Wasserstoff

Das Land Südtirol hat einen Masterplan Wasserstoff verabschiedet (Vorstellung) mit, dem in Zukunft und Lebensqualität für Südtirol investiert werden soll. So sehn die EU-Projekte JIVE und MEHRLIN vor, die Wasserstoffflotte der städtischen Buslinie SASA auszubauen und eine Wasserstofftankstelle im Betriebshof Bozen der SASA zu errichten.

Neue Wasserstofftankstelle für Busse in Bau

Am Betriebshof von SASA in Bozen haben kürzlich die Arbeiten an der neuen Wasserstofftankstelle für Busse begonnen. LR Alfreider und SASA-Direktorin Piffer waren auf der Baustelle.

Lokalaugenschein am Betriebshof von SASA: Ing. Giulio Cecchelin, Roberto Fattore (Leiter Instandhaltung SASA), SASA-Direktorin Petra Piffer und LR Daniel Alfreider (Foto: LPA/Elisabeth Stampfer)

SASA, die In-House-Gesellschaft des Landes und der Gemeinden Bozen, Meran und Leifers, setzt weiterhin auf Wasserstoff: In den kommenden Monaten werden zwölf neue Wasserstoffbusse die nachhaltige Flotte von SASA verstärken. Schon jetzt wird deshalb am Betriebshof von SASA in Bozen Süd eine eigene Wasserstofftankstelle gebaut.

Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider und SASA-Direktorin Petra Piffer haben sich vergangene Woche ein Bild von den Bauarbeiten für die neue Wasserstofftankstelle gemacht. "Unser Investitionskonzept im Bereich Wasserstoff ist auf drei Säulen aufgebaut: Investitionen in die Technologie, in neue Fahrzeuge und in die Infrastruktur", führt  Alfreider aus. "Mit dem Bau der neuen Tankstelle kommen wir einen weiteren Schritt voran, denn damit holen wir auch weiteres Know-how in diesem strategischen Sektor nach Südtirol."

"Derzeit tanken wir unsere Wasserstoffbusse an der Tankstelle, die vom Institut für Innovative Technologien Bozen (IIT) geführt wird", erklärt SASA-Direktorin Piffer. "Jetzt, wo unsere H2-Flotte wächst, ist es für uns wichtig, die Wasserstoffbusse direkt am Betriebshof betanken zu können. So können wir die betriebsinternen Abläufe effizienter gestalten."

Die neue Infrastruktur entsteht im Rahmen der von der EU geförderten Projekte JIVE und MEHRLIN, die den Ausbau von Wasserstoffmobilität und den Bau von Wasserstofftankstellen für Busflotten vorsehen. Für den Bau verantwortlich zeichnet die Wolftank DGM GmbH. Die Kosten werden vom Land Südtirol und den genannten EU-Projekten getragen. "Bis Ende Juni sollen die Arbeiten abgeschlossen sein", so Piffer, "dann wird auch die neue Flotte geliefert und einsatzbereit sein."

LPA/red/san

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