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Thüringer Delegation bespricht mit Landesrätin Pamer gemeinsame Themen

Ehrenamt und Olympia im Fokus des Austausches mit der Delegation rund um Staatssekretär Möller – Landesrätin Pamer: "Erkenntnisreicher Austausch, vor allem zur rechtlichen Verankerung des Ehrenamtes"

BOZEN (LPA). Die Olympischen Winterspiele und das Ehrenamt standen im Zentrum eines Gesprächs von Landesrätin Rosmarie Pamer mit einer Delegation aus Thüringen, angeführt von Staatssekretär David Möller. Der ehemalige Rodler und Silbermedaillengewinner der Olympischen Spiele in Vancouver Möller ist seit Mai 2025 Staatsekretär für Sport und Ehrenamt. Neben den kürzlichen Rodelmedaillen wurde vor allem über die organisatorischen Koordinierungs- und Vorbereitungsarbeiten vonseiten des Landes Südtirol gesprochen. Landesrätin Pamer berichtete über den Komplexen Sonderauftrag und die Zusammenarbeit mit der Stiftung Milano Cortina.

Breiten Raum fand beim Treffen das Thema Ehrenamt: Thüringen hat 2024 in der Landesverfassung die Förderung des Ehrenamtes als Staatsziel festgelegt, jährlich werden dafür 15 Millionen Euro bereitgestellt. Seit 2025 ist das Thüringer Ehrenamtsgesetz in Kraft, das erste dieser Art in Deutschland, mit dem dieser Bereich strukturell unterstützt wird. Landesrätin Pamer informierte über das Südtiroler Gesetz zum Ehrenamt und die Herausforderungen, die aufgrund staatlicher Zuständigkeiten und Überschneidungen damit verbunden seien. Am Treffen nahm auch Ulrich Seitz, Direktor der Dienstleistungszentrum Ehrenamt teil, der über praktische Anliegen der ehrenamtlich tätigen Südtiroler Vereine und Organisationen berichtete. "Der Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen aus Thüringen war ein sehr erkenntnisreicher. Vor allem die Verankerung des Ehrenamtes in der Landesverfassung ist eine sehr lobenswerte Initiative, weil sie dem Ehrenamt nicht nur Planungssicherheit gibt, sondern auch Sichtbarkeit verleiht", sagte Pamer im Anschluss an das Treffen.

Der Delegation aus Thüringen gehörten neben Staatssekretär Möller die Landtagsabgeordneten Andreas Bühl, Matthias Herzog, Roberto Kobelt, Andreas Schubert und Cornelia Urban an.

ck


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