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Schülertransport

 Schüler, welche untenstehende Voraussetzungen erfüllen und keinen Liniendienst benutzen können, können um einen Schülerverkehrsdienst ansuchen.

Einreichtermin

Donnerstag, 15. März 2018

Einreicheort

Sekretariat der zuständigen Schule

Wo sind die Anträge erhältlich?

In den zuständigen Schulen

Voraussetzungen für die Zulassung zur Schülerbeförderung

  • 2,5 km Entfernung: für Sekundarschüler/-innen (Ober- und Berufsschüler/-innen): bei Inanspruchnahme eines Sonderdienstes.

Voraussetzung für die Einrichtung von eigenen Zubringerdiensten

  • 4 SchülerInnen und 2,5 km Entfernung: für Oberschüler/-innen.

Anzahl der Tagesfahrten

In der Regel werden eine Hin- und eine Rückfahrt eingerichtet; bei verpflichtend vorgeschriebenem Unterricht eventuell auch nachmittags.

Zulassung zur Schülerbeförderung mit Sonderdienst

Alle Schüler/innen können, sofern die Mindestvoraussetzung hinsichtlich Entfernung besteht, zum Schülertransport zugelassen werden. Der Jahrestarif beträgt 20,00 Euro.

Härtefälle

In Abweichung zu den vorhin erwähnten Mindestvoraussetzungen in Bezug auf die Schüler/-innenzahl und die Entfernung können, gemäß Beschluss der Landesregierung vom 13.06.2017, Nr. 648, gegebenenfalls auch Beförderungsdienste eingerichtet werden, wenn die Mindestvoraussetzungen nicht gegeben sind, aber ein besonderer Härtefall vorliegt.
Dabei ist die Familie aus objektiv nachweisbaren Gründen nicht in der Lage, ihr Kind in die Schule zu bringen UND aufgrund der Beschaffenheit des Schulweges, ist die Zurücklegung für das anspruchberechtigte Kind unzumutbar. Bei Vorliegen eines Härtefalls muss dem Antrag eine detaillierte Beschreibung der Situation beigelegt werden, welche dann überprüft und begutachtet wird.

Wenn bei Benutzung enes Liniendienstes die Wartezeit vor Unterrichtsbeginn oder nach Unterrichtsende 30 Minuten am Vormittag und 60 Minuten am Nachmittag überschreitet, kann bei einer Mindestabzahl von 4 Oberschülern/-innen, ein Sonderdienst eingerichtet werden.

Einreichtermine

Die Schüler/innen müssen innerhalb 15. März 2018 bei der zuständige Schule um die Zulassung zur Schülerbeförderung ansuchen.
Innerhalb 18. April 2018 geben die Schulen die Daten aller Schüler/innen zwecks Bestätigung der bisherigen Zubringerdienste des Schuljahres 2017/18 und für die Anträge um Einrichtung neuer Dienste sowie für die Einrichtung/Bestätigung von Beförderungsdiensten in Abweichung der geltenden Bestimmungen im Schulpassprogramm ein.

Weiters übermitteln die Schulen dem Amt für Schulfürsorge und dem Amt für Personenverkehr das Formblatt H für die Einrichtung von Beförderungsdiensten für Schüler/-innen mit Behinderung.

Abwicklung der Schüler/-innenbeförderungsdienste

Die technische Durchführung der Beförderungsdienste für Schüler/-innen obliegt dem Landesamt für Personenverkehr Silvius-Magnago-Platz 3, in Bozen, Tel. 0471/415480/1, Fax 0471/415499.

Vergütung des Kilometergeldes bzw. der Fahrtspesen

Den Schüler/innen der Ober- und Berufsschulen, welche die Mindestentfernung zwischen Wohnort und Schule bzw. nächstgelegenen Linienhaltestelle aufweisen, aber keinen Sonderdienst nutzen können, kann eine Kilometerpauschale im Ausmaß der für die Landesbediensteten vorgesehenen Kilometerpauschale, die bei Schulbeginn (September) gültig war, vergütet werden. Leerfahrten (die Schüler sind nicht an Bord) werden nicht vergütet.

Schülerinnen und Schüler, welche ein Verkehrsmittel benutzen, welches nicht mit der Autonomen Provinz Bozen konventioniert ist, können um die Vergütung der Fahrtspesen ansuchen. Die Schüler erwerben ein Abbonement und legen es innerhalb Ende des Schuljahres der Schule vor.

In beiden Fällen füllen die Erziehungsberechtigten bzw. gesetzlichen Vertreter der Schülerinnen und Schüler (bzw. volljährige Schüler) das diesbzgl. Formular (siehe unten) aus und geben es im Sekretariat der zuständigen Schule ab. Die Schule berechnet dann anhand der Anwesenheitstage innerhalb Ende des Schuljahres den Tarif und übermittelt das Verzeichnis der Antragsteller dem Amt für Schulfürsorge.

Abendschüler/innen, welche kein öffentliches Verkehrsmittel benutzen können, erhalten eine Vergütung der Fahrtspesen, deren Höhe dem bei Schulbeginn (September) geltenden Wertkartentarif entspricht. Die Vergütung steht nur dann zu, wenn die Wartezeit vor Unterrichtsbeginn oder nach Unterrichtsende 60 Minuten überschreitet.

Vergütung der Fahrt- und Begleitspesen an Schüler/-innen mit Behinderung

Alle Schüler/innen mit Behinderung, die eine Pflicht- oder Sekundarschule II. Grades (Oberschule), eine Kunst- oder eine Berufsschule besuchen und die Voraussetzungen gemäß der geltenden Bestimmungen erfüllen, haben Anrecht auf die Vergütung der Fahrtspesen, wenn die Erziehungsberechtigten die Fahrten zu den Therapien selber übernehmen. Beträge unter 50,00 Euro werden nicht ausbezahlt. Die Anträge sind im Amt für Schulfürsorge ab Juni 2018 erhältlich. Einreichtermin ist der 30.08.2018.

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