Pflanzgenehmigungen 2021 für Weinbau-Neuanpflanzungen

Allgemeine Informationen

Ab dem 28.09.2021 gelten die Genehmigungen für die Anpflanzung von Rebflächen, in Folge der in diesem Jahr gestellten Anträge, als erteilt.

Dem Dekret liegt die Liste der jeweils zugewiesenen Flächen in alphabetischer Reihenfolge bei.

Dem einzelnen Antragsteller ist Mitte Juni dieses Jahres mittels zertifizierter elektronischer Post die Gesuchnummer seines telematischen Antrages mitgeteilt worden. Nun ist jeder Einzelne dazu angehalten, das veröffentlichte Dekret einzusehen und mit Hilfe der erhaltenen Gesuchnummer, die ihm zugewiesene Fläche in Erfahrung zu bringen. Ab dem Zeitpunkt der Erteilung der Genehmigung muss die Pflanzung innerhalb von 3 Jahren verwirklicht werden. Die angepflanzte Fläche muss dann für mindestens 5 Jahre als Weinbau bewirtschaftet werden.

Die zugewiesene Fläche darf ausschließlich auf jenen Parzellen gepflanzt werden, die im Gesuch angegeben wurden.

Sollte die zugewiesene Fläche weniger als 50 % der beantragten Fläche betragen, hat der Antragssteller die Möglichkeit innerhalb von 30 Tagen, ab Genehmigung, eine Verzichtserklärung einzureichen. Da die effektive Verzichtserklärung innerhalb dieser Frist im nationalen landwirtschaftlichen Informationssystem (SIAN) eingegeben werden muss, werden die Antragsteller, welche beabsichtigen auf die Genehmigung zu verzichten dazu angehalten, das Amt für Obst- und Weinbau mindestens 5 Arbeitstage vor dem Ablauf der vorgesehenen Frist zu kontaktieren.

Nach Ablauf dieser Frist gilt die Genehmigung als angenommen und unterliegt, falls nicht zur Gänze und rechtzeitig realisiert, Verwaltungsstrafen im Ausmaß zwischen 500 und 1500 €, je nachdem wie groß der Anteil, der nicht realisierten Fläche ausfällt.

Sanktionen werden u.a. auch verhängt, wenn der Antragsteller ohne Genehmigung eine widerrechtliche Pflanzung vornimmt, wobei die kleinstmögliche Verwaltungsstrafe hierfür 6.000€ beträgt.

Fachliche Auskünfte erteilen die Mitarbeiter des Landesamtes für Obst- und Weinbau unter Tel. 0471/ 415085, für das Eisacktal 0472/821244.

Gesetzliche Grundlage