Hauptinhalt

 

Aktuelle Initiativen

Tag der Weiterbildung 2017: Weiterbildung wohin?

.Nächstes Jahr – 2018 - wird sich die Verabschiedung des Südtiroler Weiterbildungsgesetzes zum 35. Mal jähren. Dieses Gesetz, erlassen 1983, griff eine Entwicklung auf, die schon Jahre vorher eingesetzt hatte – eine von Begeisterung getragene Explosion des Angebotes für die Erwachsenenbil­dung, inspiriert von neuen Methoden der Weiterbildungsdidak­tik. Und die Grundzüge des Aufbruchs der 70er und 80er Jahre erwiesen sich als dauerhaft. Prinzipien wie Subsidiarität, Demo­kratie und Beteiligung, das komplementäre Netz und Ne­ben­einander von haupt- und ehrenamtlicher Tätigkeit haben von ih­rer Bedeutung nichts eingebüßt.

Dennoch war seit einigen Jahren immer mehr spürbar, dass eine Anpassung der Regeln notwendig ist. Ziel war und ist, das System der Weiterbildung und die einzelnen Einrichtun­gen zu stärken, auf dass die (neuen) gesellschaftlichen Her­ausforde­rungen gemeistert werden können.

Der diesjährige Tag der Weiterbildung will zum Ab­schluss/Endspurt der Überarbeitung des Weiterbildungsgeset­zes und der entsprechenden „Regeln“ eine Standortbestim­mung und eine Diskussion zum Rahmen, den Perspektiven und den (aktuellen) Herausforderungen des Lebensbegleitenden Ler­nens sein.
Zielgruppe
   
Haupt- und nebenberufliche sowie ehrenamtliche LeiterInnen und MitarbeiterInnen aus Weiterbildungseinrichtungen und Bil­dungsausschüssen; Menschen aus Verwaltung, Politik und Verbänden, welche Weiterbildung anbieten oder för­dern.

Ort   
Bozen, Pfarrheim, Pfarrplatz 24

Zeit   
13.10.2017, 14:30 – 18:00 Uhr

Referenten   
Ekkehard Nuissl von Rein, Professor für Erwachsenenbildung, von 1991 bis 2011 Direktor des Deutschen Instituts für Erwach­senenbildung (DIE);
Stefan Vater, Erwachsenenbildungs­forscher beim Verband Österreichischer Volkshochschulen, Lehrtätigkeit an Universitäten.

Gebühr  
kostenlos

Information und Anmeldung
Amt für Weiterbildung, Tel. 0471 413390, amt.weiterbildung@provinz.bz.it

Flyer

 

 

 

Wie kann Neues in die Welt?

.Dialogforum mit Hildegard Kurt

Das "Neue", wonach dieses Dialogforum fragt, sind nicht markt­gängige Innovationen, nicht neue Spielarten des Kapitalismus und auch keine neuen technischen Vereinnahmungen. Gemeint sind vielmehr menschenwürdige, lebensdienliche Formen des Miteinanders. Was braucht es, um persönlich, aber auch als Or­ganisation jenseits von so genannten Sachzwängen, von Pfadab­hängigkeiten und Systemlogiken eine Zukunft mit Zukunft zu er­schließen? Auf welche Weisen findet ein wünschenswertes, we­senhaft Neues in meine Lebens- und Arbeitspraxis - etwas, das mehr, das anders ist als Bisheriges in neuem Gewand? Diese Fra­gen richten das Denken auf eine zutiefst staunens­werte Fähig­keit aus - auf die Zukunftsfähigkeit.

Hildegard Kurt       
ist promovierte Kulturwissenschaftlerin, Autorin und Mitbegrün­derin des "und.Institut für Kunst, Kultur und Zukunftsfähigkeit e.V." (und.Institut) in Berlin.

Zielgruppe   
Menschen, die an Nachhaltigkeit, Lebensstil, Ökolo­gie interes­siert sind, und denen das Mitgestalten einer Zukunft mit Zukunft am Herzen liegt.

Ort/Zeit:
11. Oktober 2017, 19.00 - 22.00 Uhr, in der urania meran in Meran (Ortweinstraße 6)

Kursgebühr:
kostenlos

Anmeldung:
via Mail an amt.weiterbildung@provinz.bz.it oder telefonisch an 0471 413390

Veranstalter:
Amt für Weiterbildung in Zusammenarbeit mit Bildungshaus Kloster Neustift und urania meran.

Flyer

 

 

Lebendigkeits-Werkstatt mit Hildegard Kurt

.Während im gesellschaftlichen, beruflichen und privaten Tun gewöhnlich das Was - die jeweiligen Themen und Inhalte - im Fokus steht, widmet sich diese Werkstatt den allen Inhalten vor­gelagerten Fragen des Wie. Weil jedes Was entscheidend vom Wie geprägt ist: von der Beschaffenheit des zugrunde liegenden Sehens, Hörens, Spürens, Denkens, Begegnens, Kommunizierens.

Im Zentrum des eineinhalbtägigen Werkens steht der Prozess Einen Im­puls setzen. Ein Impuls sein: Jede*r Mitwirkende ist eingeladen, sich mit Blick auf das eigene Praxisfeld einem Ansatz, einem in­neren Bild oder einer Frage zu widmen, der/die in einem aktiv ist - vielleicht seit langem schon. Dann beginnt ein Austausch, der sich grund­legend vom üblichen Diskutieren und Debattieren unterscheidet: Er setzt diesseits von Meinungen, Theorien, Posi­tionen und Ur­teilen an und führt in einen Raum plastischer, bil­dender, Zu­kunft schaffender Ko-kreativität.

 

 

Zielgruppe   
Menschen, die an Nachhaltigkeit, Lebensstil, Ökolo­gie interes­siert sind, und denen das Mitgestalten einer Zukunft mit Zukunft am Herzen liegt. Zugunsten eines intensiven Wer­kens ist die Zahl der Teilnehmenden an der Werkstatt auf 12 Personen begrenzt.

Hildegard Kurt       
ist promovierte Kulturwissenschaftlerin, Autorin und Mitbegrün­derin des "und.Institut für Kunst, Kultur und Zukunftsfähigkeit e.V." (und.Institut) in Berlin.

Ort/Zeit:
14. Oktober, 9:30 Uhr, bis 15. Oktober 2017, 12:30 Uhr (mit einer Abendeinheit am ersten Tag) im Bildungshaus Kloster Neustift (Vahrn, Stiftstraße 1)

Kursgebühr:
Euro 100,00 (ohne Unterkunft und Verpflegung)

Anmeldung:
bis 29. September 2017 mit dem Anmeldeformular im Amt für Weiterbildung  Tel. 0471-413390, amt.weiterbildung@provinz.bz.it.

Veranstalter:
Amt für Weiterbildung in Zusammenarbeit mit Bildungshaus Kloster Neustift und urania meran.

Flyer

Anmeldeformular in Word und PDF

Didaktische Differenzierung in heterogenen Gruppen von DaZ-LernerInnen

Heterogene LernerInnen-Gruppen sind heute Realität in der Erwachsenenbildung. In diesem Workshop wird der Frage nachgegangen, wie DaZ-Lehrende das Gleichgewicht zwischen Gleichheit und Differenz im Unterricht schaffen und dabei teilnehmerorientiert sein können. Es werden mehrere konkrete methodisch-didaktische Möglichkeiten aufgezeigt, wie der Unterricht mit differenzierten sprachlichen Lernangeboten und Aufgaben geplant und gestaltet werden kann.

Zielgruppe:
DaZ-Lehrkräfte in der Erwachsenenbildung (insbesondere DaZ für MigrantInnen),
die Möglichkeiten der Binnendifferenzierung in heterogenen Lerngruppen interessieren,
die im Austausch und in Zusammenarbeit mit Kolleginnen und Kollegen Modelle zur Binnendifferenzierung erarbeiten und diskutieren möchten,
die Möglichkeiten zur ‚ökonomischen’ Herstellung von differenzierenden Lernmaterialien in der praktischen Anwendung kennen lernen möchten.

Ort:
Bozen

Termin:
28. Oktober 2017, 9 - 17 Uhr

Referentin:
Silvia Demmig

Gebühr:
kostenlos

Anmeldung:
Amt für Weiterbildung, Tel. 0471 413393, sonja.logiudice@provinz.bz.it

Fit für Vielfalt

Vielfalt

Immer mehr Menschen auf der ganzen Welt verlassen ihre Hei­mat, um ihren Lebensmittelpunkt an einen anderen Ort zu verle­gen. Auch Südtirol ist mittlerweile ein Einwanderungsland geworden und die Zahl der Personen mit Migrationshintergrund ist in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen.

Dies spiegelt sich auch in der Weiterbildung wider: Bisher gibt es Angebote, welche sich speziell an Personen mit Migrations­hin­tergrund wenden. In nächster Zeit werden Personen mit Migra­tionshintergrund aber auch vermehrt Kurse 'für alle' besuchen wollen und das soll auch so sein.

Das Zusammentreffen verschiedener Kulturen ist immer noch alles andere als selbstverständlich und teilweise geprägt von Emotionalität, persönlicher Unsicherheit und Vorurteilen. Die interkulturelle Kompetenz zielt auf ein konstruktives Miteinan­der (dem Wahrnehmen der Unterschiede und der Gemeinsamkei­ten) und vermittelt die Fähigkeit, mit anderen Kulturkreisen er­folgreich zu kommunizieren.


Interkulturelle Kompetenz im 'front office'

Etwas vom Wichtigsten ist der Erstkontakt: Den leisten in der Regel die Beschäftigten am 'front office' und in Sekretariaten von Weiterbildungseinrichtungen. Gerade für sie ist es deshalb wichtig, eine Basis an Interkultureller Kompetenz zu erlangen.
Zielgruppe: Beschäftigte am 'front office' und in Sekretariaten von (Weiterbildungs-)Einrichtungen.
Referentinnen: Brigitte Schrott, Erwachsenenbildnerin, viel im Bereich Sekretariatsmanagement tätig; Beatrice Tedeschi, interkulturelle Mediatorin.
Ort: Bozen, Pfarrheim, Pfarrplatz 24
Zeit: 20. – 21. September 201 7, jeweils 9:00 – 17:00 Uhr
Kursgebühr: Euro 100,00
Anmeldung: bis 11. September 2017 mit dem Anmelde­formular im Amt für Weiterbildung, Andreas-Hofer-Str 18, Bozen, 0471-413390, amt.weiterbildung@provinz.bz.it.

Interkulturelle Kompetenz für ReferentInnen

In den Angeboten, welche sich speziell an Personen mit Migra­tionshintergrund wenden, sind die entsprechenden ReferentIn­nen meist in interkultureller Kompetenz geschult. Wenn aber Personen mit Migrationshintergrund auch vermehrt in Kursen 'für alle' auftauchen, dann gilt es für alle ReferentInnen, eine Basis an Interkultureller Kompetenz zu erlangen.
Zielgruppe: Haupt- und nebenberufliche ReferentInnen und Menschen, die Gruppen leiten und begleiten.
Referenten: Matthias Oberbacher, Erwachsenenbildner; Mamadou Gaye, interkultureller Mediator.
Ort: Bozen, Eurac, Drususallee 1
Zeit: 02.12.2017, 9:00 – 17:00 Uhr
Kursgebühr: Euro 50,00
Anmeldung: bis 20. November 2017 mit dem Anmelde­formular im Amt für Weiterbildung, Andreas-Hofer-Str 18, Bozen, 0471-413390, amt.weiterbildung@provinz.bz.it.
Veranstalter: Amt für Weiterbildung in Zusammenarbeit mit KVW Bildung Meran, Kardinal Nikolaus Cusanus-Akademie und Savera/Verein Offene Türen

Flyer

Anmeldeformular Front office: Word und PDF

Anmeldeformular ReferentInnen: Word und PDF

Träumen Räume geben 2

Das Amt für Weiterbildung hat im Rahmen der Unesco-Dekade 2005 – 2014 das Projekt gea*Bildung für eine nachhaltige Entwicklung koordiniert. Eine der letzten Aktivitäten dabei waren die Werkstatt „Träumen Räume geben“ und die Tagung „Lernträume“.

In der Werkstatt „Träumen Räume geben“ wurde in Form einer Denkwerkstatt gearbeitet. Das heißt, das von- und miteinander Lernen-Lehren stand im Zentrum. In diesem Sinne waren alle TeilnehmerInnen Lernende und Lehrende und übernahmen Verantwortung für den gemeinsamen Lernprozess. Aufgrund der postiven Erfahrungen wird die Werkstatt "Träumen Räume geben" neu gestartet.

Start: 17.11.2016 im Haus der Familie

Dauer: 8 x eineinhalb Tage bis Sommer 2018

Wenn dies dich anspricht – dann können nähere Informationen dem Flyer entnommen werden.

Anmeldung mit dem Anmeldeformular:

Der Dialog

 

.

Dialogprojekt Südtirol