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Archiv 2014
Mildere Temperaturen: Vorsicht auf auftauenden Seen
Temperaturanstieg bringt Eisflächen auf Seen zum Schmelzen - Agentur für Bevölkerungsschutz mahnt erhöhte Vorsicht an und appelliert an Eigenverantwortung
BOZEN (LPA). In den vergangenen Tagen ist es milder geworden, dies führt dazu, dass die Eisfläche auf Gewässern langsam schmilzt, so ist etwa der Kalterer See bereits wieder komplett eisfrei. "Bei auftauenden Seen wird die Eisdecke brüchig, schmilzt ungleichmäßig und besitzt kaum Tragfähigkeit", unterstreicht der Direktor des Landesamtes für Öffentliches Wassergut in der Agentur für Bevölkerungsschutz Michael Baumgartner: "Besonders Uferbereiche, Zuflüsse und dunkle Stellen bergen große Einbruchgefahr, und Eiseinbruch kann innerhalb kurzer Zeit zu Unterkühlung und Bewusstlosigkeit führen."
Eisflächen, die nicht zum Betreten freigegeben sind, bergen Gefahren und können lebensgefährlich sein, appelliert der Direktor der Agentur für Bevölkerungsschutz Klaus Unterweger an die Eigenverantwortung: "Wer über oder auf das Eis gehen oder darauf Wintersport betreiben möchte, sollte sich gut bei Ortskundigen informieren und auf eventuelle Warnungen der örtlichen Behörden sowie auf Hinweis- und Verbotsschilder achten, die an einigen Gewässern angebracht sind. Im Zweifel sollte aber auf jeden Fall vom Betreten der Eisflächen abgesehen werden."
"Gefahren auf dem Eis": Video der Berufsfeuerwehr
Eine interne Arbeitsgruppe der Berufsfeuerwehr in der Agentur für Bevölkerungsschutz hat ein Video mit dem Titel "Gefahren auf dem Eis" erstellt; es gibt wichtige Hinweise für den Notfall bei gebrochenen Eisflächen und dem Einbruch ins Eis.
mac