Förderung des ländlichen Wegenetzes (Höfezufahrten)

Landesweit sind ca. 2.400 km Straßen als Gemeindestraßen klassifiziert und deren ordentliche und außerordentliche Instandhaltung fällt in den Zuständigkeitsbereich der Gemeinden. Weiters sind noch 3.300 km „ländliches Wegenetz“, dessen Verzeichnis von der Abteilung Forstwirtschaft ajour gehalten wird.
Für die ordentliche Instandhaltung (Schneeräumung, Mähen usw. ) des „ländlichen Wegenetzes“ beziehen die Gemeinden jährlich einen Beitrag im Sinne des Landesgesetzes Nr. 50/88. (Externer Link)

Einreichetermin: vom 1 Jänner bis zum 28. Februar jeden Jahres.

Wofür kann angesucht werden

  • Ausbau, Asphaltierungen des ländlichen Wegenetzes (Höfezufahrten)
  • Sicherheitsmaßnahmen (Verlegung von Leitplanken und Schutzbarrieren)
  • Systemierungs- und Begrünungsarbeiten der tal- und bergseitigen Böschungen
  • Maßnahmen für eine funktionelle Ableitung der Oberflächenwasser (Verlegung von Auskehren, Drainagen, bergseitige Kunetten, Durchlässe)
  • Befestigungs- und Konsolidierungsmaßnahmen (Zyklopenmauer, Krainerwände)
  • Neuartige ingenieurbiologische Maßnahmen, z.B. armierte Erden

Höhe der Beihilfe

Das Vorhaben kann bis maximal 80 % der anerkannten Kosten gefördert werden.

Wer kann ansuchen

  • Einzelantragsteller landwirtschaftlicher Unternehmer (anerkannte Kosten ohne Mehrwertsteuer)
  • Gemeinden
  • Eigenverwaltungen B.N.R
  • Interessentschaften
  • Meliorierungskonsortien

Was ist zu tun

Das vollständige Projekt, versehen mit Gemeindebaukonzession, ist in zweifach gleichwertiger Ausfertigung an das Amt für Bergwirtschaft (Externer Link)einzureichen

Rechtsquellen

Unterlagen

  • Erklärung Modell A
  • Erklärung Modell B