Beiträge im Fall von Schäden an Infrastrukturen und Liegenschaften durch Naturkatastrophen

Wofür kann angesucht werden

Für die Behebung von Schäden an Liegenschaften und Infrastrukturen mit vorwiegendem land- oder forstwirtschaftlichem Charakter, wenn die Schäden durch Naturkatastrophen wie Erdbeben, Lawinen, Erdrutsche oder Überschwemmungen verursacht wurden.

Höhe der Beihilfe

Die Beihilfe beträgt bis zu 70% der anerkannten Schäden, wobei der Betrag von 16.000,00 Euro nicht überschritten werden darf.

Wer kann ansuchen

Gemeinden, Eigenverwaltungen bürgerlicher Nutzungsrechte, Genossenschaften, Konsortien und anderen Vereinigungen sowie Private (nur Eigentümer)

Was ist zu tun

Das Gesuch ist innerhalb von zwei Monaten ab dem Datum, an dem sich der Vorfall ereignet hat oder ab jenem, an welchem das Schadereignis aufhört (falls es sich um ein länger andauerndes Ereignis handelt) beim gebietsmäßig zuständigen Forstinspektorat einzureichen.

Dem Gesuch muss eine Kopie des Gründungsaktes und des Statutes beigelegt werden, falls der Antragsteller eine private Rechtsperson ist.

Dem Gesuch muss eine Kopie der Ermächtigungsmaßnahme zur Einreichung des Gesuches beigelegt werden, falls dieses von einer privaten oder öffentlichen Rechtsperson eingereicht wird. Das gebietsmäßig zuständige Forstinspektorat stellt die Vollständigkeit des Gesuches und der beigelegten Unterlagen fest und führt mit einem Lokalaugenschein durch einen dazu beauftragten Beamten eine technische Überprüfung durch.

Die Arbeiten dürfen in keinem Fall vor dem Lokalaugenschein durch den damit beauftragten Beamten begonnen werden, außer sie sind dringend und unaufschiebbar. Das gebietsmäßig zuständige Forstinspektorat übermittelt das Gesuch samt Anlagen an die Direktion der Abteilung Forstwirtschaft.

Ansprechpartner

Das gebietsmäßig zuständige Forstinspektorat

Rechtsquellen

Ansuchen