Naturkundliche Daten

Naturkundliche Daten
Märzenbecher im Frühlingstal (Foto: Amt für Natur, E. Bucher 2022)

Das Amt für Natur der Abteilung Natur, Landschaft und Raumentwicklung organisiert und koordiniert Erhebungen und das Monitoring von Lebensräumen sowie Tier- und Pflanzenarten, deren Fortbestand es zu erhalten gilt. Das Wissen über die Verbreitung von Flora, Fauna und Lebensräumen bildet gemeinsam mit Erkenntnissen über Populationsdynamiken und Lebensraumveränderungen die Basis für einen wirksamen Naturschutz.

Sowohl der amtliche Naturschutz als auch Planungsbüros brauchen naturkundliche Daten für die Bewertung von Eingriffen, Erstellung von Umweltgutachten sowie für Umweltstudien. Wissenschaftliche Institutionen wie EURAC Research, Universitäten und naturkundliche Museen nutzen diese Daten für wissenschaftliche Projekte, und auch ehrenamtliche Vereine, denen Naturschutz ein Anliegen ist, können auf diese Daten zurückgreifen.

Die naturkundlichen Daten Südtirols werden in wissenschaftlichen Datenbanken gespeichert, um sie verwalten, überarbeiten und nutzen zu können. Während Lebensraum-Daten von der Abteilung Natur, Landschaft und Raumentwicklung selbst gespeichert und verwaltet werden, fließen die Flora- und Fauna-Daten seit 2017 in der Datenbank des Naturmuseums Südtirols ein.

Die Verwaltung einer Datenbank erfordert, dass die Daten vor dem Datenimport auf ihre Plausibilität überprüft, nach wissenschaftlichen Kriterien archiviert, systematisch gepflegt und gegebenenfalls ergänzt werden.

  • Möchten Sie um bestimmte naturkundliche Daten anfragen?
  • Verfügen Sie über dokumentierte, naturkundliche Daten, die sie der Allgemeinheit zur Verfügung stellen möchten?

Die dafür erforderlichen Dokumente sind im nachfolgenden Dienst aufgelistet:

Schlangenknöterich
Der Schlangenknöterich kommt in Feuchtwiesen vor (Foto: Amt für Natur, E. Bucher, 2021).