Südtirol im Film

Das Amt für Film und Medien verfügt über ein breit gefächertes Angebot an Dokumentarfilmen zum Thema Südtirol, die großteils von Südtiroler Filmemachern stammen. Diese Filme sind in unserem Medienshop erhältlich und können auch in unserer Mediathek ausgeliehen werden.

Medienshop

  • ERLEBTE GESCHICHTE: Die Südtiroler Polizeiregimenter. Der Ordnungsdienst des Gauleiters Franz Hofer

    ERLEBTE GESCHICHTE: Die Südtiroler Polizeiregimenter. Der Ordnungsdienst des Gauleiters Franz Hofer

    DVD/VHS, 30 Min., 2007. Ein Film von Heinz Degle.
    Die Südtiroler Polizeiregimenter wurden von Gauleiter Franz Hofer in den Jahren 1943/44 aufgestellt. Sie waren für den Objektschutz zuständig, wurden aber zum größten Teil in der Operationszone Alpenvorland gegen die Partisanen eingesetzt. Der zeitgeschichtlich wertvolle Beitrag lässt ehemalige Angehörige der Südtiroler Polizeitruppe zu Wort kommen.

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  • Bruneck. Im Herzen des Pustertals

    Bruneck. Im Herzen des Pustertals

    DVD/VHS, 45 Min., 2006. Format 16:9 Stereo. Ein Film von Armin Widmann.
    War Bruneck einst Bollwerk kirchlicher Macht gegen die Vorherrschaft der Grafen von Tirol im Pustertal, so bildete sich die stolze mariengeweihte Stadt alsbald durch ihre unverkennbare Bedeutung als Handelszentrum im Osten Südtirols zu einem wahren Kleinod heraus. Alles Wissenswerte über Bruneck:die Stadt mit ihrer bewegten Geschichte, ihren besonderen Orten, Persönlichkeiten, Ereignissen und Kuriositäten, typische Pustertaler Kost, Traditionshandwerk und hohe Kunst. Produktion: Arminiusfilm, Bozen.

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  • Naturwissenschaftliche und technische Bildung im Kindergarten. Projektdokumentation der Kindergartendirektion Neumarkt. Kindergartenjahr 2004/2005

    Naturwissenschaftliche und technische Bildung im Kindergarten. Projektdokumentation der Kindergartendirektion Neumarkt. Kindergartenjahr 2004/2005

    VHS/DVD, 26 Min., 2006.
    Der Film zeigt die Aufbauformen und Bildungsleistungen des Fachkreises Naturwissenschaft der Kindergartendirektion Neumarkt. Naturwissenschafltiche Praxis ist ein lebendiges Geschehen und existiert nicht als Mittel zu einem bestimmten Zweck. Lernen ist ein Prozess mit vielen Interessen und Erscheinungsweisen, mit vielen berechenbaren und genauso unberechenbaren Seiten. Die Aufgabe der Fachkreise ist es, Wegweiser aufzustellen und Orientierung zu bieten, nicht aber Lernwege für Kinder und Erwachsene festzulegen.

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  • Jugendstil in Südtirol. ...als das Ornament noch kein Verbrechen war.

    Jugendstil in Südtirol. ...als das Ornament noch kein Verbrechen war.

    VHS/DVD 30 Min. 2006.
    1895 kam in München die erste Nummer der Zeitschrift "Jugend" heraus. Nach ihr wurde die Architektur der Jahrhundertwende im deutschen Sprachraum "Jugendstil" genannt. Die neuen Bauformen hatten 1893 in Brüssel mit dem Haus Tassel des Architekten Viktor Horta erstmals Gestalt angenommen und bald breitete sich der moderne Stil - "l´art nouveau" - in ganz Europa aus: von Paris bis Moskau, von München bis Wien. Mit dem Meraner Stadttheater (Arch. Martin Dülfer 1900) kam der Jugendstil nach Südtirol. Der Film beschreibt einführend Ursprünge und Protagonisten der Bewegung in Brüssel, zeigt dann wie ihre Impulse über München und Wien zu uns kamen, anhand von Gebäuden und Läden in Meran, Kastelruth, Trient und Rovereto, wo sich ein bemerkenswertes Ensemble mitsamt den Originalmöbeln aus dem Jahre 1906 erhalten hat.

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  • Der Maler Josef Haller und die barocke Passeierer Kunstschule

    Der Maler Josef Haller und die barocke Passeierer Kunstschule

    VHS/DVD 46 Min., 2006. Ein Film von Lucio Rosa und Hanns-Paul Ties.
    Der Priester Michael Winnebacher, der in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts als Kurat in Moos im hinteren Passeiertal wirkte, förderte den in Moos geborenen Bildhauer Johann Pichler und lud den Meraner Maler Nikolaus Auer sowie den Nordtiroler Bildhauer Anton Fernen dazu ein, in St. Martin in Passeier eigene Werkstätten zu eröffnen. Auer und Ferner statteten die Passeirer Kirchen mit Altären aus und vermittelten so wichtigen Künstlern wie dem später in Augsburg tätigen Maler Johann Evangelist Holzer sowie Johann Perger, dem bedeutendsten Südtiroler Bildhauer zwischen Spätbarock und Klassizismus, die Grundlagen ihres Handwerks. In der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts führten Auers Söhne Johann Benedikt und Nikolaus Ignaz, vor allem aber der in St. Martin geborene Josef Haller die Passeierer Maltradition fort. Haller, der nach Besuch der Auer-Schule in Augsburg studiert hat, ist einer der bagabtesten Rokoko-Maler Tirols. Er schuf Altarbilder, exquisit gemalte "Kabinettstücke" mit Bibelsszenen sowie temperamentvolle Deckengemälde in den Kirchen von Ridnaun und Neustift im Stubaital.

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  • Heimat verloren-Heimat gewonnen? Spurensuche zur Südtiroler Option 1939

    Heimat verloren-Heimat gewonnen? Spurensuche zur Südtiroler Option 1939

    VHS/DVD 47+48 Min., 2006. Ein Film von Anita Lackenberger und Gerhard Mader.
    AUS URHEBERRECHTLICHEN GRÜNDEN KÖNNEN WIR DAS MEDIUM NUR INNERHALB SÜDTIROLS VERTREIBEN! Die zweiteilige Dokumentation "Heimat verloren-Heimat gewonnen? Spurensuche zur Südtiroler Option 1939" begibt sich auf die filmische Spurensuche nach verschiedenen Facetten der Option und deren Wirkung bis in die Gegenwart. Als die Südtiroler 1939 die Wahl zwischen der Italienisierung durch den faschistischen Staat Mussolinis und dem Auswandern ins Deutsche Reich hatten, packten 75.000 Südtirolerinnen und Südtiroler ihre Koffer und brachen auf in die "neue Heimat". Eine Reihe von prominenten Zeitzeugen wie Andreas Kohl, Joseph Zoderer, Sepp Forcher etc. erzählen gemeinsam mit zahlreichen weiteren Interviewpartnerinnen und -partnern ihre Version der Geschichte und wie es ihnen damals erging. Die Dokumentation zeigt aber auch noch unbekannte Facetten dieser Zeit auf, die bei Recherchen in historischen Archiven zutage traten und zeigt, dass viele der Ausgewanderten in ihrem Herzen Südtiroler blieben.

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  • Die Holzpergl-Abschied von einer Südtiroler Tradition

    Die Holzpergl-Abschied von einer Südtiroler Tradition

    VHS/DVD 33 Min. Ein Film von Roland Walcher-Silbernagele.
    Die Südtiroler Weinlandschaft war einst geprägt vom Bild der Pergln, jener hintereinander gebauten Laubenreihen aus Kastanienholz, welche der Gegend eine einzigartige Note gaben. Vielfach sind das Bilder einer vergangenen Zeit. Die Dokumentation des Volkskundlers Roland Walcher-Silbernagele setzt der alten Weinpergl aus Holz ein filmisches Denkmal, denn Beton und Stahl haben im Weinberg ihren Siegeszug angetreten.

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  • Südtiroler Frauen erzählen über den Krieg.Teil 1

    Südtiroler Frauen erzählen über den Krieg.Teil 1

    DVD/VHS ca. 60 Min. 2006 Regie: Astrid Kofler.
    Sie sind alle Kinder des Krieges, mögen sie auch noch klein gewesen sein und sich kaum mehr erinnern. Und sie sind alle dessen Verlierer: das haben sie gemeinsam mit allen Frauen, egal ob deren Männer, Brüder und Väter auf der sogenannten richtigen Seite kämpften und kämpfen mussten, auf der Seite der Sieger, oder auf der falschen, der Seite der Besiegten. Der Krieg hat sich in ihrem Leben eingegraben und er hat es geprägt. Er wird mitunter stillgeschwiegen und verdrängt, aber er ist da. Rührt man daran, dann kommt das Grauen wieder, auch noch sechs Jahrzehnte nach dem Friedensschluss.

    Tel. 0471/412939

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  • Südtiroler Frauen erzählen über den Krieg. Teil 2

    Südtiroler Frauen erzählen über den Krieg. Teil 2

    DVD/VHS ca. 60 Min. 2006 Regie: Astrid Kofler.
    Von den 25.000 Südtirolern die eingerückt sind, ist mehr als ein Drittel gefallen - manche Familien traf es heftig. In Kurtatsch sind drei Brüder nicht heimgekehrt, ebenso in Schenna, und auch im kleinen Weiler Garn. Ich sehe das Bild noch vor mir, erzählt eine Schwester, die Mutter ist in der Stube vor dem Herrgott gekniet und hat gerufen:"Herrgott, was hab ich getan, dass Du mich so strafst!" Dann bittet sie nicht mehr darüber reden zu müssen. Die Hände streichen dabei über die saubere Tischplatte, als wollten sie unsichtbare Brotkrümel auf Seite schieben. Auch nach 60 Jahren sei es nicht leicht, darüber zu sprechen. Aber die interviewten Frauen sind sich alle einig: über den Krieg und über all das, was damals geschah müsse man reden. Der Tod so vieler wäre vergebens, wenn man es vergessen oder ohnmächtig zur Kenntnis nehmen würde.

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  • August auf der Flucht

    August auf der Flucht

    DVD/VHS 50 Min. 2006 Regie: Andreas Pichler
    Als am 9. September 1943 die Deutsche Wehrmacht Südtirol besetzt, muss August Pichler, führender Dableiber und Gegner des Nationalsozialismuns, um sein Leben bangen. Hätte man ihn gefasst, wäre er sofort ins KZ gekommen. Er taucht unter und flieht in die Schweiz. In dieser Zeit verfasst er ein Tagebuch. In "August auf der Flucht" folgt der Regisseur Andreas Pichler zusammmen mit seinem Vater den Spuren seines Großvaters in die Schweiz

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Verena Wachter
Tel. 0471 41 29 39
E-Mail: Verena.Wachter@provinz.bz.it
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