FAQ - Fragen und Antworten

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Fragen und Antworten

[Bildung, Kunst und Kultur]
Kinderschutzimpfungen: Die Landesregierung hatte 2018 angekündigt, dass es keine Ausschlüsse geben wird. Warum folgen jetzt doch Ausschlüsse?

Diese Zusage hat die Landesregierung zwei Jahre lang gehalten. Schlussendlich musste aber die staatliche Bestimmung umgesetzt werden und das war auch immer bekannt. Die aktuelle Pandemie, mit der damals niemand gerechnet hatte, hat der Landesregierung diesbezüglich eindrücklich vor Augen geführt, wie wichtig Herdenschutz ist. Die Herdenimmunität gilt als Schlüssel im Kampf gegen Viren. Der Schutz der Gesundheit von rund 16.500 Kindergartenkindern darf nicht aufs Spiel gesetzt werden, weil einige die Pflichtimpfungen verweigern. In diesem Fall muss die Mehrheit vor den Interessen Einzelner geschützt werden, damit ein besserer Schutz für alle gewährleistet ist.

Quelle: Landesrat für Deutsche Bildung und Kultur, Bildungsförderung, Handel und Dienstleistung, Handwerk, Industrie, Arbeit und für Integration - Stand: 16.09.2020

[Bildung, Kunst und Kultur]
Kinderschutzimpfungen - ab wann erfolgt ein Ausschluss bzw. Wiedereintritt im Kindergarten?

Bekanntlich sieht das Staatsgesetz Nr. 119 aus dem Jahr 2017 für jene Eltern, die die verpflichtenden Schutzimpfungen für Kinder nicht rechtzeitig durchgeführt haben, den Ausschluss aus dem Kindergarten oder der Kleinkind-Betreuungseinrichtung vor. Sobald die Impfdokumentation erneut in Ordnung ist, diese über das zuständige Amt für Hygiene und Gesundheit bestätigt wird, kann die Wiedereinschreibung in den betreffenden Kindergartensprengel erfolgen.
Um all jenen Eltern entgegenzukommen, die aus unterschiedlichen Gründen dieser Impfpflicht bisher noch nicht nachgekommen sind, hat die Südtiroler Landesregierung am 8. September beschlossen, die Möglichkeit zu schaffen, in einem befristeten Zeitraum die fehlenden Pflichtimpfungen nachzuholen.

Quelle: Landesrat für Deutsche Bildung und Kultur, Bildungsförderung, Handel und Dienstleistung, Handwerk, Industrie, Arbeit und für Integration - Stand: 16.09.2020

[Bildung, Kunst und Kultur]
Stimmt es, dass mein Kind beim kleinsten Anzeichen von Schnupfen in der Schule als Verdachtsfall behandelt wird?

Wenn der Schüler/die Schülerin in der Schule Symptome aufweist, die den Verdacht auf eine Infektion bestärken, wird er/sie von der Gruppe isoliert und die Eltern werden verständigt. Diese informieren dann (telefonisch) den Kinder- oder Hausarzt bzw. die Kinder- oder Hausärztin. Dieser/diese definiert mit den Eltern die weitere Vorgehensweise (z.B. Ansuchen für eine Testung, Quarantäne usw.).
Symptome im Zusammenhang mit einer vermuteten SARS-CoV-2-Infektion:

  • Fieber über 37,5 Grad
  • Husten 
  • Kopfschmerzen
  • Magen-Darm-Symptome (Übelkeit/Erbrechen, Durchfall)
  • Halsschmerzen
  • Atembeschwerden
  • Muskelschmerzen
  • Laufende Nase (Rhinorrhoe)/Schwellung der Nasenschleimhäute
  • Verlust des Geruchssinns (Anosmie), verminderter Geruchssinn (Hyposmie)
  • Geschmacksverlust (Ageusie) oder Geschmacksveränderung (Dysgeusie)

In der gegenwärtigen epidemiologischen Phase sollte besonderes Augenmerk auf das Vorhandensein von Fieber, das gleichzeitige Auftreten von zwei oder mehreren der oben genannten Symptome und/oder anhaltende Symptome gelegt werden.

In Bezug auf die derzeitige Situation einer begrenzten Viruszirkulation kann der behandelnde Arzt bei leichter Rhinorrhoe (laufende Nase) den Krankheitsverlauf beobachten und, wenn keine anderen Symptome auftreten, nach Bewertung des Falls beschließen, die für die Rückkehr in die Schulgemeinschaft erforderliche Bescheinigung auszustellen. 

Quelle: Landesrat für Deutsche Bildung und Kultur, Bildungsförderung, Handel und Dienstleistung, Handwerk, Industrie, Arbeit und für Integration sowie (Symptome): Gesundheitsministerium (Übersetzung Südtiroler Sanitätsbetrieb - Stand: 29.09.2020

[Bildung, Kunst und Kultur]
Warum wird der Unterricht für jene Schülerinnen und Schüler, welche zu Hause bleiben müssen, nicht einfach gestreamt?

Der Begriff Fernunterricht bedeutet nicht, dass der Unterricht gestreamt wird und dass alle Stunden über Video abgedeckt werden. Wer einmal an Videokonferenzen teilgenommen hat, wird bestätigen, dass es unzumutbar ist, einen ganzen Tag oder Halbtag durchgehend Unterricht über Video zu verfolgen. Fernunterricht bedeutet, dass Schülerinnen und Schüler an klaren Aufträgen arbeiten, wissen, wie sie Rücksprache mit den betreffenden Lehrpersonen halten können und in welchen Fächern sie unterstützend Videolektionen bekommen. In vielen Schulen sind das z.B. eher die schulspezifischen Fächer mit vielen Stunden. Die jeweilige Schule entscheidet schlussendlich autonom über die Art des Unterrichts - je nach Inhalten und je nach Eigenständigkeit der Schülerinnen und Schüler. Die Lehrkräfte planen und organisieren den Fernunterricht und können dann individuell dort ansetzen, wo die Jugendlichen an ihre Grenzen kommen.

Quelle: Landesrat für Deutsche Bildung und Kultur, Bildungsförderung, Handel und Dienstleistung, Handwerk, Industrie, Arbeit und für Integration - Stand: 16.09.2020

[Bildung, Kunst und Kultur]
Lernen unsere Kinder noch genug oder werden sie zu Bildungsverlierern?

Südtirol arbeitet bereits seit fast 15 Jahren nicht mehr nach Lehrplänen, in denen genau festgeschrieben ist, was in welcher Klassenstufe und innerhalb welcher Zeit erarbeitet werden muss. Die Basis für den Unterricht bilden die Rahmenrichtlinien, die nach Kompetenzen ausgerichtet sind: Es geht also weniger um das Erreichen von Standards, sondern um das Erreichen der entsprechenden Kompetenzen. Diese Ziele sind weniger auf Inhalte ausgerichtet als auf Fähigkeiten und Fertigkeiten, die man anhand von Inhalten erarbeitet. Die Fülle der Inhalte ist dabei nicht wesentlich, sondern vielmehr die Qualität der Strategien und der für ein Fach wesentlichen Basiskompetenzen.

Quelle: Landesrat für Deutsche Bildung und Kultur, Bildungsförderung, Handel und Dienstleistung, Handwerk, Industrie, Arbeit und für Integration - Stand: 16.09.2020

[Gesundheit, Prävention und Behandlung]
Wie erfahre ich Ort und Zeit des Abstrichs?

Bitte warten Sie auf den Anruf oder ein SMS eines Mitarbeiters/einer Mitarbeiterin des Departements für Gesundheitsvorsorge!

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Stand: 09.11.2020
[Quarantäne und Isolation]
Ich bin immer noch positiv. Wann werde ich aus der Isolation entlassen?

Die Isolation endet nach 21 Tagen, aber nur, wenn Sie in den letzten 7 Tagen keine Symptome mehr hatten.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Stand: 22.03.2021
[Quarantäne und Isolation]
Kann ich in der Zeit, in der ich auf das Ergebnis des letzten Abstrichs warte, die Quarantäne beenden?

Nein, Sie müssen das Ergebnis des Abstrichs abwarten.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Stand: 22.03.2021
[Gesundheit, Prävention und Behandlung]
Ist es möglich, beim Hausarzt einen Antigen-Test zu machen?

Informationen zu dieser Frage finden Sie auf dieser Seite.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Stand: 03.12.2020
[Gesundheit, Prävention und Behandlung]
Ich hatte Kontakt zu einer Person, die positiv getestet wurde. Aber es hat mich noch niemand kontaktiert.

Der Sanitätsbetrieb legt fest, wer als enger Kontakt gilt. Wenn Sie als enger Kontakt einer infizierten Person eingestuft werden, wird Sie das Departement für Gesundheitsvorsorge kontaktieren und Ihnen eventuell eine Quarantäne auferlegen.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Stand: 30.10.2020