Stellenwahl und Stellenbestätigung für Mitarbeiter / Mitarbeiterin für Integration

Diese Seite informiert

  1. die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen für Integration mit unbefristetem Arbeitsverhältnis und mit Arbeitsverhältnis aufgrund der Rangordnung für die befristete Aufnahme

  2. die sogenannten neuen Kandidaten und Kandidatinnen für das Berufsbild der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen für Integration

über

  1. Arbeistverhältnis und didaktische Kontinuität

  2. Definierung der Stellensituation

  3. Wirkungen, Verpflichtungen und Möglichkeiten für die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen

  4. Stellenwahl und verfügbare Stellen

Diese Informationen sind in der Regel unter eigener Initiative einzusehen. In der Regel ersetzt die Veröffentlichung der Informationen auf dieser Internetseite allfällige persönliche Mitteilungen an die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen und Kandidaten und Kandidatinnen.

 

Rechtsquelle:

Kontakt:

Was den pädagogisch-didaktischen Bereich betrifft sind die Referate Inklusion der jeweiligen Bildungsdirektionen zuständig:

 

Für das Schuljahr 2020/2021 findet die Stellenwahl in den folgenden Zeiträumen statt (detaillierte Informationen sind hier unter den verschiedenen Themenbereichen / grauen Balken zu finden):

deutsch Datum noch nicht bekannt

italienisch Datum noch nicht bekannt

ladinisch Datum noch nicht bekannt

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Informationen zur Stellenwahl und zur Stellenbestätigung

Hier können die Kriterien der didaktischen Kontinuität, welche das Berufsbild der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen für Integration charakterisiert, eingesehen werden:

Hier können die Auswirkungen der didaktischen Kontinuität für das Personal eingesehen werden:

Die Stelle erfährt eine Veränderung
Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen für Integration, welche bezüglich einer Stellenveränderung laut Kriterien der didaktischen Kontinuität bei Schuljahrswechsel entscheiden können, werden in der Regel innerhalb 30. Juni vom Referat Inklusion der zuständigen Bildungsdirektion über Landesmail verständigt und müssen diesem in der Regel innerhalb von 5 Tagen ab Verständigung, unter Berücksichtigung der angegeben Modalitäten, die eigene Entscheidung mitteilen.
Wer die eigene Entscheidung nicht oder mit Mängel mitteilt, wird, ohne weiteren Hinweis von der Verwaltung, der Entscheidung "Stellenwahl mit Rücktrittsrecht" zugewiesen.

Entscheidung
Die Entscheidung "Stellenbestätigung" ist definitiv, man wird auf der angebotenen veränderten Stelle bestätigt.
Die Entscheidung "Stellenwahl mit Rücktrittsrecht" ist in dem Sinne nicht definitiv, dass man innerhalb der vorgeschriebenen Frist über das Rücktrittsrecht die Entscheidung zurückziehen und somit die angebotene veränderte Stelle bestätigen kann.

Schlussendlich gibt es auch die definitive Entscheidung "Stellenwahl ohne Rücktrittsrecht": man entscheidet sich für die Stellenwahl und gibt die angebotene veränderte Stelle unverzüglich und ohne Vorbehalt frei.

Stellenbestätigung
Wird die Stelle bestätigt (sofort oder innerhalb der vorgeschriebenen Frist über das Rücktrittsrecht) beginnt die Berechnung für den verpflichtenden dreijährigen Zeitraum der didaktischen Kontinuität nicht von neuem.
Die neue Stellendefinition beziehungsweise das neue Stundenausmaß bildet jedoch die Grundlage für die Kontinuität des darauf folgenden Schuljahres beziehungsweise der darauf folgenden Schuljahre, ausgenommen der als "nur für das Schuljahr" gekennzeichneten Stellen/Stunden.

Stellen/Stunden mit der Kennzeichnung "einjährige Diagnose/Kontinuität" sind auch Stellen/Stunden mit Kontinuität für das darauf folgende Schuljahr, wenn die Diagnose für das jeweilige Kind oder den jeweiligen Schüler mit Beeinträchtigung, welche einjährig von Schuljahr zu Schuljahr gestellt wird, für das darauf folgende Schuljahr wieder gestellt wird.

Stellenwahl
Wer aufgrund ausdrücklicher Entscheidung oder aufgrund fehlender/mangelhafter Entscheidung für die Stellenwahl vorgesehen ist und ein eventuelles Rücktrittsrecht innerhalb der vorgeschriebenen Frist nicht einfordert, erscheint zur Stellenwahl (oder lässt sich ausdrücklich vertreten) und wählt dort eine Stelle, ansonsten besteht für das neue Schuljahr kein Arbeitsverhältnis. Dies muss sich vor allem der betroffene Mitarbeiter oder die betroffene Mitarbeiterin mit einem unbefristetem Arbeitsverhältnis vor Augen halten. Die Informationen zur Stellenwahl sind unter eigener Initiative einzusehen, hier unter dem Balken "Vorladungen zur Stellenwahl und Verhalten bei der Stellenwahl".

Rücktrittsrecht
Wer für "Stellenwahl mit Rücktrittsrecht" entschieden hat und vom Rücktrittsrecht Gebrauch machen will, muss dies innerhalb der vorgeschriebenen Frist beantragen, wie hier unter dem Balken "Rücktrittsrecht" beschrieben.

Wahl mit Vorrang Gesetz 104/1992
Wer zur Stellenwahl kommt (oder sich ausdrücklich vertreten lässt) und Anrecht auf die Bestimmungen des Gesetzes 104/1992 hat, kann, wie hier unter dem Balken "Wahl mit Vorrang Gesetz 104/1992" beschrieben, innerhalb der vorgeschriebenen Frist den Antrag um Wahl mit Vorrang stellen.

Befristetes Personal der Rangordnung mit Entscheidung "Stellenwahl"

Das befristete Personal der Rangordnung, welches aufgrund welcher Entscheidungsform auch immer (ausdrücklicke Entscheidung oder fehlende/mangelhafte Entscheidung), für die Stellenwahl vorgesehen ist (mit oder ohne Rücktrittsrecht), wählt im Fall, unabhängig von der Situation (Beispiel: totale Stellenveränderung; Übergang auf die Oberschule wobei Stunden und Zone gleich) immer aufgrund der selben Position in der Rangordnung.

Unbefristetes Personal mit Entscheidung "Stellenwahl"
Das unbefristete Personal, welches aufgrund welcher Entscheidungsform auch immer (ausdrücklicke Entscheidung oder fehlende/mangelhafte Entscheidung), für die Stellenwahl vorgesehen ist (mit oder ohne Rücktrittsrecht), muss außerdem unter eigener Initiative und ohne weiteren Hinweis von der Verwaltung, wie hier beschrieben, innerhalb der vorgeschriebenen Frist den Vordruck zur Einreihung in die erste Gruppe (*) der Versetzungsrangordnung für das unbefristete Personal einreichen, andernfalls erfolgt die Einreihung auf jeden Fall (und man bleibt für die Stellenwahl vorgesehen mit oder ohne Rücktrittsrecht), aber nur mit den Punkten für das Dienstalter.

(*) Wenn es sich bei der mitgeteilten Veränderung vom Referat Inklusion nur um einen Übergang auf die Oberschule mit unveränderten Stunden und unveränderter oder nicht erheblich veränderter Zone handelt, ist die zugewiesene Gruppe in der Versetzungsrangordnung für das unbefristete Personal nicht die erste sondern die dritte Gruppe.

Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen für Integration mit unbefristetem Arbeitsverhältnis und mit befristetem Arbeitsverhältnis über die Rangordnung sehen hier ihre Stellensituation für das darauffolgende Schuljahr ein, nämlich ob und in welcher Form sie bestätigt oder ob und in welcher Form sie für die Stellenwahl vorgesehen werden. Veröffentlicht wird die eigene Stellensituation für das darauf folgende Schuljahr voraussichtlich mit 20. Juli (Situationen wie zum Beispiel die Bestätigung über Rücktrittsrecht werden in diesen Listen nicht nachgetragen).

Hier zur Einsicht der eigenen Stellensituation für das deutsche Personal:
  • Unbefristetes Personal
  • Befristetes Personal über Rangordnung
Für das italienische und ladinische Personal wird auf die zuständigen Referate Inklusion der jeweiligen Bildungsdirektionen verwiesen:

Die Stellensituation eines jeden einzelnen Mitarbeiters und einer jeden einzelnen Mitarbeiterin für das darauf folgende Schuljahr wird aufgrund folgender Elemente definiert:
  • Kriterien der didaktischen Kontinuität von einem auf das andere Schuljahr;
  • Stellenplan für das neue Schuljahr, welcher vom Referat Inklusion der zuständigen Bildungsdirektion erstellt wird, unter Berücksichtigung des von der Landesregierung genehmigten Kontingents und des Bedarfs an Stellen für Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen für Integration aller Bildungs- bzw. Erziehungseinrichtungen des Landes.
Wer zur Stellenwahl erscheinen muss

Die Informationen zur Stellenwahl sind unter eigener Initiative einzusehen, hier unter dem Balken "Vorladungen zur Stellenwahl und Verhalten bei der Stellenwahl".

Einsicht unter eigener Initiative / Mitteilung von der Verwaltung
  • In der Regel wird die eigene Stellensituation unter eigener Initiative auf dieser Seite eingesehen.
  • Für bestimmte Situationen erfolgt eine Mitteilung von Seiten der Abteilung Personal (Dienststelle für Kindergarten- und Integrationspersonal) über die digitale Personalakte oder von Seiten der zuständigen Bildungsdirektion (Referat Inklusion) über die Landesmail (auch im Sommer bzw. in der unterweisungsfreien Zeit).
  • Im Sinne der Digitalisierung der Verwaltung sind die Bediensteten angehalten, ihren Posteingang in der digitalen Personalakte und im Landesmail regelmässig zu prüfen.
  • Die Bediensteten können Informationen zur eigenen Stellensituation beim Referat Inklusion der zuständigen Bildungsdirektion einholen oder auch bei ihrer momentanen Zugehörigkeitsdirektion. Die Referate Inklusion erstellen den Stellenplan, verfügen über die  Zuweisung aufgrund der didaktischen Kontinuität und informieren in Folge Ende Mai / Anfang Juni die einzelnen Bildungs- bzw. Erziehungseinrichtungen bezüglich der Situation für das neue Schuljahr.
Die didaktische Kontinuität eines Mitarbeiters oder einer Mitarbeiterin für Integration wird unabhängig von jeder anderen Situation von Amts wegen aufgehoben, wenn die zuständige Führungskraft innerhalb 1. Juni, mit Wirkung für das darauf folgende Schuljahr, dem Referat Inklusion der zuständigen Bildungsdirektion eine Unvereinbarkeit meldet und das Referat Inklusion diese befürwortet.

Unter Unvereinbarkeit versteht man die Unvereinbarkeit zwischenmenschlicher Beziehungen am Arbeitsplatz, aufgrund welcher kein positives Arbeitsverhältnis am Kindergarten oder an der Schule und mit dem Kind oder Schüler mit Beeinträchtigung möglich ist.

Die Unvereinbarkeit wird von der Führungskraft mit detaillierter Begründung gemeldet. Die Meldung wird von dem betroffenen Mitarbeiter oder der betroffenen Mitarbeiterin als Bestätigung der Kenntnisnahme gegenkennzeichnet.

Der betroffene Mitarbeiter oder die betroffene Mitarbeiterin darf die besagte Stelle nicht mehr besetzen, muss für das darauf folgende Schuljahr zur Stellenwahl erscheinen (oder sich ausdrücklich vertreten lassen) und dort eine andere Stelle wählen, ansonsten besteht für das neue Schuljahr kein Arbeitsverhältnis. Dies muss sich vor allem der betroffene Mitarbeiter oder die betroffene Mitarbeiterin mit einem unbefristetem Arbeitsverhältnis vor Augen halten.

Wer ein befristetes Arbeitsverhältnis aufgrund der Rangordnung inne hat und von Amts wegen von der Kontinuität aufgrund Unvereinbarkeit enthoben wird, wird aufgrund seiner oder ihrer Position in der Rangordnung für die befristete Aufnahme für das darauf folgende Schuljahr für die Stellenwahl vorgesehen und wählt, ohne dass die Unvereinbarkeit eine Auswirkung auf die Rangordnungsposition hat.

Wer ein unbefristetes Arbeitsverhältnis inne hat und von Amts wegen von der Kontinuität aufgrund Unvereinbarkeit enthoben wird, wird aufgrund der Einreihung in die zweite Gruppe der Versetzungsrangordnung für das unbefristete Personal für das darauf folgende Schuljahr für die Stellenwahl vorgesehen. Hierfür muss der betroffene unbefristete Mitarbeiter oder die betroffene unbefristete Mitarbeiterin für die vollständige Punktezuteilung in der Rangordnung der Verwaltung die Daten zu den persönlichen Situationen mitteilen. Die Daten zu den persönlichen Situationen werden mitgeteilt, indem man, wie auf der Internetseite für die Versetzung beschrieben, innerhalb 15. Juli, 12.00 Uhr, mit Wirkung für das darauf folgende Schuljahr, bei dem zuständigen Amt der Abteilung Personal (Dienststelle für Kindergarten- und Integrationspersonal) den Vordruck für die Einreihung in die Versetzungsrangordnung für unbefristete Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen für Integration einreicht, andernfalls erfolgt die Einreihung auf jeden Fall (und man bleibt für die Stellenwahl vorgesehen, aber nur mit den Punkten für das Dienstalter.

Die Auhebung der Kontinuität von Amts wegen aufgrund Unvereinbarkeit steht über jeder anderen Situation.

Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, für welche eine Unvereinbarkeit vorliegt, erhalten vor dem 15. Juli Information von dem zuständigen Amt der Abteilung Personal (Dienststelle für Kindergarten- und Integrationspersonal) über die digitale Personalakte (unbefristetes Arbeitsverhältnis) oder über die Landesmail (befristetes Arbeitsverhältnis über Rangordnung).

Wer aufgrund der Kriterien zur didaktischen Kontinuität unter Kontinuitätsverpflichtung steht, kann aus folgenden Gründen den Antrag stellen, die Verpflichtung aufzuheben:
•    weil man ab dem Moment der Wahl der Stelle nie mit dem jeweiligen Kind oder Schüler mit Beeinträchtigung gearbeitet hat
•    aufgrund der Bestimmungen des Gesetzes 104/1992
•    aus schwerwiegenden Gründen

Der Antrag ist innerhalb 1. Juni, mit Wirkung für das darauf folgende Schuljahr, an das Referat Inklusion der zuständigen Bildungsdirektion zu stellen. Das Referat Inklusion entscheidet je nach Situation und Kriterien.

Der Antrag ist von dem Mitarbeiter oder von der Mitarbeiterin frei zu verfassen, es gibt keinen Vordruck. Im Antrag erklärt der Mitarbeiter oder die Mitarbeiterin außerdem, ob er oder sie die besagte Stelle unverzüglich frei gibt oder sich noch die Möglichkeit der Bestätigung über das Rücktrittsrecht offen halten möchte. Der Antrag ist mit einer Kopie des Personalausweises digital an das zuständige Referat Inklusion zu übermitteln.

Der Mitarbeiter oder die Mitarbeiterin, dessen oder deren Antrag um Aufhebung der Kontinuitätsverpflichtung angenommen wird, erscheint für das darauf folgende Schuljahr zur Stellenwahl (oder lässt sich ausdrücklich vertreten) und wählt dort eine Stelle (ausser er oder sie hat sich noch das Rücktrittsrecht vorbehalten und macht von diesem innerhalb der vorgeschriebenen Frist Gebrauch), ansonsten besteht für das neue Schuljahr kein Arbeitsverhältnis. Dies muss sich vor allem der betroffene Mitarbeiter oder die betroffene Mitarbeiterin mit einem unbefristetem Arbeitsverhältnis vor Augen halten.

Wer ein befristetes Arbeitsverhältnis aufgrund der Rangordnung inne hat und auf Antrag von der Kontinuitätsverpflichtung enthoben wird, wird aufgrund seiner oder ihrer Position in der Rangordnung für die befristete Aufnahme für das darauf folgende Schuljahr für die Stellenwahl vorgesehen, ohne dass die Aufhebung eine Auswirkung auf die Rangordnungsposition hat.

Wer ein unbefristetes Arbeitsverhältnis inne hat und auf Antrag von der Kontinuitätsverpflichtung enthoben wird, wird aufgrund der Einreihung in die dritte Gruppe der Versetzungsrangordnung für das unbefristete Personal für das darauf folgende Schuljahr für die Stellenwahl vorgesehen. Hierfür muss der betroffene unbefristete Mitarbeiter oder die betroffene unbefristete Mitarbeiterin für die vollständige Punktezuteilung in der Rangordnung der Verwaltung die Daten zu den persönlichen Situationen mitteilen. Die Daten zu den persönlichen Situationen werden mitgeteilt, indem man, wie auf der Internetseite für die Versetzung beschrieben, innerhalb 15. Juli, 12.00 Uhr, mit Wirkung für das darauf folgende Schuljahr, bei dem zuständigen Amt der Abteilung Personal (Dienststelle für Kindergarten- und Integrationspersonal) den Vordruck für die Einreihung in die Versetzungsrangordnung für unbefristete Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen für Integration einreicht, andernfalls erfolgt die Einreihung auf jeden Fall (und man bleibt für die Stellenwahl vorgesehen mit oder ohne Rücktrittsrecht), aber nur mit den Punkten für das Dienstalter.

Der Antrag um Aufhebung der Kontinuitätsverpflichtung hat nur Grund zu bestehen, wenn im Sinne der Kriterien zur didaktischen Kontinuität der betroffene Mitarbeiter oder die betroffene Mitarbeiterin letztendlich effektiv verpflichtet wäre, für das neue Schuljahr auf der Stelle zu bleiben..

Die Mitarbeiter und die Mitarbeiterinnen, für welche auf Antrag die Kontinuitätsverpflichtung aufgehoben wird, erhalten vor dem 15. Juli Information von dem zuständigen Amt der Abteilung Personal (Dienststelle für Kindergarten- und Integrationspersonal) über die digitale Personalakte (unbefristetes Arbeitsverhältnis) oder über die Landesmail (befristetes Arbeitsverhältnis über Rangordnung).

Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen für Integration mit unbefristetem Arbeitsverhältnis und mit befristetem Arbeitsverhältnis über Rangordnung, welche für die Stellenwahl mit einem Rücktrittsrecht vorgesehen sind, können innerhalb der festgelegten Frist die Entscheidung zur Stellenwahl zu kommen zurückziehen und ihre Stelle, wie diese für das darauffolgende Schuljahr definiert ist, bestätigen. Für die Stellenwahl mit einem Rücktrittsrecht vorgesehen sind jene Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, welche für das darauf folgende Schuljahr ihre Stelle mit oder ohne Veränderung bestätigen können, aber nicht müssen, und vorerst für die Stellenwahl optieren (und ncht von vorneherein auf das Rücktrittsrecht verzichten).

Die Frist für das Rücktrittsrecht läuft innerhalb von fünf Tagen ab der Veröffentlichung der Versetzungsrangordnung für das unbefristete Personal ab (die Versetzungsrangordnung wird frühestens mit dem 20. Juli und spätestens mit dem 1. August veröffentlicht). Diese Frist betrifft sowohl das unbefristete Personal als auch das befristete Personal über Rangordnung. Das Datum der Veröffentlichung der Versetzungsrangordnung für das unbefristete Personal, ab dem die Frist für das Rücktrittsrecht (fünf Tage) startet, kann auf der Seite des Themenbereiches "Versetzung" unter dem Balken "Erstellung und Veröffentlichung der Rangordnung - Rangordnungsposition - Rücktrittsrecht" eingesehen werden, indem man Einsicht in die Rangordnung und somit in das Genehmigungsdekret nimmt.

Aufgrund dieser Handhabung werden die Stellen, zu denen Mitarbeiter oder Mitarbeiterinnen ein Rücktrittsrecht haben, mit Vorbehalt für die Stellenwahl ausgeschrieben und im Stellenplan oder Stellenverzeichnis dementsprechend gekennzeichnet. Nach abgelaufener Frist für das Rücktrittsrecht sind die Stellen, für welche das Rücktrittsrecht nicht eingefordert worden ist, für die Stellenwahl freigegeben und bleiben nicht für die besagten Mitarbeiter oder Mitarbeiterinnen reserviert. Die Kennzeichnung wird aufgehoben, sobald die Frist für die Einforderung des Rücktrittsrechtes abgelaufen ist (die besagten Stellen scheinen dann entweder als besetzt oder als frei  auf).

Wird eine Stelle über das Rücktrittsrecht bestätigt, beginnt die Berechnung der Schuljahre für die verpflichtende didaktische Kontinutät nicht von Neuem.

Formblatt zum Herunterladen:

 

Im Sinne der Digitalisierung sollte der Vordruck (ordnungsgemäß ausgefüllt und unterschrieben) mit einer Fotokopie des Personalausweises eingescannt werden und als Pdf mit Betreff "Mit.Int. Rücktrittsrecht Nachname Vorname Matrikel" an kindergartenpersonal@provinz.bz.it gemailt werden (aus Gründen der digitalen Protokollierung und digitalen Ablage in die Personalakte mit dieser Mail nicht auch andere Vordrucke/Anträge/Dokumente übermitteln).

Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen für Integration mit befristetem Arbeitsverhältnis über Rangordnung, welche das dritte Schuljahr der verpflichtenden didaktischen Kontinuität abgeleistet haben, können von ihren unbefristeten Kollegen und Kolleginnen der Kategorie der "Versetzung von Amts wegen" für das darauffolgende Schuljahr von ihrer Stelle verdrängt werden.

Demnach werden die Verdrängbaren mit zwei Vorladungsterminen für die Stellenwahl vorgesehen. Beim ersten Termin erfahren sie - sofort im Anschluss an die Stellenwahl der unbefristeten Stellenverlierer und Stellenverliererinnen -, ob sie verdrängt worden sind und können (müssen nicht) gegebenenfalls die Stelle, wie diese für das darauf folgende Schuljahr definiert ist, bestätigen. Ansonsten müssen sie den zweiten Termin augfrund ihrer effektiven Rangordnungsposition für die Stellenwahl wahrnehmen. Kann ein Verdrängbarer oder eine Verdrängbare die Stelle bestätigen, tut dies aber nicht, ist die Stelle unverzüglich für den weiteren Verlauf der Stellenwahl freigegeben und bleibt nicht für den besagten Mitarbeiter oder die besagte Mitarbeiterin reserviert.

Aufgrund dieser Handhabung werden die Stellen der sogenannten verdrängbaren Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen mit Vorbehalt für die Stellenwahl ausgeschrieben und im Stellenplan oder Stellenverzeichnis dementsprechend gekennzeichnet. Die Kennzeichnung wird aufgehoben, sobald die Phase der Stellenwahl (Bestätigung) der verdrängbaren Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen abgeschlossen ist (die besagten Stellen scheinen dann entweder als besetzt oder als frei  auf).

Ist man nicht verdrängt worden und bestätigt man die Stelle beim ersten Termin, beginnt die Berechnung der Schuljahre für die verpflichtende didaktische Kontinuität nicht von Neuem. Man ist gegebenenfalls ein Jahr später wieder verdrängbar, ausser man erhält zugleich mit der Bestätigung ein unbefristetes Arbeistverhältnis.

Die Referate Inklusion der jeweiligen Bildungsdirektionen bestimmen unter Berücksichtigung des von der Landesregierung genehmigten Höchstkontingents und aufgrund des Bedarfes an Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen für Integration an den deutschen, italienischen und ladinischen Kindergärten und Schulen (bis zur Oberschule) in ganz Südtirol die Stellen für jedes Schuljahr.

Abhängend von den organisatorischen Möglichkeiten stellen die Referate Inklusion den jeweiligen Stellenplan mit frühestens 30. Juni und spätestens 1. August, mit Wirkung für das darauffolgende Schuljahr, für die Veröffentlichung zur Verfügung, mit fortlaufender Aktualisierung und Ergänzung bis zum Tag vor der Stellenwahl.

Der Stellenplan wird auf gegenständlicher Seite veröffentlicht und ist von den interessierten Personen unter eigener Initiative einzusehen.

Im Stellenplan scheinen auf:

  • die Stellen, welche über die didaktische Kontinuität besetzt sind
  • die Stellen, welche mit Vorbehalt für die Stellenwahl verfügbar sind (Rücktrittsrecht, Verdrängbarkeit; Beschreibungen hier unter den gleichnamigen Balken)
  • die Stellen, welche definitiv für die Stellenwahl verfügbar sind
  • schlussendlich werden für die vom Dienst abwesenden Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen (Verfügung zur Abwesenheit bereits erlassen), welche auf einer Stelle definitiv bestätigt sind, die Supplenzstellen eingetragen

Zu berücksichtigen ist, dass zu bestimmten Daten bestimmte Situationen noch nicht beziehungsweise noch nicht definitiv im Plan aufscheinen können, so dass die Veröffentlichungen mit jeweiligem Datum mit Vorbehalt zu verstehen sind:

  • Entscheidungen des Personals zu einer Stellenveränderung können erst nach dem 5. Juli eingetragen werden (die diesbezüglichen Stellen scheinen in Folge besetzt, definitiv verfügbar oder verfügbar mit Rücktrittsrecht auf).
  • Die Situation zu Anträgen um Versetzung des Personals mit unbefristetem Arbeitsverhältnis kann erst nach dem 15. Juli eingetragen werden (die diesbezüglichen Stellen scheinen in Folge nicht mehr besetzt, sondern verfügbar mit Rücktrittsrecht auf).
  • Supplenzstellen werden frühestens ab dem 20. Juli und fortlaufend bis zum Tag vor der Stellenwahl eingetragen, unter Berücksichtigung der erlassenen Verfügungen zu Anträgen um Abwesenheit vom Dienst von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen, welche definitiv auf einer Stelle bestätigt sind.
  • Entscheidungen von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen zum Rücktrittsrecht können erst nach der diesbezüglichen abgelaufenen Fälligkeitsfrist eingetragen werden, also frühestens nach dem 25. Juli und spätestens nach dem 6. August (die diesbezüglichen Stellen scheinen in Folge besetzt oder definitiv verfügbar auf).
  • Supplenzstellen für Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, welche mit Abwesenheit vom Dienst aufscheinen (Verfügung zur Abwesenheit bereits erlassen) und wie im vorherstehenden Absatz beschrieben über Rücktrittsrecht bestätigen, können erst nach der diesbezüglichen abgelaufenen Fälligkeitsfrist eingetragen werden, also frühestens nach dem 25. Juli und spätestens nach dem 6. August.
  • Während sich der Vorbehalt zum Rücktrittsrecht vor Beginn der Stellenwahl löst, löst sich der Vorbehalt zur Verdrängbarkeit erst während laufender Stellenwahl unter Einschub zwischen der 2. und 3. Gruppe der Versetzungsrangordnung des unbefristeten Personals.


Einsicht in den Stellenplan für den deutschen Bereich (Exceltabelle mit Filterkunktion):

Vor Ort bei der Stellenwahl werden die gewählten Stellen rot und die freien Stellen schwarz aufscheinen!

 

Für die Stellen an den italienischen und ladinischen Kindergärten und Schulen und die jeweiligen Stellenpläne wird auf die zuständigen Referate Inklusion der jeweiligen Bildungsdirektionen verwiesen:

 

Die Stellen, welche bei der Stellenwahl nicht über die Rangordnungen besetzt werden konnten, werden sofort im Anschluss darauf von den Führungskräften der jeweiligen Kindergarten- oder Schuldirektion über Direktberufung vergeben, sofern es für die Führungskräfte nicht möglich ist, diese als Zusatzaufträge an beschäftigte Mitarbeiter oder Mitarbeiterinnen zu vergeben. Diese Stellen sind hier zusammengefasst und unter dem gleichnamigen Balken einsehbar. Die Vergabe nach der Stellenwahl über Zusatzauftrag oder über Direktberufung erfolgt für die Höchstdauer von einem Schuljahr und ohne didaktische Kontinuität von einem auf das andere Schuljahr.

 

Bei der Stellenwahl werden die verfügbaren Stellen des Stellenplans nach folgender Reihenfolge vergeben:

  • 1. Gruppe der Versetzungsrangordnung des unbefristeten Personals, ausser die Personen mit Bestätigung (über Rücktrittsrecht vor Stellenwahl)
  • 2. Gruppe der Versetzungsrangordnung des unbefristeten Personals
  • verdrängbare Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Rangordnung für die befristete Aufnahme (nur um eventuell zu bestätigen)
  • 3. Gruppe der Versetzungsrangordnung des unbefristeten Personals, ausser die Personen mit Bestätigung (über Rücktrittsrecht vor Stellenwahl)
  • Rangordnung für die befristete Aufnahme (1. Ebene mit Eignung, 1. Ebene ohne Eignung, 2. Ebene, 3. Ebene mit Dienstaltersvorrang, 3. Ebene ohne Dienstaltersvorrang), ausser die Personen mit Bestätigung (a priori vor Stellenwahl, über Rücktrittsrecht vor Stellenwahl, über Verdrängbarkeit bei Stellenwahl)

Die Reihung bei der Stellenwahl in den genannten Rangordnungsgruppen oder -ebenen ist auch von eventuellen Anträgen um Wahl mit Vorrang aufgrund der Bestimmungen des Gesetzes 104/1992 beeinflusst.

 

Zusätzliche Informationen:

  • Stellenkoppelung: Die Stellen, welche im Stellenplan gekoppelt aufscheinen, können nur als solche gewählt werden. Die Stellen, welche nicht ausdrücklich als "nicht koppelbar" gekennzeichnet sind,  können bei der Stellenwahl gekoppelt werden. Hierfür wird für den deutschen Bereich auf diese Mitteilung (nur in deutscher Sprache verfasst) zu den diesbezüglichen Richtlinien vom Referat Inklusion der deutschen Bildungsdirektion verwiesen. Für den italienischen und ladinischen Bereich informieren in Bezug darauf die Referate Inklusion der jeweiligen Bildungsdirektionen direkt bei der Stellenwahl.
  • Stellenplan lesen: Diese Tabelle soll eine Hilfe darstellen, wie der Stellenplan zu lesen ist.
  • Risikostellen: Stellen mit der Kennzeichnung "geringes Risiko" oder "erhöhtes Risiko" sind Stellen mit Arbeitsrisiko in Bezug auf die Bewegung von Lasten,  welche nur von Personen besetzt werden können, welche keine körperlichen Einschränkungen diesbezüglich haben (aufgrund Eigenerklärung bei der Stellenwahl oder aufgrund bereits erfolgter vorgesehener betriebsärztlicher Visite der Arbeitsmedizin). Während der Schwangerschaft und bis zu 7 Monaten nach der Entbindung stehen Mitarbeiterinnen auf Risikostelle unter besonderem Schutz.
  • Freie Stellen: Die "freien" Stellen (im Sinne von "nicht Supplenzstellen") werden in der Regel vom 1. September bis zum 31. August vergeben und sind in der Regel im Zusammenhang mit der didaktischen Kontinuität zu sehen.
  • Didaktische Kontinuität: Die Kriterien der didaktischen Kontinuität und deren Auswirkung auf ein unbefristetes Arbeitsverhältnis und auf ein befristetes Arbeitsverhältnis über Rangordnung sind hier unter dem gleichnamigen Balken einsehbar.
  • Dauer Supplenzstellen: Supplenzstellen werden laut angegebenen Zeitraum im Stellenplan vergeben, jedenfalls höchstens vom 1. September bis zum 30. Juni und im Fall mit Verlängerung bis zum 31. August, wenn wie im nachstehenden Absatz beschrieben 210 Tage effektiver Dienst geleistet wird. Für Supplenzstellen gilt die didaktische Kontinuität und somit die Verlängerung von einem auf das andere Schuljahr, nicht. Wird eine Supplenz, dessen voraussichtliches Enddatum vor dem 30. Juni liegt, im Schuljahr ohne Unterbrechung verlängert, bleibt die beauftragte Person verpflichtend dieselbe, außer es verändert sich das Stundenausmaß.
  • Verlängerung 210 Tage: Dem Personal mit zeitlich befristetem Arbeitsverhältnis, das im Laufe des Schuljahres nicht weniger als 210 Tage effektiven Dienst leistet, wird der Arbeitsvertrag bis zum Ende des Schuljahres (31. August) verlängert. Als effektiver Dienst zählen auch Abwesenheiten, die für die Gehaltsentwicklung oder für das Ruhegehalt gelten.
  • Verhältnis Stunden Juli/August: Für die Monate Juli und August wird dem Personal für die Festlegung der Entlohnung ein Wochenstundenpensum zugewiesen, das aus dem Durchschnitt der Arbeitsverhältnisse im jeweiligen Schuljahr im Verhältnis zu einem Jahresauftrag in Vollzeit berechnet wird.
  • Supplenzstellen während Stellenwahl: Während der Stellenwahl können sich auch Supplenzstellen für Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen ergeben, welche selbst noch bestätigen (Verdrängbarkeit) oder wählen müssen und zu deren Abwesenheit vom Dienst bereits eine Verfügung erlassen worden ist. Diese Supplenzstellen stehen ausschließlich den Vorgeladenen zur Verfügung, welche ihre Wahl noch nicht getätigt haben.
  • Stellen nach begonnener Stellenwahl: Alle anderen Stellen, welche aus jedweden Grund nach begonnener Stellenwahl bekannt werden, werden erst vergeben, nachdem diese abgeschlossen ist, und zwar direkt von den einzelnen Kindergarten- und Schuldirektionen, indem zuerst überprüft wird, ob ein beschäftigter Mitarbeiter oder eine beschäftigte Mitarbeiterin mit einem Zusatzauftrag beauftragt werden kann, und dann die Rangordnung für die befristete Aufnahme wieder von vorne berücksichtigt wird, indem die Personen kontaktiert werden, welche weder besetzt, noch gestrichen sind, schlussendlich wird auf die Direktberufung übergegangen. Jedenfalls erfolgt die Vergabe nach der Stellenwahl über Zusatzauftrag, Rangordnung oder Direktberufung für die Höchstdauer eines Schuljahres und ohne didaktische Kontinuität von einem auf das andere Schuljahr.
  • Recht gegenüber Stellen nach getroffener Entscheidung/Wahl: Es kann kein Recht gegenüber Stellen gültig gemacht werden, welche aus jedweden Grund bekannt werden, nachdem man eine Stelle bestätigt oder gewählt hat beziehungsweise nachdem man ein Verhalten an den Tag gelegt hat, für welches die Streichung aus der Rangordnung vorgesehen ist.
  • Anträge für Dienstabwesenheiten bei der Stellenwahl: Bei der Stellenwahl können von Personen, welche eine Stelle wählen, keine Anträge für Abwesenheiten angenommen und überprüft und demnach diesbezügliche Supplenzstellen auch nicht vergeben werden.
  • Verzicht/Rücktritt/Kündigung: Die Handhabung zu Verzicht bei der Stellenwahl, Rücktritt von einer angenommen Stelle vor Dienstantritt, Kündigung einer Stelle nach Dienstantritt ist hier unter dem Balken "Vorladungen zur Stellenwahl und Verhalten bei der Stellenwahl" beschrieben.

 

Bewertung Dienst in der Rangordnung:

  • In der Rangordnung für die befristete Aufnahme wird der diesbezügliche Dienst je nach Vollzeit und Teilzeit für die Punkte im Verhältnis berechnet; für den vorgesehenen Dienstaltersvorrang wird zwischen Vollzeit und Teilzeit kein Unterschied gemacht, solange es sich nicht um ein Stundenausmaß unter 30% einer Vollzeitstelle (unter 12/38 Wochenstunden) handelt. Stichdatum ist jedes Jahr der vorgeschriebene Fälligkeitstermin für die Eintragung in die Rangordnung für die befristete Aufnahme.Berücksichtigt wird der Dienst, der für die wirtschaftliche Entwicklung zählt.
  • In der Versetzungsrangordnung für das unbefristete Personal wird für die Bewertung des diesbezüglichen Dienstes zwischen Vollzeit und Teilzeit kein Unterschied gemacht. Stichdatum ist jedes Jahr der vorgeschriebene Fälligkeitstermin für die Eintragung in die Versetzungsrangordnung für das unbefristete Personal. Berücksichtigt wird der Dienst, der für die wirtschaftliche Entwicklung zählt.



 

Stellenwahl und Vorladungstermine

Die Stellenwahl für die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen für Integration aufgrund der geltenden Versetzungsrangordnung für das unbefristete Personal und aufgrund der geltenden Rangordnung für die befristete Aufnahme findet jedes Jahr im Sommer vor Beginn des neuen Schuljahres, getrennt nach Muttersprache, statt. Die individuellen Vorladungstermine sind hier voraussichtlich ab dem 20. Juli  veröffentlicht und sind unter eigener Initiative einzusehen; die vorgeladenen Personen erhalten von der Verwaltung keine persönliche Mitteilung.

Um die eigene Vorladung zur Stellenwahl einzusehen, muss man vorher die eigene Rangordnungsposition einsehen. Die Vorladung ist nicht mit dem Namen der vorgeladenen Person gekennzeichnet, sondern nur mit der Rangordnungsposition, deshalb muss achtgegeben werden, dass man in die Vorladungsliste bezüglich der Rangordnung, der man angehört, Einsicht nimmt (Beispiel: es gibt die Position 1 mit einem Termin in bezug auf die Versetzungsrangordnung für das unbefristete Personal und es gibt die Position 1 mit einem anderen Termin in bezug auf die Rangordnung für die befristete Aufnahme). Die Position in der Versetzungsrangordnung für das unbefristete Personal sieht man hier. Die Position in der Rangordnung für die befristete Aufnahme sieht man hier.

 

Die deutsche Stellenwahl

Für das Schuljahr 2020/2021 findet die Stellenwahl für den deutschen Bereich im Zeitraum 00.08.2020 - 00.08.2020 statt und zwar in Bozen in der deutschen Landesberufsschule für Handwerk und Industrie in der Romstrasse Nr. 20, im 1. Stock: Raum A1.12 wo die Stellen und der Verlauf der Stellenwahl veröffentlicht sind, Raum B1.05 wo man die Wahl tätigt .

Einsicht der individuellen Vorladungstermine aufgrund der deutschen Rangordnungen

  • Vorladungen aufgrund der deutschen Versetzungsrangordnung für das unbefristete Personal
  • Vorladungen aufgrund der deutschen Rangordnung für die befristete Aufnahme

 

Die italienische Stellenwahl

Für das Schuljahr 2020/2021 findet die Stellenwahl für den italienischen Bereich im Zeitraum 00.08.2020 - 00.08.2020 statt. Für die Vorladungen (individuelle Termine und Ort) aufgrund der italienischen Rangordnungen wird auf das Referat Inklusion der italienischen Bildungsdirektion verwiesen:

 

Die ladinische Stellenwahl

Für das Schuljahr 2020/2021 findet die Stellenwahl für den ladinischen Bereich im Zeitraum 00.08.2020 - 00.08.2020 statt. Für die Vorladungen (individuelle Termine und Ort) aufgrund der ladinischen Rangordnungen wird auf das Referat Inklusion der ladinischen Bildungsdirektion verwiesen:

 

Zur Stellenwahl erscheinen

Der Mitarbeiter oder die Mitarbeiterin, welche zur Stellenwahl erscheinen muss, erscheint persönlich, weist sich mit einem gültigen Personaldokument aus und wählt eine Stelle, ansonsten besteht für das neue Schuljahr kein Arbeitsverhältnis. Dies muss sich vor allem der betroffene Mitarbeiter oder die betroffene Mitarbeiterin mit einem unbefristetem Arbeitsverhältnis vor Augen halten.

Wer verhindert ist, kann sich bei der Stellenwahl unter Verwendung des vorgesehenen Formblattes durch eine Vertrauensperson vertreten lassen. Die somit bevollmächtigte Person, welche zur Stellenwahl erscheint, erscheint mit der ausgestellten Vollmacht, einer Kopie eines gültigen Personaldokumentes der Person, welche sich vertreten lässt und einer Kopie eines eigenen gültigen Personaldokumentes.

Formblatt Vollmacht

 

Verhalten bei der Stellenwahl

  • Die Vorgeladenen werden aufgerufen und weisen sich mit einem gültigen Personaldokument aus.
  • Die vorgeladene Person macht sich vor ihrer Wahl ein Bild über die verfügbaren Stellen und nennt bei der Wahl die Nummer der Stelle oder der Stellen ihres Interesses. Die Stellen werden von den anwesenden Vertretern der Verwaltung nicht aufgezählt oder vorgelesen.
  • Die vorgeladene Person ist sich vor der Stellenwahl der Handhabung zur didaktischen Kontinuität und der Handhabung zu Stellen mit Arbeitsrisiko bewusst.
  • Bei der Stellenwahl werden keine Anträge für die Abwesenheit im Schuljahr, für welches gewählt wird, angenommen. Ein Antrag für Abwesenheit muss innerhalb der vorgeschriebenen Frist vor deren Beginn über dem vorgesehenen Verwaltungsweg bei der  Abteilung Personal (Dienststelle für Kindergarten- und Integrationspersonal) eingehen und genehmigt werden. Bei der Stellenwahl werden nur die Supplenzen für Abwesenheiten vergeben, welche vor Beginn der Stellenwahl genehmigt worden sind.
  • Wer mit Verspätung erscheint, muss unter eigener Initiative vorstellig werden und kann dann wählen, ohne den Verlauf der Stellenwahl bis zu diesem Moment beanstanden zu können.
  • Wer eine Stelle wählt, unterschreibt eine Annahmeerklärung, welche als Vorvertrag gilt.
  • Wer eine Stelle wählt, stellt sich innerhalb von 24 Stunden (wenigstens telefonisch) bei der gewählten Kindergarten- oder Schuldirektion vor, auch wenn der Dienst aufgrund einer genehmigten Abwesenheit nicht effektiv angetreten wird.
  • Wer nicht erscheint, aus jedweden Grund, und sich auch nicht ausdrücklich von einer bevollmächtigten Vertrauensperson vertreten lässt, wird aus der Rangordnung für die befrsitete Aufnahme gestrichen (auch für Stellen, welche bei der Stellenwahl noch nicht im Angebot standen) und kann zum nächsten Fälligkeitstermin wieder um Eintragung ansuchen.
  • Wer erscheint und keine Stelle annimmt, ohne einen von der Verwaltung anerkannt triftigen Grund, wird aus der Rangordnung für die befrsitete Aufnahme gestrichen (auch für Stellen, welche bei der Stellenwahl noch nicht im Angebot standen) und kann zum nächsten Fälligkeitstermin wieder um Eintragung ansuchen (bei Ablehnung von Stellen mit einem Stundenausmass unter 19/38 Stunden oder mit einer Entfernung von mehr als 50 km zwischen Dienstsitz und Wohnort gilt man nicht als verzichtend und wird demnach nicht gestrichen).
  • Wer von einem angenommenen Auftrag zurücktritt (vor dem Dienstbeginn) oder diesen während dem Schuljahr kündigt, wird aus der Rangordnung für die befrsitete Aufnahme gestrichen (auch für Stellen, welche bei der Stellenwahl noch nicht  im Angebot standen) und auch für das darauffolgende Schuljahr davon ausgeschlossen und kann erst zum übernächsten Fälligkeitstermin wieder um Eintragung ansuchen. Unter Berufung auf nachweislich schwerwiegende Gründe kann der Antrag gestellt werden, dass von der Streichung abgesehen werde.
  • In der Regel ist man für denselben Zeitraum, für welchen man von der Rangordnung für die befrsitete Aufnahme gestrichen ist, auch von Direktberufungen ausgeschlossen. Für den Ausnahmefall bedarf es einer hinreichenden Begründung von seiten der zuständigen Führungskraft der Kindergarten- oder Schuldirektion und anschliessend der Genehmigung von seiten des Referates Inkusion der zuständigen Bildungsdirektion.
  • Für Stellen, welche man nicht besetzen darf (Risikodefinition und Verschreibung Arbeitsmedizin, Meldung Unvereinbarkeit) gilt man nicht als verzichtend.

Der Mitarbeiter oder die Mitarbeiterin für Integration, welcher oder welche für die Stellenwahl vorgesehen ist und Anspruch auf die Anwendung von Art. 21 oder von Art. 33 des Gesetzes Nr. 104 vom 5. Februar 1992 hat, kann innerhalb der vorgeschriebenen Frist mit dem vorgesehenen Formblatt bei dem zuständigen Amt der Abteilung Personal (Dienststelle für Kindergarten- und Integrationspersonal) beantragen, bei der Stellenwahl mit Vorrang zu wählen.

  • Art. 21 des Gesetzes 104/1992 sieht den Vorrang bei Stellenwahl wegen der eigenen Beeinträchtigung vor (schwere Beeinträchtigung gemäß Art. 3, Absatz 3 oder Zivilinvalidität von mindestens 67% gemäß Art. 3, Absatz 1).
  • Art. 33 des Gesetzes 104/1992 sieht den Vorrang bei Stellenwahl wegen der Betreuung von Familienmitgliedern mit Beeinträchtigung vor (schwere Beeinträchtigung gemäß Art. 3, Absatz 3). In diesem Fall muss der Berechtigte oder die Berechtigte, unter Berücksichtigung des angestrebten Stundenausmasses, die dem Wohnsitz der zu betreuenden Person näheste Stelle wählen.
  • Der Vorrang hat nicht auf der absoluten Rangordnung Wirkung, sondern auf der Rangordnung, in welcher sich der Antragsteller oder die Antragstellerin befindet, und in dieser auf der Gruppe, welcher er oder sie laut Kriterien zur Rangordnungserstellung zugeordnet ist.
  • Die bei der Stellenwahl verfügbaren Stellen müssen in ihrer Anzahl der Rangordnungsposition des Antragstellers oder der Antragstellerin mindestens gleichkommen.
  • Bei der Stellenwahl muss das Anrecht auf den Vorrang noch bestehen.

 

Formblatt zum Herunterladen (in bezug auf die Versetzungsrangordnung für das unbefristete Personal):

Fälligkeitstermin ist der 15. Juli, 12.00 Uhr, mit Wirkung für das darauf folgende Schuljahr


Formblatt zum Herunterladen (in bezug auf die Rangordnung für die befristete Aufnahme):

Fälligkeitstermin ist der 20. Juli, mit Wirkung für das darauf folgende Schuljahr


Im Sinne der Digitalisierung sollte der Vordruck (ordnungsgemäß ausgefüllt und unterschrieben) mit der notwendigen Dokumentation und mit einer Fotokopie des Personalausweises eingescannt werden und als Pdf mit Betreff "Mit.Int. Wahl mit Vorrang Gesetz 104/1992 Nachname Vorname Matrikel" an kindergartenpersonal@provinz.bz.it gemailt werden (aus Gründen der digitalen Protokollierung und Zuweisung in die digitale Personalakte mit dieser Mail keine anderen Vordrucke/Anträge/Dokumente übermitteln).

Ansprechpersonen

Margarethe Egger Trolese
Tel. +39 0471 412142
E-Mail: margarethe.egger@provinz.bz.it