Südtirol im Film

Das Amt für Film und Medien verfügt über ein breit gefächertes Angebot an Dokumentarfilmen zum Thema Südtirol, die großteils von Südtiroler Filmemachern stammen. Diese Filme sind in unserem Medienshop erhältlich und können auch in unserer Mediathek ausgeliehen werden.

Medienshop

  • Ban Schuischta. Der alte Schuster im neuen Sexten

    Ban Schuischta. Der alte Schuster im neuen Sexten

    DVD, 36 Min., 2021 Ein Film von Lisa Hintner
    Sexten. Heute eine Tourismushochburg. Einst ein Bergbauerndorf, wo Handwerker den Takt angaben: Schuster, Schneider, Steinmetze, Tischler, Schmiede, Rad- und Hutmacher: Viele dieser Berufe, die den Sextnern ab 1500 ihr täglich Brot sicheren, halten dem Puls der Zeit nicht stand. Der Schuster Josef Holzer, 90 Jahre alt, ist einer von wenigen, der in Sexten noch ein altes Handwerk ausübt. Tagein, tagaus flickt er Schuhe; Und mit jedem Hammerschlag hält er es am Leben – ein knappes Jahrhundert, Erinnerungen an ein Sexten anno dazumal. Produktion: Mannicam, Bruneck

    Tel. 0471 412901

    E-Mail: medien@provinz.bz.it

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  • Ich will ihm in die Augen sehen. Die Tochter und der Attentäter

    Ich will ihm in die Augen sehen. Die Tochter und der Attentäter

    DVD, 42 Min., 2021 Ein Film von Artur Oberhofer
    Am 3. September 1964 wird in Mühlwald im Tauferer Ahrntal der 24-jährige Carabiniere Vittorio Tiralongo erschossen. Der 24-Jährige hinterlässt seine Verlobte Franca – und seine Tochter Dina, die wenige Tage vorher ihren ersten Geburtstag gefeiert hat. Der Mordfall Tiralongo ist eine der spektakulärsten Bluttaten während der Bombenjahre in Südtirol. Bis heute werden die sogenannten „Puschtra Buibm“ um Siegfried Steger der Tat verdächtigt. Der größte Wunsch von Dina Tiralongo war seit jeher: Sie möchte dem Mann, der mit dem Tod ihres Vaters in Verbindung gebracht wird, in die Augen sehen. Im Sommer 2020 begegnen sich Dina Tiralongo und Siegfried Steger zum ersten Mal in Telfs in Nordtirol. 56 Jahre nach dem Tod ihres Vaters blickt Dina Tiralongo in die Augen von Siegfried Steger und fragt ihn: „Haben Sie meinen Vater umgebracht?" Produktion: Mannicam, Bruneck

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  • Die Geschichte Österreichs

    Die Geschichte Österreichs

    DVD,Gesamtdauer 45 Min., 2020 9 Unterrichtsfilme zu ca. 4-5 Minuten zu den Themen: „Eine bewegte Geschichte“, „Familien im Wandel der Zeit“, „Der lange Weg zur Bildung für alle“, „Wohnkultur – von der Hütte zum Wolkenkratzer“, „Ernährung – vom Getreidebrei zum VeggieBurger“, „Gesundheit und Medizin – eine Erfolgsgeschichte“, „Migration – unterwegs durch die Jahrhunderte“, „Der Ruf nach Freizeit“, „Arbeitswelt(en)“.
    Die vorliegende Kurzfilmsammlung nimmt Schülerinnern und Schüler mit auf einen spannende Reise durch die Geschichte Österreichs und Südtirols in den letzten 1000 Jahren. In humorvollen und farbenfrohen Animationen erzählen die Filme wie die Menschen im Laufe der Zeit gewohnt, gearbeitet, gegessen, gelebt und geliebt haben. Am Beginn der Kurfilmserie steht ein Film, der einen kompakten und gut verständlichen Überblick über die wichtigsten Entwicklungen und Meilensteine der gemeinsamen Geschichte Österreichs und Südtirols gibt.

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  • Wer war? Albin Egger-Lienz

    Wer war? Albin Egger-Lienz

    DVD, 33 Min., 2021 Ein Dokumentarfilm von Wolfgang Moser
    Albin Egger-Lienz ist einer der bedeutendsten Tiroler Maler des 20. Jahrhunderts. Er beeinflusste mit seinen späteren Bildern die moderne Stilrichtung der Kunstgeschichte. Er war ein Beobachter und scheute sich auch nicht die Wahrheit in seinen Bildern zu zeigen. Einige seiner Gemälde sorgten bei ihrer Erscheinung für großes Aufsehen, so wie "Ave Maria nach der Schlacht von Berg Isel", "Totentanz", oder "Das Kreuz", für welches seine Protagonisten monatelang Modell standen. Albin Egger-Lienz kam am 29. Januar 1868 bei Stribach, in Osttirol zur Welt. Seine Kindheit verbrachte er in Lienz. Nach seinem Studium an der Akademie für bildende Künste in München, verschlug es ihn mit seiner Frau Laura von Möllwald nach Wien, später nach Hall in Tirol und dann für 1 Jahr nach Weimar, wo er als Lehrer an der Kunstakademie unterrichtete. 1913 zog die Familie nach St. Justina bei Bozen, wo er bis zu seinem Lebensende verweilte. Er erlebte den 1. Weltkrieg hautnah an der Front mit, was seine Werke sehr prägte. Nach seinem Tod wurde Albin Egger-Lienz von einigen Kunstkritikern als Vertreter der Moderne und Pazifist angesehen, von anderen allerdings auch als Vorläufer nationalistischer Malerei. Diesen Nachgeschmack behielt er noch bis in die 1970er Jahre, sodass in Tirol seine Todestage stets ignoriert wurden. Heute werden seine Bilder am Kunstmarkt hoch gehandelt und es gibt Denkmäler, Straßen und Institutionen die nach ihm benannt wurden. Produktion: MoWo Production, Barbian

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  • Die Corona-Pandemie in Südtirol. Wie ein Virus den Alltag verändert

    Die Corona-Pandemie in Südtirol. Wie ein Virus den Alltag verändert

    DVD, 54 Min., 2021 Eine Reportage von Elisa Tappeiner und Manfred Unterpertinger
    Seit einem Jahr befindet sich Südtirol im Pandemiemodus. Lockdown nennt sich dieser neue, bisher unbekannte Zustand, in dem das öffentliche Leben still steht und nur noch das Allernötigste erlaubt bleibt. Das Jahr 2020 wird Südtirol und seine Mensche verändern - doch ist diese Krise auch eine neue Chance? Auf der Suche nach den langfristigen Veränderungen, die die Pandemie mit sich bringt, reist ein Filmteam im Spätherbst 2020 durch Südtirol und besucht unter anderem Krankenhäuser, Schulen, Geschäfte, Reisebüros und Theater. Produktion: Mannicam, Bruneck

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  • Bozen-Erlangen. Der Kreis des Peppi Nusser

    Bozen-Erlangen. Der Kreis des Peppi Nusser

    DVD, 45 Min., 2021 Ein Film von Marco Sonna und Martin Streitberger
    Die Partnerschaft zwischen den zwei Städten wurde seit kurzem besiegelt. Als ihr Symbol zeichnet sich der Selige Josef Mayr-Nusser (1910-1945). Sein christlicher Glaube erlaubte ihm nicht den damaligen Zeitgeist der Kriegsdiktaturen mitzutragen. In Südtirol war seine Figur anfangs umstritten, sein Gewissen wurde aber zur Weltanschauung. Produktion: Zaox Production, Bozen

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  • Alzheimer. Stufen des Vergessens

    Alzheimer. Stufen des Vergessens

    DVD, 30 Min., 2021 Ein Film von Josefin Bressel
    Alzheimer – eine bisher unheilbare Krankheit, die schleichend verläuft. Viele Betroffene nehmen zunächst nicht richtig wahr, was mit ihnen geschieht. Umso niederschmetternder ist die Diagnose – sowohl für die Patienten selbst, als auch für die Angehörigen. Auch wenn es nicht den Anschein hat, ist die Krankheit doch weiter verbreiteter als angenommen. Laut einer aktuellen Studie sind in Südtirol etwa 13.000 Menschen von Alzheimer betroffen. Jedes Jahr kommen 1200 Neuerkrankungen hinzu. Aufgrund der steigenden Lebenserwartung wird damit gerechnet, dass Alzheimer in Zukunft noch öfter auftreten wird. Die Betroffenen sollten behutsam behandelt und begleitet werden, mahnen Experten, denn sie spüren weitaus mehr, als man meinen könnte. Filmemacherin Josefin Bressel und Kameramann Lukas Kobler haben Angehörige und Patienten mit der Kamera begleitet. Sie sprechen mit Experten und zeigen auf wie wichtig der richtige Umgang mit Alzheimer-Patienten für diese und ihre Mitmenschen ist. Auf den „Spuren des Vergessens“ erleben sie berührende Momente und blicken in eine Welt, die für Außenstehende nur schwer zu begreifen ist. Produktion: Mediaart Production Coop, Bozen

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  • Wie wir wurden was wir sind. Vom Mittelalter bis zum Beginn der Neuzeit

    Wie wir wurden was wir sind. Vom Mittelalter bis zum Beginn der Neuzeit

    DVD, 41 Min., 2021 Ein Film von Christian Terzer
    Südtirol, ein kleiner Flecken Erde, mitten in den Alpen gelegen. Schroff und wild präsentiert sich diese Gebirgsregion, die vom Alpenhauptkamm südwärts zieht. Aber auch sanftmütig und lieblich. Es ist die Heimat von Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Wurzeln. Diese Vielfalt liegt nicht zuletzt in der bewegten Geschichte der Region begründet, die für Herrschende seit jeher von großer machtstrategischer Bedeutung war. Und so brechen auch hierzulande unruhige Zeiten an, als der Zerfall des Römischen Reiches die damals bekannte Welt aus den Fugen geraten lässt. Völker suchen sich neue Siedlungsgebiete, mit dem Christentum hält eine neue Religion Einzug in die Glaubenswelt der Menschen. Europa steht am Beginn einer neuen Epoche, dem Mittelalter. Damit einher gehen tiefgreifende Veränderungen, die alle Lebensbereiche betreffen. Adel und Kirche teilen sich die Macht. Klöster werden zu Zentren des Wissens. Die neuen Landesherren errichten wehrhafte Burgen. Von einer der mittelalterlichen Herrscherdynastien übernimmt das Land im Gebirge den Namen Tirol. Später fällt das Gebiet den Habsburgern zu. Städte entstehen und werden zu Wirtschaftsmetropolen. Todbringende Pandemien verbreiten Angst und Schrecken, religiöser Fanatismus gipfelt in den Hexenverfolgungen. Erleben sie die Geschichte Südtirols vom Zerfall des Römischen Reiches bis zum Ende des 30-jährigen Krieg. Produktion:TV & Videoproduktion Jiri Gasperi, Bruneck

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  • Der kleine Cowboy

    Der kleine Cowboy

    DVD, 27 Min., 2021 Ein Film von Lisa Maria Kerschbaumer mit Valentin Reichhalter und Thomas Hochkofler
    Valentin (11). Er ist nicht gerade ein Held. Er ist klein, schwach, trägt dicke Brillengläser und wird regelmäßig von seinen Mitschülern gehänselt. Als eines Tages Cowboy Billy bei ihm auftaucht und ihn unter seine Fittiche nimmt, schaut die Welt allerdings ganz ander aus. Schritt für Schritt merkt Valentin, dass es nicht immer notwendig ist, zu den Stärksten und Schnellsten zu gehören. Probleme lassen sich durchaus auch mit Köpfchen lösen. Er versteht, dass er alles schaffen kann, solange er nur an sich selbst glaubt. Produktion: Topfilm Entertainment, Bozen

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  • Mit langem Atem/Il lungo respiro. Eine kurze Geschichte der Südtiroler Autonomie/Una breve storia dell’autonomia altoatesina

    Mit langem Atem/Il lungo respiro. Eine kurze Geschichte der Südtiroler Autonomie/Una breve storia dell’autonomia altoatesina

    DVD, 2020, 21 Min. Sprache: dt; ita; Ein Film von Andreas Pichler.
    Der Film durchläuft die wichtigsten Stationen der Debatten, der Kämpfe und der Umsetzung der Südtiroler Autonomie. Er erzählt die Geschichte als spannende Erfolgsgeschichte lokaler und internationaler Diplomatie, die sich bis heute in einem ständigen Prozess befindet, und die das Leben der Menschen in Südtirol grundlegend prägt. Il film ripercorre le tappe piú significative dei dibattiti, delle lotte e dell’attuazione dell’autonomia altoatesina. Narra la storia come resoconto del successo della diplomazia locale e internazionale, ancora oggi in costante evoluzione e che influenza in modo sostanziale la vita delle persone in Alto Adige. Produktion: Miramonte Film, Bozen

    Tel. 0471 412901

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Barbara Weis
Tel. 0471 41 29 10
E-Mail: Barbara.Weis@provinz.bz.it