Auf Arbeitssuche was tun?

Ihr Arbeitsvermittlungszentrum hilft Ihnen gerne.
Gehen Sie zum Arbeitsvermittlungszentrum und nehmen Sie Ihren Personalausweis bzw. Ihre Aufenthaltsgenehmigung (gilt nur für Nicht-EU-Bürger) mit. Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Arbeitsvermittlungszentrums beraten und informieren über Stellenangebote in der Privatwirtschaft, und im öffentlichen Dienst sowie über alle anderen Maßnahmen wie z. B. Weiterbildungskurse, die für Arbeitsuchende wichtig sind. In einem Gespräch werden Ihre Daten erhoben und im Verzeichnis der Arbeitsuchenden registriert.

In das Verzeichnis der Arbeitsuchenden können Sie eingetragen werden,  

  • wenn Sie arbeitslos und zu einer sofortigen Arbeitsaufnahme bereit sind,
  • wenn Sie eine Arbeit haben und eine andere Tätigkeit suchen. 

Das Arbeitsvermittlungszentrum lädt Sie in regelmäßigen Abständen (in der Regel alle drei Monate) zu einem Beratungsgespräch über Weiterbildungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten ein. Sollten geeignete Stellenangebote vorliegen, so werden Sie so schnell wie möglich benachrichtigt.

Lehnen Sie ohne triftigen Grund ein angemessenes Arbeitsangebot oder eine (Weiterbildungs)maßnahme ab bzw. nehmen die Einladung zu einem Beratungsgespräch nicht wahr, so werden sie aus dem Verzeichnis der Arbeitsuchenden gestrichen und verlieren Ihren Arbeitslosenstatus.

Bei der Arbeitsuche sollten Sie alle Möglichkeiten nutzen, die Ihnen geboten werden. Warten Sie nicht, werden Sie selbst aktiv, telefonieren Sie, fragen Sie Freunde und Bekannte, sprechen Sie in Betrieben vor!

Es empfiehlt sich:

  • die Homepage der Abteilung Arbeit zu nutzen: Lassen Sie sich in die Jobbörse (www.jobs.bz.it) eintragen bzw. registrieren Sie sich dort selbst und geben ein Bewerbergesuch ein. Zudem können Sie in der Jobbörse nach offenen Stellen suchen,
  • die Stellenangebote in den Zeitungen und Zeitschriften zu beachten,
  • selbst ein "Stellengesuch" als Inserat in einer Zeitung aufzugeben,
  • für alle Fälle ein Bewerbungsschreiben mit Lebenslauf, Schulzeugnissen, Nachweise über Aus- und Weiterbildungen, Sprachprüfungen, Computerkurse usw. vorzubereiten, um schnell auf Stellenangebote antworten zu können,
  • ihre Bewerbungsunterlagen an Betriebe oder Unternehmen zu senden, die Sie interessieren (passen Sie dabei den Bewerbungstext dem jeweiligen Betrieb an.),
  • sich beim Arbeitsvermittlungszentrum über Beschäftigungsmöglichkeiten im privaten Sektor oder im öffentlichen Dienst zu informieren,
  • die Infopoints eines Arbeitsvermittlungszentrums für die Suche nach offenen Stellen zu nutzen,
  • sich an Arbeitsagenturen zu wenden.

Auf alle Fälle nicht die Hände in den Schoß legen!

Denken Sie auch daran, dass der erste Eindruck, den der Arbeitgeber bei der Vorstellung von Ihnen gewinnt, für eine eventuelle Einstellung entscheidend sein kann.

Muster einer Antwort auf eine Stellenanzeige

 

Roland Putzer

Bozen, am......

Reschenstraße 12
39100 Bozen
Tel. 0471/.. .. ..

 

Kennziffer ZX112
LKW-Fahrer im Raum Bozen/Trient
Ihre Anzeige vom ..........

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

in ihrem Stellenangebot suchen Sie einen LKW-Fahrer für den Nahverkehr, der mit allen Belangen des LKW-Fahrens vertraut, zuverlässig ist sowie eine unfallfreie Fahrpraxis hat.
Diese Anforderungen erfülle ich.

Ich bin im Besitz des Führerscheins, Kategorie "C" und habe auch umfassende Kenntnisse auf dem Gebiet der Wartung des Fahrzeugs. Seit vielen Jahren fahre ich unfallfrei. Aus persönlichen Gründen möchte ich mich gerne beruflich verändern.

Tarifgemäß habe ich eine Kündigungsfrist von einem Monat einzuhalten, so dass ich frühestens am ............. bei Ihnen anfangen könnte.

Ich würde mich freuen, wenn Sie mir Gelegenheit zu einem Vorstellungsgespräch geben könnten.

Mit freundlichen Grüßen

Roland Putzer

Anlage: Lebenslauf

Wenn Sie einen Arbeitsstreit mit Ihrem Arbeitgeber haben oder wenn Sie glauben, ungerechtfertigt entlassen worden zu sein und Ansprüche geltend machen können, so wenden Sie sich an Ihr Arbeitsvermittlungszentrum.

Zuständig dafür ist die Schlichtungskommission beim Arbeitsservice in Bozen.

Wenn Sie die Entlassung als ungerechtfertigt ansehen, so haben Sie 60 Tage Zeit diese anzufechten. Es ist ratsam, sich von Fachpersonen beraten zu lassen. So haben z.B. Gewerkschaften und spezialisierte Rechtsanwälte viel Erfahrung mit Arbeitsstreitfällen und können die Anfechtung der Entlassung vorbereiten. Die Anfechtung der Entlassung wird dann an die Schlichtungskommission beim Arbeitsvermittlungszentrum in Bozen, Meran, Brixen oder Bruneck weitergeleitet. Die Leistungen der Schlichtungskommission sind unentgeltlich.

Achten Sie darauf, dass Ihnen alle vom Gesetz, Tarif- und Arbeitsvertrag zugestandenen Rechte zuerkannt werden. Die Berechnung Ihrer Forderungen und die Wahrung ihrer Rechte kann eine Gewerkschaft oder ein Arbeitsrechtsexperte am besten vornehmen (die Leistungen sind kostenpflichtig).

Vergessen Sie nicht, sich bei Ihrem Arbeitsvermittlungszentrum in die Liste der Arbeitsuchenden eintragen zu lassen und - falls die Voraussetzungen vorliegen – beim NISF/INPS (Nationalinstitut für soziale Fürsorge) einen Antrag auf Arbeitslosengeld zu stellen. 

Weitere Informationen: Schlichtung von Arbeitsstreitigkeiten (Weiterleitung zum Service Portal des Südtiroler Bürgernetzes)

Um die Berufswahl durch direkte Erfahrungen in der Arbeitswelt zu erleichtern und sowohl Studium als auch Arbeit zu kombinieren, sind die Ausbildungs- und Orientierungspraktika ein geeignetes Mittel. Es handelt sich hierbei um kein Arbeitsverhältnis sondern um die Möglichkeit, Studium und Arbeit abwechselnd zu gewährleisten und zu verbinden.

Weitere Informationen finden Sie auf dieser Seite.

Ein breit gefächertes Kursprogramm zur beruflichen Aus- und Weiterbildung von Personen auf Arbeitsuche aber auch zur permanenten Weiterbildung von bereits Beschäftigten wird vom Europäischen Sozialfonds finanziert und von privaten und öffentlichen Berufsbildungseinrichtungen durchgeführt.

Die ESF-Lehrgänge sind für die Wiedereingliederung und Umschulung von Langzeitarbeitslosen, für die berufliche Ausbildung und Spezialisierung von Jugendlichen auf Arbeitsuche sowie für die Förderung der Chancengleichheit von Mann und Frau am Arbeitsmarkt, gedacht. Ein interessantes Kursangebot richtet sich außerdem auch an arbeitslose Menschen mit Behinderung und generell an benachteiligte Kategorien. Auch für die Erhöhung Ihrer Chancen auf dem Arbeitsmarkt und für Ihr berufliches Weiterkommen insgesamt bietet der ESF viele Möglichkeiten.

Wenn Sie sich für ESF-Kurse interessieren, so können Sie bei der Abteilung Europa - ESF-Amt, Gerbergasse 69 (Tel. 0471 413130) nähere Informationen erhalten oder im Internet unter www.provinz.bz.it/europa/esf/default.asp

Den Arbeitseingliederungsdienst finden Sie im Arbeitsvermittlungszentrum. Er befasst sich mit allen Angelegenheiten, welche die Arbeitssuche und die Integration in die Arbeitswelt von Menschen mit Behinderung betreffen.
Im Rahmen der integrierten Projekte zur Arbeitseingliederung arbeiten das Arbeitsvermittlungszentrum, die Gesundheitsdienste der Sanitätsbetriebe und die Sozialen Dienste der Bezirksgemeinschaften eng zusammen. Bei Notwendigkeit werden auch die Abteilungen für Berufsbildung und die Ämter für Ausbildungs- und Berufsberatung miteinbezogen.

Welche Leistungen bietet der Arbeitseingliederungsdienst?

  • Arbeits- und Beschäftigungsmöglichkeiten werden ausfindig gemacht und an den geeigneten Arbeitnehmer vermittelt.
  • Individuelle Arbeitsrehabilitationsprojekte werden durchgeführt, um die betreffenden Arbeitnehmer schrittweise in die Arbeitswelt zu integrieren. Die Kunden werden während des gesamten Integrations- und Arbeitsprozesses betreut.
  • Bei der Arbeitsplatzanpassung und bei der Beseitigung architektonischer Barrieren für Menschen mit Behinderung werden Beratungen angeboten.
  • Finanzielle Unterstützungsmaßnahmen werden geboten um bestehende Arbeitsverhältnisse zu sichern und neue Beschäftigungsmöglichkeiten in Betrieben zu schaffen.

Für weitere Informationen wenden Sie sich an den Arbeitseingliederungsdienst beim Arbeitsvermittlungszentrum in Ihrem Bezirk oder auf der Seite im Service Portal des Südtiroler Bürgernetzes.

Private und öffentliche Betriebe mit mehr als 15 Beschäftigten sind aufgrund gesetzlicher Bestimmungen verpflichtet, Menschen mit Behinderung einzustellen.
Menschen mit physischer, psychischer, geistiger und sensorieller Behinderung sowie Witwen und Waisen von Personen, die durch einen Arbeits- oder Dienstunfall verstorben sind, haben Anspruch auf eine Pflichteinstellung.

Um vom Arbeitsvermittlungszentrum vermittelt zu werden, muss die anspruchsberechtigte Person in die Pflichtvermittlungsliste eingetragen werden.
Um im öffentlichen Dienst arbeiten zu können, wird zusätzlich der Zweisprachigkeitsnachweis für die jeweilige Laufbahn benötigt.

Für die Eintragung in die Pflichtvermittlungsliste muss der Arbeitslose beim Arbeitsvermittlungszentrum ein Gesuch mit folgenden Unterlagen einreichen:

  • Bescheinigung über die Invalidität (mindestens 46%, bei Arbeitsinvaliden mindestens 34%) bzw. die Bestätigung Witwe oder Waise zu sein,
  • Für Zivilinvaliden, Taubstumme und Blinde:
    Bestätigung der Sanitätskommission laut Artikel 4 des Gesetzes vom 5. Februar 1992, Nr. 104, über die Behinderungsarten;
  • Für Arbeitsinvaliden:
    Bestätigung über die Behinderungsarten des INAIL;

Für Betriebe, welche Menschen mit Behinderung beschäftigen sind Begünstigungen vorgesehen: Rückvergütung der Sozialabgaben, Rückerstattung der Anpassungskosten für den Arbeitsplatz.

Für weitere Informationen wenden Sie sich an das Arbeitsvermittlungszentrum in Ihrem Bezirk.

Stand März 2017

Arbeitskräfteüberlassung

Bei diesem Vertrag, der die alte Form der Leiharbeit ersetzt, handelt es sich um eine professionelle Bereitstellung von einzelnen Arbeitskräften oder ganzen Gruppen und Belegschaften.

Die entsprechende Nutzung kann dabei auf bestimmte oder unbestimmte Zeit erfolgen. Der Arbeitskräfteüberlassungsvertrag wird zwischen dem überlassenden und dem beschäftigenden Unternehmen abgeschlossen. Der Arbeitsvertrag wird hingegen zwischen dem Arbeitnehmer bzw. der Arbeitnehmerin und dem Arbeitsüberlassungsunternehmen abgeschlossen. Die Beitrags-zahlungen und Vergütungen werden vom Arbeitskräfteüberlassungsunternehmen vorgenommen, dem auch die Disziplinargewalt obliegt. Die Arbeitskräfte führen ihre Tätigkeit unter der Führung und Leitung des beschäftigenden Unternehmens aus.

Die Agenturen, welche die Arbeitskräfte bereitstellen, müssen vom Arbeitsministerium dazu ermächtigt werden.

Entsendung von Arbeitskräften

Diese Vertragsform sieht vor, dass mehrere Arbeitskräfte vom Arbeitgeber zu einer anderen Rechtsperson, dem Begünstigten, abgestellt werden. Dabei muss es sich um eine Entsendung der Arbeitnehmer eines Unternehmens (Hauptsitz, der sich z.B. in Italien befindet an eine Filiale in einem Land oder von einer Filiale an den Hauptsitz handeln). Die Entsendung hat vorübergehenden Charakter, die Arbeitskraft führt eine spezifische Arbeitstätigkeit aus. Die Bezahlung der Entgelte und der Sozialabgaben nimmt der ursprüngliche Arbeitgeber vor. Er hat die Leitungsbefugnis und die Beendigung der Entsendung festzusetzen. Die Zustimmung des Arbeitnehmers ist bei der Entsendung nicht erforderlich, nur wenn der Aufgabenbereich geändert wird.

Arbeit auf Abruf (Job on call)

Bei diesem Arbeitsvertrag stellt sich der Arbeitnehmer (der jünger als 24 Jahre oder älter als 55 sein muss, oder Rentner ist) dem Arbeitgeber zur Verfügung und wartet auf dessen Abruf. Der Arbeitnehmer arbeitet demnach nicht durchgehend, sondern phasenweise. Jeder Arbeitnehmer kann den Vertrag auf Abruf mit demselben Arbeitgeber für nicht mehr als 400 effektive Arbeitstage im Dreijahreszeitraum abschließen. Dieses Limit findet im Tourismus –und Unterhaltungssektor, sowie bei Mensadiensten keine Anwendung. Bei Überschreiten der genannten Zeitspanne wird das Arbeitsverhältnis in einen unbefristeten Arbeitsvertrag mit Vollzeit umgewandelt.

Sehen Kollektivverträge die Anwendungsmöglichkeit nicht vor, so können jene Tätigkeiten ausgeübt werden, welche im königlichen Dekret Nr. 2657/1923 aufgelistet werden.

Je nachdem ob die Arbeit auf Abruf mit oder ohne Bereitschaftsgarantie abgeschlossen wird, ist eine Verfügbarkeitsentschädigung vorgesehen. Das Ausmaß dieser Entschädigung wird von den Kollektivverträgen festgelegt.

Bei jedem Abruf des Arbeitnehmers bzw. der Arbeitnehmerin muss vorab eine Meldung erfolgen.

Koordinierte fortwährende Mitarbeit

Die Regelung der Projektarbeit ist abgeschafft. Projektarbeitsverträge, die vor dem 25. Juni 2015 abgeschlossen wurden, bleiben bis zu ihrem Enddatum bestehen. Es ist hingegen möglich, koordinierte und fortwährende Mitarbeitsverhältnisse zu begründen, sofern es sich um vorwiegend persönliche Arbeitsleistungen handelt und sofern der Arbeitsort- und die Arbeitszeit nicht vom Arbeitgeber organisiert sind.

Teilzeitvertrag – Neuerungen

Arbeitgeber und Arbeitnehmer können direkt (d.h. auch ohne kollektivvertraglicher Regelung) elastische und flexible Klauseln vereinbaren. Mit der flexiblen Klausel kann der Arbeitgeber den Zeitraum des Tages, in dem die Arbeit verrichtet wird, abändern. Mit der elastischen Klausel kann der Arbeitgeber die Dauer der Arbeit verlängern, wobei er den Arbeitnehmer aber mindestens zwei Arbeitstage zuvor darüber benachrichtigt. Elastische Klauseln sind nur bei vertikalen oder gemischten Teilzeitverträgen zulässig.

Landwirtschaftsarbeit

Rein gelegentliche oder sich periodisch wiederholende nur kurz dauernde Arbeitstätigkeit, die von Verwandten und Verschwägerten bis zum vierten Grad verrichtet wird, stellt kein abhängiges oder selbständiges Arbeitsverhältnis dar.

 

Ein öffentlich-rechtliches Dienstverhältnis unterscheidet sich in einigen wesentlichen Punkten von einem Arbeitsvertrag in der Privatwirtschaft.
Wichtige Voraussetzungen für den Eintritt in den öffentlichen Dienst (Staat, Land, Sanitätseinheiten, Gemeinde) sind:

  • italienischer Staatsbürger oder Angehöriger eines Mitgliedsstaates der EU zu sein;
  • die Vollendung des 18. Lebensjahres;
  • den entsprechenden Zweisprachigkeitsnachweis zu besitzen

Nach der Veröffentlichung der Wettbewerbe hat man in der Regel 30 Tage Zeit, das Gesuch mit den verlangten Unterlagen einzureichen.
Die Wettbewerbe werden grundsätzlich nach Titeln, Prüfungen oder auch beides zusammen, ausgeschrieben. Die Prüfungen bestehen meistens aus einer oder zwei schriftlichen Aufgaben und einem Gespräch, manchmal auch aus einer praktischen Prüfung.

Um den Interessierten an öffentlichen Wettbewerben Einblick über alle ausgeschriebenen Wettbewerbe in Südtirol zu gewähren, klicken sie auf folgenden Link.

Bei den Arbeitsvermittlungszentren finden Sie auch einen persönlichen Informationsdienst, bei dem über sämtliche aktuelle Beschäftigungsmöglichkeiten im öffentlichen Dienst (Staat, Land, Gemeinden, usw.) Auskünfte erteilt werden, Tel. 0471 418632.

Bei der Mobilität zwischen den Körperschaften handelt es sich um den Übergang von Stammrollenpersonal von einer Körperschaft in eine andere. Die Mobilität kann zwischen folgenden öffentlichen Körperschaften in Anspruch genommen werden: Landesverwaltung, Gemeinden, Altersheime, Bezirksgemeinschaften, Sanitätseinheiten, Institut für den sozialen Wohnbau und den Verkehrsämtern von Bozen und Meran.

Um die Wünsche des Stammrollenpersonals nach beruflicher Weiterentwicklung zu berücksichtigen, werden die Stellen der oben genannten Körperschaften durch die Abteilung Arbeit für mindestens 15 Tage veröffentlicht. Diese Veröffentlichung finden Sie auf dem Infoblatt "Freie Stellen im öffentlichen Dienst in Südtirol", welches südtirolweit an alle Arbeitsvermittlungszentren und Gemeinden verschickt wird. Die angebotenen Stellen sind auch im Internet unter der Adresse www.provinz.bz.it/arbeitsboerse öffentlich zugänglich.

Jede der genannten Körperschaften behält sich das Recht vor interne Prüfungssysteme zur Auswahl der angetretenen Kandidaten anzuwenden. So kann z.B. ein Kolloquium unter den teilnehmenden Stammrollenbediensteten über deren Aufnahme entscheiden.

Weitere Informationen beim Arbeitsvermittlungszentrum unter der Telefonnummer 0471 418632.

In der Abteilung Arbeit gibt es Bezugspersonen für die Erteilung von spezifischen Informationen, welche den Bereich Frau und Arbeit betreffen.

Wenn Sie sich spezifisch über Fortbildungs- oder Beschäftigungsmöglichkeiten informieren möchten, wenden Sie sich an das Arbeitsvermittlungszentrum in ihrem Bezirk, welches Sie an die zuständige Person weiterleiten wird. Dort erhalten Sie auch Informationen über eventuelle Förderungsmaßnahmen zugunsten der Frauen im Arbeitsbereich.

Die Initiative Netzwerk Frauen&Arbeit - eine Gruppe von Frauen, die in verschiedenen Institutionen und Ämtern Südtirols tätig sind - haben ein Beratungs-Netzwerk für Frauen gebildet. Frauen für Frauen bietet allen Interessentinnen Beratung und allgemeine Informationen zum Thema Frau und gibt konkrete und qualifizierte Hilfestellung in verschiedensten Bereichen.

Wenn Sie

  • das 18. Lebensjahr vollendet haben;
  • eine 2- oder 3jährige Oberschule, ein Reifediplom oder ein Doktorat besitzen;
  • den entsprechenden Zweisprachigkeitsnachweis erbringen;
  • an eine der drei Sprachgruppen angegliedert sind;
  • den Status der Arbeitslosigkeit von mindestens 1 Monat nachweisen;

können Sie beim Amt für Personalaufnahme der Landesverwaltung ein Gesuch um eine befristete Aufnahme (für maximal 12 Monate) in den Landesdienst stellen.

Es handelt sich dabei um ein reguläres Arbeitsverhältnis mit den tariflichen Gehaltsansprüchen der jeweiligen Funktionsebene.

Diese Zeitverträge sollen Ihnen Gelegenheit geben, praktische Erfahrungen in den Aufgabengebieten der öffentlichen Verwaltung zu sammeln. Der Einsatz erfolgt üblicherweise dort, wo Arbeitskräfte in den Ämtern, Archiven, Bibliotheken des Landes z.B. wegen Umstrukturierungen oder der Einführung moderner Kommunikationstechniken gebraucht werden, aber auch zur Erarbeitung von Studien und Erhebungen.

Informationen und Gesuchsformulare erhalten Sie beim Amt für Personalaufnahme
(Tel. 0471 412105) und im Internet unter www.provinz.bz.it/personal.

Wenn Sie für mehr als 6 Monate den Status der Arbeitslosigkeit nachweisen, können Sie für Dienste und Arbeiten, die im allgemeinen Interesse stehen, von

  • öffentlichen Ämtern und Körperschaften oder
  • Behörden und Diensten, die der Aufsicht der Landesregierung unterstehen, wie Gemeinden, Bezirksgemeinschaften, Sanitätseinheiten, das Institut für den sozialen Wohnbau, usw. beschäftigt werden.

Um an diesen Projekten mitarbeiten zu können, ist kein Gesuch erforderlich, vielmehr erfolgt eine Namhaftmachung durch die betreffende Verwaltung.

Weitere Informationen erhalten Sie bei den Arbeitsvermittlungszentren des Landes.

Sie möchten sich den Anforderungen des europäischen Wettbewerbs stellen? EURES - ein Netzwerk aus über 500 "EURES-Beraterinnen und Beratern" aus allen EU-Ländern sowie aus Norwegen, Island, Liechtenstein und der Schweiz hilft Ihnen dabei. EURES-Beraterinnen und EURES-Berater sind ausgebildete Fachkräfte, die am europäischen Arbeitsmarkt interessierten Arbeitsuchenden und Arbeitgebern die drei grundlegenden EURES-Dienstleistungen - Information, Beratung und Vermittlung anbieten.

Den Beraterinnen und den Beratern stehen drei Datenbanken zur Verfügung. Eine davon enthält detaillierte Informationen über die Lebens- und Arbeitsbedingungen in den einzelnen Mitgliedsstaaten, so z.B. Informationen zum Thema Arbeitsmarkt, Wohnung, Bildungswesen, Gesundheitsversorgung, Sozialgesetzgebung, Steuern und Abgaben. Die zweite Datenbank beinhaltet hingegen ausgewählte freie Stellen in ganz Europa und die dritte Lebensläufe von Arbeitsuchenden aus den verschiedenen Ländern.

Wenn Sie die EURES-Datenbank nutzen möchten, setzen Sie sich mit Ihren Eures-Beraterinnen und Beratern in Verbindung. Sie finden Sie beim Arbeitsvermittlungszentrum in Bozen unter der Telefonnummer 0471 418 668 und im Arbeitsvermittlungszentrum in Bruneck unter 0474 582 364. EURES Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner finden sie zudem auch in jedem anderen Arbeitsvermittlungszentrum. Die EURES-Datenbank ist im Internet unter http://ec.europa.eu/eures (Externer Link) zugänglich. Auch in der eJobBörse www.jobs.bz.it sind Stellen aus ganz Europa verfügbar. Informationen zu Lebens- und Arbeitsbedingungen in allen EU-Ländern finden sie hingegen auf http://europa.eu (Externer Link)

Arbeitsvermittlungszentrum
Kanonikus-Michael-Gamper-Straße 1
39100 Bozen
Tel. 0471 418620
E-Mail: avz-bozen@provinz.bz.it

Arbeitsvermittlungszentrum Meran
Sandplatz 10
39012 Meran
Tel. 0473 252300
E-Mail: avz-meran@provinz.bz.it

Arbeitsvermittlungszentrum Brixen - Sterzing
Regensburger Allee 18
39042 Brixen
Tel. 0472 821260
E-Mail: avz-brixen@provinz.bz.it

Arbeitsvermittlungszentrum Bruneck
Rathausplatz 10
39031 Bruneck
Tel. 0474 582360
E-Mail: avz-bruneck@provinz.bz.it

Arbeitsvermittlungszentrum Schlanders
Schlandersburg 6
39028 Schlanders
Tel. 0473 736190
E-Mail: avz-schlanders@provinz.bz.it

Arbeitsvermittlungszentrum Neumarkt
Franz-Bonatti-Platz 2/3
39044 Neumarkt
Tel. 0471 824100
E-Mail: avz-neumarkt@provinz.bz.it

Arbeitsmarktverwaltung

Abteilung Arbeit
Kanonikus-Michael-Gamper-Straße 1
39100 Bozen
Tel. 0471 418500
Hompage: www.provinz.bz.it/arbeit
E-Mail: arbeit-lavoro@provinz.bz.it

Amt für Arbeitsmarktbeobachtung
Kanonikus-Michael-Gamper-Straße 1
39100 Bozen
Tel. 0471 418510
E-Mail: amb@provinz.bz.it

Arbeitsinspektorat
Kanonikus-Michael-Gamper-Straße 1
39100 Bozen
Tel. 0471 418540
E-Mail: arbeitsinspektorat@provinz.bz.it

Arbeitsservice
Kanonikus-Michael-Gamper-Straße 1
39100 Bozen
Tel. 0471 418600
E-Mail: as@provinz.bz.it

Berufsberatungsstellen

Amt für Ausbildungs- und Berufsberatung
Andreas-Hofer-Str. 18
39100 Bozen
Tel. 0471 413350
E-Mail: berufsberatung.bozen@provinz.bz.it

Berufsberatungsstelle Meran
Sandplatz 10
39012 Meran
Tel. 0473 252270
E-Mail: berufsberatung.meran@provinz.bz.it

Berufsberatungsstelle Brixen
(Villa Adele) Regensburger Allee 18
39042 Brixen
Tel. 0472 821281
E-Mail: berufsberatung.brixen@provinz.bz.it

Berufsberatungsstelle Bruneck
Rathausplatz 10
39031 Bruneck
Tel. 0474 582381
E-Mail: berufsberatung.bruneck@provinz.bz.it

Berufsberatungsstelle Schlanders
Schlandersburg
39028 Schlanders
Tel. 0473 736180
E-Mail: berufsberatung.schlanders@provinz.bz.it

Berufsberatungsstelle Sterzing
Bahnhofstr. 2/E
39049 Sterzing
Tel. 0472 729180
E-Mail: berufsberatung.sterzing@provinz.bz.it

Berufsberatungsstelle Neumarkt
Franz-Bonatti-Platz 2/3
39044 Neumarkt
Tel. 0471 824150
E-Mail: berufsberatung.neumarkt@provinz.bz.it

Berufsberatungsstelle Mals
Marktgasse 4
39024 Mals
Tel. 0473 830246
E-Mail: berufsberatung.mals@provinz.bz.it

Berufsberatungsstelle St. Martin in Thurn
Pikolein 13
39030 St. Martin in Thurn
Tel. 0474 524087
E-Mail: berufsberatung.pikolein@provinz.bz.it

Berufsberatungsstelle Wolkenstein
Nives Str. 14 (Gemeinde)
39048 Wolkenstein
Tel. 0471 794192
E-Mail: berufsberatung.wolkenstein@provinz.bz.it

Amt für Jugendarbeit
Andreas-Hofer-Str. 18
39100 Bozen
Tel. 0471 413370
E-Mail: jugendarbeit@provinz.bz.it

Amt für Weiterbildung
Andreas-Hofer-Str. 18
39100 Bozen
Tel. 0471 413390
E-Mail: amt.weiterbildung@provinz.bz.it

Berufsausbildung

Deutsche und Ladinische Berufsbildung
Dantestraße 3
39100 Bozen
Tel. 0471 416900
E-Mail: deutsche-ladinische.berufsbildung@provinz.bz.it

Italienische Berufsbildung
St. Gertraudweg 3
39100 Bozen
Tel. 0471 414400
E-Mail: fp@provinz.bz.it

Abteilung Land-, Forst- und Hauswirtschaftliche Berufsbildung
Brennerstraße 6
39100 Bozen
Tel. 0471 415060
E-Mail: land-hauswbildung @provinz.bz.it

Amt für Ausbildung des Gesundheitspersonals
Kanonikus-Michael-Gamper-Str. 1
39100 Bozen
Tel. 0471 418140
E-Mail: ausbild.gesundh@provinz.bz.it

Amt für Lehrlingswesen und Meisterausbildung
Dantestr. 11
39100 Bozen
Tel. 0471 416980
E-Mail: lehrlingswesen@provinz.bz.it

ESF-Dienststelle
Gerbergasse 69
39100 Bozen
Tel. 0471 413130
E-Mail: esfbz@provinz.bz.it

Dienststelle für die Zwei- und Dreisprachigkeitsprüfungen
Dr.-Julius-Perathoner-Str. 10
39100 Bozen
Tel. 0471 413900
E-Mail: zdp@provinz.bz.it

Amt für Personalaufnahme
Rittnerstr. 13
39100 Bozen
Tel. 0471 412100
E-Mail: personalaufnahme@provinz.bz.it