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MapView ist jetzt auch in 3D-Ansicht verfügbar
Wichtige Neuerung macht den Geobrowser noch benutzerfreundlicher - Realitätsgetreue Beurteilung und Vermessung des Geländes ist möglich
BOZEN (LPA). Ob Bauleitpläne, Umweltdaten oder Gefahrenzonen, im Geobrowser MapView sind alle Informationen kompakt abrufbar. Bislang war der Online-Service nur in 2D verfügbar: Das hat sich jetzt geändert. Seit einigen Tagen kann im Portal zwischen 2D- und 3D-Ansicht gewechselt werden. Ein wesentlicher Vorteil, wenn es zum Beispiel um die Beurteilung des Geländes geht.
Fachleute sowie Bürgerinnen und Bürger schätzen das MapView-Portal, das im Oktober 2024 erneuert wurde, gleichermaßen. Spätestens seit der vollständigen Eingliederung des Geokatalogs ist der Geobrowser zu einem unverzichtbaren Hilfsinstrument für Planende, Betriebe, Bürgerinnen und Bürger geworden. "In der bekannten Umgebung ist es nun möglich, in die 3D-Ansicht zu wechseln", kündigt Judith Oberlechner, die zuständige Kartografin im Landesamt für Landesplanung und Kartografie, an.
Erfreut über die technologische Neuerung zeigt sich Landesrat Peter Brunner: "Mit der 3D-Funktion wird MapView noch benutzerfreundlicher und leistungsfähiger. Digitale Werkzeuge wie dieses erleichtern den Zugang zu öffentlichen Daten und stärken den Service für die Bevölkerung sowie für Betriebe und Planende."
Um die neue Funktion nutzen zu können, ist lediglich ein aktueller PC mit einer derzeit gängigen Browserversion notwendig. "Es stehen auch Videotutorials zur Verfügung, die zeigen, wie in die 3D-Ansicht gewechselt werden kann und welche Funktionen in dieser ersten Version zur Verfügung stehen", kündigt Oberlechner an. Verfügbar sei durch die 3D-Ansicht auch ein präzises Messinstrument.
Erfreut über diesen technologischen Fortschritt zeigt sich der Direktor der Abteilung Informatik, Josef T. Hofer: "Es handelt sich um einen Dienst, den viele Abteilungen und öffentliche Körperschaften in Anspruch nehmen und der auch von Bürgerinnen und Bürgern sehr geschätzt wird." Diese erste 3D-Ansicht in MapView sei der erste Schritt in Richtung Digital Twin.
Die Neuerungen im MapView sind ein Gemeinschaftsprojekt, das dank der engen Kooperation der Partner - nämlich Südtiroler Gemeindenverband, Agentur für Bevölkerungsschutz (zum Zivilschutzbrowser siehe eigene Infobox), Landesabteilung Informatik, Landesamt für Landesplanung und Kartografie und Südtiroler Informatik AG (SIAG) - erfolgreich umgesetzt werden konnte.
MapView: neue App für Smartphone und Tablet
Der nächste Schritt in der MapView-Entwicklung soll nun eine neue App für Smartphone und Tablet sein, an der die MapView-Arbeitsgruppe bereits feilt und die innerhalb des Jahres nutzbar sein soll.
Der Geobrowser MapView kann unter diesem Link aufgerufen werden: MapView
Die Video-Tutorials zur Nutzung sind hier abrufbar: MapView - Tutorials | Autonome Provinz Bozen - Südtirol
pir/mac