Hauptinhalt

Zentrales System für die Sammlung der Daten der Kläranlagen

Zentrales System

Im Jahr 2001 hat die Planung zur Errichtung eines zentralen Systems für die Sammlung der Daten der 39 Südtiroler Kläranlagen begonnen.
Das Amt für Gewässerschutz (29.4) hätte sich mit ein Speichersystem der Daten aus den Kläranlagen ausstatten wollen, um die Informationen zu zentralisieren und die Verbesserungs- und eventuellen Lösungseingriffe rechtzeitig zu bewältigen.
Aus diesem Grund wurde die Vergrößerung der Grunddaten SINA (Sistema Informatico Nazionale dell`Ambiente) notwendig, welches gegenwärtig vom Amt benutzt wird.
Die Datenbank SINA enthielt schon viele notwendige Informationen bezüglich jede einzelnen sich auf dem Landesgebiet befindliche Kläranlage und so musste man sie mit jenem Teil ergänzen, welcher es ermöglicht, die in jeder Kläranlage immer mehr detaillierten dynamischen Informationen (weil betreffend an physikalische Parameter) zu speichern.
Die Planung der zukünftigen Zusatzstruktur hätte sich betreffend der physischen Struktur derselben Grunddaten nach der Erhaltung den benützten Landesstandards ausrichten sollen, und zur Verbesserung der Prozesse zur Analyse der gespeicherten Daten in Bezug auf der Qualität der Daten, der zeitlichen Auffindbarkeit und nicht geringer, der Sicherheit.
In der Provinz Bozen garantieren die Betreiber der Kläranlagen dem Amt für Gewässerschutz den ordnungsgemäßen Betrieb, mit der monatlichen Lieferung von einer Serie von Daten unter Form von Reports auf Papier.
Diese Reports erlauben eine Verfolgbarkeit in der Zeit der Entwicklung von einigen grundwichtigen physischen Parameter (BSB5, CSB, Nges, Pges), um an eine jährliche Gesamtbeurteilung zu kommen.
Die wiedergebenden Daten auf den Reports werden auf Papier aufbewahrt oder auf Lokalcomputer der Kläranlage gespeichert.
Das Amt für Gewässerschutz liefert seinerseits die vom Umweltministerium in Form von Reports angeforderten Daten.
Die Schlussfolgerung ist, dass man von diesen Reports den ordnungsgemäßen Betrieb dieser Kläranlagen entnimmt, und ob diese Anlagen den Bedarf des Gebietes in Bezug auf der Abwasserentsorgung decken können.

beim jetzigen Stand

Hätte die Anforderungen widerspiegelt, und nämlich die Zentralisierung der Daten hätte dem Amt für Gewässerschutz erlaubt, alle vereinbarten Reports für Kläranlage zu verfassen und mit den gewünschten Häufigkeit. Die Daten hätten von den einzelnen Anlagen, in einer lokalen Datenbank, erhoben werden sollen, und der Provinz übermittelt werden.
Die Verbindung aller Daten hätte erlaubt alle vereinbarten Arbeiten von Berichterstattung, Grafiken, Analysen und so weiter auszuführen.
Außerdem wäre es möglich gewesen alle Parameter für jeder Kläranlage zu überprüfen, um die gesuchten Informationen zu optimieren und auch Sicherheitskontrollen auf die vorher festgelegten Schwellenwerte durchzuführen.
Die Historisierung von allen Daten würde von der Erschaffung eines bestimmten Vorganges garantiert.

Die zukünftige Situation

Datenübertragung

Die Übertragung der Daten von den Kläranlagen an die Provinz wäre durch die von der Telecom Italia installierten ISDN-Leitungen garantiert gewesen.In der Planungsphase wurde vorgesehen eine ISDN-Leitung einzusetzen, aber nach einigen Jahren Betrieb, hat man entschieden, in Anbetracht der immer größeren Menge von übertragenen Informationen, auf ADSL-Leitungen berzuwechseln, die eine größere Stabilität in der Übertragung der Daten und eine Entsendung größerer Menge von Daten garantieren.

Nicht alle Kläranlagen sind mit einem PC für die Datenübertragung ausgestattet. Die Daten von den kleinen Anlagen werden händisch bei einer größeren Kläranlage eingegeben. Derzeit sind 30 Kläranlagen, von den ursprünglich 33, mit PC ausgestattet. Die folgende Tabelle listet alle Kläranlagen der Provinz auf.

Legende:

Erfassungsart:

  • AUT die Daten werden automatisch vom Aufsichtssystem der Kläranlage gefasst und werden in die Software PRODAM (Schnittstelle zwischen der Anlage und der Provinz) eingefügt;
  • MANdie Daten werden händisch bei einem entsprechend konfigurierten PC von einer anderen Kläranlage eingefügt;

Verbindungsart: ADSL30 Anlagen sind mit dieser Telefonleitung für die Datenüberführung ausgerüstet;

Verwaltung auf anderer Anlage:

  • JAdie Anlage hat keine eigene ADSL Telefonleitung und seine Daten werden bei einen anderen Kläranlage verwaltet;
  • NEINder PC der Anlage ist entsprechend konfiguriert für die Übertragung der Daten zur Provinz und für die Einfügung der Daten von anderen Kläranlagen.

Daten Tabelle

Es wurde dann ein Wettbewerb für die Vergabe der Arbeiten für die Ausführung des oben angeführten Projektes ausgeschrieben, mit der Ausrufung der folgenden Gewinner des Wettbewerbs:

  • ATS Prodam Software-Entwickler
  • Delta Dator verantwortlich für die Wartung von PC die sich bei den Anlagen befinden
  • Dexea, die für die tägliche Kontrolle der Datenübertragung verantwortlich ist

Einen gebührenden und herzlichen Dank geht an den Amt für technisch-wirtschaftliche Informatik, die das Amt für Gewässerschutz in allen Phasen der Ausführung des Projekts verfolgt hat und weiterhin unterstützt.


Wie die Datenerfassung funktioniert

Um ausdrücklicher zu sein, wird ein Grundsatzschema nachgereicht auf dem die Ideen festgelegt sind wie bei der Umsetzung der Erweiterung der Datenbank SINA vorgegangen wurde.
Das Schema gliedert sich in zwei Hauptteile "Teil Provinz" und "Teil Kläranlage".
Der Teil Provinz gliedert sich wiederum in zwei Teile, welche die gegenwärtige SINA Datenbank und in was dessen Erweiterung besteht, darstellen.
Die SINA Datenbank ist von der Einheit „Kläranlage", die die Starteinheit für die Erweiterung derselben Datenbasis ist, dargestellt. Nämlich, wie vom Schema ersichtlich, ist die Kläranlage, durch die „Konfiguration" die der Angelpunkt auf dem sich die Idee des Projekts stützt, mit die Parameter in Zusammenhang gebracht; in dieser Einheit werden die Parameter festgelegt, die auf den Anlagen gemessen und in der Datenbank gespeichert werden müssen, oder besser können.
Diese Konfiguration, oder set-up, von jeder Kläranlage die man verwalten will, erlaubt Parameter und Kläranlagen, durch eine Verbindungs- oder Trennungs-Funktion, hinzuzufügen oder herauszunehmen, und für jeden Parameter seine Minimum- oder Maximumschwelle festzulegen.
Zum Beispiel nehmen wir an, einen neu zu messenden Parameter der Kläranlage Branzoll hinzuzufügen wollen; der Techniker wird die Anlage Branzoll auswählen müssen (aus der Einheit „Kläranlage") und den gewünschten Parameter (aus der Einheit „Parameter" ausgewählt) an dieser Anlage hinzufügen.
Umgekehrt, wenn man einen Parameter löschen will, entfernt man ihn von der ausgewählten Anlage.
Auch die Hinzufügung einer neu zu verwaltenden Kläranlage ist deutlich zu verstehen; einfach die neue Kläranlage (oder aus den Bestehenden auswählen) hinzufügen und alle gewünschten Parameter in dessen Verbindung bringen, um so die Konfiguration auszuführen.
Es ist notwendig daran zu erinnern, dass bevor man für eine Anlage eine Verbindung von neuen Parametern durchführt, man dieselbe Anlage (mittels den Lieferant des Systems für die Ablesung der Werte) an die Ablesung solcher Parameter vorbereiten muss; wenn die Anlage neu errichtet ist, muss diese mit allen Systemen für die automatische Datensammlung ausgestattet und an das Netz verbunden sein.
Zurück zum Schema, kann man bemerken, dass die neue Konfiguration auf den Teil Kläranlage wiederholt wurde, um dem Ablesungssystem der schema generaleWerte zu erlauben, nur die für dieser Kläranlage gestatteten oder von der Provinz beantragten Werte abzulesen. Diese Wahl widerspiegelt die Nachfrage der Zentralisierung und die Führung der einzelnen Anlagen von Seiten der Provinz; außerdem ist es mit diesem System, welche die Konfigurationen aller betriebenen Anlagen enthält, möglich, in zu bestimmenden und infolge zu beurteilenden Fällen, die Daten anderer Kläranlagen händisch einzufügen.
Beim Teil Kläranlage hat man eine Aufteilung, gestützt von HW Geräten und SW Systeme. Das HW Gerät, mit seinem Betriebs SW, wird PRODAM (PROcess DAta Management system) genannt, und ist von der Firma ATS geliefert. Dieses System speichert seine Daten und seine Auswertungen auf entsprechend geschaffenen Oracle Tabellen. Vom Schema ist ersichtlich, dass der PRODAM auch auf eine Einheit genannt „Ortsproben" schreibt, welche die gemessenen oder verarbeiteten Daten eines ganzen Tages beinhaltet.
Diese letzte Einheit wird (einmal am Tag) auf dem Teil Provinz in einem entsprechenden Behälter (wenn man so sagen kann), überspielt; anschließend ermöglicht ein Verschmelzungsprozess der Daten es, auf einer einzigen Einheit, alle von den einzelnen Kläranlagen gesammelten Daten zu haben.
Wie ersichtlich ist, schließt sich der Kreis, welcher von der Anfrage von Informationen hervorgerufen wurde, mit der Erhaltung von diesen.

Logisches Modell der Daten

Parameter für Kläranlage

ERD Diagramm Einheit und Berichte

Physisches Modell der Daten Database Struktur

Diagramm der Data Base Struktur

Nachfolgend werden einige Masken für die Verwaltung der von den Anlagen übermittelten Informationen vorgestellt:

Verwaltung der Maßeinheit

Verwaltung der Maßeinheit

Form Verwaltung der Parameter

Form Verwaltung der Parameter

Form Verwaltung der Arten

Form Verwaltung der Arten

Form Konfiguration der Parameter

Form Konfiguration der Parameter

Form Jahresbericht

Form Jahresbericht

Monatsgrafik betreffend eines Parameters einer Kläranlage

Monatsgrafik

Grafik des Jahresberichtes betreffend eines Parameters im Vergleich mit anderen Kläranlagen

Grafik des Jahresberichtes

Druckbeispiel der Jahresdaten

Druckbeispiel der Jahresdaten

Druckbeispiel der Monatsdaten

Druckbeispiel der Monatsdaten