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Ostumfahrung Innichen: Verfahren für Bauleitplanänderung eingeleitet

Schutz vor Hochwasser und eine Verkehrsentlastung soll ein 518 Meter langer Tunnel in Innichen bringen. Das Verfahren für die Änderung des Bauleitplans wurde von der Landesregierung eingeleitet.

Von Osten kommend den Verkehr direkt nach Sexten leiten und im Notfall Schutz vor Hochwasser des Sextnerbachs bieten (weil er zum Entlastungsstollen mutiert) soll ein 518 Meter langer Tunnel in der Gemeinde Innichen. Die bestehende Straße soll erhalten bleiben und in Gemeindestraße umgewidmet werden. Um das Projekt umsetzen zu können, muss der Bauleitplan geändert werden – vom Amts wegen. Dieses Verfahren zur Änderung des Bauleitplans hat die Landesregierung heute (26. März) auf Vorschlag von Landesrat Peter Brunner eingeleitet. 

Dieses "innovativste Tunnelprojekt Südtirols“, wie Mobilitäts- und Infrastrukturlandesrat Daniel Alfreider es bezeichnet, ist ein Gemeinschaftsprojekt zwischen den Abteilungen Tiefbau und der Agentur für Bevölkerungsschutz. "Ein Tiefbauprojekt, das einerseits den Verkehr um das bewohnte Gebiet leitet und zugleich Schutz vor Naturgefahren bietet, ist ein vorbildliches Beispiel, wie Synergien dank innovativer Technologien geschaffen werden können, ohne mehr Grund als nötig zu versiegeln", sagt Landesrat Alfreider. 

Die Änderung des Bauleitplans ist nun eine erste Verwaltungsmaßnahme in Richtung Realisierung. Die Finanzierung des Projekts ist indes noch offen – unter anderem zu diesem Thema sprach Innichens Bürgermeister Klaus Rainer heute im Anschluss an die Sitzung der Landesregierung bei Landesrat Alfreider vor.


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LPA/uli