Verhütung von Bärenschäden - Einreichfrist für Anträge um Beihilfen für das Jahr 2021 verlängert

Verhütung von Bärenschäden - Einreichfrist für Anträge um Beihilfen für das Jahr 2021 verlängert

Für Südtirols Imker wird die Einreichfrist für Anträge um Beihilfen im Jahr 2021 bis zum 31. August verlängert.

Diese Beihilfen gibt es für Maßnahmen zur Verhütung von Bären-Schäden an Bienenständen. Ursprünglich war der Termin für die Beitragsansuchen für das heurige Jahr am 31. Mai ausgelaufen. Nun gibt es aber eine neue Entwicklung. Da es in den vergangenen Jahren kaum Schäden durch Bären in Südtirol gegeben hatte – zudem ausschließlich in einem Gebiet entlang des Mendelkammes –, waren an anderen Standorten auch nicht viele Präventionsmaßnahmen vorgenommen worden. Aktuell häuft sich allerdings auch in anderen Gebieten Südtirols die Präsenz von Bären und die damit verbundenen Übergriffe. Als Folge sind nun vermehrt Beihilfeansuchen für Verhütungsmaßnahmen vor Bärenschäden an Bienenständen eingegangen. Darauf hat die Landesregierung nun reagiert. Möglich sind Zuschüsse bis maximal 100 Prozent der anerkannten Kosten für die Verwirklichung von Einrichtungen, die der Vorbeugung von Großraubwildschäden dienen.

 

 

 

 

Was muss der Imker beim Ansuchen beachten?

  • Schritt 1: Einholen eines Kostenvoranschlages für das benötigte Material. Dieser wird mit dem ausgefüllten Formular („Beihilfen für Verhütungsmaßnahmen vor Schäden von Großraubwild an Bienenständen“) beim Amt für Jagd und Fischerei abgegeben. Das Formular und eine Anleitung für das Errichten eines effizienten Elektrozaunes findet man online unter http://www.provinz.bz.it/land-forstwirtschaft/fauna-jagd-fischerei/formulare „Prävention von Wildschäden“. Wichtig: Gesuche für diese Beihilfen können jährlich von 1. Jänner bis 31. Mai  (Jahr 2021 bis 31. August) eingereicht werden. Ist ein Imker im Besitz von mehreren Bienenständen, kann dieser für jeden Stand ein Ansuchen + Kostenvoranschlag einreichen. Für jede Beihilfe ist ein Maximalbetrag festgelegt.
  • Schritt 2: Der Imker kann das Material ankaufen und den Elektrozaun montieren. Innerhalb Juli erhält der Antragsteller eine Mitteilung des Amtes für Jagd und Fischerei über die Gewährung des Beitrages und ein weiteres Formular (Antrag um Auszahlung des Beitrages). Das ausgefüllte Formular wird zusammen mit der Rechnung und dem Zahlungsbeleg beim Amt für Jagd und Fischerei eingereicht. Wichtig: Das Material darf erst angekauft werden, wenn der Antrag „Beihilfen für Verhütungsmaßnahmen vor Schäden von Großraubwild an Bienenständen“ und ein Kostenvoranschlag beim Amt für Jagd und Fischerei eingereicht wurde. Rechnung und Zahlungsbeleg des angekauften Materials aufbewahren.
  • Schritt 3: Der gewährte Beitrag wird auf das angegebene Bankkonto des Antragsstellers überwiesen.

 

Effiziente Schutzmaßnahmen und verbessertes System