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Pragser Bach

Geomorphologische Beschreibung

Pragser Bach (Quelle: Landesagentur für Umwelt)Der Pragser Bach entspringt am gleichnamigen See und hat eine Länge von ca. 8 km. Sein Einzugsgebiet beträgt knapp 100 km² und erstreckt sich von 1120 m an der Mündung bis zum höchsten Punkt auf 3146 m (Hohe Gaisl). Der bedeutendste Zufluss des Pragser Baches ist der Stollabach, der in einem eigenen Kapitel beschrieben wird. Zwischen den Ortschaften Niederdorf und Welsberg mündet der Pragser Bach in die Rienz. Das Einzugsgebiet des Gewässers ist hauptsächlich durch Dolomit und im äußeren Talbereich durch Quarzphyllit gekennzeichnet. Der Talboden ist von Schotter bedeckt.

Am Bach bestehen mehrere kleinere und eine mittelgroße Ausleitungen zum Zwecke der Stromerzeugung. Die wichtigsten Ortschaften im Pragser Tal sind St. Veit und Schmieden. Ihre Abwässer werden kanalisiert und in der Kläranlage von Welsberg gereinigt.

 

Biologische Gewässergüte (2014)

Die Erhebungen ergeben durchwegs eine sehr gute Gewässergüte. Die ausgezeichneten Ergebnisse der letzten 10 Jahre können auch 2014 bestätigt werden: der Pragser Bach kann als unbelastetes Gewässer bezeichnet werden. Im Jahr 2011 wurde ein Abschnitt des Pragser Baches ober und unter der Ableitung für ein Kraftwerk untersucht und die erste Güteklasse nach Star_ICM wurde bestätigt.

Qualitätselement

Makrozoobenthos

Kieselalgen

Fische

biologisches Gesamturteil

Methode

STAR_ICMi

ICMi

ISECI

11331 - oberhalb Mündung

I

I

I

I

Qualitätszustand: I = sehr gut; II = gut; III = mäßig; IV = unbefriedigend; V = schlecht;
 
 

(Letzte Aktualisierung: 23.01.2015)