FAQ - Fragen und Antworten

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Fragen und Antworten

[Covid-19-Impfung - Der Impfablauf]
Wie wird die Impfung verabreicht?

Pfizer BioNTech: Der Impfstoff muss zuerst verdünnt werden, sodass aus einer Gabe sechs Dosen werden.
Moderna: Der Impfstoff benötigt keine Verdünnung.
Vaxzevria (ex AstraZeneca) und Johnson & Johnson: Auch diese Impfstoffe brauchen keine Verdünnung.
Alle Impfstoffe werden durch eine Injektion in den Oberarm verabreicht.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 29.04.2021

[Covid-19-Impfung - Der Impfablauf]
Wer führt die Impfung durch?

Die Verabreichung muss auf jeden Fall durch geschultes ärztliches und pflegerisches Personal erfolgen.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 01.02.2021

[Covid-19-Impfung - Der Impfablauf]
Was passiert mit den Impfdosen eines geöffneten Fläschchens, wenn vorgemerkte Personen nicht zum Impftermin erscheinen?

Zur Vermeidung der Verschwendung von Impfdosen werden diese am Ende des Tages, wenn sie nicht konservierbar sind, ausnahmsweise an Personen, die zu diesem Zeitpunkt anwesend sind, verimpft, immer auf der Grundlage der Prioritäten, wie sie vom nationalen Impfplan und nachfolgenden Empfehlungen vorgesehen sind. Das heißt, es können beispielsweise Personen geimpft werden, die in die gleiche Prioritätskategorie fallen bzw. zu Gruppen gehören, die auch bereits zur Impfung zugelassen sind.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 22.03.2021

[Covid-19-Impfung - Der Impfablauf]
Wie oft muss geimpft werden?

Pfizer BioNtech: Man wird zweimal im Abstand von 5 Wochen geimpft. Ausnahme: Besonders gefährdete Personen ("ultrafragili") werden im Abstand von 21 Tagen geimpft. Etwa eine Woche nach der zweiten Dosis ist der volle Impfschutz erreicht.
Moderna: Man wird zweimal im Abstand von 5 Wochen geimpft. Ausnahme: Besonders gefährdete Personen ("ultrafragili") werden im Abstand von 28 Tagen geimpft. Hier wird der volle Impfschutz zwei Wochen nach der zweiten Dosis erreicht.
Vaxzevria (ex AstraZeneca): Man wird zweimal im Abstand von 3 Monaten geimpft. Der volle Impfschutz ist zwei Wochen nach der zweiten Dosis erreicht.
Johnson & Johnson: Es ist nur eine Impfdosis notwendig und der volle Impfschutz ist zwei Wochen nach der Impfung erreicht. 

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 29.04.2021

[Covid-19-Impfung - Der Impfablauf]
Wieso sind die Abstände zwischen den beiden Impfdosen je nach Impfung unterschiedlich?

Das hängt einerseits von der Art ab, wie der Körper auf die Impfung reagiert und andererseits von den Studien. Die Hersteller haben ihren Impfstoff getestet und geben daraufhin die wirkungsvollste Vorgehensweise vor.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 05.02.2021

[Covid-19-Impfung - Der Impfablauf]
Wenn man zwischen erster und zweiter Dosis erkrankt, bekommt man die zweite Dosis dann trotzdem?

Bei Personen, die nach der ersten Impfstoffdosis, eine bestätigte Coronainfektion aufweisen, stellt die Infektion selbst einen starken Stimulus für das Immunsystem dar und ergänzt wahrscheinlich den Stimulus durch die erste Dosis. Zum jeztigen Zeitpunkt wird die Auffrischungsimpfung nicht empfohlen, da es noch zu wenig Daten diesbezüglich gibt. Dies kann aber bereits in ein paar Monaten anders sein.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 10.03.2021

[Covid-19-Impfung - Impfsicherheit und -wirksamkeit]
Wie lange hält der Impfschutz an?

Es ist noch nicht bekannt, ob der Schutz für einige Monate oder für einige Jahre anhält. Folglich kann nicht ausgeschlossen werden, dass nach einer gewissen Zeit eine Auffrischimpfung notwendig sein wird.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 01.02.2021

[Covid-19-Impfung - Die Impfstoffe]
Wieviel kostet die Impfung?

Die Impfung ist kostenlos.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 08.01.2021

[Covid-19-Impfung - Der Impfplan – wer wird wann geimpft?]
Wer wird zuerst geimpft?

Den Vorrang bei den Impfungen haben besonders exponiertes Gesundheitspersonal, Haus- und Kinderärzte, Personal und Bewohnerinnen und Bewohner der Seniorenwohnheime und Langzeitpflege-Einrichtungen, über 80-jährige Personen und Mitarbeiter der Rettungskette. Es werden nicht alle zum selben Zeitpunkt geimpft, sondern die Impfung läuft über einen längeren Zeitraum.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 04.03.2021

[Covid-19-Impfung - Der Impfplan – wer wird wann geimpft?]
Welche Personen sollen nicht geimpft werden?

Bei akuter Erkrankung (Fieber, etc.) sollte die Impfung verschoben werden. Wer früher auf eine Impfung oder auf einen Bestandteil der Impfstoffe allergisch reagiert hat, sollte vor der Impfung seinen/ihren Hausarzt kontaktieren. Bei Personen, die kürzlich an COVID-19 erkrankt waren, ist eine Impfung möglich, es sollten aber drei Monate seit der Erkrankung vergangen sein. Eine Antikörperbestimmung vor der Impfung ist nicht nötig. Chronische Krankheiten oder die Einnahme von Medikamenten sind keine Kontraindikationen für die Impfung. Bei einer Immunschwäche oder einer immunsupprimierenden Behandlung kann die Wirksamkeit der Impfung möglicherweise vermindert sein. Aufgrund von fehlenden Daten und weil sie kaum schwer erkranken, werden Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren (Pfizer BioNTech) bzw. 18 Jahren (Moderna, Vaxzevria (ex AstraZeneca) und Johnson & Johnson) nicht geimpft.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 29.04.2021