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Aufgaben

Der Landesbetrieb für Forst- und Domänenverwaltung ist ein Sonderbetrieb des Landes Südtirol. Seine Aufgabe ist es, die ihm anvertrauten landeseigenen Flächen bestmöglich zu verwalten. Insgesamt betreut der Landesbetrieb 75.282 ha - das sind rund 10 % der Landesfläche. Die Flächen sind zum großen Teil Gletscher und Felsgebiete im Hochgebirge.
In Landesbesitz befinden sich auch 5.240 ha Wald, der vom Landesbetrieb bewirtschaftet wird. Dabei übernimmt der Landesbetrieb sämtliche Kompetenzen und Aufgaben, die im restlichen Landesgebiet den 8 Forstinspektoraten zukommen. Außerdem werden auch die Jagdaufsicht und die Vergabe von Konzessionen vom Landesbetrieb wahrgenommen.
Sämtliche verwalteten Flächen sind Wildschutzgebiet im Sinne des Jagdgesetzes. Dies bedeutet, dass hier das Wild Ruhezonen findet. Die Jagd in Wildschutzgebieten ist grundsätzlich verboten. Etwaige Abschüsse – beispielsweise aus wildbiologischen Gründen, zur Vorbeugung von Krankheiten und bei Wildschäden - sind mit Gesetz Nr. 28/1981 (Ordnung des Landesbetriebes für Forst- und Domänenverwaltung) geregelt. Entnommen wird fast ausschließlich Schalenwild - entweder direkt von den Jagdaufsichtsorganen des Betriebes oder in deren Begleitung.
Das Landessägewerk Latemar, der Forstgarten Aicha, und die Forst- und Jägerschule Latemar sind ebenfalls dem Landesbetrieb unterstellt.