Referenzrahmen und Europäisches Sprachenportfolio

Entwicklung in Europa

Das Europäische Sprachenportfolio (ELP) und der Referenzrahmen (Common European Framework of Reference for Languages - CEF) wurden vom Europarat zwischen 1998 und 2000 entwickelt.

Das Europäische Sprachenportfolio setzt sich u.a. zum Ziel, die Mehrsprachigkeit in Europa zu erhalten, das interkulturelle Bewusstsein zu stärken, die demokratische und pluralistische Gesellschaft zu fördern und die wirtschaftliche sowie persönliche Mobilität in Europa zu steigern. Es lässt die internationale Vergleichbarkeit der Sprachkompetenzen zu, fördert die LernerInnen-Autonomie und unterstützt den selbstständigen, reflexiven Zugang zum Spracherwerb.
Mittlerweile gibt es insgesamt 127 Porfolio-Versionen aus vielen europäischen Ländern, und zwar für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, aber auch für ImmigrantInnen, Lehrpersonen und ÜbersetzerInnen.

Weitere Informationen – Europarat (Externer Link)

Raster für die Selbsteinschätzung (Externer Link)

Europäisches Sprachenportfolio für die Südtiroler Schulen

In Südtirol wurde ein eigenes Sprachenportfolio für die Grund-, Mittel- und Oberschule entwickelt, das der mehrsprachigen und multikulturellen Situation der SchülerInnen Rechnung trägt.
Interessierte können das ESP im Deutschen Bildungsressort (Externer Link) - Referat Migration (Bozen, Amba Alagi Straße 10) beziehen.