Landesmutualitätsfonds

Landesmutualitätsfonds

Die Mutualitätsfonds für die Förderung und die Entwicklung des Genossenschaftswesens sind mit dem Gesetz 31. Jänner 1992 Nr. 59 - "Neue Normen im Bereich des Genossenschaftswesens" eingerichtet worden.

Die genossenschaftlichen Körperschaften und ihre Konsortien müssen 3 % des jährlichen Nettogewinns einem Mutualitätsfonds abgeben. Diese 3-%-Quote wird aus dem jährlichen Nettogewinn der unaufteilbaren Rücklagen errechnet.

Es gibt außerdem Fälle der Nichteinbeziehung der Bemessungsgrundlage:

  • der Gewinnanteil, welcher zur Deckung der Verluste der vorhergehenden Rechnungsjahre vorgesehen ist, falls keine Rücklagen dafür verwendet werden,
  • die Summe der Rückvergütungen,
  • die im laufenden Geschäftsjahr zurückgestellten Beträge für entsprechende Reserven aufgrund von Beiträgen für Investitionen, welche in der G&V-Bilanz nicht als Erträge verbucht werden.

Die Genossenschaften, welche keinem Vertretungsverband angehören, müssen dem Landesmutualitätsfonds den entsprechenden Betrag mit Angabe der Begründung und des Bezugsjahres überweisen an:

Südtiroler Sparkasse, Schatzamt
IBAN IT 05T0604511619000000851200

Die Einzahlung muss innerhalb von 60 Tagen nach der Genehmigung der Jahresbilanz erfolgen.

Der errechnete Betrag muss nicht überwiesen werden, wenn er die 10,33€ nicht übersteigt.