FAQ - Fragen und Antworten

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Fragen und Antworten

[Covid-19-Impfung - Der Impfablauf]
Ich habe vor der Impfung Schmerzmittel eingenommen. Kann ich trotzdem geimpft werden?

Es ist kein Problem, wenn vor der Impfung (auch Tage vorher) Schmerzmittel (z.B. Paracetamol, Ibuprofen) eingenommen werden.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 05.03.2021

[Covid-19-Impfung - Der Impfablauf]
Ich nehme eine Vielzahl von Medikamenten. Mit wem kann ich darüber sprechen, ob eine Impfung angebracht ist?

Beim Anamnesegespräch vor der Impfung besteht die Möglichkeit, Fragen zu den Medikamenten zu stellen, die eingenommen werden.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 05.03.2021

[Covid-19-Impfung - Der Impfablauf]
Ist es möglich, einige Tage nach der Impfung, zur Blutspende zu gehen?

Der Centro Nazionale Sangue gibt folgende Hinweise:
- Personen, die mit abgeschwächten Viren geimpft wurden (z. B. Impfstoffe mit viraler Vektortechnologie oder abgeschwächte Lebendviren), können frühestens 4 Wochen nach der Impfung zur Blutspende zugelassen werden.
- Asymptomatische Personen, die mit inaktivierten Viren, Impfstoffen, die keine lebenden Erreger enthalten, oder rekombinanten Impfstoffen (z. B. mRNA-basierte Impfstoffe oder Proteinuntereinheiten) geimpft wurden, können frühestens 48 Stunden nach der Impfung zur Blutspende zugelassen werden.
Als Vorsichtsmaßnahme können Personen, die nach Verabreichung des Anti-SARS-CoV-2-Impfstoffs Symptome entwickelt haben, frühestens 7 Tage nach vollständigem Abklingen der Symptome zur Blutspende zugelassen werden.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Centro Nazionale Sangue; Stand: 07.07.2021

[Covid-19-Impfung - Der Impfablauf]
Wo erhalte ich eine Impfnachweis?

Normalerweise wird der Impfnachweis im Impfzentrum ausgehändigt. Sollte dies nicht der Fall sein, kann er nachträglich beim Hygienedienst des jeweiligen Gesundheitsbezirkes angefordert werden, indem Sie eine Mail an eine der folgenden Adressen schreiben und eine Kopie der eigenen Identitätskarte anhängen. 

- Gesundheitsbezirk Bozen: impfungen.bz@sabes.it
- Gesundheitsbezirk Meran: impfungen.me@sabes.it
- Gesundheitsbezirk Brixen: impfungen.bx@sabes.it
- Gesundheitsbezirk Bruneck: impfungen.bk@sabes.it 

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Infovac; Stand: 13.08.2021

[Covid-19-Impfung - Impfsicherheit und -wirksamkeit]
Es wurden jetzt Mutationen des SARS-CoV-2-Virus festgestellt: Hilft die Impfung auch gegen diese?

Mutationen von Viren gibt es immer wieder. Experten gehen davon aus, dass die Impfung auch gegen diese neuen Mutationen wirkt. Ein tödlicher Verlauf der Erkrankung ist für geimpfte Personen nahezu ausgeschlossen.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 17.02.2021

[Covid-19-Impfung - Impfsicherheit und -wirksamkeit]
Bietet die Impfung einen hundertprozentigen Schutz?

Die Wirksamkeit des Impfstoffs von Pfizer BioNTech liegt bei 95 Prozent und jener von Moderna bei 94,1 Prozent. Das heißt wie bei jeder Impfung, dass es Menschen geben wird, die trotz Impfung keinen ausreichenden Schutz aufbauen. Deshalb ist es wichtig, weiterhin die Sicherheitsmaßnahmen einzuhalten.
Vaxzevria (ex AstraZeneca): Die Wirksamkeit hängt von der Dosierung und vom zeitlichen Abstand zwischen erster und zweiter Dosis ab. In Südtirol wird die zweite Dosis nach drei Monaten verabreicht. Damit erreicht sie eine Wirksamkeit von 82,4 Prozent.
Die Wirksamkeit von Johnson & Johnson beträgt 76,7 Prozent nach 14 Tagen und 85,4%  nach 28 Tagen. 

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 05.05.2021

[Covid-19-Impfung - Impfsicherheit und -wirksamkeit]
Warum liest und hört man zur Wirksamkeit des Impfstoffes von Vaxzevria (ex AstraZeneca) öfters unterschiedliche Werte?

Das hängt davon ab, von welchem Parameter gesprochen wird. Die 59,5% beziehen sich auf die Vorbeugung einer symptomatischen Erkrankung. Die 82,4% beziehen sich auf die Wirksamkeit der Impfung (Antikörperbildung), wenn die 2. Dosis nach drei Monaten verabreicht wird.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 15.03.2021

[Covid-19-Impfung - Der Impfplan – wer wird wann geimpft?]
Wie können sich Personen aus Italien, EU- und Nicht-EU-Ländern, die sich aus Arbeitsgründen in Südtirol dauerhaft aufhalten, hier impfen lassen?

Für Personen im Besitz einer italienischen Steuernummer, die noch nicht im Südtiroler Gesundheitsdienst eingetragen sind, gilt folgendes: Für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit einem Arbeitsvertrag in Südtirol sind ihre Daten dem Sanitätsbetreib bekannt. Sie können sich direkt online vormerken oder ihre Daten samt Telefonnummer schicken an: infovax@sabes.it 

Nach Eintragung erhalten die gemeldeten Personen an die angegebene Mail-Adresse den Hinweis, sich nun für einem Impftermin ihrer Wahl vormerken zu können oder erhalten telefonisch direkt einen Termin.

 

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 27.08.2021

[Covid-19-Impfung - Impfsicherheit und -wirksamkeit]
Wurden die Impfstoffe ausreichend getestet?
Die Forschung zu den COVID-19-Impfstoffen hat keine Phase der Überprüfung der Wirksamkeit und Sicherheit, welche für die Entwicklung eines neuartigen Medikaments vorgesehen sind, ausgelassen. Im Gegenteil, diese kann auf eine hohe Anzahl von Freiwilligen zurückblicken, rund zehnmal so viel wie es in Vergleichsstudien zu anderen Impfungen der Fall war. Dass die Impfstoffe so rasch entwickelt und zugelassen wurden, ist zum einen den neuen Technologien und den großzügig vorhandenen Ressourcen, die in kürzester Zeit vorhanden waren, zu verdanken, zum anderen auch einem neuartigen Genehmigungsverfahren durch die zuständigen Behörden, welche Schritt für Schritt die Ergebnisse überprüft haben -  im Unterschied zu vorherigen Studien, bei denen diese Genehmigung erst am Ende des gesamten Forschungsprozesses erfolgte.

Quelle: Agenzia italiana del farmaco, Südtiroler Sanitätsbetrieb; Stand: 10.08.2021
[Covid-19-Impfung - Impfung für das Schulpersonal]
An wen richtet sich die Impfkampagne in den Schulen?
Die Impfkampagne richtet sich an das gesamte Personal der Kindergärten und Schulen, an die Schülerinnen und Schüler ab 12 Jahren sowie deren Eltern oder Erziehungsberechtigte. Die Impfstationen befinden sich in Bozen, Meran, Brixen, Bruneck, Sterzing, Schlanders, Gröden und Gadertal.

Südtiroler Sanitätsbetrieb; Stand: 24.08.2021