Jahre hinweg und wird zum politisch-nationalistischen Problem ohne Aussicht auf die Realisierung der Bahn. Mit Ausbruch des Ersten Weltkrieges macht das k.u.k. Österreichisch-Ungarische Militärkommando möglich, was in 25 Jahren Friedenszeit nicht möglich war. 1916 wird mit dem Bau der Eisenbahn Auer-Predazzo begonnen. An den Baustellen werden Kriegsgefangene eingestellt. Nach einer Rekordzeit von nur 1 ein halb Jahren sind die Gleise für Fleims befahrbar. Produktion: Luis Walter - Filmproduktion, Bozen

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  • Südtirols Heidenhäuser und ihr Geheimnis

    Südtirols Heidenhäuser und ihr Geheimnis

    DVD, 32 Min., 2010. Ein Film von Willi Rainer und Karl Mittermaier.
    Verstand früher der gebildete Europäer unter dem Begriff Heide einen Menschen von einem wilden Land, einen Bewohner der Heide, der sich in Religion, Sitte und Brauchtum von den anderen unterschied, so wurden im Zeichen der christlichen Missionierung alle Nichtchristlichen zu Heiden. Alle Erinnerungen und Denkmäler aus vorchristlicher Zeit wurden heidnisch genannt, ebenso alle vorchristlichen Kulturen. Menschen, die sich der Christenheit nicht anschlossen oder von ihr ausgeschlossen wurden, sind seitdem Heiden. Und die Häuser, in denen sie wohnten und ihrer Tradition huldigten, hießen fortan Heidenhäuser. Auch in Südtirol. Soviel darf angenommen werden, dass etwas vom christlichen Glauben Abtrünniges bestanden hat, das dem aufkommenden Christentum nicht gefiel. Das wurde heidnisch genannt. Und die Menschen ebenso, denen es gehörte oder die es pflegten – in welcher Form auch immer. Im 21. Jahrhundert, in der Zeit der Moderne, mutet dies alles befremdend an; aber um so mehr bewegt der Name Heidenhaus zum Nachdenken, wenn er auch den Forscher vor ein schier unlösbares Rätsel stellt. Produktion: Sora Film, Albeins

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  • Im Sarntal. Kleinod in den Südtiroler Bergen

    Im Sarntal. Kleinod in den Südtiroler Bergen

    DVD, 45 Min, 2010. Ein Film von Armin Widmann
    Im Sarntal hat sich bis heute eine bemerkenswert reichhaltige Fülle an gelebtem bäuerlichen Brauchtum und Tradition erhalten. Das Sarntal ist bekannt für die bodenständig gelebte Bergbauernkultur, sowie die Herzhaftigkeit und Geselligkeit seiner Bewohner. Es ist ein Tal das auch reich an Kunst, Kunstfertigkeit und Geschichte ist. Dieser Film ist ein besonders liebevoll gestaltetes und tiefgründig recherchiertes Portrait des Sarntals, das neben traditioneller Küche, typisches Sarner Mundart, Tracht, Handwerk und kunsthistorische Schätze zeigt. Eine umfassende Dokumentation die Einblicke hinter sonst verschlossene Türen gibt. Mystisches und nicht zuletzt auch Schauriges wird thematisiert. Produktion: Arminiusfilm, Bozen

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  • Simon von Taisten. Sakrale Kunst im Land des letzten Görzer Grafen

    Simon von Taisten. Sakrale Kunst im Land des letzten Görzer Grafen

    DVD, 48,40 Min., 2010. Ein Film von Lucio Rosa und Hanns-Paul Ties
    Taisten im Pustertal ist wohl das einzige Südtiroler Dorf, das sich damit rühmen kann, nicht nur der Geburtsort, sondern auch die lebenslange Wohn- und Wirkungsstätte eines der führenden lokalen Künstler der Spätgotik gewesen zu sein. Als Maler von Fresken und Flügelaltären prägte Simon von Taisten (ca. 1450/60 - ca. 1515) wie kein anderer das Erscheinungsbild der Kirchen im oberen Pustertal, in Osttirol sowie im westlichen Kärnten - also in jenen Gebieten, die bis zum Jahr 1500 in der „Vorderen Grafschaft Görz“ zusammengeschlossen waren. Der Dokumentarfilm, den der Filmemacher Lucio Rosa und der Kunsthistoriker Hanns-Paul Ties erarbeitet haben, zeigt eine Auswahl von Simons zahllosen erhaltenen Werken. Dabei wird die Herkunft des Malers aus dem Pacher-Kreis ebenso erläutert wie die heute vielfach in Vergessenheit geratene religiöse Themenwelt. Zu Simons Auftraggebern zählten einfache Bauern und Handwerker ebenso wie adelige Laien und Kleriker. Simon von Taisten war der bevorzugte Maler des auf Schloss Bruck bei Lienz residierenden letzten Görzer Grafen Leonhard und seiner Gattin Paola aus der Mantuaner Markgrafenfamilie der Gonzaga. Der Geschichte dieser als „ungleich“ in die Überlieferung eingegangenen Eheverbindung sowie den Werken, die Simon für Leonhard und Paola geschaffen hat, kommt in dem Film eine besondere Aufmerksamkeit zu. Produktion: Studio Film TV, Bozen

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  • Väter (Fathers)

    Väter (Fathers)

    DVD, 35 Min., 2010. Ein Film von Lars Gehrmann
    Originalsprache: Deutsch. Untertitel: Englisch, Italienisch, Spanisch „Kinder brauchen den Vater, genau wie sie die Mutter brauchen.” Väter erzählt die Geschichten von zwei Männern, die sich mit ihrer neuen Rolle als Bezahl- oder Freizeitvater nicht zufrieden geben können. Ein Dokumentarfilm über Liebe, Verlust und Einsamkeit. Produktion: Filmschule Zelig, Bozen

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  • Walden, oder Leben in den Bergen (Walden, or Life in the Mountains)

    Walden, oder Leben in den Bergen (Walden, or Life in the Mountains)

    DVD, 53 Min., 2010. Ein Film von Renata Medero Aguilar
    Originalsprache: Deutsch. Untertitel: Englisch, Italienisch, Spanisch Der Film dokumentiert ein Jahr lang das Leben eines Paares auf dem Berg. Hube und Irene sind keine Eremiten, aber sie führen ein außergewöhnliches Leben inmitten der Natur und in Einklang mit dem Lauf der Jahreszeiten. Das ganze Jahr über bereiten sie sich auf den langen, zähen und gnadenlosen Winter vor, in der glücklichen Voraussicht, dass der Frühling wiederkehren wird. Produktion: Filmschule Zelig, Bozen

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  • Peter Mitterrutzner. Schauspieler sein

    Peter Mitterrutzner. Schauspieler sein

    DVD, 45 Min., 2010. Ein Film von Evi Oberkofler und Edith Eisenstecken
    Evi Oberkofler und Edith Eisenstecken schildern in ihrem filmischen Portrait den ungewöhnlichen Lebenslauf eines schauspielbegeisterten Quereinsteigers, der erst im hohen Alter seine immer schon gärende Berufung endlich zum Beruf machen konnte. Peter Mitterrutzner führt uns auf den Ritten in die magische Bergkulisse, wo der Südtiroler Theater-Sommer regelmäßig sein Publikum begeistert. In seinem Südtiroler Heim in der Brixner Umgebung erfahren wir von seiner Familie und seiner Kindheit. Wir erleben den Schauspieler Peter Mitterrutzner hinter und auf der Bühne bei einer der stets ausverkauften und vielbeklatschten Vorstellungen des Brandner Kaspar am Münchner Volksthea-ters, und befragen vor Ort den Intendanten Christian Stückl, was den Erfolg seines Ensemblemit-glieds ausmacht. An einem Sommertag besuchen wir den Schauspieler bei den Soko Wien - Dreharbeiten auf einem abgelegenen Bauernhof im österreichischen Mühlviertel und fahren mit dem Spätberufenen ins verschneite Großwalsertal zu einem Dreh für den im Herbst 2010 star-tenden Kinofilm „Atem des Himmels“... Produktion: Edith Eisenstecken Filmproduktion, München

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  • Nairoby Love Story

    Nairoby Love Story

    DVD, 45 Min., 2010. Ein Fim von Maria Weber
    Das Auf und Ab einer kenianischen Liebesgeschichte zwischen Stammesfeindschaft und Gender-Konflikt: zwei Menschen die sich aufgrund gesellschaftlicher und kultureller Konventionen eigentlich nicht lieben dürften – und es dennoch tun. Margareth und Eric gehören kenianischen Familien von unterschiedlichen ethnischen Stämmen an. Während Eric der Institution Ehe vollkommen „zweifellos“ gegenübersteht, wächst in der westlich orientierten Margareth das Bedürfnis nach einem selbstbestimmten Leben und ehelicher Gleichstellung. Produktion: Daniel Mahlknecht/da Palmer Film

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Tel. 0471 41 29 39
E-Mail: Verena.Wachter@provinz.bz.it
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