Gesundheitsvorsorge

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Durch den Präventionsplan wurden auf Landes- und gesamtstaatlicher Ebene strategische Ziele festgelegt: die Förderung der Gesundheit, die Vorbeugung, die Gleichbehandlung und die Bekämpfung der sozialen Ungleichheit im Gesundheitswesen. Allesamt sind für die Entwicklung der Gesellschaft und die Nachhaltigkeit des Gesundheitswesens wichtige Faktoren. Im Mittelpunkt der Gesundheitspolitik stehen die Menschen, als Einzelne und als Mitglieder der Gesellschaft. Ressourcen werden nach dem Kosten/Wirksamkeits-Prinzip für Vorbeugemaßnahmen eingesetzt, deren Wirksamkeit nachgewiesen werden kann.

Zur Entfaltung seiner Wirksamkeit umfasst der Präventionsplan zehn Makro-Zielsetzungen, die im Gesundheitswesen eine strategische Rolle spielen. Sie wurden ausgehend vom gesamtstaatlichen Präventionsplan so festgelegt, dass sie dem Bedarf in Südtirol mit einem integrierten und sektorübergreifenden Ansatzentsprechen.

Die zehn Makro-Zielsetzungen konzentrieren sich auf folgende Bereiche:

  1. Verringerung der vorbeugbaren und vermeidbaren Belastungen durch Morbidität, Mortalität und Behinderung aufgrund von nicht übertragbaren Krankheiten;
  2. Vorbeugen der Auswirkungen von neurosensorischen Störungen;
  3. Förderung der psychischen Gesundheit bei Kindern, Jugendlichen und jungen Menschen;
  4. Vorbeugen von Abhängigkeiten von Substanzen sowie Verhaltensmustern;
  5. Vorbeugen von Verkehrsunfällen und Verringerung des Schweregrads der Folgen;
  6. Vorbeugen von Haushaltsunfällen sowie deren Folgen;
  7. Vorbeugen von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten;
  8. Verringerung der für die Gesundheit potentiell schädlichen Umweltbelastungen;
  9. Verringerung der Häufigkeit der wichtigsten Infektionen/Infektionskrankheiten;
  10. Umsetzung des gesamtstaatlichen integrierten Kontrollplans zur Vorbeugung im Bereich der Lebensmittelsicherheit und der Veterinärmedizin

Der Landespräventionsplan definiert, ausgehend von diesen Zielsetzungen, die Programme, spezifischen Zielen, Indikatoren und Standards, die betroffenen Zielgruppen und die Maßnahmen zur Schaffung eines einheitlichen Systems. Das gesamte Dokument fußt auf Wirksamkeitsnachweisen und Überwachungssystemen zur genaueren Evaluation der Ergebnisse.

Bei der Lektüre dieses Dokuments kann man feststellen, dass sich der Aufbau der Inhalte an den Ergebnissen orientiert - auf Maßnahmen zum bloßen Selbstzweck wird bewusst verzichtet. Die Umsetzung dieses Präventionsplans erfolgt nicht nur im Sinne der Gesundheitspolitik sondern auch zur Förderung der Entwicklung der betroffenen Akteure. Die Maßnahmen sollen langfristig zu immer besseren Ergebnissen im Präventionsbereich führen und die Gesundheit und Lebensqualität der Südtiroler Bevölkerung nachhaltig verbessern. Gleichzeitig soll sichergestellt werden, dass öffentliche Mittel nach dem Prinzip der Wirksamkeit und Sparsamkeit eingesetzt werden.

Das Team, das sich für die Erstellung des Landespräventionsplans verantwortlich zeichnet, wurde von Frau Dr. Dagmar Regele, Direktorin des Departments für Gesundheitsvorsorge des Südtiroler Sanitätsbetriebs, als operative Koordinatorin geleitet. Organisatorisch unterstützt wurde sie auch durch das Personal der Abteilung Gesundheitswesen. Maßgeblich beteiligt am Projekt war auch die Leitungsgruppe bestehend den Kollegen des Ressorts Gesundheit, Sport, Soziales und Arbeit, des Südtiroler Sanitätsbetriebs sowie Vertretern der Ärzte für Allgemeinmedizin und der Kinderärzte freier Wahl.

Die Erstellung des vorliegenden Plans begann mit der Festlegung der Makro-Zielsetzungen, wie sie in ähnlichen gesamtstaatlichen Programmen vorgegeben sind. Diese Ziele sind in den folgenden Abschnitten erläutert. Anschließend wurde ein Grundmodell für die Erstellung der Programme definiert; es wurden die Berufsbilder festgelegt, die am besten die Rolle als Verantwortliche für die Ausarbeitung der Programme übernehmen konnten, und es wurden ihre spezifischen Aufgabenbereiche definiert.

Die Aufgabe der Verantwortlichen bestand u.a. darin, sektorübergreifende, interdisziplinäre Teams zusammenzustellen, die sie bei der Ausarbeitung ihrer Programme unterstützen konnten. Multidisziplinarität und Intersektoralität waren, wie bereits angedeutet, die Grundpfeiler für die Erstellung des Landespräventionsplans, an der sich Vertreter aus den Bereichen Schule, Wirtschaft, Landwirtschaft, Umwelt, Gesundheit, Welfare, dem Verbandswesen sowie von privaten Körperschaften beteiligt haben. Insgesamt etwa 120 Fachleute haben mit ihrem Engagement ein Dokument von hoher Wertigkeit geschaffen, das helfen wird, die Präventionspolitik des Landes Südtirol in den kommenden Jahren weiter voranzutreiben.

Folgend können alle Kapiteln vom Landesprägentionsplan in PDF Format herunter geladen werden.

Impfkalender ab dem 18.04.2017

Der Impfkalender, welcher auf dem gesamten Staatsgebiet angewandt werden muss, wurde mit Beschluss der Landesregierung Nr. 457 vom 18.04.2017 übernommen.

Um den Impfkalender herunter zu laden, klicken sie bitte hier

 

Für Beratungen können sie sich an folgende Dienste wenden:

  • Gesundheitsbezirk Bozen: Dienst für Hygiene und öffentliche Gesundheit, Amba Alagi Strasse 33, 39100 Bozen, Tel. 0471 909229
  • Gesundheitsbezirk Meran: Dienst für Hygiene und öffentliche Gesundheit, Goethe Strasse 7, 39012 Meran, Tel. 0473 251800
  • Gesundheitsbezirk Brixen: Dienst für Hygiene und öffentliche Gesundheit, Dantestrasse 51, 39042 Brixen, Tel. 0472 812460/812461
  • Gesundheitsbezirk Bruneck : Dienst für Hygiene und öffentliche Gesundheit, Paternsteig 3, 39031 Bruneck, Tel. 0474 586530

Für weitere Informationen

Amt für Hygiene und öffentliche Gesundheit
Kanonikus Michael Gamper Strasse 1
39100 Bozen
Tel. 0471 418160
Fax 0471 418189
E-Mail: hygiene@provinz.bz.it

Departement für Gesundheitsvorsorge des Südtiroler Sanitätsbetriebes

Am 6. Dezember 2011 wurde das Departement für Gesundheitsvorsorge  im Südtiroler Sanitätsbetrieb errichtet. Das betriebsweite Departement für Gesundheitsvorsorge beschäftigt sich vor allem damit, Gesundheitsrisiken auf den Grund zu gehen und zu bekämpfen, es bewertet und interpretiert Daten aus dem Gesundheits- aber auch aus dem Umweltbereich.

Publikationen und Informationen auf der Webseite des Südtiroler Sanitätsbetriebes (Externer Link)

Informationen

Für Beratung kann man sich an folgenden Dienste wenden:

  • Gesundheitsbezirk Bozen: Dienst für Hygiene und öffentliche Gesundheit, Amba Alagi Straße 33, 39100 Bozen, Tel. 0471 909229
  • Gesundheitsbezirk Meran: Dienst für Hygiene und öffentliche Gesundheit, Goethe Straße 7, 39012 Meran, Tel. 0473 251800
  • Gesundheitsbezirk Brixen: Dienst für Hygiene und öffentliche Gesundheit, Dante Straße 51, 39042 Brixen, Tel. 0472 812460 / 812461
  • Gesundheitsbezirk Bruneck: Dienst für Hygiene und öffentliche Gesundheit, Paternsteig 3, 39031 Bruneck, Tel. 0474 586530

Psychische Erkrankungen sind leider nicht selten: ein Viertel bis ein Drittel aller Menschen leiden im Laufe des Lebens an einer seelischen Störung. Aus diesem Grund hat das Gesundheitsressort im Oktober 2009 die vor 6 Jahren erstmals erschienene Broschüre „Psychische Gesundheit - Was ist das?" überarbeitet und neu herausgegeben. Das Heft gibt eine kurze und verständliche Übersicht der häufigsten psychischen Krankheitsbilder wie Burnout, Depression, Angststörung, Aufmerksamkeits-Defizitsstörung, Manie, Zwangsstörung, Schizophrenie, Essstörung, psychosomatische Störung und Dysthymie. Sie beschreibt außerdem die gängigsten Therapieformen und Möglichkeiten der Hilfe und verweist am nde auf die wichtigsten Anlaufstellen in unserem Land.

Psychiatrietagung 2015: zur Seite Archiv für die Suche der Veranstaltung und der Referate.

Broschüre

Auf einem eigens eingerichteten Webauftritt finden Sie die notwendigen Informationen und Broschüren zu den Abhänigkeiten von Tabak, Alkohol, illegalen Substanzen, Glücksspiel und mehr.