FAQ - Fragen und Antworten

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Fragen und Antworten

[Covid-19-Impfung - Der Impfablauf]
Wenn man nach der ersten Dosis an Covid-19 erkrankt, erhält man noch eine zweite Dosis? Wie verhält es sich mit dem Green Pass?

Die Haltung des Gesundheitsministeriums ist, dass in diesem Fall die erste Dosis die Wirksamkeit nicht aufgebaut hat. Nach der ausreichend dokumentierten Genesung (mit PCR-Test) wird ein entsprechender Green Pass nach Genesung ausgestellt, der 6 Monate ab Genesung gültig ist. Mit Erhalt der zweiten Impfung wird der Impfzyklus abgeschlossen und eine-Green Pass mit einer Gültigkeit von 9 Monaten ab der 2. Dosis ausgestellt.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Infovac; Stand: 13.08.2021

[Covid-19-Impfung - Impfsicherheit und -wirksamkeit]
Wie lange hält der Impfschutz an?

Die Schutzdauer ist noch nicht eindeutig festgelegt, da bis heute die Beobachtungsperiode sehr kurz war. Aber die Kenntnisse zu anderen Arten von Coronaviren deuten darauf hin, dass der Schutz mindestens 9-12 Monate anhalten sollte.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 10.06.2021

[Covid-19-Impfung - Die Impfstoffe]
Wieviel kostet die Impfung?

Die Impfung ist kostenlos.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 08.01.2021

[Covid-19-Impfung - Der Impfplan – wer wird wann geimpft?]
Welche Personen sollen nicht geimpft werden?

Bei akuter Erkrankung (Fieber, etc.) sollte die Impfung verschoben werden. Wer früher auf eine Impfung oder auf einen Bestandteil der Impfstoffe allergisch reagiert hat, sollte vor der Impfung seinen/ihren Hausarzt kontaktieren. Bei Personen, die kürzlich an COVID-19 erkrankt waren, ist eine Impfung möglich, es sollten aber drei Monate seit der Erkrankung vergangen sein. Eine Antikörperbestimmung vor der Impfung ist nicht nötig. Chronische Krankheiten oder die Einnahme von Medikamenten sind keine Kontraindikationen für die Impfung. Bei einer Immunschwäche oder einer immunsupprimierenden Behandlung kann die Wirksamkeit der Impfung möglicherweise vermindert sein. Aufgrund von fehlenden Daten und weil sie kaum schwer erkranken, werden Kinder und Jugendliche unter 12 Jahren (Pfizer BioNTech) bzw. 18 Jahren (Moderna) nicht geimpft. Außerdem werden auf Grundlage des Rundschreibens des italienischen Gesundheitsministeriums vom 11.06.2021 Personen unter 60 Jahren die beiden Impfstoffe Vaxzevria und Johnson & Johnson nicht mehr verimpft. Sie erhalten einen mRNA Impfstoff. Das Rundschreiben des italienischen Gesundheitsministeriums vom 18.06.2021 sieht vor, dass in Ausnahmefällen (spezifische Impfkampagne für nicht ansässige Personen, schwer zu erreichende Personen), wenn der Nutzen einer einmaligen Verabreichung offensichtlich ist, der Impfstoff Johnson & Johnson auch an Personen unter 60 Jahren verabreicht werden kann.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 21.06.2021

[Covid-19-Impfung - Der Impfplan – wer wird wann geimpft?]
Können schwangere oder stillende Frauen sich impfen lassen?

Ja, schwangere oder stillende Frauen können sich impfen lassen. Die Schwangerschaft stellt keine Kontraindikation für die Impfung dar, da insbesondere in Kombination mit anderen Risikofaktoren (wie Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Adipositas), ein höheres Risiko bei schwerer Covid-19-Erkrankung besteht. Bisher liegen aber nur sehr begrenzte Daten über die Anwendung dieser Impfstoffe während der Schwangerschaft und Stillzeit vor. Deshalb sollte die Impfung in enger Absprache mit ihrem Vertrauensarzt/ihrer Vertrauensärztin entschieden werden.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 05.03.2021

[Covid-19-Impfung - Der Impfplan – wer wird wann geimpft?]
Soll man vor der Impfung einen Antikörpertest machen, um zu entscheiden, ob man sich impfen lassen soll?

Nein, das ist nicht vorgesehen.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 12.01.2021

[Covid-19-Impfung - Der Impfplan – wer wird wann geimpft?]
Sollen sich Menschen mit chronischen Erkrankungen, Diabetes, Tumoren und Herz-Kreislauf-Erkrankungen impfen lassen?

Genau bei diesen Personen ist das Risiko einer schweren Komplikation im Falle einer Covid-19-Erkrankung besonders groß, deshalb werden sie bei der Impfung auch anderen Personengruppen vorgezogen.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 08.01.2021

[Covid-19-Impfung - Der Impfplan – wer wird wann geimpft?]
Sollen sich immungeschwächte Menschen oder Menschen mit Autoimmunerkrankungen impfen lassen?

Immungeschwächte Personen und solche mit Autoimmunerkrankungen, bei denen es keine Kontraindikationen gibt, können sich impfen lassen. Eine Rücksprache mit dem behandelnden Arzt/der behandelnden Ärztin ist auf jeden Fall notwendig.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 08.01.2021

[Covid-19-Impfung - Der Impfplan – wer wird wann geimpft?]
Sollen Menschen, die unter Allergien leiden, sich impfen lassen?

Wie bei jeder Impfung sollen Menschen, die unter Allergien leiden, sich bezüglich der Impfung mit ihrem behandelnden Arzt/ihrer behandelnden Ärztin beraten. Menschen, die eine Allergie gegen die im Impfstoff enthaltenen Substanzen haben, müssen sich vor der Impfung unbedingt ärztlich beraten lassen.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 08.01.2021

[Covid-19-Impfung - Impfsicherheit und -wirksamkeit]
Birgt die Impfung gegen Sars-CoV-2 ein Risiko für Personen, die an Zöliakie leiden?

Es gibt keine wissenschaftlichen Hinweise, dass bei Menschen, die an Zöliakie leiden, im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung ein höheres Risiko für unerwünschte Nebenwirkungen durch die Impfung gegen Sars-CoV-2 besteht. Für sie gelten dieselben Empfehlungen der Gesundheitsbehörden wie für die Bevölkerung im Allgemeinen.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 12.01.2021