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Pragser Bach

Geomorphologische Beschreibung

Pragser Bach (Quelle: Landesagentur für Umwelt)Der Pragser Bach entspringt am gleichnamigen See und hat eine Länge von ca. 8 km. Sein Einzugsgebiet beträgt knapp 100 km² und erstreckt sich von 1120 m an der Mündung bis zum höchsten Punkt auf 3146 m (Hohe Gaisl). Der bedeutendste Zufluss des Pragser Baches ist der Stollabach. Zwischen den Ortschaften Niederdorf und Welsberg mündet der Pragser Bach in die Rienz. Das Einzugsgebiet des Gewässers ist hauptsächlich durch Dolomit und im äußeren Talbereich durch Quarzphyllit gekennzeichnet. Der Talboden ist von Schotter bedeckt.

Am Bach bestehen mehrere kleinere und eine mittelgroße Ausleitungen zum Zwecke der Stromerzeugung. Die wichtigsten Ortschaften im Pragser Tal sind St. Veit und Schmieden. Ihre Abwässer werden kanalisiert und in der Kläranlage von Welsberg gereinigt.

 

Biologische Gewässergüte (2008-2011)

Die Erhebungen ergeben eine sehr gute Gewässergüte. Mit durchschnittlich 21 systematischen Einheiten, darunter sieben verschiedenen Steinfliegenarten, erreicht der Pragser Bach eine erste Klasse. Die ausgezeichneten Ergebnisse von 2004 können auch 2008 bestätigt werden: der Pragser Bach kann als unbelastetes Gewässer bezeichnet werden. Im Jahr 2011 wurde ein Abschnitt des Pragser Baches ober und unter der Ableitung für ein Kraftwerk untersucht und die erste Güteklasse nach Star ICM wurde bestätigt.

(Letzte Aktualisierung: 20.02.2014)