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LRin Kuenzer begrüßt "Ja" des Dreier-Landtags zu Landschaft-Antrag

"Landschaft als Lebensgrundlage langfristig sichern": Dieser Ansatz ist in Südtirol grundlegend für das LG Raum und Landschaft und soll auch überregional verfolgt werden.

Die Landesrätin für Raumentwicklung, Landschaft und Denkmalschutz Maria Hochgruber Kuenzer zeigt sich erfreut darüber, dass der Dreier-Landtag heute (22. Oktober) in Alpbach in Tirol den Beschlussantrag der Interregionalen Landtagskommission Dreier-Landtag zur Landschaft einstimmig angenommen hat.

Hochgruber Kuenzer bekräftigt: "Die Wahrnehmung, dass Landschaft allein mit Schutzkategorien erhalten werden kann, trügt. Landschaft ist das Zusammenspiel unterschiedlicher Landschaftstypen und ist im Sinne der Europäischen Landschaftskonvention als 'Alles ist Landschaft' zu erhalten." Dieser Grundgedanke liege auch dem 2020 in Kraft getretenen Landesgesetz Raum und Landschaft zugrunde.

Perspektivenwechsel: Landschaft als Lebensgrundlage

Es gehe um einen Perspektivenwechsel, sagt Hochgruber Kuenzer: "Die Landschaften Südtirols, Tirols und des Trentino geraten durch Bodenverbrauch, Siedlungswachstum und steigende Mobilität zunehmend unter Druck. Parallel dazu wird Landschaftsschutz oft als Hindernis empfunden", erklärt die Landesrätin. "Wir müssen den Blick ändern: Unsere Landschaft ist eine begrenzte Ressource. Sie ist Grundlage für einen gesunden Lebensraum und unsere Lebensqualität. Um Landschaft als Lebensgrundlage langfristig zu sichern, müssen innovative Gestaltungsmodelle entwickelt und grenzüberschreitend umgesetzt werden."

Mit der heutigen Annahme des Beschlussantrags durch den Dreier-Landtag sei nun der Weg frei, um im Herzen der Alpen neue Wege in der Landschaft zu gehen.


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mpi