Stellenwahl und Stellenbestätigung für Mitarbeiter / Mitarbeiterin für Integration

Diese Seite informiert

  1. die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen für Integration mit unbefristetem Arbeitsverhältnis und mit Arbeitsverhältnis aufgrund der Rangordnung für die befristete Aufnahme

  2. die sogenannten neuen Kandidaten und Kandidatinnen für das Berufsbild der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen für Integration

über

  1. Arbeitsverhältnis und didaktische Kontinuität

  2. Definierung der Stellensituation

  3. Wirkungen, Verpflichtungen und Möglichkeiten für die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen

  4. Stellenwahl und verfügbare Stellen

  

Diese Informationen sind in der Regel unter eigener Initiative einzusehen. In der Regel ersetzt die Veröffentlichung der Informationen auf dieser Internetseite allfällige persönliche Mitteilungen an die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen und Kandidaten und Kandidatinnen.

 

       

      Rechtsquelle:

      Kontakt:

      Was den pädagogisch-didaktischen Bereich betrifft sind die Referate Inklusion der jeweiligen Bildungsdirektionen zuständig:

       

      Für das Schuljahr 2020/2021 findet die Stellenwahl in den folgenden Zeiträumen statt (detaillierte Informationen sind hier unter den verschiedenen Themenbereichen / grauen Balken zu finden):

      deutsch 18., 19., 20. und 21. August 2020

      italienisch 20. und 21. August 2020

      ladinisch 10. August 2020

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      Informationen zur Stellenwahl und zur Stellenbestätigung

      Hier können die Kriterien der didaktischen Kontinuität, welche das Berufsbild der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen für Integration charakterisiert, eingesehen werden:

      Hier können die Auswirkungen der didaktischen Kontinuität für das Personal eingesehen werden:

       

      Die Stelle erfährt eine Veränderung
      Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen für Integration, welche bezüglich einer Stellenveränderung laut Kriterien der didaktischen Kontinuität bei Schuljahreswechsel entscheiden können, werden in der Regel innerhalb 30. Juni vom Referat Inklusion der zuständigen Bildungsdirektion über Landesmail verständigt und müssen diesem in der Regel innerhalb von 5 Tagen ab Verständigung, unter Berücksichtigung der angegeben Modalitäten, die eigene Entscheidung mitteilen.
      Wer die eigene Entscheidung nicht oder mit Mängel mitteilt, wird, ohne weiteren Hinweis von der Verwaltung, der Entscheidung "Stellenwahl mit Rücktrittsrecht" zugewiesen.

      Entscheidung
      Die Entscheidung "Stellenbestätigung" ist definitiv, man wird auf der angebotenen veränderten Stelle bestätigt.
      Die Entscheidung "Stellenwahl mit Rücktrittsrecht" ist in dem Sinne nicht definitiv, dass man innerhalb der vorgeschriebenen Frist über das Rücktrittsrecht die Entscheidung zurückziehen und somit die angebotene veränderte Stelle bestätigen kann.

      Schlussendlich gibt es auch die definitive Entscheidung "Stellenwahl ohne Rücktrittsrecht": man entscheidet sich für die Stellenwahl und gibt die angebotene veränderte Stelle unverzüglich und ohne Vorbehalt frei.

      Bei der Entscheidung berücksichtigen

      Zum Zeitpunkt der Entscheidung ist es den Referaten Inklusion der Bildungsdirektionen noch nicht möglich, den Stellenplan für die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen für Integration für das neue Schuljahr im Internet zur Einsicht zu veröffentlichen, abgesehen davon dass zu diesem Zeitpunkt noch Daten wie eventuell neu zu errichtende Stellen und alle Supplenzstellen fehlen und der Stellenplan jederzeit eine Veränderung erfahren kann. Die interessierten Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen können bei dem Referat Inklusion der zuständigen Bildungdirektion oder bei ihrer momentanen Kindergarten- oder Schuldirektion Informationen einholen, falls sie von diesen nicht persönlich über den momentanen Stand des Stellenplanes informiert worden sind. Wer sich im Zweifelsfall für die Stellenwahl mit Rücktrittsrecht entscheidet, sieht im Internet vor der Fälligkeit der Frist des Rücktrittsrechtes den bis zum jeweiligen Zeitpunkt bekannten Stand des Stellenplanes und muss sich dann aber über die Handhabung zum Rücktrittsrecht bewusst sein.

      Stellenbestätigung
      Wird die Stelle bestätigt (sofort oder innerhalb der vorgeschriebenen Frist über das Rücktrittsrecht) beginnt die Berechnung für den verpflichtenden dreijährigen Zeitraum der didaktischen Kontinuität nicht von neuem.
      Die neue Stellendefinition beziehungsweise das neue Stundenausmaß bildet jedoch die Grundlage für die Kontinuität des darauf folgenden Schuljahres beziehungsweise der darauf folgenden Schuljahre, ausgenommen der als "nur für das Schuljahr" gekennzeichneten Stellen/Stunden.

      Stellen/Stunden mit der Kennzeichnung "einjährige Diagnose/Kontinuität" sind auch Stellen/Stunden mit Kontinuität für das darauf folgende Schuljahr, wenn die Diagnose für das jeweilige Kind oder den jeweiligen Schüler mit Beeinträchtigung, welche einjährig von Schuljahr zu Schuljahr gestellt wird, für das darauf folgende Schuljahr wieder gestellt wird.

      Stellenwahl
      Wer aufgrund ausdrücklicher Entscheidung oder aufgrund fehlender/mangelhafter Entscheidung für die Stellenwahl vorgesehen ist und ein eventuelles Rücktrittsrecht innerhalb der vorgeschriebenen Frist nicht einfordert, erscheint zur Stellenwahl (oder lässt sich ausdrücklich vertreten) und wählt dort eine Stelle, ansonsten besteht für das neue Schuljahr kein Arbeitsverhältnis. Dies muss sich vor allem der betroffene Mitarbeiter oder die betroffene Mitarbeiterin mit einem unbefristetem Arbeitsverhältnis vor Augen halten. Die Informationen zur Stellenwahl sind unter eigener Initiative einzusehen, hier unter dem Balken "Vorladungen zur Stellenwahl und Verhalten bei der Stellenwahl".

      Rücktrittsrecht
      Wer für "Stellenwahl mit Rücktrittsrecht" entschieden hat und vom Rücktrittsrecht Gebrauch machen will, muss dies innerhalb der vorgeschriebenen Frist beantragen, wie hier unter dem Balken "Rücktrittsrecht" beschrieben.

      Wahl mit Vorrang Gesetz 104/1992
      Wer zur Stellenwahl kommt (oder sich ausdrücklich vertreten lässt) und Anrecht auf die Bestimmungen des Gesetzes 104/1992 hat, kann, wie hier unter dem Balken "Wahl mit Vorrang Gesetz 104/1992" beschrieben, innerhalb der vorgeschriebenen Frist den Antrag um Wahl mit Vorrang stellen.

      Befristetes Personal der Rangordnung mit Entscheidung "Stellenwahl"

      Das befristete Personal der Rangordnung, welches aufgrund welcher Entscheidungsform auch immer (ausdrücklicke Entscheidung oder fehlende/mangelhafte Entscheidung), für die Stellenwahl vorgesehen ist (mit oder ohne Rücktrittsrecht), wählt aufgrund seiner Position in der Rangordnung für die befristete Aufnahme. die Situation "Entscheidung bei Stellenveränderung" hat keine Auswirkung auf die Rangordnungsposition.

      Unbefristetes Personal mit Entscheidung "Stellenwahl"
      Das unbefristete Personal, welches aufgrund welcher Entscheidungsform auch immer (ausdrücklicke Entscheidung oder fehlende/mangelhafte Entscheidung), für die Stellenwahl vorgesehen ist (mit oder ohne Rücktrittsrecht), muss außerdem unter eigener Initiative und ohne weiteren Hinweis von der Verwaltung, wie hier beschrieben, innerhalb der vorgeschriebenen Frist den Vordruck zur Einreihung in die erste Gruppe der Versetzungsrangordnung für das unbefristete Personal einreichen.

      Wenn es sich bei der mitgeteilten Veränderung vom Referat Inklusion nur um einen Übergang auf die Oberschule mit unveränderten Stunden und unveränderter oder nicht erheblich veränderter Zone handelt, ist die zugewiesene Gruppe in der Versetzungsrangordnung für das unbefristete Personal nicht die erste sondern die dritte Gruppe.

      Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen für Integration mit unbefristetem Arbeitsverhältnis und mit befristetem Arbeitsverhältnis über die Rangordnung sehen hier ihre Stellensituation für das darauffolgende Schuljahr ein, nämlich ob und in welcher Form sie bestätigt oder ob und in welcher Form sie für die Stellenwahl vorgesehen werden. Veröffentlicht wird die eigene Stellensituation für das darauf folgende Schuljahr ab dem 20. Juli (regelmäßig Einsicht nehmen). Situationen wie zum Beispiel die Bestätigung über Rücktrittsrecht werden in diesen Listen nicht nachgetragen.

      Hier zur Einsicht der eigenen Stellensituation für das deutsche Personal:
      Für das italienische Personal wird auf die Internetseite vom Referat Inklusion der italienischen Bildungsdirektionen verwiesen:
      Für das ladinische Personal wird auf die Internetseite vom Referat Inklusion der ladinschen Bildungsdirektionen verwiesen:

       

      Die Stellensituation eines jeden einzelnen Mitarbeiters und einer jeden einzelnen Mitarbeiterin für das darauf folgende Schuljahr wird aufgrund folgender Elemente definiert:
      • Kriterien der didaktischen Kontinuität von einem auf das andere Schuljahr;
      • Stellenplan für das neue Schuljahr, welcher vom Referat Inklusion der zuständigen Bildungsdirektion erstellt wird, unter Berücksichtigung des von der Landesregierung genehmigten Kontingents und des Bedarfs an Stellen für Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen für Integration aller Bildungs- bzw. Erziehungseinrichtungen des Landes.
      Wer zur Stellenwahl erscheinen muss

      Die Informationen zur Stellenwahl sind unter eigener Initiative einzusehen, hier unter dem Balken "Vorladungen zur Stellenwahl und Verhalten bei der Stellenwahl".

      Einsicht unter eigener Initiative / Mitteilung von der Verwaltung
      • In der Regel wird die eigene Stellensituation unter eigener Initiative auf dieser Seite eingesehen.
      • Für bestimmte Situationen erfolgt eine Mitteilung von Seiten der Abteilung Personal (Dienststelle für Kindergarten- und Integrationspersonal) über die digitale Personalakte oder von Seiten der zuständigen Bildungsdirektion (Referat Inklusion) über die Landesmail (auch im Sommer bzw. in der unterweisungsfreien Zeit, auch wenn man nicht effektiv im Dienst ist).
      • Im Sinne der Digitalisierung der Verwaltung sind die Bediensteten angehalten, ihren Posteingang in der digitalen Personalakte und im Landesmail regelmäßig zu prüfen beziehungsweise der Abteilung Personal (Dienststelle für Kindergarten- und Integrationspersonal) und der zuständigen Bildungsdirektion (Referat Inklusion) mitzuteilen, wenn ihre Landesmail nicht aktiv ist (zum Beispiel wenn man schon seit längerer Zeit nicht effektiv im Dienst ist).
      • Die Bediensteten können Informationen zur eigenen Stellensituation beim Referat Inklusion der zuständigen Bildungsdirektion einholen oder auch bei ihrer momentanen Zugehörigkeitsdirektion. Die Referate Inklusion erstellen den Stellenplan, verfügen über die  Zuweisung aufgrund der didaktischen Kontinuität und informieren in Folge Ende Mai / Anfang Juni die einzelnen Bildungs- bzw. Erziehungseinrichtungen bezüglich der Situation für das neue Schuljahr.
      Die didaktische Kontinuität eines Mitarbeiters oder einer Mitarbeiterin für Integration wird von Amts wegen aufgehoben, wenn die zuständige Führungskraft innerhalb 1. Juni, mit Wirkung für das darauf folgende Schuljahr, dem Referat Inklusion der zuständigen Bildungsdirektion eine Unvereinbarkeit meldet und das Referat Inklusion diese befürwortet.

      Unter Unvereinbarkeit versteht man die Unvereinbarkeit zwischenmenschlicher Beziehungen am Arbeitsplatz, aufgrund welcher kein positives Arbeitsverhältnis am Kindergarten oder an der Schule und mit dem Kind oder Schüler mit Beeinträchtigung möglich ist.

      Die Unvereinbarkeit wird von der Führungskraft mit detaillierter Begründung gemeldet. Die Meldung wird von dem betroffenen Mitarbeiter oder der betroffenen Mitarbeiterin als Bestätigung der Kenntnisnahme gegenkennzeichnet.

      Der betroffene Mitarbeiter oder die betroffene Mitarbeiterin darf die besagte Stelle nicht mehr besetzen, muss für das darauf folgende Schuljahr zur Stellenwahl erscheinen (oder sich ausdrücklich vertreten lassen) und dort eine andere Stelle wählen, ansonsten besteht für das neue Schuljahr kein Arbeitsverhältnis. Dies muss sich vor allem der betroffene Mitarbeiter oder die betroffene Mitarbeiterin mit einem unbefristetem Arbeitsverhältnis vor Augen halten.

      Wer ein befristetes Arbeitsverhältnis aufgrund der Rangordnung inne hat und von Amts wegen von der Kontinuität aufgrund Unvereinbarkeit enthoben wird, wird aufgrund seiner oder ihrer Position in der Rangordnung für die befristete Aufnahme für das darauf folgende Schuljahr für die Stellenwahl vorgesehen, die Situation "Unvereinbarkeit" hat keine Auswirkung auf die Rangordnungsposition.

      Wer ein unbefristetes Arbeitsverhältnis inne hat und von Amts wegen von der Kontinuität aufgrund Unvereinbarkeit enthoben wird, wird aufgrund der Einreihung in die zweite Gruppe der Versetzungsrangordnung für das unbefristete Personal für das darauf folgende Schuljahr für die Stellenwahl vorgesehen. Hierfür muss der betroffene unbefristete Mitarbeiter oder die betroffene unbefristete Mitarbeiterin für die vollständige Punktezuteilung in der Rangordnung der Verwaltung die Daten zu den persönlichen Situationen mitteilen. Die Daten zu den persönlichen Situationen werden mitgeteilt, indem man, wie auf der Internetseite für die Versetzung beschrieben, innerhalb 15. Juli, 12.00 Uhr, mit Wirkung für das darauf folgende Schuljahr, bei dem zuständigen Amt der Abteilung Personal (Dienststelle für Kindergarten- und Integrationspersonal) den Vordruck für die Einreihung in die Versetzungsrangordnung für unbefristete Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen für Integration einreicht.

      Die Auhebung der Kontinuität von Amts wegen aufgrund Unvereinbarkeit steht über jeder anderen Situation.

      Wer aufgrund der Kriterien zur didaktischen Kontinuität unter Kontinuitätsverpflichtung steht, kann aus folgenden Gründen den Antrag stellen, die Verpflichtung aufzuheben:
      •    weil man ab dem Moment der Wahl der Stelle nie mit dem jeweiligen Kind oder Schüler mit Beeinträchtigung gearbeitet hat
      •    aufgrund der Bestimmungen des Gesetzes 104/1992
      •    aus schwerwiegenden Gründen

      Der Antrag ist innerhalb 1. Juni, mit Wirkung für das darauf folgende Schuljahr, an das Referat Inklusion der zuständigen Bildungsdirektion zu stellen. Das Referat Inklusion entscheidet je nach Situation und Kriterien.

      Der Antrag ist von dem Mitarbeiter oder von der Mitarbeiterin frei zu verfassen, es gibt keinen Vordruck. Im Antrag erklärt der Mitarbeiter oder die Mitarbeiterin außerdem, ob er oder sie die besagte Stelle unverzüglich frei gibt oder sich noch die Möglichkeit der Bestätigung über das Rücktrittsrecht offen halten möchte. Der Antrag ist mit einer Kopie des Personalausweises digital an das zuständige Referat Inklusion zu übermitteln.

      Der Mitarbeiter oder die Mitarbeiterin, dessen oder deren Antrag um Aufhebung der Kontinuitätsverpflichtung angenommen wird, erscheint für das darauf folgende Schuljahr zur Stellenwahl (oder lässt sich ausdrücklich vertreten) und wählt dort eine Stelle (ausser er oder sie hat sich noch das Rücktrittsrecht vorbehalten und macht von diesem innerhalb der vorgeschriebenen Frist Gebrauch), ansonsten besteht für das neue Schuljahr kein Arbeitsverhältnis. Dies muss sich vor allem der betroffene Mitarbeiter oder die betroffene Mitarbeiterin mit einem unbefristetem Arbeitsverhältnis vor Augen halten.

      Wer ein befristetes Arbeitsverhältnis aufgrund der Rangordnung inne hat und auf Antrag von der Kontinuitätsverpflichtung enthoben wird, wird aufgrund seiner oder ihrer Position in der Rangordnung für die befristete Aufnahme für das darauf folgende Schuljahr für die Stellenwahl vorgesehen, die Situation "Aufhebung der Kontinuität auf Antrag" hat keine Auswirkung auf die Rangordnungsposition.

      Wer ein unbefristetes Arbeitsverhältnis inne hat und auf Antrag von der Kontinuitätsverpflichtung enthoben wird, wird aufgrund der Einreihung in die dritte Gruppe der Versetzungsrangordnung für das unbefristete Personal für das darauf folgende Schuljahr für die Stellenwahl vorgesehen. Hierfür muss der betroffene unbefristete Mitarbeiter oder die betroffene unbefristete Mitarbeiterin für die vollständige Punktezuteilung in der Rangordnung der Verwaltung die Daten zu den persönlichen Situationen mitteilen. Die Daten zu den persönlichen Situationen werden mitgeteilt, indem man, wie auf der Internetseite für die Versetzung beschrieben, innerhalb 15. Juli, 12.00 Uhr, mit Wirkung für das darauf folgende Schuljahr, bei dem zuständigen Amt der Abteilung Personal (Dienststelle für Kindergarten- und Integrationspersonal) den Vordruck für die Einreihung in die Versetzungsrangordnung für unbefristete Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen für Integration einreicht.

      Der Antrag um Aufhebung der Kontinuitätsverpflichtung hat nur Grund zu bestehen, wenn im Sinne der Kriterien zur didaktischen Kontinuität der betroffene Mitarbeiter oder die betroffene Mitarbeiterin letztendlich effektiv verpflichtet wäre, für das neue Schuljahr auf der Stelle zu bleiben.

      Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen für Integration mit unbefristetem Arbeitsverhältnis und mit befristetem Arbeitsverhältnis über Rangordnung, welche laut vorgeschriebener Kriterien zur didaktischen Kontinuität, ohne vorab ausdrücklich auf das Rücktrittsrecht zu verzichten, für die Stellenwahl mit Rücktrittsrecht vorgesehen werden (Fall Stellenveränderung, Fall Antrag Kontinuitätsaufhebung, Fall Versetzung auf Antrag), haben die Möglichkeit, die Entscheidung zur Stellenwahl zu kommen, zurückzuziehen und die ihre Stelle mit ihrer Definition für das neue Schuljahr zu bestätigen.

      Die Frist für das Rücktrittsrecht für das betroffene unbefristete Personal und das betroffene befristete Personal der Rangordnung läuft innerhalb von fünf Tagen ab der Veröffentlichung der Versetzungsrangordnung für das unbefristete Personal ab. Der genaue Tag der Veröffentlichung kann nicht vorab angegeben werden (ab dem 20. Juli regelmässig Einsicht nehmen).

      Im Genehmigungsdekret für die Versetzungsrangordnung für das unbefristete Personal, hier unter "Versetzungsrangordnung und Rücktrittsrecht"  kann das betroffene unbefristete Personal und das betroffene befristete Personal der Rangordnung die Frist einsehen.

      Im Stellenplan scheinen die Stellen, zu denen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen ein Rücktrittsrecht haben, mit Vorbehalt auf. Nach abgelaufener Frist des Rücktrittsrechtes scheinen diese Stellen dann entweder als nicht mehr verfügbar (besetzt) oder für die Stellenwahl verfügbar (frei) auf und zwar für alle vorgeladenen Personen.

      Der Mitarbeiter oder die Mitarbeiterin fordert das Rücktrittsrecht ein:
      • wird auf der besagten Stelle mit der Definition für das neue Schuljahr bestätigt;
      • kommt nicht mehr zur Stellenwahl;
      • die Berechnung für den verpflichtenden dreijährigen Zeitraum der didaktischen Kontinuität beginnt nicht von neuem.
      Der Mitarbeiter oder die Mitarbeiterin fordert das Rücktrittsrecht nicht ein:
      • hat keine Stelle, die besagte Stelle ist für ihn oder sie nicht mehr reserviert und steht allen vorgeladenen Personen bei der Stellenwahl zur Verfügung;
      • kommt zur Stellenwahl, um eine Stelle zu wählen;
      • sollte er oder sie bei der Stellenwahl die besagte Stelle wählen (nicht bestätigen), weil bis zu diesem Moment die Stelle niemand gewählt hat, dann beginnt der verpflichtende dreijährige Zeitraum wieder von neuem, immer unter Berücksichtigung der Kriterien der didaktischen Kontinuität.
      Wenn für einen Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin, der oder die das Rücktrittsrecht eingefordert hat, eine genehmigte Abwesenheit aufscheint, scheint die diesbezügliche Supplenzstelle erst nach abgelaufener Frist für das Rücktrittsrecht im Stellenplan auf.

      Wenn für einen Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin, der oder die das Rücktrittsrecht nicht eingefordert hat, vor Beginn der Stellenwahl eine genehmigte Abwesenheit aufscheint, wird die diesbezügliche Supplenzstelle während laufender Stellenwahl im Stellenplan eingetragen, sobald dieser Mitarbeiter  oder diese Mitarbeiterin bei der Stellenwahl gewählt hat, und steht darauf ausschliesslich den vorgeladenen Personen zur Verfügung, welche ab diesem Zeitpunkt ihre Wahl noch tätigen müssen.

       

      Formblatt zum Herunterladen:

      Im Sinne der Digitalisierung sollte der Vordruck (ordnungsgemäß ausgefüllt und unterschrieben) mit einer Fotokopie des Personalausweises eingescannt werden und als Pdf mit Betreff "Mit.Int. Rücktrittsrecht Nachname Vorname Matrikel" an kindergartenpersonal@provinz.bz.it gemailt werden (aus Gründen der digitalen Protokollierung und Zuweisung in die digitale Personalakte mit dieser Mail keine anderen Vordrucke/Anträge/Dokumente übermitteln).

      Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen für Integration mit befristetem Arbeitsverhältnis aufgrund der Rangordnung mit einer Kontinuitätsstelle, welche das dritte Schuljahr der verpflichtenden didaktischen Kontinuität abgeleistet haben, können von den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen der Versetzungsrangordnung für das unbefristete Personal (nur der ersten und zweiten Gruppe), die sogenannten unbefristeten Stellenverlierer und Stellenverliererinnen, für das darauffolgende Schuljahr von ihrer Stelle verdrängt werden.

      Demnach werden diese befristeten Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen mit zwei Vorladungsterminen für die Stellenwahl vorgesehen: der erste Termin in der Kategorie der sogenannten Verdrängbaren, um unter Einschub zwischen der zweiten und dritten Gruppe der Versetzungsrangordnung für das unbefristete Personal eventuell ihre Stelle mit der Definition für das neue Schuljahr zu bestätigen; der zweite Termin als ganz normale Vorgeladene für die Stellenwahl aufgrund der Position in der Rangordnung für die befristete Aufnahme.

      Die Stellen der Verdrängbaren scheinen im Stellenplan mit Vorbehalt auf. Dieser Vorbehalt löst sich erst während laufender Stellenwahl auf, nachdem die Stellenwahlphase der Verdrängbaren mit dem ersten Termin abgeschlossen ist. Dann scheinen diese Stellen entweder als nicht mehr verfügbar (besetzt) oder für alle vorgeladenen Personen, welche ab diesem Zeitpunkt ihre Wahl noch tätigen müssen. als verfügbar (frei) auf.

      Die Stellenwahl beginnt mit der ersten und zweiten Gruppe der Versetzungsrangordnung für das unbefristete Personal. Diese Vorgeladenen können die besagten Stellen wählen, können also verdrängen. Daraufhin sind die Verdrängbaren mit ihrem ersten Termin an der Reihe, wobei ihre Rangordnungsposition nicht ausschlaggebend ist, da es  nur um die eventuelle Bestätigung ihrer Stelle geht. Schliesslich nimmt die Stellenwahl mit der dritten Gruppe der Versetzungsranordnung für das unbefristete Personal und mit der Rangordnung für die befristete Aufnahme ihren weiteren normalen Verlauf.

      Die Verdrängbaren beim ersten Termin:
      • Sie erfahren in erster Linie, ob sie verdrängt worden sind.
      • Sind sie verdrängt worden, erscheinen sie zum zweiten Termin als ganz normale Vorgeladene aufgrund ihrer Rangordnungsposition.
      • Sind sie nicht verdrängt worden, können sie - müssen aber nicht - ihre Stelle mit der Definition für das neue Schuljahr bestätigen.
      • Sind sie nicht verdrängt worden und sie bestätigen die Stelle, beginnt die Berechnung für den verpflichtenden dreijährigen Zeitraum der didaktischen Kontinuität nicht von neuem und sie sind im Schuljahr darauf, sollte die Stelle weiter bestehen und sollten sie mit der Bestätigung nicht gleichzeitig ein unbefristetes Arbeitsverhältnis erhalten haben, wieder verdrängbar.
      • Sind sie nicht verdrängt worden und sie bestätigen die Stelle nicht, erscheinen sie zum zweiten Termin als ganz normale Vorgeladene aufgrund ihrer Rangordnungsposition und die besagte Stelle bleibt für sie nicht mehr reserviert, sondern steht allen vorgeladenen Personen, welche ab diesem Zeitpunkt ihre Wahl noch tätigen müssen, zur Verfügung.
      • Sind sie nicht verdrängt worden und sie erscheinen nicht, bedeutet dies, dass sie kein Interesse haben, die Stelle zu bestätigen und sie können noch zum zweiten Termin als ganz normale Vorgeladene aufgrund ihrer Rangordnungsposition erscheinen. Sollten sie dort die besagte Stelle wählen (nicht bestätigen), weil bis zu diesem Moment die Stelle niemand gewählt hat, dann beginnt der verpflichtende dreijährige Zeitraum wieder von neuem, immer unter Berücksichtigung der Kriterien der didaktischen Kontinuität.

      Wenn für eine verdrängbare Person vor Beginn der Stellenwahl eine genehmigte Abwesenheit aufscheint, wird die diesbezügliche Supplenzstelle während laufender Stellenwahl im Stellenplan eingetragen, sobald die verdrängbare Person bei der Stellenwahl bestätigt oder gewählt hat, und steht darauf ausschliesslich den vorgeladenen Personen zur Verfügung, welche ab diesem Zeitpunkt ihre Wahl noch tätigen müssen.

      Stellenplan
      Die Referate Inklusion der jeweiligen Bildungsdirektion bestimmen, unter Berücksichtigung des von der Landesregierung genehmigten Höchstkontingents und aufgrund des Bedarfes an Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen für Integration an den deutschen, italienischen und ladinischen Kindergärten und Schulen (bis zur Oberschule) im ganzen Land, die Stellen für jedes Schuljahr, bestimmen welche Stellen über  die didaktische Kontinuität besetzt sind und welche Stellen für die Stellenwahl verfügbar sind, teils mit Vorbehalt.
      Das ist der Stellenplan für das neue Schuljahr der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen für Integration, welcher getrennt für den deutschen, italienischen und ladinischen Bereich auf dieser Seite veröffentlicht unter eigener Initiative einzusehen ist (ratsam ist die regelmäßige Einsicht ab dem 20.Juli).

      Der Stellenplan wird bis zum Tag vor der Stellenwahl fortlaufend aktualisiert und ergänzt und kann auch Veränderungen erfahren.

       

      Einsicht in den Stellenplan für den deutschen Bereich (Excel-Tabelle mit Filterfunktion):

      • Stellenplan
      Ab dem 14.08.2020 werden auf dieser Seite die Stellen nicht mehr veröffentlicht. Es ist dann im Online-Stellenverzeichnis Einsicht zu nehmen, indem Sie auf folgenden Link klicken:

      https://pab-schools.powerappsportals.com/

       

       

      Für die Stellenpläne für den italienischen Bereich wird auf die Internetseite vom Referat Inklusion der italienischen Bildungsdirektion verwiesen:

       

      Für die Stellenpläne für den ladinischen Bereich wird auf die Internetseite vom Referat Inklusion der ladinischen Bildungsdirektion verwiesen:

       

      Was im Stellenplan aufscheint
      • die Stellen, welche über die didaktische Kontinuität besetzt sind.
      • die Stellen, welche wegen Rücktrittsrecht mit Vorbehalt für die Stellenwahl verfügbar sind (nach abgelaufener Frist des Rücktrittsrechtes scheinen diese Stellen dann über die didaktische Kontinuität als besetzt oder für die Stellenwahl verfügbar als frei auf); Details zum Rücktrittsrecht hier unter dem Balken "Rücktrittsrecht".
      • die Stellen, welche wegen Verdrängbarkeit mit Vorbehalt für die Stellenwahl verfügbar sind (dieser Vorbehalt löst sich erst während laufender Stellenwahl nach der Wahl der sogenannten unbefristeten Stellenverlierer und Stellenverliererinnen und der eventuellen Bestätigung der sogenannten befristeten Verdrängbaren auf); Details zur Verdrängbarkeit hier unter dem Balken "Verdrängbarkeit".
      • die Stellen, welche für die Stellenwahl verfügbar, also frei sind.
      • Supplenzstellen für genehmigte Abwesenheiten von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen, sobald feststeht welche Stelle diese besetzen.
      Wie man den Stellenplan liest

      Diese Tabelle soll eine Hilfe darstellen, wie der Stellenplan zu lesen ist.

      Mitteilung zur Stellenkoppelung

      Die Stellen, welche im Stellenplan gekoppelt aufscheinen, können nur als solche gewählt werden. Die Stellen, welche im Stellenplan in der Spalte "Anmerkungen" nicht ausdrücklich als "nicht koppelbar" gekennzeichnet sind,  können bei der Stellenwahl gekoppelt werden.

      Unter folgendem Link der Homepage der deutschen Bildungsdirektion finden Sie unter der Kategorie "Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen für Integration" Hinweise darüber unter welchen Voraussetzungen im deutschen Bereich eine Stellenkoppelung möglich ist:

      http://www.provinz.bz.it/bildung-sprache/didaktik-beratung/inklusion/integrationslehrpersonen-und-mitarbeiter-fuer-integration.asp

      Stellen mit Risikodefinition
      Die Stellen, welche im Stellenplan mit Risiko "gering" oder "erhöht" gekennzeichnet sind, sind Stellen mit einem sogenannten Arbeitsrisiko in bezug auf die Bewegung von Lasten. Für Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, für welche zur Handhabung von Lasten von der Arbeitsmedizin eine diesbezügliche Verschreibung mit Beschränkung ausgestellt worden ist, sind solche Stellen nicht verfügbar. Personen, welche eine Stelle mit Risikodefiniton wählen, erklären bei der Wahl ausdrücklich über das Arbeitsrisiko informiert zu sein, keine körperlichen Einschränkungen zu haben und eventuell später auftretende Einschränkungen oder eine Schwangerschaft sofort dem Arbeitgeber zu melden. Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen mit einer Stelle mit Risiko in bezug auf die Handhabung von Lasten werden von der Verwaltung zu einer Visite bei der Arbeitsmedizin geschickt. Im Fall von Schwangerschaft und bis zu 7 Monaten nach der Entbindung sieht das Arbeistschutzgesetz im Fall von Risikostellen oder gefährlichen Diensten im Berufsbild besondere Maßsnahmen vor. Genauso muss die  Verwaltung die von den Bestimmungen, je nach der Art des Arbeistverhältnisses, vorgesehenen Massnahmen treffen,wenn ein Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin eine Risikostelle besetzt und wegen in Folge eintreffenden Situationen hierfür nicht mehr die körperliche Eignung besteht.

      Unter folgendem Link der Homepage der deutschen Bildungsdirektion finden Sie unter der Kategorie "Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen für Integration" eine Informationsbroschüre bezuglich Risikostellen im deutschen Bereich:

      http://www.provinz.bz.it/bildung-sprache/didaktik-beratung/inklusion/integrationslehrpersonen-und-mitarbeiter-fuer-integration.asp

      Dauer der Stellen
      • Stellen mit einem vertraglichen wöchentlichen Stundenausmaß von 38 Stunden sind Vollzeitstellen, Stellen mit einem vertraglichen wöchentlichen Stundenausmaß unter 38 Stunden sind Teilzeitstellen im Verhältnis.
      • Springerstellen sind Aufträge für das gesamte Schuljahr ohne didaktische Kontinuität. Der Springer oder die Springerin ist einer Kindergarten- oder Schuldirektion zugewiesen und wird über diese an den verschiedenen Bildungs- oder Erziehungseinrichtungen des zugewiesenen Bezirkes eingesetzt, wo Bedarf besteht. Es wäre nützlich, wenn der Springer oder die Springerin über ein privates Transportmittel verfügen würde.
      • Die Aufträge auf freier Stelle (im Sinne von nicht Supplenzstelle) haben in der Regel eine Dauer für das gesamte Schuljahr, also vom 1. September bis zum 31. August, ausser es ist im Stellenplan ausdrücklich ein kürzerer Zeitraum angegeben. Für die ganzjährigen Aufträge, welche im Stellenplan als Kontinuitätsstellen gekennzeichnet sind, muss man sich die Handhabung zur didaktischen Kontinuität vor Augen halten. Eine Kontinuitätsstelle muss im Schuljahr darauf nicht wieder bestehen, aber wenn diese besteht, gelten  die Kriterien der didaktischen Kontinuität. Die Kriterien der didaktischen Kontinuität hier unter dem Balken "Didaktische Kontinuität und Auswirkungen für das Personal".
      • Supplenzstellen sind nicht Kontinuitätsstellen und werden laut angegebenen Zeitraum im Stellenplan vergeben, jedenfalls höchstens vom 1. September bis zum 30. Juni und im Fall mit Verlängerung bis zum 31. August, wenn wie im nachstehenden Punkt beschrieben 210 Tage effektiver Dienst geleistet wird. Wird eine Supplenz, dessen voraussichtliches Enddatum vor dem 30. Juni liegt, im Schuljahr ohne Unterbrechung verlängert, bleibt die beauftragte Person verpflichtend die selbe, außer es verändert sich das Stundenausmaß.
      • Dem Personal mit zeitlich befristetem Arbeitsverhältnis, das im Laufe des Schuljahres nicht weniger als 210 Tage effektiven Dienst leistet, wird der Arbeitsvertrag bis zum Ende des Schuljahres (31. August) verlängert. Als effektiver Dienst zählen auch Abwesenheiten, die für die Gehaltsentwicklung oder für das Ruhegehalt gelten.
      • Für die Monate Juli und August wird dem Personal für die Festlegung der Entlohnung ein Wochenstundenpensum zugewiesen, das aus dem Durchschnitt der Arbeitsverhältnisse im Schuljahr im Verhältnis zu einem Jahresauftrag in Vollzeit berechnet wird.
      • Für Stellen mit einem Stundenausmaß unter 30 % eines Vollzeitauftrages wird der Zeitraum des effektiv geleisteten Dienstes in der Rangordnung r die befristete Aufnahme r den Dienstaltersvorrang nicht wie üblich voll berechnet, sondern im Verhältnis.
        Wenn Stellen von der Stellenwahl übrig bleiben

        Die Stellen von der Stellenwahl, welche nicht über die Rangordnung besetzt werden konnten, werden sofort im Anschluss darauf von den Führungskräften der jeweiligen Kindergarten- und Schuldirektionen über Direktberufung vergeben, sofern es für die Führungskräfte nicht möglich ist, diese als Zusatzaufträge an bereits beschäftigte Mitarbeiter oder Mitarbeiterinnen zu vergeben. Diese Stellen sind im Fall hier unter dem Balken "Stellenwahl abgeschlossen und noch Stellen verfügbar" zusammengefasst und einsehbar. Die Vergabe nach der Stellenwahl erfolgt immer und in jedem Fall für die Höchstdauer von einem Schuljahr und ohne didaktische Kontinuität von einem auf das andere Schuljahr.

        Stellenwahl und Vorladungstermine

        Die Stellenwahl für die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen für Integration aufgrund der geltenden Versetzungsrangordnung für das unbefristete Personal und aufgrund der geltenden Rangordnung für die befristete Aufnahme findet jedes Jahr im Sommer vor Beginn des neuen Schuljahres, getrennt nach Muttersprache, statt. Die individuellen Vorladungstermine sind hier veröffentlicht (ab dem 20. Juli regelmässig Einsicht nehmen) und sind unter eigener Initiative einzusehen; die vorgeladenen Personen erhalten von der Verwaltung keine persönliche Mitteilung.

         

        Die deutsche Stellenwahl

        Für das Schuljahr 2020/2021 findet die Stellenwahl für den deutschen Bereich im Zeitraum 18., 19., 20. und 21. August 2020 statt.  

        Die Stellenwahl wird digital abgehalten.

        Anleitungen zur digitalen Abhaltung der deutschen Stellenwahl

         

        Unter folgendem Link der Homepage der deutschen Bildungsdirektion finden Sie unter der Kategorie "Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen für Integration" die Anleitungen zur Abhaltung der digitalen Stellenwahl:

        http://www.provinz.bz.it/bildung-sprache/didaktik-beratung/inklusion/integrationslehrpersonen-und-mitarbeiter-fuer-integration.asp

        Einsicht der individuellen Vorladungstermine und -orte aufgrund der deutschen Rangordnungen

        Die individuellen Termine und Orte werden nach abgelaufener Frist für das Rücktrittsrecht, ab dem 11.08.2020, veröffentlicht. Vorher ist nur die provisorische Reihung für die Stellenwahl veröffentlicht.

         

        Die italienische Stellenwahl

        Für das Schuljahr 2020/2021 findet die Stellenwahl für den italienischen Bereich im Zeitraum 20. und 21. August 2020 statt. Für die Vorladungen (individuelle Termine und Ort bzw. Modus) aufgrund der italienischen Rangordnungen wird auf das Referat Inklusion der italienischen Bildungsdirektion verwiesen.

         

        Die ladinische Stellenwahl

        Für das Schuljahr 2020/2021 findet die Stellenwahl für den ladinischen Bereich im Zeitraum 10. August 2020 statt. Für die Vorladungen (individuelle Termine und Ort bzw. Modus) aufgrund der ladinischen Rangordnungen wird auf das Referat Inklusion der ladinischen Bildungsdirektion verwiesen.

         

        Reihung der Vorladungen

        • erste Gruppe der Versetzungsrangordnung des unbefristeten Personals, außer die Personen mit Bestätigung über Rücktrittsrecht vor Stellenwahl
        • zweite Gruppe der Versetzungsrangordnung des unbefristeten Personals
        • verdrängbare Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Rangordnung für die befristete Aufnahme, nur um eventuell zu bestätigen
        • dritte Gruppe der Versetzungsrangordnung des unbefristeten Personals, außer die Personen mit Bestätigung über Rücktrittsrecht vor Stellenwahl
        • Rangordnung für die befristete Aufnahme, außer die Personen mit Bestätigung a priori vor Stellenwahl, mit Bestätigung über Rücktrittsrecht vor Stellenwahl und mit Bestätigung über Verdrängbarkeit bei Stellenwahl)

        Rücktrittsrecht und Verdrängbarkeit sind hier unter den Balken "Rücktrittsrecht" und "Verdrängbarkeit" beschrieben.

         

        Zur Stellenwahl erscheinen

        Der Mitarbeiter oder die Mitarbeiterin, welche zur Stellenwahl erscheinen muss, erscheint persönlich, weist sich mit einem gültigen Personaldokument aus und wählt eine Stelle, ansonsten besteht für das neue Schuljahr kein Arbeitsverhältnis. Dies muss sich vor allem der betroffene Mitarbeiter oder die betroffene Mitarbeiterin mit einem unbefristetem Arbeitsverhältnis vor Augen halten.

        Wer verhindert ist, kann sich bei der Stellenwahl unter Verwendung des vorgesehenen Formblattes durch eine Vertrauensperson vertreten lassen. Die somit bevollmächtigte Person, welche zur Stellenwahl erscheint, erscheint mit der ausgestellten Vollmacht, einer Kopie eines gültigen Personaldokumentes der Person, welche sich vertreten lässt und einer Kopie eines eigenen gültigen Personaldokumentes.

         

        Verhalten bei der Stellenwahl

        1. Die Vorgeladenen werden aufgerufen und weisen sich mit einem gültigen Personaldokument aus.
        2. Die vorgeladene Person macht sich vor ihrer Wahl ein Bild über die verfügbaren Stellen und nennt bei der Wahl die Nummer der Stelle oder der Stellen ihres Interesses. Die Stellen werden von den anwesenden Vertretern der Verwaltung nicht aufgezählt oder vorgelesen.
        3. Die vorgeladene Person ist sich vor der Stellenwahl der Handhabung zur didaktischen Kontinuität (Beispiel: Stelle mit Kontinuität, Stelle ohne Kontinuität, Stelle welche nur ein Schuljahr besteht und Auswirkungen für das Schuljahr darauf) und der Handhabung zu Stellen mit Arbeitsrisiko (Beispiel: Stellen mit Risikodefinition und Bewegung von Lasten, körperliche Einschränkungen, Schwangerschaft uns bis 7 Monate nach Entbindung) bewusst.
        4. Bei der Stellenwahl werden keine Anträge für die Abwesenheit im Schuljahr, für welches gewählt wird, angenommen. Ein Antrag für Abwesenheit muss innerhalb der vorgeschriebenen Frist vor deren Beginn über dem vorgesehenen Verwaltungsweg bei der  Abteilung Personal (Dienststelle für Kindergarten- und Integrationspersonal) eingehen und genehmigt werden. Bei der Stellenwahl werden nur die Supplenzen für Abwesenheiten vergeben, welche vor Beginn der Stellenwahl genehmigt worden sind.
        5. Wer mit Verspätung erscheint, muss unter eigener Initiative vorstellig werden und kann dann wählen, unter den zu diesem Zeitpunkt verfügbaren Stellen, ohne den Verlauf der Stellenwahl bis zu diesem Moment beanstanden zu können.
        6. Wer eine Stelle wählt, unterschreibt eine Annahmeerklärung, welche als Vorvertrag gilt.
        7. Wer eine Stelle wählt, stellt sich innerhalb von 24 Stunden (wenigstens telefonisch) bei der gewählten Kindergarten- oder Schuldirektion vor, auch wenn der Dienst aufgrund einer genehmigten Abwesenheit nicht effektiv angetreten wird.
        8. Wer nicht erscheint, aus jedweden Grund, und sich auch nicht ausdrücklich von einer bevollmächtigten Vertrauensperson vertreten lässt, wird aus der Rangordnung für die befristete Aufnahme gestrichen (wenn zum vorgesehenem Vorladungstermin auch nur eine Stelle, ganz gleich welcher Art, zur Verfügung steht), bleibt für das Schuljahr gestrichen, auch für Stellen, welche sich darauf ergeben, kann zum nächsten Fälligkeitstermin wieder um Eintragung ansuchen.
        9. Wer erscheint und keine Stelle annimmt, ohne einen von der Verwaltung anerkannt triftigen Grund, wird aus der Rangordnung für die befristete Aufnahme gestrichen (auch für Stellen, welche bei der Stellenwahl noch nicht im Angebot standen) und kann zum nächsten Fälligkeitstermin wieder um Eintragung ansuchen (bei Ablehnung von Stellen mit einem Stundenausmass unter 19/38 Stunden oder mit einer Entfernung von mehr als 50 km zwischen Dienstsitz und Wohnort gilt man nicht als verzichtend und wird demnach nicht gestrichen). Unter Berufung auf einen nachweislich triftigen Grund kann der Antrag gestellt werden, dass von der Streichung abgesehen werde.
        10. Wer von einem angenommenen Auftrag zurücktritt (vor dem Dienstbeginn) oder diesen während dem Schuljahr kündigt, wird aus der Rangordnung für die befristete Aufnahme gestrichen (auch für Stellen, welche bei der Stellenwahl noch nicht  im Angebot standen) und auch für das darauffolgende Schuljahr davon ausgeschlossen und kann erst zum übernächsten Fälligkeitstermin wieder um Eintragung ansuchen. Unter Berufung auf nachweislich schwerwiegende Gründe kann der Antrag gestellt werden, dass von der Streichung abgesehen werde.
        11. In der Regel ist man für denselben Zeitraum, für welchen man von der Rangordnung für die befristete Aufnahme gestrichen ist, auch von Direktberufungen für alle Stellen im Berufsbild Mitarbeiter und Mitarbeiterin für Integration ausgeschlossen. Für den Ausnahmefall bedarf es einer hinreichenden Begründung von Seiten der zuständigen Führungskraft der Kindergarten- oder Schuldirektion und anschließend der Genehmigung von Seiten des Referates Inklusion der zuständigen Bildungsdirektion.
        12. Für Stellen, welche man nicht besetzen darf (Beispiel: Risikodefinition und Verschreibung Arbeitsmedizin, Meldung Unvereinbarkeit) gilt man nicht als verzichtend.

         

        Wer nach der Stellenwahl in der Rangordnung für die befristete Aufnahme aufscheint

          Wer nach der Stellenwahl in der Rangordnung für die befristete Aufnahme aufscheint (Beispiel: ohne Auftrag und nicht gestrichen, ohne Auftrag bei Stellenwahl keine Stelle mehr verfügbar, mit kurzem beendeten Auftrag) wird laut Rangordnungsposition für Stellen, welche sich nach der Stellenwahl ergeben (bei der Stellenwahl noch nicht im Angebot standen), von den Direktionen kontaktiert (Kontaktdaten der Rangordnung oder der Verwaltung, hauptsächlich telefonisch). Wenn in diesem Fall verzichtet wird, geschieht nichts. Wenn in diesem Fall mit Vorvertrag angenommen wird und vor Dienstbeginn zurückgetreten wird oder nach Dienstbeginn gekündigt wird, wird vorgegangen wie in den obgenannten Punkten 10 und 11 unter "Verhalten bei der Stellenwahl" beschrieben. Wer nicht erreichbar ist, wird übersprungen und daraufhin für weitere Stellen wieder kontaktiert.
          Die Vergabe nach der Stellenwahl über Rangordnung für die befristete Aufnahme erfolgt, wenn es für die Direktion nicht möglich ist, die besagte Stelle einem bereits beschäftigten Mitarbeiter oder einer bereits beschäftigten Mitarbeiterin über Zusatzauftrag zuzuwiesen.
           Die Vergabe nach der Stellenwahl erfolgt jedenfalls immer und in jedem Fall für die Höchstdauer eines Schuljahres und ohne didaktische Kontinuität von einem auf das andere Schuljahr.

          Diese Stellen, welche sich nach der Stellenwahl ergeben (nur die freien Stellen, nicht die Supplenzstellen) sind hier unter dem Balken "Bekanntmachung von Stellen nach der Stellenwahl" veröffentlicht.

             

            Der Mitarbeiter oder die Mitarbeiterin für Integration, welcher oder welche für die Stellenwahl vorgesehen ist und Anspruch auf die Anwendung von Art. 21 oder von Art. 33 des Gesetzes Nr. 104 vom 5. Februar 1992 hat, kann innerhalb der vorgeschriebenen Frist mit dem vorgesehenen Formblatt bei dem zuständigen Amt der Abteilung Personal (Dienststelle für Kindergarten- und Integrationspersonal) beantragen, bei der Stellenwahl mit Vorrang zu wählen.

            • Art. 21 des Gesetzes 104/1992 sieht den Vorrang bei Stellenwahl wegen der eigenen Beeinträchtigung vor (schwere Beeinträchtigung gemäß Art. 3, Absatz 3 oder Zivilinvalidität von mindestens 67% gemäß Art. 3, Absatz 1).
            • Art. 33 des Gesetzes 104/1992 sieht den Vorrang bei Stellenwahl wegen der Betreuung von Familienmitgliedern mit Beeinträchtigung vor (schwere Beeinträchtigung gemäß Art. 3, Absatz 3). In diesem Fall muss der Berechtigte oder die Berechtigte, unter Berücksichtigung des angestrebten Stundenausmasses und eventueller Sondersituationen, die dem Wohnsitz der zu betreuenden Person näheste Stelle wählen.
            • Der Vorrang hat nicht auf die absolute Rangordnung Wirkung, sondern auf die Rangordnung, in welcher sich der Antragsteller oder die Antragstellerin befindet, und in dieser auf die Gruppe, welcher er oder sie laut Kriterien zur Rangordnungserstellung zugeordnet ist.
            • Die bei der Stellenwahl verfügbaren Stellen müssen in ihrer Anzahl der Rangordnungsposition des Antragstellers oder der Antragstellerin mindestens gleichkommen.
            • Bei der Stellenwahl muss das Anrecht auf den Vorrang noch bestehen.
            • Im Fall von Betreuung von Familienmitgliedern gibt es dann noch zusätzlich einige Bestimmungen zu berücksichtigen, welche aus dem Formblatt für de Antragstellung hervor gehen.

             

            Formblatt zum Herunterladen (in bezug auf die Versetzungsrangordnung für das unbefristete Personal):

            Fälligkeitstermin ist der 15. Juli, 12.00 Uhr, mit Wirkung für das darauf folgende Schuljahr


            Formblatt zum Herunterladen (in bezug auf die Rangordnung für die befristete Aufnahme):

            Fälligkeitstermin ist der 20. Juli, mit Wirkung für das darauf folgende Schuljahr


            Im Sinne der Digitalisierung sollte der Vordruck (ordnungsgemäß ausgefüllt und unterschrieben) mit der notwendigen Dokumentation und mit einer Fotokopie des Personalausweises eingescannt werden und als Pdf mit Betreff "Mit.Int. Wahl mit Vorrang Gesetz 104/1992 Nachname Vorname Matrikel" an kindergartenpersonal@provinz.bz.it gemailt werden (aus Gründen der digitalen Protokollierung und Zuweisung in die digitale Personalakte mit dieser Mail keine anderen Vordrucke/Anträge/Dokumente übermitteln).

            Ansprechpersonen

            Margarethe Egger Trolese
            Tel. +39 0471 412142
            E-Mail: margarethe.egger@provinz.bz.it