Südtirol im Film

Das Amt für Film und Medien verfügt über ein breit gefächertes Angebot an Dokumentarfilmen zum Thema Südtirol, die großteils von Südtiroler Filmemachern stammen. Diese Filme sind in unserem Medienshop erhältlich und können auch in unserer Mediathek ausgeliehen werden.

Medienshop

  • norbert c. kaser. & wieder ergreift erregung mich. eine collage

    norbert c. kaser. & wieder ergreift erregung mich. eine collage

    DVD, 45 Min. 2008. Ein Film von Astrid Kofler und Günther Neumair.
    Dichter. Kränkliches Kind armer Eltern, Kapuzinerpater und Kommunist, Neurotiker, Dorfschullehrer, Provokateur, Trinker. "Mit 31 Jahren hatte er alles hinter sich", so analysiert ihn ein Kurzpörtrait im Internet. Norbert C. Kaser war aber viel mehr als das, er entzieht sich und sein Werk jeder Etikettierung. Anlässlich der Wiederkehr seines 30. Todestages ein neues Porträt über den Dichter, der im Frühjahr 78 schrieb: "ich bin tiroler dissident geworden & bleibe mit mut & zorn & ekel meinem tal treu." Produktion: rec mediaproduction, Bruneck.

    Tel. 0471/412939

    E-Mail: verena.wachter@provinz.bz.it

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  • Manifesta 7

    Manifesta 7

    DVD, 45 Min. 2008. Ein Film von Traudi Messini
    Die Manifesta ist eine Wanderbiennale für europäische zeitgenössische Kunst: 2008 wird ihre siebte Ausgabe in der Region Trentino/Südtirol ausgetragen: in Franzensfeste, Bozen, Trient und Rovereto werden über 100 Tage zeitgenössische Kunst internationalen Zuschnitts gezeigt, die sich mit dem Thema „Europa heute“ und der spezifischen Geschichte der Region Trentino/Südtirol und der einzelnen Austragungsorte beschäftigt. Die Entstehung dieser internationalen Veranstaltung steht im Mittelpunkt des Films „MANIFESTA 7“: die Wahl der Ausstellungsorte, die architektonische Veränderung zu Austragungsorten für junge zeitgenössische Kunst, die Entwicklung der Themen für die Manifesta mit all dem theoretischen Hintergrund und die Fertigstellung der Kunst. Der Geist dieser internationalen Biennale bekommt durch die Momentaufnahmen der Ausstellungsentstehung und die Gespräche mit Beteiligten seine Form. Produktion: media-art production coop, Eppan

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  • Die Bozner Malerbrüder Stolz

    Die Bozner Malerbrüder Stolz

    DVD, 44 Min. 2008. Ein Film von Lucio Rosa und Eva Gadner
    Die Malerbrüder Ignaz, Rudolf und Albert Stolz erhielten im ausgehenden 19 Jh. ihre erste Ausbildung in der Malerwerkstatt des Vaters in Bozen. Trotz dieser gemeinsamen Voraussetzung entwickelten sie sehr unterschiedliche künstlerische Persönlichkeiten: Ignaz schuf hauptsächlich Portraits und war in seiner Malerei impulsiv und ausdrucksstark. Rudolf arbeitete hauptsächlich in Freskotechnik und war in seiner Malweise anfänglich sehr monumental, später deutlich lyrisch. Albert schuf unzählige Illustrationen und blieb auch in seiner Malerei ein volkstümlich heiterer Erzähler. So unterschiedlich die Malerbrüder Stolz auch waren, ihr Werk bleibt miteinander verflochten. Und alle drei prägten wesentlich das künstlerische Leben Südtirols in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Produktion: Studio Film TV, Bozen.

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  • Claus Gatterer. Im Zweifel auf Seiten der Schwachen.

    Claus Gatterer. Im Zweifel auf Seiten der Schwachen.

    DVD, 43 Min 2008. Ein Film von Thomas Hanifle und Kurt Langbein.
    AUS URHEBERRECHTLICHEN GRÜNDEN KÖNNEN WIR DAS MEDIUM NUR INNERHALB SÜDTIROLS VERTREIBEN! „Wenn ich an einen Bedeutenden unserer Zunft denke, dann ist unter den wenigen, an die ich dann denke, ganz sicherlich er dabei“, meint Gerd Bacher, langjähriger ORF-Generalintendant, „Er war sicherlich einer der bedeutendsten Südtiroler der Nachkriegsgeschichte“ ergänzt Hans Benedikter, ehemaliger Politiker der Südtiroler Volkspartei. Der renommierte und engagierte Journalist und Historiker Claus Gatterer bemühte sich in seiner Heimat Südtirol, die Vorurteile beiderseits des Brenners abzubauen und nicht die beiden Regierungen, sondern die beiden Völker einander näher zu bringen. Claus Gatterer hatte einen Traum: Ein auf Pluralismus, Dialog und gegenseitigem Verständnis ausgerichtetes Zusammenleben der drei Sprachgruppen in Südtirol. In der selbstkritischen Aufarbeitung der eigenen Geschichte, an der man die andere Sprachgruppe teilhaben lässt, sah er eine Möglichkeit, diesen Traum zu realisieren. Produktion: Langbein und Skalnik, Wien.

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  • Margarete. Die letzte Gräfin von Tirol.

    Margarete. Die letzte Gräfin von Tirol.

    DVD, 54 Min 2007. Ein Film von Angelika Gruber. Nach einer Idee von Ingrid Maria Lechner und Angelika Gruber
    AUS URHEBERRECHTLICHEN GRÜNDEN KÖNNEN WIR DAS MEDIUM NUR INNERHALB SÜDTIROLS VERTREIBEN! In dem Film begibt sich die Regisseurin auf Spurensuche einer der interessantesten Figuren der Tiroler Geschichte: Margarete Maultasch. Von den Zeitgenossen noch als wunderschön beschrieben, wandelt sich das Bild der Margarete im 16. und 17. Jahrhundert weit über Tirol hinaus zur hässlichen Fratze. Warum das so ist, versucht Angelika Gruber im Gespräch mit Historikern zu klären. Sie sucht Orte auf, an denen sie noch präsent ist und findet nach einem halben Jahrtausend eine Frau mit Charakterstärke die für Konflikte und Schwierigkeiten prädestiniert ist. Produktion: Angelika Gruber Filmproduktion, München.

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  • Der Pfad des Kriegers

    Der Pfad des Kriegers

    DVD, 90 Min 2008. Ein Film von Andreas Pichler.
    AUS URHEBERRECHTLICHEN GRÜNDEN KÖNNEN WIR DAS MEDIUM NUR INNERHALB SÜDTIROLS VERTREIBEN! 1982 kehrt der angehende Priester Michael Nothdurfter Europa dern Rücken und zieht zu den Jesuiten nach Südamerika. Acht Jahre später entführt er als Kopf eines Guerilla-Kommandos den Coca-Cola-Chef von Bolivien und stirbt den Maryrertod. Produktion: Filmtank Hamburg in Koproduktion mit Dschoint Ventschur Filmproduktion und Miramonte Film, Bozen.

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  • Unda Radio. Die Geschichte eines Pioniers.

    Unda Radio. Die Geschichte eines Pioniers.

    DVD, 52 Min. 2008. Ein Film von Federico Campana und Cornelia Schöpf.
    Max Glauber, jüdischen Ursprungs, errichtet 1925 in Toblach inmitten der Berge Südtirols eine der ersten Radiofabriken Italiens. Bald wird UNDA Radio die Radiogeräte des Faschistischen Italiens produzieren: „Radio Rurale“ und „Radio Balilla“ heißen die gängigen Modelle, mit denen der Duce seine Propaganda in die Haushalte liefert. Mit den Rassengesetzen und den Ereignissen in Deutschland konfrontiert - die sie über den Prager Teil der Familie direkt miterlebt - fühlt sich Familie Glauber in Italien doch relativ sicher. Als aber 1939 im Zuge der Option in Südtirol fast alle Arbeiter der Fabrik nach Deutschland auswandern sollten, verlegt Max Glauber die Firma nach Como. Die 70 jährige Lisa Glauber, Tochter von Max, macht sich auf die Spuren der UNDA Radio. Nach 40 Jahren Leben in den USA hat sie sich in den Kopf gesetzt, die bewegte Geschichte ihrer ziemlich ungewöhnlichen Familie zu rekonstruieren. Produktion: Miramonte Film, Bozen.

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  • "Die groaße Wäsch." Szenen aus vergangenen Zeiten

    "Die groaße Wäsch." Szenen aus vergangenen Zeiten

    DVD, 24.50 Min., 2007. Ein Film von Roland Walcher-Silbernagele und Jochen Unterhofer.
    Wäschewaschen in früherer Zeit. Wenn die "groaße Wäsch" anstand, so war die Hausfrau noch in den 60er-Jahren des letzten Jahrhunderts tagelang mit dieser Arbeit beschäftigt. Das Waschen zählte zu den schwersten und aufwändigsten Arbeiten im Haushalt. Der Dokumentarfilm möchte ein Stück Alltagsgeschichte aufgreifen, ein Stück Frauengeschichte. Geschichte also, die sich an Originalschauplätzen bewegen muss- in der Waschküche, am Dorfbrunnen, im Obstanger. All jenen namenlosen Wäscherinnen, die damals im Schweiße ihres Angesichts diese Arbeit verrichten mussten, möchte dieser Film ein kleines Denkmal setzen. Produktion:Taenia P&C, Terlan

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  • Omas Salon

    Omas Salon

    DVD, 35 Min., 2007. Ein Film von Ursula Ambach und Maria Rank.
    Im Süden Ungarns, nahe der Donau, liegt das kleine schwäbische Dorf Harta. Seit über 55 Jahren betreibt Edit Festö hier in der Mitte des Dorfes ihren Friseursalon. Die Zeit scheint hier still zu stehen und die Frauen des Ortes verlassen den Salon heute noch alle mit den gleichen Frisuren. Vor einiger Zeit verlor Edit einen grossen Teil ihres Augenlichtes. Selbst jetzt, wo Edit kaum mehr sehen kann, bleibt der Salon an keinem Tag leer. Dank ihrer Freundinnen und dem Zusammenhalt im Dorf, ist ihr so ein fast normales Weiterleben alleine möglich. Edit fühlt sich hier unersetzbar und so hat sie auch noch nie darüber nachgedacht ihren Laden zu schliessen. Edits Familie ist vor über 20 Jahren nach Deutschland ausgewandert. Der Film ist die Reise der Filmemacherin zurück zu ihren Wurzeln, zurück zu ihrer Grossmutter. Produktion: Filmschule Zelig, Bozen

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  • Eurotel

    Eurotel

    DVD, 38,15 Min., 2007. Ein Film von Giuseppe Tedeschi.
    Der Regisseur über den Film: "Eine Erzählung über das "Zusammenleben", so, wie es heute stattfindet, zwischen Italienern und Ausländern; und zwar anhand der Geschichte eines Gebäudes, das für viele Jahre ein Hotel war und diesen Charakter seltsamerweise immer noch beibehalten hat, obwohl es sich im Laufe der Jahre gewandelt hat. Das Eurotel in Meran ist für mich eine Metapher für das Wohnen heutzutage, wo sich viele Menschen unterschiedlichster Herkunft auf engem Raum wiederfinden, ohne sich kennenzulernen und machmal auch ohne wirklich aufeinanderzutreffen. Ganz wie in einem Hotel...." Produktion: Filmschule Zelig, Bozen

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Verena Wachter
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E-Mail: Verena.Wachter@provinz.bz.it
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