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Die Pflichtvermittlung für Menschen mit Behinderung

Private und öffentliche Betriebe mit mehr als 15 Beschäftigten sind aufgrund gesetzlicher Bestimmungen verpflichtet Menschen mit Behinderung einzustellen.
Menschen mit physischer, psychischer, geistiger und sensorieller Behinderung sowie Witwen und Waisen von Personen, die durch einen Arbeits- oder Dienstunfall verstorben sind, haben Anspruch auf eine Pflichteinstellung.
 
Um vom Arbeitsvermittlungszentrum vermittelt zu werden, muss die anspruchsberechtigte Person in die Pflichtvermittlungsliste eingetragen werden.
Um im öffentlichen Dienst arbeiten zu können wird zusätzlich der Zweisprachigkeitsnachweis für die jeweilige Laufbahn benötigt.
 
Für die Eintragung in die Pflichtvermittlungsliste muss der Arbeitslose beim Arbeitsvermittlungszentrum ein Gesuch mit folgenden Unterlagen einreichen:

  • Bescheinigung über die Invalidität (mindestens 46%, bei Arbeitsinvaliden mindestens 34%) bzw. die Bestätigung Witwe oder Waise zu sein,
  • Für Zivilinvaliden, Taubstumme und Blinde:
    Bestätigung der Sanitätskommission laut Artikel 4 des Gesetzes vom 5. Februar 1992, Nr. 104, über die Behinderungsarten;
  • Für Arbeitsinvaliden:
    Bestätigung über die Behinderungsarten des INAIL;

Für Betriebe, welche Menschen mit Behinderung beschäftigen sind Begünstigungen vorgesehen: Rückvergütung der Sozialabgaben, Rückerstattung der Anpassungskosten für den Arbeitsplatz.
 
Für weitere Informationen wenden Sie sich an das Arbeitsvermittlungszentrum in Ihrem Bezirk.