Stellenwahl und Stellenbestätigung für Mitarbeiter / Mitarbeiterin für Integration

Diese Seite informiert das Personal und neu interessierte Personen für das Berufsbild der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen für Integration über Stellenwahl und Stellenbestätigung.

Für das Schuljahr 2021/2022 findet die Stellenwahl für den deutschen, italienischen und ladinischen Bereich im August 2021 statt. Die genauen Termine sind sobald möglich auf dieser Seite unter dem untenstehenden Balken "Vorladungen und Ablauf Stellenwahl" veröffentlicht.

Die Stellenwahl erfolgt auf telematischem Wege. Die Abteilung Personal legt die entsprechenden Modalitäten für die Online-Stellenwahl fest, welche auf dieser Seite unter dem untenstehenden Balken „Vorladungen und Ablauf Stellenwahl“ veröffentlicht sind. Um zum Online-Dienst der Stellenwahl zugreifen zu können, muss man über eine Spid-Identität oder eine aktivierte Bürgerkarte verfügen.

 

Rechtsquelle:

Anlage A des Beschlusses der LR Nr. 282 vom 30.03.2021 "Stellenvergabe für das Integrationspersonal des Landes"

Kontakt:

Was den pädagogisch-didaktischen Bereich betrifft sind die Referate Inklusion der jeweiligen Bildungsdirektionen zuständig:

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Informationen zur Stellenwahl und zur Stellenbestätigung

Hier können die Kriterien der didaktischen Kontinuität, welche das Berufsbild der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen für Integration charakterisiert, eingesehen werden. Es handelt sich um eine zusammengefasste Form der vordergründigsten Kriterien und Auswirkungen.

Hier können die Auswirkungen der didaktischen Kontinuität für das Personal eingesehen werden:

Die Stelle erfährt eine Veränderung

Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen für Integration, welche bei Schuljahreswechsel bezüglich einer Stellenveränderung laut Kriterien der didaktischen Kontinuität entscheiden können, werden vom zuständigen Referat Inklusion informiert und müssen diesem unter Berücksichtigung der angegeben Modalitäten die eigene Entscheidung mitteilen.
Wer die eigene Entscheidung nicht oder mangelhaft mitteilt, wird ohne weiteren Hinweis der Entscheidung "Stellenwahl ohne Rücktrittsrecht" zugewiesen.

Entscheidung

Die Entscheidung "Stellenbestätigung" ist definitiv, man wird auf der Stelle bestätigt.
Die Entscheidung "Stellenwahl mit Rücktrittsrecht" ist in dem Sinne nicht definitiv, dass man innerhalb der vorgeschriebenen Frist über das Rücktrittsrecht die Entscheidung zurückziehen und somit die Stelle bestätigen kann.

Schlussendlich gibt es die definitive Entscheidung "Stellenwahl ohne Rücktrittsrecht": man entscheidet sich für die Stellenwahl und gibt die Stelle unverzüglich frei.

Stellenbestätigung

Wird die Stelle bestätigt (sofort oder über das Rücktrittsrecht) beginnt die Berechnung für den verpflichtenden dreijährigen Zeitraum der didaktischen Kontinuität nicht von neuem.
Die neue Stellendefinition beziehungsweise das neue Stundenausmaß bildet jedoch die Grundlage für die Feststellung der Kontinuität des darauffolgenden Schuljahres, ausgenommen der als "einjährig" gekennzeichneten Stellen.

Stellen mit der Kennzeichnung "einjährig/Kontinuität" hingegen sind Stellen welche von Schuljahr zu Schuljahr neu genhemigt werden müessen und sind somit Stellen mit Kontinuität, wenn diese für das Schuljahr darauf wieder neu genehmigt werden.

Stellenwahl

Wer aufgrund ausdrücklicher Entscheidung oder aufgrund fehlender/mangelhafter Entscheidung für die Stellenwahl vorgesehen ist und ein eventuelles Rücktrittsrecht nicht einfordert (Rücktrittsrecht besteht im Fall nur bei ausdrücklicher Entscheidung), erscheint zur Stellenwahl und wählt dort eine Stelle für das neue Schuljahr.

Befristetes Personal der Rangordnung mit Entscheidung "Stellenwahl"

Das befristete Personal der Rangordnung wählt bei der Stellenwahl aufgrund seiner Position in der Rangordnung für die befristete Aufnahme.

Unbefristetes Personal mit Entscheidung "Stellenwahl"

Für die Stellenwahl muss das unbefristete Personal außerdem wie auf der Internetseite für die Versetzung beschrieben, innerhalb der vorgeschriebenen Frist den Vordruck zur Einreihung in die zustehende Gruppe der Versetzungsrangordnung für das unbefristete Personal einreichen. Wer dies nicht tut bzw. nicht wie vorgeschrieben tut, wird ohne weiteren Hinweis nur mit den Punkten für den Dienst in die zustehende Gruppe der Rangordnung eingereiht und für die Stellenwahl vorgesehen (je nach Kriterien mit oder ohen Rücktrittsrecht).

Die zustehende Gruppe in der Rangordnung ist bei Stellenveränderung in der Regel die erste Gruppe; wenn es sich um einen Übergang von der Mittelschule auf die Oberschule mit unveränderten Stunden und unveränderter oder nicht erheblich veränderter Zone handelt, ist es die dritte Gruppe.

Die didaktische Kontinuität eines Mitarbeiters oder einer Mitarbeiterin für Integration wird von Amts wegen aufgehoben, wenn die zuständige Führungskraft innerhalb 1. Juni, mit Wirkung für das darauffolgende Schuljahr, dem Referat Inklusion der zuständigen Bildungsdirektion eine Unvereinbarkeit meldet und das Referat Inklusion diese befürwortet.

Unter Unvereinbarkeit versteht man die Unvereinbarkeit zwischenmenschlicher Beziehungen am Arbeitsplatz, aufgrund welcher kein positives Arbeitsverhältnis am Kindergarten oder an der Schule und mit dem Kind oder Schüler mit Beeinträchtigung möglich ist.

Die Unvereinbarkeit wird von der Führungskraft mit detaillierter Begründung gemeldet. Die Meldung wird von dem betroffenen Mitarbeiter oder der betroffenen Mitarbeiterin als Bestätigung der Kenntnisnahme gegengekennzeichnet.

Der betroffene Mitarbeiter oder die betroffene Mitarbeiterin darf die besagte Stelle nicht mehr besetzen, muss zur Stellenwahl erscheinen und dort eine andere Stelle wählen.

Wer ein befristetes Arbeitsverhältnis aufgrund der Rangordnung inne hat und von Amts wegen von der Kontinuität aufgrund Unvereinbarkeit enthoben wird, wählt bei der Stellenwahl aufgrund seiner Position in der Rangordnung für die befristete Aufnahme.

Wer ein unbefristetes Arbeitsverhältnis inne hat und von Amts wegen von der Kontinuität aufgrund Unvereinbarkeit enthoben wird, muss außerdem wie auf der Internetseite für die Versetzung beschrieben, innerhalb der vorgeschriebenen Frist den Vordruck zur Einreihung in die zustehende Gruppe der Versetzungsrangordnung für das unbefristete Personal einreichen. Wer dies nicht tut bzw. nicht wie vorgeschrieben tut, wird ohne weiteren Hinweis nur mit den Punkten für den Dienst in die zustehende Gruppe der Rangordnung eingereiht und für die Stellenwahl vorgesehen.

Die zustehende Gruppe in der Rangordnung ist bei Unvereinbarkeit die zweite Gruppe.

Die Aufhebung der Kontinuität von Amts wegen aufgrund Unvereinbarkeit steht über jeder anderen Situation.

Wer aufgrund der Kriterien der didaktischen Kontinuität unter Kontinuitätsverpflichtung steht, kann aus folgenden Gründen den Antrag stellen, die Verpflichtung aufzuheben:
•    weil man ab dem Moment der Wahl der Stelle nie mit dem jeweiligen Kind oder Schüler mit Beeinträchtigung gearbeitet hat
•    aufgrund der Bestimmungen des Gesetzes 104/1992
•    aus schwerwiegenden Gründen

Der Antrag ist innerhalb 1. Juni, mit Wirkung für das darauffolgende Schuljahr an das Referat Inklusion der zuständigen Bildungsdirektion zu stellen. Der Antrag ist frei zu verfassen und mit einer Kopie des Personalausweises digital an das zuständige Referat Inklusion zu übermitteln. Das Referat Inklusion entscheidet je nach Situation und Kriterien.

Die Entscheidung des Mitarbeiters oder der Mitarbeiterin, sich von der Stelle loszulösen ist definitiv, der Mitarbeiter oder die Mitarbeiterin gibt die Stelle unverzüglich frei, muss zur Stellenwahl erscheinen und dort eine Stelle wählen.

Wer ein befristetes Arbeitsverhältnis aufgrund der Rangordnung inne hat und auf Antrag von der Kontinuitätsverpflichtung enthoben wird, wählt bei der Stellenwahl aufgrund seiner Position in der Rangordnung für die befristete Aufnahme.

Wer ein unbefristetes Arbeitsverhältnis inne hat und auf Antrag von der Kontinuitätsverpflichtung enthoben wird, muss außerdem wie auf der Internetseite für die Versetzung beschrieben, innerhalb der vorgeschriebenen Frist den Vordruck zur Einreihung in die zustehende Gruppe der Versetzungsrangordnung für das unbefristete Personal einreichen. Wer dies nicht tut bzw. nicht wie vorgeschrieben tut, wird ohne weiteren Hinweis nur mit den Punkten für den Dienst in die zustehende Gruppe der Rangordnung eingereiht und für die Stellenwahl vorgesehen.

Die zustehende Gruppe in der Rangordnung ist bei Aufhebung der Kontinuität auf Antrag die dritte Gruppe.

Der Antrag um Aufhebung der Kontinuitätsverpflichtung hat nur Grund zu bestehen, wenn im Sinne der Kriterien der didaktischen Kontinuität die Stelle keine Veränderung erfährt.

Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen für Integration mit unbefristetem Arbeitsverhältnis und mit befristetem Arbeitsverhältnis über Rangordnung, welche laut Kriterien der didaktischen Kontinuität für die Stellenwahl mit Rücktrittsrecht vorgesehen worden sind, haben die Möglichkeit, ihre Entscheidung zur Stellenwahl zu kommen zurückzuziehen und ihre Stelle mit der Definition für das neue Schuljahr zu bestätigen.

Die Frist des Rücktrittsrechtes für das befristete und unbefristete Personal verfällt innerhalb von 2 Arbeitstagen ab Veröffentlichung der Versetzungsrangordnung für das unbefristete Personal. Der genaue Tag der Veröffentlichung der Versetzungsrangordnung und somit der Fälligkeit der Frist des Rücktrittsrechtes kann nicht angegeben werden, deshalb ist es ratsam, ab dem 15. Juli regelmäßig Einsicht zu nehmen.

Die Frist für das Rücktrittsrecht für das Schuljahr 2021/2022 verfällt mit 00.00.2021.

Im Stellenverzeichnis scheinen die Stellen, zu denen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen ein Rücktrittsrecht haben, mit Vorbehalt auf. Nach abgelaufener Frist des Rücktrittsrechtes scheinen diese Stellen dann entweder nicht mehr auf bzw. sind durchgestrichen (Rücktrittsrecht wurde eingefordert) oder scheinen ohne Vorbehalt für die Stellenwahl verfügbar auf (Rücktrittsrecht wurde nicht eingefordert).

Der Mitarbeiter oder die Mitarbeiterin fordert das Rücktrittsrecht ein:

  • wird für das neue Schuljahr auf der Stelle bestätigt;
  • kommt nicht mehr zur Stellenwahl;
  • die Berechnung für den verpflichtenden dreijährigen Zeitraum der didaktischen Kontinuität beginnt nicht von neuem.

Der Mitarbeiter oder die Mitarbeiterin fordert das Rücktrittsrecht nicht ein:

  • gibt die Stelle unverzüglich frei;
  • kommt zur Stellenwahl;
  • mit der Wahl einer jeden Kontinuitätsstelle beginnt die Berechnung für den verpflichtenden dreijährigen Zeitraum der didaktischen Kontinuität.

Wenn für einen Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin, der oder die das Rücktrittsrecht eingefordert hat, eine genehmigte Abwesenheit aufscheint, scheint die diesbezügliche Supplenzstelle erst nach abgelaufener Frist für das Rücktrittsrecht im Stellenverzeichnis auf.

Wenn für einen Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin, der oder die das Rücktrittsrecht nicht eingefordert hat, eine genehmigte Abwesenheit aufscheint, wird die diesbezügliche Supplenzstelle während laufender Stellenwahl im Stellenverzeichnis eingetragen, sobald er oder sie gewählt hat, und steht darauf ausschließlich den Personen zur Verfügung, welche ab diesem Zeitpunkt ihre Wahl noch tätigen müssen.

Formblatt zum Herunterladen:

Im Sinne der Digitalisierung soll der Vordruck (ordnungsgemäß ausgefüllt und unterschrieben) mit einer Fotokopie des Personalausweises eingescannt werden und als Pdf mit Betreff "Mit.Int. Rücktrittsrecht Nachname Vorname Matrikel" an kindergartenpersonal@provinz.bz.it gemailt werden (aus Gründen der digitalen Protokollierung und Zuweisung in die digitale Personalakte mit dieser Mail keine anderen Vordrucke/Anträge/Dokumente übermitteln).

Stellenverzeichnis

Die Referate Inklusion der  Bildungsdirektionen bestimmen unter Berücksichtigung des von der Landesregierung genehmigten Höchstkontingents und aufgrund des Bedarfes an Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen für Integration an den deutschen, italienischen und ladinischen Kindergärten und Schulen (bis zur Oberschule) im ganzen Land die Stellen für jedes Schuljahr, bestimmen welche Stellen über  die didaktische Kontinuität besetzt sind und welche Stellen für die Stellenwahl verfügbar sind.

Nachdem die Bestätigungen aufgrund der Kontinuität und aufgrund der Entscheidungen des Personals bei Veränderung abgeschlossen sind, ist das Stellenverzeichnis der für die Stellenwahl verfügbaren Stellen hier in Folge als Online-Stellenverzeichnis veröffentlicht, voraussichtlich ab dem 7. Juli.

  • Stellen, zu welchen das Personal ein Rücktrittsrecht hat, scheinen mit Vorbehalt als verfügbar auf. Nach abgelaufener Frist des Rücktrittsrechtes scheinen diese entweder nicht mehr auf (Rücktrittsrecht wurde eingefordert) oder scheinen für die Stellenwahl ohne Vorbehalt verfügbar auf (Rücktrittsrecht wurde nicht eingefordert).
  • Supplenzstellen für genehmigte Abwesenheiten von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen werden fortlaufend eingetragen, sobald feststeht welche Stelle die abwesenden Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen definitiv besetzen (eine Supplenzstelle für einen Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin mit Abwesenheit, welcher oder welche bei der Stellenwahl wählen muss, steht ausschließlich den Personen zur Verfügung, welche bis zu diesem Moment noch nicht gewählt haben).
  • Im Allgemeinen wird das Stellenverzeichnis bis zur der Stellenwahl fortlaufend aktualisiert und ergänzt und kann auch Veränderungen erfahren.
  • Stellen, welche aufgrund von Versetzungsanträgen von unbefristetem Personal verfügbar sind (mit oder ohne Vorbehalt wegen Rücktrittsrecht), scheinen erst nach abgelaufener Frist für die Antragstellung der Versetzung des unbefristeten Personals (nach dem 15. Juli) auf.
  • Im Stellenverzeichnis werden auch Stellen aufgenommen, welche zum Beispiel aufgrund von Pensionierung oder Kündigung frei werden und deren Auftragsbeginn nach Schuljahrsbeginn (in der Regel nach dem 1. September) liegt. Diese Stellen werden nur für das Schuljahr ohne didaktische Kontinuität vergeben und für die Stellenwahl je nach Beginn bis 30. Juni oder 31. August ausgeschrieben. Ist die Stelle bis 30. Juni ausgeschrieben, erfolgt die Sommerverlängerung bis 31. August für das unbefristete Personal allemal; für das befristete Personal, wenn 210 Tage effektiver Dienst erreicht werden, als effektiver Dienst zählen auch Abwesenheiten, die für die Gehaltsentwicklung oder für das Ruhegehalt gelten.

 

Online-Stellenverzeichnis hier klicken

 

Stellenkoppelung

Die Stellen, welche im Stellenverzeichnis gekoppelt aufscheinen, sind Stellenpakete und können nur als solche gewählt werden. Alle anderen Stellen können bei der Stellenwahl nicht gekoppelt werden, auch nicht zwei zeitlich aufeinanderfolgende Stellen.

Die Führungskräfte bieten Stellen, welche von der Stellenwahl übrigbleiben, soweit organisatorisch kombinierbar, den bereist beschäftigten Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen ihrer Direktion als Zusatzauftrag ohne didaktische Kontinuität an, bevor sie auf andere Vergabemodalitäten übergehen.

 

Stellen mit Risikodefinition

Die Stellen, welche im Stellenverzeichnis mit Risiko "gering" oder "erhöht" gekennzeichnet sind, sind Stellen mit einem sogenannten Arbeitsrisiko in Bezug auf die Bewegung von Lasten. Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, für welche die Arbeitsmedizin zur Bewegung von Lasten eine Verschreibung mit Beschränkung ausgestellt hat, haben zu Stellen mit dem jeweiligen Risiko keinen Zugang. Personen, welche eine Stelle mit Risiko wählen, erklären bei der Wahl ausdrücklich über das Arbeitsrisiko informiert zu sein, keine körperlichen Einschränkungen zu haben und eventuell später auftretende Einschränkungen oder eine Schwangerschaft sofort dem Arbeitgeber zu melden. Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen mit einer Risikostelle werden von der Verwaltung zu einer Visite bei der Arbeitsmedizin geschickt. Für Schwangerschaft und bis zu 7 Monaten nach der Entbindung sieht das Arbeitsschutzgesetz im Fall von Risikostellen oder gefährlichen Diensten für die Bediensteten einen besonderen Schutz vor; diese Mitarbeiterinnen wenden sich direkt und unverzüglich an den Arbeitgeber.

 

Stellen mit didaktischer Kontinuität

Für die Stellen, welche im Stellenverzeichnis als Kontinuitätsstellen gekennzeichnet sind, muss man sich der Kriterien der didaktischen Kontinuität und deren Auswirkungen bewusst sein. Die Kriterien und deren Auswirkungen sind hier unter dem Balken "Didaktische Kontinuität und Auswirkungen für das Personal" veröffentlicht.

  • Stellen mit der Kennzeichnung "Kontinuität" sind Stellen, welche gemäß Kriterien von der didaktischen Kontinuität betroffen sind
  • Stellen mit der Kennzeichnung "einjährig/Kontinuität" sind Stellen, welche von Schuljahr zu Schuljahr neu genehmigt werden müssen und sind somit Stellen mit didaktischer Kontinuität, wenn diese für das Schuljahr darauf wieder neu genehmigt werden
  • Stellen mit der Kennzeichnung "einjährig" sind Stellen nur für das Schuljahr ohne didaktische Kontinuität, je nach Angabe für die Dauer des gesamten Schuljahres oder auch für eine kürzere Dauer
  • Stellen mit der Kennzeichnung "Supplenz" sind Supplenzstellen ohne didaktische Kontinuität


Weitere nützliche Informationen zu den Stellen

  • Stellen mit einem vertraglichen wöchentlichen Stundenausmaß von 38 Stunden sind Vollzeitstellen, Stellen mit einem vertraglichen wöchentlichen Stundenausmaß unter 38 Stunden sind Teilzeitstellen im Verhältnis.
  • Für Stellen mit einem Stundenausmaß unter 30 % eines Vollzeitauftrages wird der Zeitraum des effektiv geleisteten Dienstes in der Rangordnung für die befristete Aufnahme für den Dienstaltersvorrang nicht wie üblich voll berechnet, sondern im Verhältnis.
  • Springerstellen sind Aufträge für das gesamte Schuljahr ohne didaktische Kontinuität. Der Springer oder die Springerin ist einer Kindergarten- oder Schuldirektion zugewiesen und wird über diese nach Bedarf an den verschiedenen Bildungs- oder Erziehungseinrichtungen des zugewiesenen Bezirkes eingesetzt. Das Personal auf einer Springerstelle ist verpflichtet, falls erforderlich, ein eigenes Fahrzeug für die Fahrten zu den verschiedenen Arbeitsorten zu verwenden.
  • Wer unbefristet eingestuft werden kann muss eine Stelle mit bestimmten Eigenschaften innehaben (erhält Mitteilung).
  • Wer zum Wettbewerbsverfahren zugelassen werden kann muss zu diesem Zwecke eine Stelle mit bestimmten Eigenschaften innehaben laut Beschluss „Wettbewerbsverhahren Mitarbeiter/Mitarbeiterinnen für Integration" bzw. jeweiliger Ausschreibung.
  • Für das unbefristete Personal stehen nur ganzjährige freie Stellen und ganzjährige Supplenzstellen zur Verfügung. Der Auftrag muss im Sinne dieser Bestimmung zum Zeitpunkt der Stellenwahl mindestens 210 Tage umfassen, damit er als ganzjährig gilt.
  • Aufträge auf freier Stelle sind je nach Angabe im Stellenverzeichnis Stellen mit oder ohne didaktische Kontinuität und haben in der Regel eine Dauer für das gesamte Schuljahr, also in der Regel vom 1. September bis 31. August, außer es ist im Stellenverzeichnis ausdrücklich ein kürzerer Zeitraum angegeben.
  • Aufträge auf Supplenzstelle sind nie Stellen mit didaktischer Kontinuität und werden bei der Stellenwahl mit dem Zeitraum wie im Stellenverzeichnis angegeben vergeben, jedenfalls höchstens vom 1. September bis zum 30. Juni. Wird eine Supplenz, dessen voraussichtliches Enddatum vor dem 30. Juni liegt, im Schuljahr ohne Unterbrechung verlängert, bleibt die beauftragte Person dieselbe. Unterbrechungen, die nur das Wochenende betreffen, gelten nicht als Unterbrechung im Sinne dieser Bestimmung. Die Verlängerung des Supplenzauftrages kann abgelehnt werden, sofern diese Verlängerung eine Veränderung des Supplenzauftrages mit sich bringt.
  • Das befristete Personal, das im Laufe des Schuljahres bis zum 30. Juni nicht weniger als 210 Tage effektiven Dienst leistet, wird bis zum 31. August verlängert. Als effektiver Dienst zählen auch Abwesenheiten, die für die Gehaltsentwicklung oder für das Ruhegehalt gelten.
  • Vom 1. Juli bis zum 31. August wird dem befristeten und unbefristeten Personal für die Festlegung der Entlohnung ein Wochenstundenpensum zugewiesen, das im Verhältnis zu einem Jahresauftrag in Vollzeit aus dem Durchschnitt der Arbeitsverhältnisse bis zum 30. Juni berechnet wird.

 

Stellen nach der Stellenwahl

Die nach Abschluss der Stellenwahl noch nicht vergebenen Stellen und solche, die aus verschiedenen Gründen nach der Stellenwahl und im Laufe des Schuljahres verfügbar werden, werden von den Kindergarten- und Schuldirektionen nach folgenden Prioritäten und Kriterien höchstens für das Schuljahr ohne didaktische Kontinuität vergeben:
  • Die Führungskräfte bieten die Stelle, soweit organisatorisch kombinierbar, den bereits beschäftigen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen ihrer Direktion als Zusatzauftrag an.
  • Dann werden die Personen berücksichtigt, nach Rangordnungsposition, welche in der Rangordnung für die befristete Aufnahme als verfügbar aufscheinen. In dieser Phase der Stellenvergabe wird man im Fall einer Ablehnung nicht gestrichen.
  • Schlussendlich wenden sich die Führungskräfte an Personen, welche bei ihrer Direktion für das Schuljahr den Antrag um Direktberufung eingereicht haben bzw. welche aufgrund einer Stellenveröffentlichung in Internet mit ihrer Direktion Kontakt aufgenommen haben. Neu veröffentlicht werden nach der Stellenwahl nur neu bekannt gewordene freie Stellen, nicht Supplenzstellen, und zwar für zwei Arbeitstage bevor mit der Vergabe begonnen wird; zur Veröffentlichung kann hier unter dem Balken "Bekanntmachung von Stellen nach der Stellenwahl" Einsicht genommen werden.

Stellenwahl

Die Stellenwahl für die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen für Integration, welche für den deutschen, italienischen und ladinischen Bereich getrennt stattfindet, beginnt mit der Versetzungsrangordnung des unbefristeten Personals und nimmt weiteren Verlauf mit der Rangordnung für die befristete Aufnahme, wobei für die Stellenwahl nicht berücksichtigt werden:

  • die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Versetzungsrangordnung des unbefristeten Personals, welche über das Rücktrittsrecht ihre Stelle bestätigen
  • die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Rangordnung für die befristete Aufnahme mit Stellenbestätigung
  • die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Rangordnung für die befristete, welche über das Rücktrittsrecht ihre Stelle bestätigen

 

Für das Schuljahr 2021/2022 findet die Stellenwahl für den deutschen, italienischen und ladinischen Bereich im August 2021 statt. Die genauen Termine sind sobald möglich auf dieser Seite untenstehend unter "Vorladungstermine" veröffentlicht.

Die Stellenwahl findet auf telematischem Wege statt. Hier sind die Modalitäten für die Online-Stellenwahl veröffentlicht, welche von der Abteilung Personal festgelegt wurden. Um zum Online-Dienst der Stellenwahl zugreifen zu können, muss man über eine Spid-Identität oder eine aktivierte Bürgerkarte verfügen.

Modalitäten für die Online-Stellenwahl hier klicken

 

Vorladungstermine

In Folge ist die Reihung der Personen für die Stellenwahl veröffentlicht ohne Vorladungstermin. Die individuellen Vorladungstermine werden kurz vor der Stellenwahl veröffentlicht und sind unter eigner Initiative einzusehen, es erfolgen keine persönlichen Einladungen von Seiten der Verwaltung. Während in der Verö ffentlichung der Reihung die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen mit einem Rücktrittsrecht aufscheinen, scheint in der Veröffentlichung der individuellen Vorladungstermine die Situation nach abgelaufener Frist des Rücktrittsrechtes auf.

 

Reihung der Personen für den deutschen Bereich

1 Versetzungsrangordnung für das unbefristete Personal

2 Rangordnung für die befristete Aufnahme

 

Reihung der Personen für den italienischen Bereich

1 Versetzungsrangordnung für das unbefristete Personal

2 Rangordnung für die befristete Aufnahme

 

Reihung der Personen für den ladinischen Bereich

1 Versetzungsrangordnung für das unbefristete Personal

2 Rangordnung für die befristete Aufnahme

individuelle Vorladungstermine für den deutschen Bereich

1 Versetzungsrangordnung für das unbefristete Personal

2 Rangordnung für die befristete Aufnahme


individuelle Vorladungstermine für den italienischen Bereich

1 Versetzungsrangordnung für das unbefristete Personal

2 Rangordnung für die befristete Aufnahme

 

individuelle Vorladungstermine für den ladinischen Bereich

1 Versetzungsrangordnung für das unbefristete Personal

2 Rangordnung für die befristete Aufnahme



Verhalten bei der Stellenwahl

  • Die Personen, welche für die Stellenwahl vorgesehen sind, müssen die Modalitäten für die Online-Stellenwahl der Abteilung Personal genauestens einsehen und befolgen.
  • Wer eine Stelle wählt, stellt sich innerhalb von 24 Stunden (wenigstens telefonisch) bei der gewählten Kindergarten- oder Schuldirektion vor, auch wenn der Dienst nicht effektiv angetreten wird.
  • Wer aus jedwedem Grund bei der Stellenwahl abwesend ist oder in der für die Wahl vorgesehene Zeit nicht wählt bzw. nicht ausdrücklich verzichtet, wird aus der Rangordnung für die befristete Aufnahme gestrichen und kann zum nächsten Fälligkeitstermin wieder um Eintragung ansuchen.
  • Wer bei der Stellenwahl ausdrücklich verzichtet, wird aus der Rangordnung für die befristete Aufnahme gestrichen – außer es können innerhalb von 2 Arbeitstagen nach Abschluss der Stellenwahl triftige Gründe geltend gemacht werden - und kann zum nächsten Fälligkeitstermin wieder um Eintragung ansuchen. Als triftige Gründe gelten, im Fall eines begründeten Antrages innerhalb der vorgeschriebenen Frist, wenn für die betroffene Person bei der Stellenwahl nur mehr Stellen über 50 km vom Wohnsitz entfernt - oder ab der Landesgrenze, wenn der Wohnsitz außerhalb derselben liegt - zur Verfügung standen; wenn für die betroffene Person bei der Stellenwahl nur mehr Stellen mit einer wöchentlichen Arbeitszeit unter 50 % eines Vollzeitauftrages zur Verfügung standen; andere schwerwiegende Gründe, welche vom Direktor oder von der Direktorin der Abteilung Personal als triftig anerkannt werden.
  • Wer von einer gewählten Stelle vor Dienstbeginn zurücktritt oder nach Dienstbeginn kündigt, wird aus der Rangordnung für die befristete Aufnahme gestrichen und auch für das darauffolgende Schuljahr davon ausgeschlossen und kann erst zum übernächsten Fälligkeitstermin wieder um Eintragung ansuchen. Unter Berufung auf einen nachweislich von der Verwaltung anerkannten schwerwiegenden Grund kann der Antrag gestellt werden, dass von der Streichung abgesehen werde.
  • In der Regel ist man für denselben Zeitraum, für welchen man von der Rangordnung für die befristete Aufnahme gestrichen ist, auch von Direktberufungen für alle Stellen im Berufsbild der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen für Integration ausgeschlossen. Für den Ausnahmefall bedarf es einer hinreichenden Begründung von Seiten der zuständigen Führungskraft der Kindergarten- oder Schuldirektion und anschließend der Genehmigung von Seiten des zuständigen Referates Inklusion der Bildungsdirektion.
  • Wer sich mit Verspätung zur Stellenwahl anmeldet, kann den Verlauf der Stellenwahl bis zu diesem Moment nicht beanstanden.
  • Das unbefristete Personal, welches seine Stellenwahl nicht tätigt, wird auf Vorschlag des Referates Inklusion der zuständigen Bildungsdirektion von Amts wegen einer Stelle zugewiesen.

Wer zur Stellenwahl für die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen für Integration kommt und Anspruch auf die Begünstigungen des Gesetzes 104/1992, Art. 21 oder Art. 33 hat, kann innerhalb der vorgeschriebenen Frist bei der Dienststelle für Kindergarten- und Integrationspersonal der Abteilung Personal mit dem zur Verfügung gestellten Vordruck den Antrag um Vorrang bei der Stellenwahl stellen. Der Vorrang hat nicht auf die absolute Rangordnung Wirkung, sondern auf die Rangordnung, in welcher man sich befindet, und in dieser auf die Gruppe, welcher man laut Kriterien zur Rangordnungserstellung angehört.

Vordruck Antrag Vorrang Stellenwahl G 104/1992

Fälligkeitstermin 15. Juli, 12.00 Uhr

Der Antrag um Vorrang hat nur für die Stellenwahl des jeweiligen Schuljahres Gültigkeit.

Im Sinne der Digitalisierung soll der Vordruck (ordnungsgemäß ausgefüllt und unterschrieben) mit der notwendigen Dokumentation und mit einer Fotokopie des Personalausweises eingescannt werden und als Pdf mit Betreff "Mit.Int. Wahl mit Vorrang Gesetz 104/1992 Nachname Vorname Matrikel" an kindergartenpersonal@provinz.bz.it gemailt werden (aus Gründen der digitalen Protokollierung und Zuweisung in die digitale Personalakte mit dieser Mail keine anderen Vordrucke/Anträge/Dokumente übermitteln, außer jene Dokumente die verlangt werden).

 

Art. 21 des Gesetzes 104/1992 sieht den Vorrang bei Stellenwahl wegen der eigenen Beeinträchtigung vor (schwere Beeinträchtigung gemäß Art. 3, Absatz 3 oder Zivilinvalidität von mindestens 67% gemäß Art. 3, Absatz 1).

Der Mitarbeiter oder die Mitarbeiterin kann seine oder ihre Wahl ohne örtliche Beschränkung unter den verfügbaren Stellen mit vorgezogener Rangordnungsposition tätigen.

 

Art. 33 des Gesetzes 104/1992 sieht den Vorrang bei Stellenwahl wegen der Pflege von Familienmitgliedern mit Beeinträchtigung vor (schwere Beeinträchtigung gemäß Art. 3, Absatz 3), welche den Wohnort in der Autonomen Provinz Bozen haben.

Der Mitarbeiter oder die Mitarbeiterin kann seine oder ihre Wahl unter den verfügbaren Stellen mit vorgezogener Rangordnungsposition mit Bedingung einer örtlichen Beschränkung tätigen, andernfalls muss der Wahltermin mit der Rangordnungsposition ohne Vorrang abgewartet werden.

Um den Vorrang geltend zu machen, muss eine Stelle in der Gemeinde des Wohnsitzes der zu pflegenden Person gewählt werden; wenn keine Stelle in dieser Gemeinde zu Verfügung ist, muss eine in der nächstnäheren Gemeinde verfügbare Stelle gewählt werden.

 

Weitere Bedingungen

Die bei der Stellenwahl verfügbaren Stellen müssen in ihrer Anzahl der Rangordnungsposition ohne Vorrang des Mitarbeiters oder der Mitarbeiterin wenigstens gleichkommen.

Bei der Stellenwahl muss das Anrecht auf den Vorrang noch bestehen. Der Mitarbeiter oder die Mitarbeiter ist verpflichtet, eventuelle Änderungen der Situation der Verwaltung unverzüglich zu melden.

Alle weitern Voraussetzungen, die erfüllt werden müssen, gehen aus dem Vordruck für die Antragstellung hervor.

 

Die Personen mit Vorrang finden sich in den Vorladungsterminen für die Stellenwahl zweimal, einmal mit Position mit Vorrang und einmal mit Position ohne Vorrang, falls bei der Stellenwahl die Voraussetzungen für eine Wahl mit Vorrang nicht erfüllt sind.

 

Die Angehörigkeitsgruppen für die Versetzungsrangordnung des unbefristeten Personals sind:

Erste Gruppe Stellenverlierer und Stellenverliererinnen / verschiedene Situationen

Zweite Gruppe Stellenverlierer und Stellenverliererinnen / Unvereinbarkeit

Dritte Gruppe / Versetzung auf Antrag

 

Die Angehörigkeitsgruppen für die Rangordnung der befristeten Aufnahme sind:

Erste Rangordnungsebene (mit Dienst und Zweisprachigkeit) mit Eignung

Erste Rangordnungsebene (mit Dienst und Zweisprachigkeit) ohne Eignung

Zweite Rangordnungsebene (mit Zweisprachigkeit)

Dritte Rangordnungsebene (ohne Zweisprachigkeit) mit Dienstaltersvorrang

Dritte Rangordnungsebene (ohne Zweisprachigkeit) ohne Dienstaltersvorrang

Ansprechpersonen

Margarethe Egger Trolese
Tel. +39 0471 412142
E-Mail: margarethe.egger@provinz.bz.it