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Villnösser Bach

Geomorphologische Beschreibung

Villnösser Bach oberhalb St. Peter (Quelle: Landesagentur für Umwelt)

Der Villnösser Bach entwässert das gleichnamige Tal auf einer Länge von 19 km und einem Einzugsgebiet von 73 km². Das Einzugsgebiet erstreckt sich von 530 m Meereshöhe an der Mündung oberhalb von Klausen bis auf 3025 m (Sas Rigais). Der Villnösser Bach wird unter anderem vom Broglesbach und vom Flitzerbach gespeist. Im Villnösser Tal dominieren Porphyr und Dolomit auf der rechten Talseite sowie Quarzphyllit zur Linken des Villnösser Baches. Die Wiesen im Tal - sie liegen oft in unmittelbarer Nähe des Bachbettes - werden größtenteils intensiv bewirtschaftet.

Am Villnösser Bach bestehen mehrere Ausleitungen, die zur Stromerzeugung dienen. Die bedeutendsten Ortschaften im Tal sind St. Magdalena und St. Peter. Die Abwässer werden in der Kläranlage „Unteres Eisacktal" in Waidbruck geklärt.

Biologische Gewässergüte (2013)

Der Villnösser Bach erreicht an beiden Probestellen ein biologisches Gesamturteil einer zweiten Klasse. Das Makrozoobenthos ist im Oberlauf etwas artenreicher als im Unterlauf. Im Großen und Ganzen entsprechen die Untersuchungsergebnisse jenen aus den Vorjahren.

Qualitätselement

Makrozoobenthos

Kieselalgen

Fische

biologisches Gesamturteil

Methode

STAR_ICMi

ICMi

ISECI

11240 – oberhalb St. Peter

I

I

II

II

11241 – oberhalb Mündung

II

I

II

II

Qualitätszustand: I = sehr gut; II = gut; III = mäßig; IV = unbefriedigend; V = schlecht

(Letzte Aktualisierung: 20.02.2014)