FAQ - Fragen und Antworten

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Fragen und Antworten

[Covid-19-Impfung - Die Impfstoffe]
Wieviel kostet die Impfung?

Die Impfung ist kostenlos.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 08.01.2021

[Covid-19-Impfung - Der Impfplan – wer wird wann geimpft?]
Gibt es eine Impfpflicht?

Seit dem 8. Januar 2022 besteht eine Impfpflicht für alle, die mindestens 50 Jahre alt sind, bzw. bis zum 15. Juni 2022 das 50. Lebensjahr vollenden.

Für diejenigen, die in diese Altersgruppe fallen und vor dem Stichdatum 1. Februar 2022 noch nicht mit dem Erstimpfzyklus begonnen haben, oder ab dem 1. Februar 2022 die Abschlussdosis des Erstimpfzyklus (fristgerecht), bzw. die Auffrischungsdosis, nicht innerhalb der Gültigkeitsdauer des Green Passes durchgeführt haben, ist eine Geldstrafe in Höhe von 100 Euro vorgesehen.  

Öffentliche und private Bedienstete im Alter von 50 Jahren und mehr, benötigen ab dem 15. Februar 2022 den Super Green Pass für den Zugang zu ihren Arbeitsplätzen.

Quelle: Gesundheitsministerium, Südtiroler Sanitätsbetrieb; Stand: 13.01.2021

[Covid-19-Impfung - Der Impfplan – wer wird wann geimpft?]
Welche Personen sollen nicht geimpft werden?

Bei akuter Erkrankung (Fieber, etc.) sollte die Impfung verschoben werden. Wer früher auf eine Impfung oder auf einen Bestandteil der Impfstoffe allergisch reagiert hat, sollte vor der Impfung seinen/ihren Hausarzt kontaktieren. Bei Personen, die kürzlich an COVID-19 erkrankt waren, ist eine Impfung möglich, es sollten aber drei Monate seit der Erkrankung vergangen sein. Eine Antikörperbestimmung vor der Impfung ist nicht nötig. Chronische Krankheiten oder die Einnahme von Medikamenten sind keine Kontraindikationen für die Impfung. Bei einer Immunschwäche oder einer immunsupprimierenden Behandlung kann die Wirksamkeit der Impfung möglicherweise vermindert sein. Aufgrund von fehlenden Daten und weil sie kaum schwer erkranken, werden Kinder und Jugendliche unter 12 Jahren (Pfizer BioNTech) bzw. 18 Jahren (Moderna) nicht geimpft. Außerdem werden auf Grundlage des Rundschreibens des italienischen Gesundheitsministeriums vom 11.06.2021 Personen unter 60 Jahren die beiden Impfstoffe Vaxzevria und Johnson & Johnson nicht mehr verimpft. Sie erhalten einen mRNA Impfstoff. Das Rundschreiben des italienischen Gesundheitsministeriums vom 18.06.2021 sieht vor, dass in Ausnahmefällen (spezifische Impfkampagne für nicht ansässige Personen, schwer zu erreichende Personen), wenn der Nutzen einer einmaligen Verabreichung offensichtlich ist, der Impfstoff Johnson & Johnson auch an Personen unter 60 Jahren verabreicht werden kann.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 21.06.2021

[Covid-19-Impfung - Der Impfplan – wer wird wann geimpft?]
Soll man vor der Impfung einen Antikörpertest machen, um zu entscheiden, ob man sich impfen lassen soll?

Nein, das ist nicht vorgesehen.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 12.01.2021

[Covid-19-Impfung - Der Impfplan – wer wird wann geimpft?]
Sollen sich Menschen mit chronischen Erkrankungen, Diabetes, Tumoren und Herz-Kreislauf-Erkrankungen impfen lassen?

Genau bei diesen Personen ist das Risiko einer schweren Komplikation im Falle einer Covid-19-Erkrankung besonders groß, deshalb werden sie bei der Impfung auch anderen Personengruppen vorgezogen.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 08.01.2021

[Covid-19-Impfung - Der Impfplan – wer wird wann geimpft?]
Sollen sich immungeschwächte Menschen oder Menschen mit Autoimmunerkrankungen impfen lassen?

Immungeschwächte Personen und solche mit Autoimmunerkrankungen, bei denen es keine Kontraindikationen gibt, können sich impfen lassen. Eine Rücksprache mit dem behandelnden Arzt/der behandelnden Ärztin ist auf jeden Fall notwendig.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 08.01.2021

[Covid-19-Impfung - Der Impfplan – wer wird wann geimpft?]
Sollen Menschen, die unter Allergien leiden, sich impfen lassen?

Wie bei jeder Impfung sollen Menschen, die unter Allergien leiden, sich bezüglich der Impfung mit ihrem behandelnden Arzt/ihrer behandelnden Ärztin beraten. Menschen, die eine Allergie gegen die im Impfstoff enthaltenen Substanzen haben, müssen sich vor der Impfung unbedingt ärztlich beraten lassen.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 08.01.2021

[Covid-19-Impfung - Impfsicherheit und -wirksamkeit]
Birgt die Impfung gegen Sars-CoV-2 ein Risiko für Personen, die an Zöliakie leiden?

Es gibt keine wissenschaftlichen Hinweise, dass bei Menschen, die an Zöliakie leiden, im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung ein höheres Risiko für unerwünschte Nebenwirkungen durch die Impfung gegen Sars-CoV-2 besteht. Für sie gelten dieselben Empfehlungen der Gesundheitsbehörden wie für die Bevölkerung im Allgemeinen.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 12.01.2021

[Covid-19-Impfung - Impfsicherheit und -wirksamkeit]
Ich habe den Zeitpunkt der zweiten Impfdosis versäumt. Was muss ich tun?
Auch wenn die vorgesehene Zeitspanne zwischen der Erst- und Zweitdosis überschritten ist, ist es empfehlenswert, den Impfzyklus zu beenden. Aktuelle Daten belegen, dass ein sog. „Boost-Effekt“ auch einige Zeit nach der Erstimpfung zu verzeichnen ist. Es wird daran erinnert, dass die Handhabung der Impfstoffe einer kontinuierlichen Überprüfung nach wissenschaftlichen Kriterien im Laufe der Zeit unterworfen ist.

Bitte einen passenden OPEN DAY-Termin aussuchen, oder, wenn eine Vormerkung notwendig ist, ein Mail samt der Telefonnummer schicken an: infovax@sabes.it

Quelle: Agenzia italiana del farmaco, Südtiroler Sanitätsbetrieb; Stand: 28.08.2021
[Gesundheit, Prävention und Behandlung]
Was wissen wir zu den SARS-CoV2-Virusvarianten, welche derzeit am meisten diskutiert werden?

 Derzeit sind besonders die folgenden Varianten im Fokus der Experten der WHO und des ECDC:

Variante Alfa (Variante VOC 202012/01, bekannt auch als B.1.1.7), erstmals identifiziert in Großbritannien. 

Variante Beta (Variante 501Y.V2, bekannt auch als B.1.351), erstmals identifiziert in Südafrika.

Variante Gamma (Variante P.1), ursprünglich aus Brasilien.

Variante Delta (Variante VUI-21APR-01, bekannt auch als B.1.617), erstmals in Indien aufgetreten.

Variante Omikron (Variante B.1.1.529), derzeit die vorherrschende Variante. Omikron verläuft zwar milder, es gibt aber viel mehr Fälle. Ungeimpfte haben auch nach einer Infektion mit Omikron keinen Schutz vor einer Infektion durch eine Virusvariante wie Delta, die schwerere Verläufe verursacht. Eine Impfung bremst zudem jedes Virus in seiner Verbreitung aus.

Quelle: Gesundheitsministerium, Südtiroler Sanitätsbetrieb, Deutsches Zentrum für Infektionsforschung (DZIF); Institut für Virologie an der Charité, Stand: 17.01.2022