Stellenwahl und Stellenbestätigung für Mitarbeiter / Mitarbeiterin für Integration

Auf dieser Seite finden die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen für Integration mit unbefristetem Arbeitsverhältnis und mit befristetem Arbeitsverhältnis über Rangordnung (sowie alle anderen Personen, die in der Rangordnung für die befristete Aufnahme eingetragen sind) die Informationen zur eigenen Stellensituation, zur Stellenbestätigung und zur Stellenwahl für das folgende Schuljahr.

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Was den pädagogisch-didaktischen Bereich betrifft sind die Einrichtungen für Inklusion der jeweiligen Bildungsressorts zuständig:

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Informationen zur Stellenwahl und zur Stellenbestätigung

Die didaktische Kontinuität ist für das Berufsbild der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen für Integration kennzeichnend, ist die Grundlage für die Stellenbestätigung und ist in dem Moment, in dem man eine Stelle wählt, vor Augen zu halten.

Die didaktische Kontinuität ist für Kinder und Schüler mit Beeinträchtigung an den Bildungs- und Erziehungseinrichtungen von großer Bedeutung. Der Grundgedanke ist der, dass das Kind oder der Schüler mit Beeinträchtigung im Bildungs- und Erziehungswesen in der Regel wenigstens für drei Schuljahre von derselben Bezugsperson begleitet wird, auch beim Übergang von einer Schulstufe auf die andere.
Allerdings muss für jedes Schuljahr die Situation der Kinder und Schüler mit Anrecht auf Betreuung an allen Kindergärten und Schulen Südtirols erhoben und mit dem von der Landesregierung genehmigten Höchstkontingent sowie mit der Situation der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen für Integration mit unbefristetem Arbeitsverhältnis und mit befristetem Arbeitsverhältnis über Rangordnung in Einklang gebracht werden.
Dieser nicht einfache Prozess schließt mit ein, dass sei es für das Kind oder den Schüler die dreijährige didaktische Kontinuität, sei es für den Mitarbeiter oder die Mitarbeiterin die unveränderte Stelle für drei Schuljahre nicht a priori garantiert werden kann.
Die Stelle des Mitarbeiters und der Mitarbeiterin für Integration bezieht sich im Regelfall auf das Kind oder den Schüler mit Beeinträchtigung und definiert sich folglich für jedes Schuljahr aufgrund der Einrichtung, welche das Kind oder der Schüler besucht und aufgrund der Betreuungsstunden, welche dem Kind oder dem Schüler zugewiesen werden, so dass sich die Stellendefinition (Dienstsitz, Stundenausmaß) von einem auf das andere Schuljahr verändern oder die Stelle auch nicht mehr bestehen kann.

1) Feststellung
Die Feststellungen und Entscheidungen zur didaktischen Kontinuität sind Kompetenz der Bereiche für Inklusion der Bildungsressorts, welche vorerst für jedes Schuljahr die Definitionen der Stellen in Bezug auf die eingeschriebenen Kinder und Schüler mit Beeinträchtigung vornehmen müssen.
2) Bezug auf welches Personal
Die didaktische Kontinuität bezieht sich auf das unbefristete Personal und auf das befristete Personal der Rangordnung, nicht auf Personal über Direktberufung.
3) Bezug auf welche Stellen
Die didaktische Kontinuität bezieht sich auf freie Stellen, welche über die Stellenwahl vergeben werden, mit Ausnahme der Springerstellen. Die didaktische Kontinuität bezieht sich nicht auf Ersatzstellen, Zuweisungen nach der Stellenwahl, kurze Aufträge im Schuljahr und Leihstellen oder Leihstunden.
4) Bezug auf Kind / Schüler / Struktur
Die didaktische Kontinuität bezieht sich auf das Kind oder den Schüler mit Beeinträchtigung. Alleine in der Berufsschule kann es im Falle vom Berufsfindungskurs die Kontinuität an der Struktur geben, so dass, wenn ein Schüler von der Mittelschule auf die Berufsschule in den Berufsfindungskurs übergeht und dort genügend Personal beschäftigt ist, für den Mitarbeiter oder die Mitarbeiterin der Mittelschule die Stelle nicht mehr besteht. Diese Situation gibt es nur im deutschen Bereich.
5) Verpflichtung
Die didaktische Kontinuität ist für drei Schuljahre ausschließlich ab dem Moment der Wahl der Stelle verpflichtend, wenn die Stelle unverändert bleibt. Mit einer Stellenbestätigung startet der Zeitraum der didaktischen Kontinuität nicht von neuem, auch nicht, wenn sich die Art des Arbeitsverhältnisses ändert (von befristet auf unbefrsitet).
6) Unveränderte Stelle / Veränderte Stelle
Unter Stellenveränderung im Sinne der didaktischen Kontinuität versteht man nicht den alleinigen Wechsel von einer Schulstufe auf die andere (*) und auch nicht die alleinige Veränderung der Kinder- oder Schüleranzahl. Eine Stelle gilt als verändert, wenn sich das Stundenausmaß oder in erheblicher Form die Zone des Dienstsitzes verändert. Die Stellenveränderung bezieht sich auf das Stundenausmaß, das am Beginn des Trienniums gewählt wurde. Falls eine Stundenveränderung, die nicht explizit als befristete Maßnahme gekennzeichnet war, von dem Mitarbeiter oder der Mitarbeiterin akzeptiert wurde, so ist in den darauffolgenden Jahren dieses neue Stundenausmaß die Grundlage für die Definition der Stellenveränderung.
(*) Der Übergang von der Mittelschule auf die Oberschule gilt als Veränderung und ist nicht verpflichtend. Wenn allerdings das Stundenausmaß gleich bleibt und keine erhebliche Zonenveränderung besteht, spricht man nicht von Stellenverlust, sondern von normaler Versetzung.
7) Nach der Verpflichtung
Nach dem verpflichtenden dreijährigen Zeitraum der didaktischen Kontinuität kann das unbefristete Personal entscheiden, ob es die Stelle weiter beibehalten oder um Versetzung ansuchen will; das befristete Personal der Rangordnung hingegen kann von den unbefristeten Stellenverlierern und Stellenverliererinnen (1. und 2. Gruppe der Versetzungsrangordnung) verdrängt werden.
8) Aufhebung der Kontinuität auf Antrag
Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen können beim Bereich für Inklusion des jeweiligen Bildungsressorts, welchem die Entscheidung obliegt, den Antrag stellen, die didaktische Kontinuität aufzuheben, innerhalb 1. Juni für das darauffolgende Schuljahr.
Die Gründe sind:
•    weil man ab dem Moment der Wahl der Stelle nie mit dem Kind oder Schüler gearbeitet hat
•    die Bestimmungen des Gesetzes 104/1992
•    schwerwiegende Gründe
Der Antrag um Aufhebung hat nur Wirksamkeit, wenn die Stelle im Sinne der Kontinuität unverändert bleibt.
9) Aufhebung der Kontinuität von Amts wegen
Die Bereiche für Inklusion der Bildungsressorts heben die didaktische Kontinuität von Amts wegen auf, wobei diese Aufhebung über jeder anderen Situation steht, im Falle von
•    Unvereinbarkeit zwischenmenschlicher Beziehungen am Arbeitsplatz, aufgrund welcher kein positives Arbeitsverhältnis am Kindergarten oder an der Schule und mit dem Kind oder Schüler mit Beeinträchtigung möglich ist: die Unvereinbarkeit wird von der Führungskraft der Kindergarten- oder Schuldirektion innerhalb 1. Juni für das darauffolgende Schuljahr dem Bereich für Inklusion des jeweiligen Bildungsressorts mitgeteilt, welchem die Entscheidung obliegt; zur Kenntnisnahme muss auch der betroffene Mitarbeiter oder die betroffene Mitarbeiterin die Unvereinbarkeitserklärung unterschreiben.
•    Verschreibung des Arztes der Arbeitsmedizin auf Risikostelle: Die Verschreibung wird der Dienststelle für Kindergarten- und Integrationspersonal der Abteilung Personal mitgeteilt, welche den betroffenen Mitarbeiter oder die betroffene Mitarbeiterin mit Mitteilung über das digitale Personalfaszikel und den Bereich für Inklusion des jeweiligen Bildungsressorts informiert.
Wenn der zuständige Arzt eine Fälligkeit vorsieht, wird die Visite wiederholt, ansonsten hat die Verschreibung absolute Gültigkeit. Der Mitarbeiter oder die Mitarbeiterin kann jederzeit eine Visite bei der Arbeitsmedizin beantragen.
10) Stellentausch
In der Regel ist ein Tausch von Stellen nicht zulässig, Im Fall muss ein Tausch und somit auch eine eventuelle Kontinuitätsverschiebung vom Bereich für Inklusion des jeweiligen Bildungsressorts genehmigt werden.
11) Abwesenheit des Kindes / Schülers
Wenn das Kind oder der Schüler mit Beeinträchtigung für weniger als sechs Tage den Kindergarten oder die Schule nicht besucht, verrichtet der Mitarbeiter oder die Mitarbeiterin den Dienst unter Befolgung der Anweisungen der Führungskraft der Kindergarten- oder Schuldirektion. Im Fall einer Abwesenheit von sechs und mehr Tagen informiert die Direktion den Bereich für Inklusion des jeweiligen Bildungsressorts, welcher über die Zuweisung des Mitarbeiters oder der Mitarbeiterin entscheidet. Der Mitarbeiter oder die die Mitarbeiterin kann als Springer oder auch an anderen Einrichtungen eingesetzt oder auch für Tätigkeiten anderer Berufsbilder herangezogen werden.
12) Der abwesende Mitarbeiter / Die abwesende Mitarbeiterin kehrt in den Dienst zurück
Wenn ein abwesender Mitarbeiter oder eine abwesende Mitarbeiterin während dem Schuljahr in den Dienst zurückkehrt, und der oder die Ersatzbeauftragte erreicht zu diesem Zeitpunkt die Verlängerung des Jahresersatzauftrages, arbeitet der oder die Ersatzbeauftragte für das Schuljahr aus Gründen der didaktischen Kontinuität mit dem Kind oder Schüler weiter. Der Stelleninhaber oder die Stelleninhaberin steht der Kindergaren- oder Schuldirektion zur Verfügung und kann auch bei Bedarf nach Anweisungen des Bereiches für Inklusion des jeweiligen Bildungsressorts, wie im vorherstehenden Punkt 11) beschrieben, eingesetzt werden.

Auswirkungen für das Personal

Aufgrund der Stelle, welche die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen im laufenden Schuljahr inne haben, und aufgrund der Kriterien der didaktischen Kontinuität, werden die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen für das darauf folgende Schuljahr, verpflichtend oder freiwillig, auf der Stelle mit oder ohne Veränderung bestätigt oder für die Stellenwahl mit oder ohne Rücktrittsrecht vorgesehen.

Die Grundlage für die Stellenwahl ist eine Rangordnungsposition:

  • Die befristeten Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen scheinen in der permanenten Rangordnung für die befristete Aufnahme auf und werden für jeden Fall, für welchen man zur Stellenwahl kommen muss, aufgrund ihrer Position in der Rangordnung für diese vorgesehen. Für die befristeten Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen ist immer diese eine Rangordnungsposition ausschlaggebend, unabhängig davon, ob die Vorladung zur Stellenwahl aufgrund von Stellenverlust oder normaler Versetung erfolgt.
  • Für die unbefristeten Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen muss die Versetzungsrangordnung ad hoc erstellt werden. Die unbefristeten Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, welche aus jedweden Grund zur Stellenwahl kommen müssen, müssen für die Einreihung in die je nach Fall zustehende Gruppe der Versetzungsrangordnung innerhalb 15. Juli, 12.00 Uhr der Dienststelle für Kindergarten- und Integrationspersonal über den vorgesehenen Vordruck die personlichen Situationen für die Punktebewertung mitteilen, andernfalls erfolgt die Einreihung zum Zwecke der Stellenwahl nur mit den Punkten für die Situation, welche bei der Verwaltung von Amts wegen aufscheint (Dienst). Für die unbefristeten Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sind in der Versetzungsrangordnung verschiedene Gruppen vorgesehen, je nachdem, ob die Vorladung zur Stellenwahl aufgrund von Stellenverlust oder normaler Versetung erfolgt.

Unter "Stellenverlust" / "Versetzung von Amts wegen" versteht man,

  • wenn für eine Stelle die didaktische Kontinuität nicht vorgesehen ist,
  • wenn eine Stelle nicht mehr besteht,
  • wenn eine  Stellenveränderung nicht akzeptiert wird (bei der Veränderung Mittelschule-Oberschule muss sich auch die Zone erheblich oder das Stundenausmass verändern),
  • wenn die Kontinuität von Amts wegen aufgehoben wird.

Unter "normaler Versetzung" / "Versetzung auf Antrag" versteht man,

  • wenn die Kontinuität auf Antrag aufgehoben wird,
  • wenn die Veränderung Mittelschule-Oberschule nicht akzeptiert wird und sich weder die Zone erheblich noch das Stundenausmass verändern,
  • wenn unbefristetes Personal mit unveränderter Stelle und abgeleisteter verpflichtender Kontinuität die Versetzung wünscht.

Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, welche sich in Bezug auf eine Stellenveränderung entscheiden können, werden innerhalb 30. Juni vom Bereich für Inklusion des zuständigen Bildungsressorts diesbezüglich und über die Modalitäten informiert (in der Regel über die Lasis-Mail-Adresse oder über das digitale Personalfaszikel).Sie müssen sich in Folge zwischen Stellenbestätigung (= defintive Entscheidung) und Stellenwahl (= Entscheidung mit Rücktrittsrecht) entscheiden.

Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, welche zwischen Stellenbestätigung und Stellenwahl entscheiden konnten und für die Stellenwahl entschieden haben, haben zudem, nachdem sie aufgrund der Einreihung in die jeweilige Rangordnung für die Stellenwahl vorgesehen worden sind, das Rücktrittsrecht auf die Stelle. Innerhalb von 5 Tagen ab Veröffentlichung der Versetzungsrangordnung für das unbefristete Personal (Veröffentlichung in der Regel mit 1. August) können sie uber den vorgesehenen Vordruck ihre Entscheidung, zur Stellenwahl zu kommen, zurückziehen und die Stelle mit Definition für das neue Schuljahr bestätigen.

Die unbefristeten Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, welche ihre Stelle aus den verschiedensten Gründen verlieren, werden von der Verwaltung (Abteilung Personal oder Bildungsressort) informiert (in der Regel über die Lasis-Mail-Adresse oder über das digitale Personalfaszikel), vor dem 15. Juli, um den Fälligkeitstermin für die Einreichung des Vordruckes für die Versetzungsrangordnugn einhalten zu können. Die befristeten Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen müssen ihre Situation unter eigener Imitiative prüfen und auf gegenständlicher Seite , indem sie diesen Balken schliessen, das Verzeichnis zur eigenen Stellensituation, ab 1. August veröffentlicht unter dem Balken mit dem Titel "Stellenbestätigung oder Stellenwahl", einsehen.

Die  Mitteilungen an das Personal erfolgen in der Regel an die persönliche Lasis-E-Mail-Adresse und/oder über das persönliche digitale Personalfaszikel. Das Personal ist verpflichtet dafür zu sorgen, dass die persönliche Lasis-E-Mail-Adresse eingerichtet ist und die eingehende Post und das persönliche Personalfaszikel regelmäßig und zeitgerecht gelesen werden.

Unbefrsitete Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen finden detaillierte Informationen unter diesem Link, unter dem Balken mit dem Titel "Wer muss sich in die Versetzungsrangordnung eintragen?", vor allem in Hinsicht darauf, dass sich diese, wenn sie, wegen Stellenverlust oder wegen normaler Versetzung, nicht bestätigt werden und für die Stellenwahl vorzusehen sind, den Vordruck für die Einreihung in die Versetzungsrangordnung. wie vorgeschrieben, einreichen müssen.

Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, welche sich in Bezug auf eine Stellenveränderung entscheiden können (Stundenausmaß und/oder Übergang Mittelschule-Oberschule), werden innerhalb 30. Juni vom Bereich für Inklusion des zuständigen Bildungsressorts diesbezüglich und über die Modalitäten informiert (in der Regel über die Lasis-Mail-Adresse oder über das digitale Personalfaszikel). Sie müssen sich in Folge zwischen Stellenbestätigung (= definitive Entscheidung) und Stellenwahl (= Entscheidung mit Rücktrittsrecht) entscheiden.

Der zuständige Bereich für Inklusion legt fest, innerhalb wann und wie diesem die Entscheidung mitzuteilen ist, in der Regel innerhalb von 5 Tagen ab Mitteilung.

Wer sich für die Stellenbestätigung entscheidet, wird auf der veränderten Stelle bestätigt und diese Entscheidung kann nicht rückgängig gemacht werden, auch nicht wenn in Folge eine neue Stelle bekannt wird. Im Fall von Bestätigung (auch über das Rücktrittsrecht) beginnt die Berechnung für den Zeitraum der verpflichtenden dreijährigen didaktischen Kontinuität nicht von neuem; die Kontinuitätsverpflichtung, sollte diese noch nicht abgeleistet sein, bezieht sich aber auf die Definition der veränderten Stelle, ausser die Veränderung ist explizit zeitbegrenzt.

Wer für die Stellenwahl entscheidet, wird für diese vorgesehen und hat innerhalb der vorgesehenen Frist noch die Möglichkeit des Rücktrittsrechtes (unter eigener Initiative, keine Mitteilung von der Verwaltung). Informationen hierzu sind auf gegenständlicher Seite einsehbar, indem man diesen Balken schliesst und den Balken mit dem Titel "Rücktrittsrecht" öffnet. Das Rücktrittsrecht gilt für befristete und unbefristete Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen und läuft innerhalb von 5 Tagen ab Veröffentlichung der Versetzungsrangordnung für das unbefristete Personal ab (Veröffentlichung in der Regel mit 1. August).

Wer dem Bereich für Inklusion seine Entscheidung nicht wie vorgesehen mitteilt, wird von Amts wegen der Entscheidung "Stellenwahl mit Rücktrittsrecht" zugeordnet und erhält diesbezüglich keine weitere Mitteilung von der Verwaltung.

Wer somit aufgrund ausdrücklicher Entscheidung oder aufgrund fehlender Entscheidung für die Stellenwahl vorgesehen wird und ein unbefristetes Arbeitsverhältnis inne hat, muss ausserdem innerhalb 15.Juli, 12.00 Uhr bei der Dienststelle für Kindergarten- und Integrationspersonal den vorgesehenen Vordruck für die Einreihung in die zustehende Gruppe der Versetzungsrangordnung einreichen. Wer das nicht wie vorgeschrieben tut, wird auf jeden Fall zum Zwecke der Stellenwahl in die zustehende Gruppe der Versetzungsrangordnung eingereiht, aber nur mit den Punkten für die Situation, welche der Verwaltung von Amts wegen bekannt ist (Dienst). Der betroffene Mitarbeiter oder die betroffene Mitarbeiterin erhält diesbezüglich keine weitere Mitteilung von der Verwaltung und muss zur Stellenwahl erscheinen oder sich von einer ausdrücklich bevollmächtigten Vertrauensperson vertreten lassen (siehe auf gegenständlicher Seite Balken mit dem Titel "Vorladungen zur Stellenwahl und Verhalten bei der Stellenwahl"), um die Stelle für das neue Schuljahr in bezug auf sein oder ihr unbefristetes Arbeitsverhältnis zu definieren, ausser er oder sie fordert wie vorgeschrieben das Rücktrittsrecht ein und bestätigt über dieses die veränderte Stelle. Unter diesem Link gelangt man auf die Seite, welche das Thema "Versetzung für Mitarbeiter / Mitarbeiterin für Integration" behandelt.

Wer die veränderte Stelle nicht bestätigt und zur Stellenwahl kommt, und die besagte veränderte Stelle ist, sobald er an der Reihe ist zu wählen,noch verfügbar (war nicht reserviert), kann diese wählen, beginnt allerdings mit der verpflichtenden dreijährigen didaktischen Kontinuität von neuem.

Auf gegenständlicher Seite unter dem Balken mit dem Titel "Stellenbestätigung oder Stellenwahl" können die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen ab 1. August die eigene Stellensituation im diesbezüglich veröffentlichten Verzeichnis prüfen und sehen gegebenenfalls unter eigener Initiative unter dem Balken mit dem Titel "Vorladungen zur Stellenwahl und Verhalten bei der Stellenwahl" den eigenen Vorladungstermin für die Stellenwahl ein.

Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen für Integration mit unbefristetem Arbeitsverhältnis und mit befristetem Arbeitsverhältnis über Rangordnung können auf gegenständlicher Seite mit 1. August die eigene Stellensituation für das darauffolgende Schuljahr einsehen, nämlich ob und wie sie bestätigt werden oder ob sie für die Stellenwahl vorgesehen sind und in diesem Fall, ob mit einem Rücktrittsrecht oder als Verdrängbare mit zwei Vorladungsterminen (siehe Hinweis am Ende dieser Seite).

Hier zur Einsicht der eigenen Stellensituation für das deutsche Personal:

Für das italienische und ladinische Personal wird auf die zuständigen Bereiche für Inklusion der jeweiligen Bildungsressorts  verwiesen:

 

Die Feststellung der Stellensituation:

Unter Berücksichtigung des von der Landesregierung genehmigten Kontingents für die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen für Integration legt eine Kommission von Experten an den zuständigen Bereichen für Inklusion der Bildungsressorts aufgrund der Anträge der Kindergarten- und Schuldirektionen des gesamten Landes und aufgrund des Anrechts auf "Betreuungsstunden" der Kinder und Schüler mit Beeinträchtigung für jedes Schuljahr die Stunden fest, die den einzelnen Kindern und Schülern an den verschiedenen Einrichtungen vom Kindergarten bis zur Oberschule zugewiesen werden. Aufgrund der Kriterien für die didaktische Kontinuität legen die Bereiche für Inklusion fest, wer für das darauf folgende Schuljahr eine Stellenbestätigung erhält und wer für die Stellenwahl vorgesehen wird.

Für das Berufsbild der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen für Integration sind die Stellen immer in Zusammenhang mit dem Kind oder dem Schüler mit Beeinträchtigung zu sehen ist. Deshalb kann sich eine Stelle mit Sitz und/oder Stunden von einem auf das andere Schuljahr verändern oder auch nicht mehr existieren. Nichts desto trotz steht an der Basis die didaktische Kontinuität, welche innerhalb bestimmter Rahmenbedingungen, den Kindern und Schülern wenigstens für drei Schuljahre die Betreuung durch dieselbe Bezugsperson ermöglichen sollte.

Die didaktische Kontinuität / Auswirkungen für das Personal

Wann das Personal von der didaktischen Kontinuität betroffen ist, welche Auswirkungen die Handhabung dieser für die Stellenbestätigung und die Stellenwahl hat, welche Fälligkeitstermine das Personal diesbezüglich einzuhalten hat, ob das Personal informiert wird oder unter eigener Initiative zu handeln hat, sollen die Kriterien zur didaktischen Kontinuität veranschaulichen. Die Kriterien sind auf  gegenständlicher Seite, in dem man diesen Balken schliesst, unter dem gleichnamigen Balken veröffentlicht.

Wichtig für das unbefristete Personal

Je nach Situation in Zusammenhang mit der didaktischen Kontinuität sind unbefristete Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, welche für die Stellenwahl vorgesehen sind (von Amts wegen und auf Antrag), in die Versetzungsrangordnung für das unbefristete Personal einzutragen, welche darauf als Folge ad hoc erstellt wird, also nicht eine permanente a priori bestehende Rangordnung ist wie die Rangordnung für die befristete Aufnahme. Detaillierte Informationen hierzu erhält das unbefristete Personal, indem es diesen Link anklickt und somit auf die Seite "Versetzung für Mitarbeiter / Mitarbeiterinnen für Integration" gelangt.

Hinweis

Kontinuitätsverpflichtung

Wer unter Kontinuitätsverpflichtung steht, wird von Amts wegen auf der Stelle bestätigt (ausser es besteht eine Aufhebung auf Antrag oder von Amts wegen) und entnimmt dies Information der Stellenbestätigung unter eigener Initiative auf gegenständlicher Seite, unter Einsicht des Verzeichnisses zur eigenen Stellensituation, ab 1. August veröffentlicht.

Kontinuitätsaufhebung auf Antrag

Wer einen von der Verwaltung anerkannten Grund geltend machen kann und will, die Kontinuitätsverpflichtung aufzuheben, muss sich vor dem 1. August unter eigener Initiative beim Bereich für Inklusion des zuständigen Bildungsressorts informieren und dort innerhalb 1. Juni den diesbezüglichen Antrag (es besteht kein Vordruck) einreichen (unbefristete Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen müssen zudem unter eigener Initiative innerhalb 15. Juli, 12.00 Uhr bei der Dienststelle für Kindergarten- und Integrationspersonal den vorgesehenen Vorduck für die Einreihung in die Versetzungsrangordnung einreichen).

Kontinuitätsaufhebung von Amts wegen

Im Fall von Unvereinbarkeit muss sich die zuständige Führungskraft der Kindergarten- oder Schuldirektion vor dem 1. August beim Bereich für Inklusion des zuständigen Bildungsressorts informieren und dort innerhalb 1. Juni eine diesbezügliche Erklärung, auch unterzeichnet von dem betroffenen Mitarbeiter oder der betroffenen Mitarbeiterin, einreichen (der unbefristete Mitarbeiter oder die unbefristete Mitarbeiterin muss zudem unter eigener Initiative innerhalb 15. Juli, 12.00 Uhr bei der Dienststelle für Kindergarten- und Integrationspersonal den vorgesehenen Vorduck für die Einreihung in die Versetzungsrangordnung einreichen).

Wenn die Arbeitsmedizin eine Verschreibung auf Risikostelle ausstellt, wird dies dem betroffenen Mitarbeiter oder der betroffenen Mitarbeiterin unverzüglich über das digitale Personalfaszikel mitgeteilt (der unbefristete Mitarbeiter oder die unbefristete Mitarbeiterin muss zudem unter eigener Initiative innerhalb 15. Juli, 12.00 Uhr bei der Dienststelle für Kindergarten- und Integrationspersonal den vorgesehenen Vorduck für die Einreihung in die Versetzungsrangordnung einreichen).

Verdrängbarkeit

Die befristeten verdrängbaren Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen werden mit zwei Vorladungsterminen für die Stellenwahl vorgesehen (der erste Termin um eventuell zu bestätigen und den zweiten Termin um eine Stelle zu wählen). Sie entnehmen diese Information unter eigener Initiative auf gegenständlicher Seite, unter Einsicht des Verzeichnisses zur eigenen Stellensituation, ab 1. August veröffentlicht.

Versetzung auf Antrag (unbefristetes Personal)

Die unbefristeten Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen mit unveränderter Stelle und abgeleisteter verplichtender Kontinuität werden von Amts wegen auf der Stelle bestätigt. Sie entnehmen diese Information unter eigener Initiative auf gegenständlicher Seite, unter Einsicht des Verzeichnisses zur eigenen Stellensituation, ab 1. August veröffentlicht. Wenn sie allerdings die Stelle nicht bestätigen wollen und eine Versetzung wünschen, müssen sie sich vor dem 1. August unter eigener Initiative beim Bereich für Inklusion des zuständigen Bildungsressorts informieren und innerhalb 15. Juli, 12.00 Uhr bei der Dienststelle für Kindergarten- und Integrationspersonal den vorgesehenen Vorduck für die Einreihung in die Versetzungsrangordnung einreichen.

Vorladung zur Stellenwahl

Wer für die Stellenwahl vorgesehen wird (mit oder ohne Rücktrittsrecht), entnimmt diese Information unter eigener Initiative auf gegenständlicher Seite, unter Einsicht des Verzeichnisses zur eigenen Stellensituation, ab 1. August veröffentlicht.

Die Vorladungstemine sind dann ab 1. August von allen Betoffenen unter eigener Initiative auf gegenständlicher Seite einzusehen, indem man diesen Balken schliesst und den Balken mit dem Titel "Vorladungen zur Stellenwahl / Verhalten bei der Stellenwahl" öffnet. Die Stellenwahl findet in der Regel in der zweiten Augusthälfte statt.

Ausschliesslich zwei Kategorien des unbefristeten Personals werden von der Verwaltung (Abteilung Personal oder Bildungsressort) über die Tasche, mit oder ohne Rücktrittsrecht für die Stellenwahl vorgesehen zu werden, in der Regel innerhalb 30. Juni informiert (in der Regel über die Lasis-Mail-Adresse oder über das digitale Personalfaszikel), da diese vor dem 1. August  innerhalb 15. Juli, 12.00 Uhr bei der Dienststelle für Kindergarten- und Integrationspersonal zum Zwecke der Stellenwahl den vorgesehenen Vorduck für die Einreihung in die Versetzungsrangordnung einreichen müssen; den Vorladungstermin müssen sie dann aber wie vorhergehend beschrieben unter eigener Initiative einsehen:

  • die unberfristeten Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, welche ihre Stelle verlieren;
  • die unbefristeten Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, welche sich bezüglich einer Stellenveränderung entscheiden können, um festzustellen, ob sie sich für die Stellenwahl mit Rücktrittsrecht entscheiden oder die veränderte Stelle bestätigen.

Mitteilungen an das Personal / Verantwortung des Personals

Die Mitteilungen an das Personal erfolgen in der Regel an die persönliche Lasis-E-Mail-Adresse und/oder über das persönliche digitale Personalfaszikel. Das Personal ist verpflichtet dafür zu sorgen, dass die persönliche Lasis-E-Mail-Adresse eingerichtet ist und die eingehende Post und das persönliche Personalfaszikel regelmäßig und zeitgerecht gelesen werden.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für Integration mit unbefristetem Arbeitsverhältnis und mit befristetem Arbeitsverhältnis über Rangordnung, welche für die Stellenwahl mit einem Rücktrittsrecht vorgesehen sind, können innerhalb der festgelegten Frist die Entscheidung zur Stellenwahl zu kommen, zurückziehen und ihre Stelle, wie diese für das darauffolgende Schuljahr definiert ist, bestätigen. Für die Stellenwahl mit einem Rücktrittsrecht vorgesehen sind jene Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, welche für das darauf folgende Schuljahr ihre Stelle mit oder ohne Veränderung bestätigen können, aber nicht müssen, und vorerst für die Stellenwahl optieren.

Die Frist für das Rücktrittsrecht läuft innerhalb von fünf Tagen ab der Veröffentlichung der Versetzungsrangordnung für das unbefristete Personal ab (in der Regel wird die Versetzungsrangordnung mit 1. August veröffentlicht). Diese Frist betrifft sowohl das unbefristete Personal als auch das befristete Personal über Rangordnung. Das Datum der Veröffentlichung der Versetzungsrangordnung für das unbefristete Personal, und somit das genaue Fälligkeitsdatum für die Frist für das Rücktrittsrecht, kann unter diesem Link unter "Erstellung und Veröffentlichung der Rangordnung - Rangordnungsposition" eingesehen werden, indem man das "Genehmigungsdekret" öffnet.

Demnach werden die Stellen, welche mit einem Rücktrittsrecht behaftet sind, in einem ersten Moment mit Vorbehalt für die Stellenwahl ausgeschrieben. Nach abgelaufener Frist für das Rücktrittsrecht stehen die Stellen, für welche das Rücktrittsrecht nicht eingefordert worden ist, bei der Stellenwahl zur Verfügung und bleiben nicht für die besagten Mitarbeiter oder Mitarbeiterinnen reserviert.

Wird eine Stelle über das Rücktrittsrecht bestätigt, beginnt die Berechnung der Schuljahre für die verpflichtende didaktische Kontinutät nicht von Neuem.

Formblatt zum Herunterladen:

Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen für Integration mit befristetem Arbeitsverhältnis über Rangordnung, welche das dritte Schuljahr der didaktischen Kontinuität abgeleistet haben, können von ihren unbefristeten Kollegen und Kolleginnen der "Versetzung von Amts wegen" für das darauffolgende Schuljahr von ihrer Stelle verdrängt werden.

Demnach werden die Verdrängbaren mit zwei Vorladungsterminen für die Stellenwahl vorgesehen. Beim ersten Termin erfahren sie, ob sie verdrängt worden sind und können gegebenenfalls die Stelle, wie diese für das darauf folgende Schuljahr definiert ist, bestätigen. Ansonsten müssen sie den zweiten Termin wahrnehmen. Kann ein Verdrängbarer oder eine Verdrängbare die Stelle bestätigen, tut dies aber nicht, ist die Stelle unverzüglich für den weiteren Verlauf der Stellenwahl freigegeben und bleibt nicht für den besagten Mitarbeiter oder die besagte Mitarbeiterin reserviert.

Aufgrund dieser Handhabung werden die Stellen, welche mit einer Verdrängbarkeit behaftet sind, vorerst mit Vorbehalt für die Stellenwahl ausgeschrieben.

Ist man nicht verdrängt worden und bestätigt man die Stelle beim ersten Termin, beginnt die Berechnung der Schuljahre für die verpflichtende didaktische Kontinuität nicht von Neuem und man ist gegebenenfalls ein Jahr später wieder verdrängbar, ausser man erhält zugleich mit der Bestätigung ein unbefristetes Arbeistverhältnis.

Die Stellen für Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen für Integration werden für jedes Schuljahr von den zuständigen Bereichen für Inklusion der Bildungsressorts definiert. Nachdem aufgrund der Kriterien zur didaktischen Kontinuität erhoben worden ist, welche Stellen über Bestätigung besetzt sind und welche Stellen mit Ersatzbeauftragten zu besetzen sind, werden die Stellenverzeichnisse der verfügbaren Stellen für die Stellenwahl erstellt. Die Stellenwahl findet in der zweiten Augusthälfte statt und bezieht sich auf die Versetzungsrangordnung für das unbefristete Personal und auf die Rangordnung für die befristete Aufnahme.

Die Verzeichnisse der freien Stellen und der Ersatzstellen sind auf gegenständlicher Seite mit 1. August veröffentlicht und regelmäßig aktualisiert. Die Verzeichnisse können jederzeit einer Änderung unterworfen sein, sind deshalb mit Vorbehalt veröffentlicht und es ist ratsam, diese regelmässig einzusehen. Die Stellenwahl findet in der Regel mehrtägig statt; am Abend eines jeden Tages wird das aktualisierte Stellenverzeichnis veröffentlicht.

Einsicht in die Stellenverzeichnisse:

Für die Stellen an den italienischen und ladinischen Kindergärten und Schulen wird auf die zuständigen Bereiche für Inklusion der jeweiligen Bildungsressorts verwiesen:

Anmerkung zu den Stellenverzeichnissen:

  • Stellen mit der Anmerkung "Rücktrittsrecht" und mit der Anmerkung "Verdrängbarkeit" werden mit Vorbehalt für die Stellenwahl ausgeschrieben. Der Vorbehalt im Fall von Rücktrittsrecht löst sich in der Regel nach dem 6. August auf (jedenfalls nach 5 Tagen ab Veröffentlichung der Versetzungsrangordnung für das unbefristete Persona)l; der Vorbehalt im Fall von Verdrängbarkeit löst sich während der Stellenwahl nach der Wahl der unbefristeten Stellenverlirerer und Stellenverlierinnen und der eventuellen Bestätigung der Verdrängbaren selbst auf.
  • Stellen mit der Anmerkung "geringes Risiko" und mit der Anmerkung "erhöhtes Risiko" dürfen nur von Personen besetzt werden, welche keine körperlichen Einschränkungen haben, was die Bewegung von Lasten angeht. Während der Schwangerschaft und bis zu sieben Monaten nach der Entbindung stehen Mitarbeiterinnen im Falle einer Risikostelle unter besonderem Schutz.
  • Die Aufträge auf freier Stelle werden in der Regel vom 1. September bis zum 31. August vergeben. Für diese (außer für Springerstellen, Leihstellen/Leihstunden, zeitbegrenzte Stellen/Stunden und Vergaben über Direktberufung) gilt in der Regel die didaktische Kontinuität.
  • Die Ersatzaufträge werden laut angegeben Zeitraum vergeben, in jedem Fall höchstens vom 1. September bis zum 30. Juni. Für diese gilt die didaktische Kontinuität nicht. Wird ein Ersatzauftrag, dessen voraussichtliches Verfallsdatum vor dem 30. Juni liegt, im Schuljahr ohne Unterbrechung verlängert, bleibt die beauftragte Person verpflichtend dieselbe, außer es verändert sich das Stundenausmaß.
  • Wer nicht einen Auftrag vom 1. September bis zum 31. August inne hat und im Schuljahr bis zum 30. Juni über einen Auftrag oder mehrere Aufträge, auch mit Unterbrechung, 210 Tage effektiven Dienst anreift, erlangt die Verlängerung für die Sommermonate Juli und August. Als effektiver Dienst zählen auch Abwesenheiten, die für die Gehaltsentwicklung oder für das Ruhegehalt gelten.
  • Während der Stellenwahl können sich auch Ersatzstellen für Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen ergeben, welche selbst noch eine Stelle wählen müssen. Diese Ersatzstellen stehen ausschließlich den Vorgeladenen zur Verfügung, welche ab diesem Zeitpunkt an der Reihe sind zu wählen.
  • Alle anderen Stellen, welche aus jedweden Grund nach begonnener Stellenwahl bekannt werden, werden erst vergeben, nachdem diese abgeschlossen ist, und zwar direkt von den einzelnen Kindergaten- und Schuldirektionen,  indem die Rangordnung für die befristete Aufnahme wieder von vorne berücksichtigt wird: kontaktiert werden die Personen, welche nicht besetzt und welche nicht gestrichen sind.
  • Es kann kein Recht gegenüber Stellen gültig gemacht werden, welche aus jedweden Grund bekannt werden, nachdem man eine Stelle bestätigt oder gewählt hat beziehungsweise nachdem man ein Verhalltem an den Tag gelegt hat, für welches die Streichung aus der Rangordnung vorgesehen ist.
  • Bei der Stellenwahl können keine Anträge für Abwesenheiten angenommen und überprüft und demnach diesbezügliche Ersatzaufträge auch nicht vergeben werden.

Die Stellenwahl für die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen für Integration findet jedes Jahr in der zweiten Augusthälfte in Bozen statt, mit Wirkung für das darauffolgende Schuljahr. Die Stellenwahl bezieht sich auf die Versetzungsrangordnung für das unbefristete Personal und auf die Rangordnung für die befristete Aufnahme.

Die Stellenwahl für den deutschen Bereich findet am 21., 22. und 23. August 2018 in Bozen an der Landesberufsschule für Handwerk und Industrie, Romstrasse 20, im 1. Stock statt: Einsicht der Stellen im Raum A1.12, Wahl der Stellen im Raum B1.05. Parkmöglichkeit: Tiefgarage im Neustifterweg (Eurospar, erste Einfahrt links), Stock 4 (letztes Untergeschoss), bei Schranke läuten

Einsicht der individuellen Vorladungstermine aufgrund der deutschen Rangordnungen:

Für die Vorladungen (individuelle Termine und Ort) aufgrund der italienischen Rangordnungen (Zeitraum 22. und 23. August 2018) und der ladinischen Rangordnungen (Zeitraum 17. August 2018) wird auf die zuständigen Bereiche für Inklusion der jeweiligen Bildungsressorts verwiesen:

Bevollmächtigung:
Wer verhindert ist, kann sich bei der Stellenwahl durch eine Vertrauensperson vertreten lassen. Die Person, welche zur Stellenwahl erscheint, muss dort die Vollmacht vorlegen.

Formblatt zum Herunterladen:

Wer eine Stelle wählt stellt sich innerhalb von 24 Stunden (wenigstens telefonisch) bei der gewählten Kindergarten- oder Schuldirektion vor.

Hinweise für die Vorgeladenen:

  • Die Vorgeladenen werden aufgerufen und müssen mit einem gültigen Personalausweis vorstellig werden.
  • Wer mit Verspätung erscheint, muss unter eigener Initiative vorstellig werden und kann dann wählen, ohne den Verlauf der Stellenwahl bis zu diesem Moment beanstanden zu können.
  • Die unbefristeten Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, welche für die Stellenwahl vorgesehen sind (von Amts wegen oder auf Antrag), müssen zu dieser erscheinen oder sich ausdrfücklich von einer bevollmächtigten Vertrauensperson vertreten lassen, um dort die Stelle für ihr unbefristetes Arbeistverhältnis zu definieren, ausser sie haben ein Rücktrittsrecht von der Rangordnung und von der Stellenwahl und bestätigen über dieses die Stelle.

Verhalten und Folgen in bezug auf die Rangordnung für die befristete Aufnahme:

  • Wer, aus jedweden Grund, nicht erscheint, wird aus der Rangordnung gestrichen und kann zum nächsten Fälligkeitstermin wieder um Eintragung ansuchen.
  • Wer keine Stelle annimmt, ohne einen von der Verwaltung anerkannt triftigen Grund, wird aus der Rangordnung gestrichen und kann zum nächsten Fälligkeitstermin wieder um Eintragung ansuchen. Bei Ablehnung von Stellen mit einem Stundenausmass unter 19/38 Stunden oder mit einer Entfernung von mehr als 50 km zwischen Dienstsitz und Wohnort gilt man nicht als verzichtend und wird demnach nicht gestrichen.
  • Wer von einem angenommenen Auftrag zurücktritt oder diesen während dem Schuljahr kündigt, wird aus der Rangordnung gestrichen und auch für das darauffolgende Schuljahr davon ausgeschlossen und kann erst zum übernächsten Fälligkeitstermin wieder um Eintragung ansuchen.
  • Für die beiden letztgenannten Situationen kann unter Berufung auf nachweislich schwerwiegende Gründe der Antrag gestellt werden, dass von der Streichung abgesehen werde.
  • In der Regel ist man für denselben Zeitraum, für welchen man von der Rangordnung gestrichen ist, auch von Direktberufungen ausgeschlossen.
  • Ebenso gilt man für Stellen, welche man nicht besetzen darf, nicht als verzichtend (Stellen mit Risikodefinition und Verschreibung von seiten der Arbeitsmedizin, Stelle zu welcher eine Unvereinbarkeit ausgesprochen worden ist).

Wer Anspruch auf die Anwendung von Art. 21 oder Art. 33 des Gesetzes Nr. 104 vom 5. Februar 1992 hat, kann bei der Stellenwahl innerhalb der vorgesehenen Frist beantragen, eine Stelle für das darauf folgende Schuljahr mit Vorrang zu wählen - und zwar für die eigene Zugehörigkeitskategorie in der Rangordnung und sofern die verfügbaren Stellen bei der Stellenwahl in ihrer Anzahl der effektiven Rangordnungsposition des Antragstellers oder der Antragstellerin mindestens gleichkommen. Der Vorrang hat nur Wirksamkeit, wenn bei der Stellenwahl das Anrecht auf den Vorrang noch besteht und eine Stelle unter Berücksichtigung der Bestimmungen des Gesetzes 104/1992 gewählt wird.

  • Art. 21 des Gesetzes 104/1992 sieht den Vorrang bei Stellenwahl wegen der eigenen Beeinträchtigung vor (schwere Beeinträchtigung gemäß Art. 3, Absatz 3 oder Zivilinvalidität von mindestens 67% gemäß Art. 3, Absatz 1).
  • Art. 33 des Gesetzes 104/1992 sieht den Vorrang bei Stellenwahl wegen der Betreuung von Familienmitgliedern mit Beeinträchtigung vor (schwere Beeinträchtigung gemäß Art. 3, Absatz 3). In diesem Fall darf der Antragsteller oder die Antragstellerin mit Vorrang nur Stellen in der Wohnsitzgemeinde der zu betreuenden Person bzw. in einer Nachbargemeinde wählen.

Formblatt zum Herunterladen:

Fälligkeitstermin ist der 15. Juli, 12.00 Uhr

Formblatt zum Herunterladen:

Fälligkeitstermin ist der 20. Juli

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Margarethe Egger Trolese
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