Forstdienst und Förster

Leitbild und Nachhaltigkeit

Seit 2003 soll das Leitbild das Bemühen des Landesforstdienstes unterstützen, die Ressourcen für die Bürgerinnen und Bürger wirksam einzusetzen. Der Begriff „Nachhaltigkeit“ wurde vor 300 Jahren in der Forstwirtschaft geprägt und bedeutet, täglich sorgsam mit den Ressourcen umzugehen und vorausschauend und langfristig zu wirtschaften.

Landesforstdienst

Der Landesforstdienst der Abteilung Forstwirtschaft hat betriebliche und behördliche Zuständigkeiten und Aufgaben. Die betrieblichen Aufgaben betreffen die Berge und Wälder im Eigentum des Landes (10 Prozent der Fläche Südtirols). Als Forst-, Jagd- und Fischereibehörde ist der Landesforstdienst auf über 90 Prozent der Fläche Südtirols tätig.

Landesforstkorps

Das Landesforstkorps umfasst drei Viertel der Bediensteten des Landesforstdienstes. Das Landesforstkorps (Forstpersonal: Berufsbilder Forstwache, Förster, Forstinspektor, Forstrat) unterscheidet sich vom Verwaltungspersonal durch die Polizeibefugnisse und durch eine Reihe von Sonderregelungen.

Forstschule Latemar

Die Forstschule Latemar ist ein Aus- und Weiterbildungszentrum für die Bereiche Forst, Holz und Jagd. Sie wird seit 1973 von der Agentur Landesdomäne geführt und hat  ihren Sitz am Karerpass in Welschnofen.

Genehmigungen und Kontrollen

Die Abteilung Forstwirtschaft ist zuständig für Genehmigungen im Bereich der Umwelt, der Forstwirtschaft, der Jagd und der Fischerei.
Der Landesforstkorps kontrolliert die Einhaltung der Bestimmungen in den Bereichen Forstwirtschaft, Jagd, Fischerei, Umwelt, Natur- und Landschaftsschutz.

Frag den Förster!

Hier kann jeder Fragen zur Forstwirtschaft, zur Jagd und zur Fischerei stellen. Warum gibt es Beschränkungen beim Pilzesammeln? Müssen Hunde im Wald angeleint werden? Sind Prozessionsspinner gefährlich? Wer bestimmt welche Bäume geerntet werden? Haben auch Sie Fragen zum Wald?

Im Fokus

Schildkröte

Meldung von Schildkröten "Trachemys scripta" und anderen invasiven gebietsfremden Arten

Innerhalb 31. August 2019 muss der Besitz von Tieren, die den sogenannten invasiven gebietsfremden Arten angehören, an das Umweltministerium gemeldet werden.
Darunter fällt auch die Nordamerikanische Buchstaben-Schmuckschildkröte (Trachemys scripta, alle Unterarten), allgemein bekannt als "Gelbwangen-Schildkröten" und "Rotwangen-Schildkröten".
Das Meldeformular des Umweltministeriums (in italienischer Sprache) finden Sie hier: Formular Word, Formular PDF 
Um die Meldung zu erleichtern, stellen wir Ihnen eine Anleitung zur Verfügung. Außerdem können Sie sich an folgende Dienststellen wenden: Amt für Jagd und Fischerei, Amt für Forstverwaltung, Direktionen der Forstinspektorate, Forststationen.
Die Meldepflicht ist im Legislativdekret Nr. 230 vom 15. Dezember 2017 vorgesehen. Dieses Dekret enthält eine Reihe von Maßnahmen, um der Ausbreitung von bestimmten Tierarten und Pflanzenarten entgegenzuwirken, die ein Problem für die natürlichen Ökosysteme darstellen. Leitlinien des Umweltministeriums

Windwurf

VAIA 2018

Leitlinien zur Windwurfaufarbeitung

In Fortführung des III. Situationsberichtes des Landesforstdienstes zum Windwurf von Ende Oktober wurden nun die Leitlinien zur Aufarbeitung des geworfenen Holzes erlassen. Alle Informationen und Anlagen finden Sie hier.
Leitlinien

Anlage 1, Anlage 2, Anlage 3, Anlage 4, Anlage 5, Anlage 6, Anlage 7, Anlage 9Anlage 10Anlage 11

Forstinspektorat Bozen I

Sturmholzaufarbeitung – großartige Bemühungen der Waldeigentümer

Über 750.000 Vorratsfestmeter Holz wurden nach den Sturmschäden von Ende Oktober 2018 bereits aufgearbeitet.
Damit sind nach sechseinhalb Monaten bereits 51% der geschätzten Sturmholzmenge aufgeräumt.

V. Situationsbericht VAIA