Südtirol im Film

Das Amt für Film und Medien verfügt über ein breit gefächertes Angebot an Dokumentarfilmen zum Thema Südtirol, die großteils von Südtiroler Filmemachern stammen. Diese Filme sind in unserem Medienshop erhältlich und können auch in unserer Mediathek ausgeliehen werden.

Medienshop

  • Das Erbe der Auswanderer. Tiroler in Peru

    Das Erbe der Auswanderer. Tiroler in Peru

    DVD, 50 Min., 2009
    1809 hatten die Tiroler ihre Heimat gegen Franzosen und Bayern verteidigt. Knapp 50 Jahre später hatte die wirtschaftliche und soziale Not ein solches Ausmaß angenommen, dass nicht wenige Bauern und Handwerker in der Auswanderung den einzig möglichen Weg in eine bessere Zukunft sahen. Nach mehr als zweijähriger Reise mit ungeahnten Strapazen erreichte im Juli 1859 eine Gruppe von Tirolern und Rheinländern das ihnen zugewiesene Siedlungsgebiet im peruanischen Urwald. Dort errichteten sie die Kolonie Pozuzo, in der sich bis auf den heutigen Tag Tiroler Brauchtum, Küche und Dialekt erhalten haben.

    Tel. 0471/412939

    E-Mail: verena.wachter@provinz.bz.it

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  • Nur Keine Panik

    Nur Keine Panik

    DVD, 23 Min., 2008. Sprachen: Deutsch, Italienisch, Ladinisch.
    Die geordnete Räumung eines Schulgebäudes ist eine von vielen Voraussetzungen, um die Sicherheit von Lehrpersonen sowie Schülerinnnen und Schülern zu gewährleisten. Die Folgen von Panik in Notsituationen sind oft viel schwerwiegender als die Schäden, welche durch den Notfall selbst verursacht werden. Auch das Land Südtirol hat die Wichtigkeit der Sicherheitserziehung aufgegriffen und mit Dekret des Landeshauptmanns vom 14. Jänner 1992, Nr. 2, alle Schulen verpflichtet, jährlich eine Räumungsübung durchzuführen. Dieser Film wurde mit der Beteiligung von Schülerinnen, Schülern und Lehrpersonen aus Südtirol hergestellt. Er soll Leitfaden und Anregung für ein korrektes und bewussts Verhalten in Notsituationen sein. Produktion: J. Ebner Film, Bozen

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  • Erlebte Geschichte: Der Fremdenverkehr in Südtirol. Teil 1: 1900-1945

    Erlebte Geschichte: Der Fremdenverkehr in Südtirol. Teil 1: 1900-1945

    DVD, 30 Min., 2009. Ein Film von Heinz Degle.
    Die große Zeit des Fremdenverkehrs im südlichen Tirol begann bereits um 1900 mit der Gründung der „Alpenhotel-Gesellschaft“ durch Theodor Christomannos. Nach Plänen des Wiener Architekten Otto Schmid entstanden damals Grandhotels in Trafoi und Sulden, am Karerpass und am Pragser Wildsee. Auch in Bozen, Meran und Brixen, am Ritten, in Gossensaß, Gröden, Toblach, auf der Mendel und in viele auch abgelegenen Ortschaften wurden einladende Hotelanlagen errichtet. Mit Beginn des Ersten Weltkrieges wurde diese Entwicklung dann abrupt beendet. Die Hotels wurden größtenteils geschlossen oder beschlagnahmt, viele auch zerstört. Nach dem Krieg kam es trotz faschistischer Einflussnahme zu einem neuerlichen Aufleben des Gastgewerbes dank auch des beginnenden Wintertourismus. Die Ereignisse rund um die Option und der Zweite Weltkrieg führten dann zu einem neuerlichen schmerzlichen Rückgang des Fremdenverkehrs in Südtirol. Produktion: Filmstudio Penn, Kastelruth

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  • Erlebte Geschichte: Der Fremdenverkehr in Südtirol. Teil 2: 1946-1980

    Erlebte Geschichte: Der Fremdenverkehr in Südtirol. Teil 2: 1946-1980

    DVD, 30 Min., 2009. Ein Film von Heinz Degle.
    Der nach Ende des Zweiten Weltkrieges in Südtirol zunächst kränkelnde Fremdenverkehr hatte sich bald wieder erholt. Auf die italienischen Gäste folgten nach der Währungsreform im Jahr 1958 auch wieder die deutschen Urlauber. Die noblen Absteigen erlebten so, nachdem die notwendigen Instandsetzungsarbeiten ausgeführt worden waren, noch eine kurze Blütezeit. Durch den Bau von neuen und leistungsstarken Aufstiegsanlagen gewann auch der Wintersport und mit ihm der Wintertourismus immer mehr an Bedeutung. Allmählich aber blieb durch das Aufkommen des Massentourismus das begüterte Stammpublikum aus, was zur Schließung oder Umwidmung einiger der Nobelhotels führte. Aber die meisten anderen Gaststätten verzeichneten eine steten Anstieg von Erholungssuchenden. Anfang 1970 geriet dann der Fremdenverkehr in Südtirol noch einmal in eine schwierige Lage, als viele Hotelbesitzer wegen der plötzlich ansteigenden Kreditzinsen ihren finanziellen Verpflichtungen nicht mehr nachkommen konnten. Diese „unverschuldet Verschuldeten“ erhielten aber die Unterstützung der Landesregierung und konnten sich so aus ihrer misslichen Lage befreien. Produktion: Filmstudio Penn, Kastelruth

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  • Klausen. Porträt einer Tiroler Kleinstadt.

    Klausen. Porträt einer Tiroler Kleinstadt.

    DVD, 52 Min., 2009. Ein Film von Willi Rainer.
    Unter den Städten Tirols nimmt Klausen eine besondere Stellung ein. Das liegt an seiner Lage unter dem prägenden Kloster Säben, an seiner wechselvollen Geschichte und an der charmanten Altstadt aus dem Mittelalter. Keine andere Stadt wurde mit so vielen Attributen bedacht wie die drittkleinste Stadt Tirols. Namen wie Dürer-oder Künstlerstadt sind Ausdruck einer bewegten Geschichte. Im Film "Klausen - Porträt einer Tiroler Kleinstadt" beleuchten Willi Rainer und Walther Dorfmann eine geschichtliche Entwicklung der Stadt aus verschiedener Sicht. Klausen bietet trotz einiger Abstriche immer noch das Bild einer altertümlichen Kleinstadt, in der die Tradition des friedlichen Mit - und Nebeneinander von Handel, Handwerk, Kunst, Gastfreundschaft und Kultur weiterlebt. Produktion: Sora Film, Albeins.

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  • Die Sandwirtin Anna Ladurner. Andreas Hofers Frau

    Die Sandwirtin Anna Ladurner. Andreas Hofers Frau

    DVD, 44 Min., 2009. Ein Film von Astrid Kofler
    Zart soll sie gewesen sein, und stark war sie doch. Still soll sie gewesen sein und doch hatte sie Worte. Sie kam über die Wälder von Kindheit und Ehestand nicht hinaus und fuhr doch ungeladen zum Kaiser nach Wien. Sie war Opfer der Zeit und war es nicht. Wenn die Geschichtsrezeption von 1809 zwei Frauentypen ortet, da die kriegerische, die zu Mistgabel und Kaliber greift, dort die einfühlsame mütterliche, so ist Anna Ladurner, Andreas Hofers Frau irgendwo mittendrin. Schon zu Lebzeiten war sie umstritten, nach dem Tode hat man sie verleugnet. Wer war die Frau, die sich um den Sandhof kümmerte und die Familie, während der Gatte als Oberkommandant Tirols in Innsbruck weilte? Produktion: rec mediaproduction, Bruneck

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  • Erinnerung an Sigmundskron 1957

    Erinnerung an Sigmundskron 1957

    DVD, 16 Min., 2008. Ein Filmdokument von Gerald Steinacher und Andrea Di Michele.
    Am 17. November 1957 versammelten sich auf Schloss Sigmundskron etwa 35.000 Südtirolerinnen und Südtiroler aus allen Talschaften und Landesteilen. Sie protestierten gegen die Untergrabung der Minderheitenrechte durch Italien und forderten für die Provinz Bozen eine weiterreichende, eigenständige Autonomie. Das "Tiroler Etschland" sollte nicht mehr mit der angrenzenden Provinz Trient eine Region bilden. "Los von Trient!" lautete daher die zentrale Parole der Veranstaltung. Neben volktumspolitischen Fragen waren es vor allem auch soziale Probleme, die letztlich den Anlass zur Kundgebung auf Sigmundskron gaben. Hauptredner der Protestkundgebung war der Vorsitzende der Südtiroler Volkspartei, Silvius Magnago. Sein Auftritt markiert - rückblickend betrachtet - einen Meilenstein auf dem langen Wag zu dem zweiten Südtiroler Autonomiestatut, das ab 1972 in Kraft treten sollte. Die Veranstaltung von Sigmundskron bildete den Startpunkt für diese Entwicklung. Die geschichtsträchtige Burgruine steht für den Aufbruch des Landes in eine bessere Zukunft. Produktion: Südtiroler Landesarchiv und Landesamt für audiovisuelle Medien

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  • Das Gold der Alpen. Fieber. Funde. Fluch

    Das Gold der Alpen. Fieber. Funde. Fluch

    DVD, 52 Min. 2009. Ein Film von Michael Wachtler.
    In den Alpen wurde im Laufe der Jahrtausende viel Gold gewonnen, mehr als wir anhand der bisherigen Quellen anzunehmen wagen. Doch genauso umgibt das Gold aus den Alpen immer noch eine Aura des Mysteriums. Die folgenden Geschichten erzählen von den Goldfunden und wie sie geschahen. Welche Gedanken die Entdecker entwickelten und warum gerade sie es finden mussten. Michael Wachtler versucht in diesem Dokumentarfilm die inneren Philosophien der größten Goldfinder herauszuarbeiten und darzulegen, dass große Goldschätze immer noch gefunden werden können. Produktion: Michael Wachtler & Co KG

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  • Josef Moroder Lusenberg - 1846/1939. Ein Grödner Meister der Farbe

    Josef Moroder Lusenberg - 1846/1939. Ein Grödner Meister der Farbe

    DVD, 45 Min. 2009. Ein Film von Lucio Rosa und Eva Gadner.
    Josef Moroder Lusenberg, ein Maler des ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts ist sicherlich die bedeutendste Künstlerpersönlichkeit Grödens. Nach der Ausbildung in heimischen Zeichenschulen begann er, ganz in der Tradition des Tales, eine Bildhauerlehre. Mit Unterstützung seiner zweiten Ehefrau gelang es ihm später eine akademische Ausbildung in München zu erhalten wo er bei Knabl, Löfftz und Defregger studierte. Erst daraufhin beschloss Moroder Maler zu werden. Zunächst kopierte er Werke von Defregger. Dementsprechend begann sich sein eigenes Werk an dieses große Vorbild anzulehnen. Obwohl er während seiner Ausblidung in Münschen sicherlich mit den neuen künstlerischen Tendenzen in Kontakt kam, blieb er seiner Heimatkunst treu, erst in den späten Landschaftsbildern zeigt er sich überraschend modern. Seine Kunst lebt von der Natürlichkeit und Ehrlichkeit der Landschaft und der Menschen, die ihn umgaben. Produktion: Studio Film Tv, Bozen.

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  • norbert c. kaser. & wieder ergreift erregung mich. eine collage

    norbert c. kaser. & wieder ergreift erregung mich. eine collage

    DVD, 45 Min. 2008. Ein Film von Astrid Kofler und Günther Neumair.
    Dichter. Kränkliches Kind armer Eltern, Kapuzinerpater und Kommunist, Neurotiker, Dorfschullehrer, Provokateur, Trinker. "Mit 31 Jahren hatte er alles hinter sich", so analysiert ihn ein Kurzpörtrait im Internet. Norbert C. Kaser war aber viel mehr als das, er entzieht sich und sein Werk jeder Etikettierung. Anlässlich der Wiederkehr seines 30. Todestages ein neues Porträt über den Dichter, der im Frühjahr 78 schrieb: "ich bin tiroler dissident geworden & bleibe mit mut & zorn & ekel meinem tal treu." Produktion: rec mediaproduction, Bruneck.

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