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Feinstaub (PM10)

Unter der Bezeichnung PM10 versteht man Partikel mit einem aerodynamischen Durchmesser kleiner gleich 10 Mikrometer, während Partikel mit einem aerodynamischen Durchmesser kleiner gleich 2.5 Mikrometer als PM2,5 bezeichnet werden.  Staub ist ein physikalisch-chemisch komplexes Gemisch. Es besteht sowohl aus primär emittierten wie aus sekundär gebildeten Komponenten (z.B. Ruß, geologisches Material, Abriebspartikel) und ist in seiner Zusammensetzung sehr vielfältig (Schwermetalle, Sulfat, Nitrat, Ammonium, organischer Kohlenstoff, polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe, Dioxine/Furane).

Entsteht bei

  • industriellen und gewerblichen Produktionsprozessen
  • Verbrennungsprozessen (Motoren und Heizungen)
  • mechanischen Prozessen (Abrieb, Aufwirbelung)
  • sekundärer Bildung (aus SO2, NOx, NH3, VOC)

Hauptquellen

  • Verkehr 
  • Heizanlagen 
  • Industrie und Gewerbe 
  • Land- und  Forstwirtschaft

Eigenschaften

  • Feste und flüssige Teilchen unterschiedlicher Größe und Zusammensetzung.

Auswirkungen

  • Erkrankungen der Atemwege und des Herz-Kreislaufsystems
  • Zunahme der Mortalität sowie des Krebsrisikos
  • Belastung des Bodens, der Pflanzen und des Menschen, der über die Nahrungskette Schwermetalle, Dioxine und Furane aufnehmen kann 

Neuste Forschungsergebnisse stellten eine gesundheitsgefährdende Belastung durch Ultrafeinstaub (PM1) fest.Die Partikel-Emissionen von Dieselfahrzeugen bestehen fast ausschließlich aus PM1-Partikel. Deshalb ist es besonders wichtig, dass die mit Dieseltreibstoff betriebenen Fahrzeuge mit einem Rußpartikelfilter ausgerüstet sind oder werden.


(Letzte Aktualisierung: 13.02.2009)