Stellenwahl und Stellenbestätigung für das Integrationspersonal

Auf dieser Seite finden die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen für Integration mit unbefristetem Arbeitsverhältnis und mit befristetem Arbeitsverhältnis über Rangordnung (sowie alle anderen Personen, die in der Rangordnung für die befristete Aufnahme eingetragen sind) die Informationen zur eigenen Stellensituation, zur Stellenbestätigung und zur Stellenwahl für das darauf folgende Schuljahr.

Rechtsquelle:

Kontakt:

Was den pädagogisch-didaktischen Bereich betrifft sind die Dienste der jeweiligen Schulämter zuständig:

Ihre Suche lieferte keine Ergebnisse.
Geben Sie einen anderen Begriff ein, um eine neue Suche zu starten

Informationen zur Stellenwahl und zur Stellenbestätigung

Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen für Integration mit unbefristetem Arbeitsverhältnis und mit befristetem Arbeitsverhältnis über Rangordnung können auf gegenständlicher Seite mit voraussichtlich 1. August die eigene Stellensituation für das darauffolgende Schuljahr einsehen, nämlich ob und wie sie bestätigt werden oder ob sie für die Stellenwahl vorgesehen sind und in diesem Fall, ob mit einem Rücktrittsrecht oder als Verdrängbare mit zwei Vorladungsterminen.

Einsicht der eigenen Stellensituation:

Für das italienische und ladinische Personal wird auf die zuständigen Dienste der jeweiligen Schulämter verwiesen:

Die Feststellung der Stellensituation:

Unter Berücksichtigung des von der Landesregierung genehmigten Kontingents für die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen für Integration legt eine Kommission von Experten an den zuständigen Diensten der Schulämter aufgrund der Anträge der Bildungs- und Erziehungseinrichtungen des gesamten Landes und aufgrund des Anrechts auf "Betreuungsstunden" der Kinder, Schüler und Schülerinnen mit Beeinträchtigung für jedes Schuljahr die Stunden fest, die den einzelnen Kindern, Schülern und Schülerinnen an den verschiedenen Einrichtungen vom Kindergarten bis zur Oberschulstufe zugewiesen werden. Im Frühjahr eines jeden Jahres wird von der Verwaltung erhoben, welche Absichten die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen haben, für den Fall dass sie nicht unter der Verpflichtung der didaktischen Kontinuität stehen oder für den Fall dass sich ihre Stelle verändert. Aufgrund dieser Angaben und unter Berücksichtigung der Kriterien für die didaktische Kontinuität legen die zuständigen Dienststellen der Schulämter fest, wer für das darauf folgende Schuljahr eine Stellenbestätigung erhält und wer für die Stellenwahl vorgesehen wird. In diesem Bereich kann sich eine Stelle, welche in Zusammenhang mit dem Kind, dem Schüler oder der Schülerin mit Beeinträchtigung zu sehen ist, mit Sitz und/oder Stunden von einem auf das andere Schuljahr verändern oder auch nicht mehr existieren.

Wenn Sie eine Stellenbestätigung erhalten und die Stelle bleibt unverändert, erhalten Sie keine weitere schriftliche Mitteilung. Wenn Sie eine Stellenbestätigung erhalten und die Stelle verändert sich, erhalten Sie in Folge über die didgitale Personalakte eine diesbezügliche Mitteilung / Verfügung. Diese kann auch erst nach Veröffentlichung der Informationen im Internet abgelegt werden.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für Integration mit unbefristetem Arbeitsverhältnis und mit befristetem Arbeitsverhältnis über Rangordnung, welche für die Stellenwahl mit einem Rücktrittsrecht vorgesehen sind, können innerhalb der festgelegten Frist die Entscheidung zur Stellenwahl zu kommen, zurückziehen und ihre Stelle, wie diese für das darauffolgende Schuljahr definiert ist, bestätigen.

Die Frist für das Rücktrittsrecht läuft innerhalb von fünf Tagen ab der Veröffentlichung der Versetzungsrangordnung für das unbefristete Personal ab - frühestens mit dem 8. August. Diese Frist betrifft sowohl das unbefristete Personal, als auch das befristete Personal über Rangordnung. Das Datum der Veröffentlichung der Versetzungsrangordnung für das unbefristete Personal, und somit das genaue Fälligkeitsdatum für die Frist für das Rücktrittsrecht, kann unter diesem Link unter "Erstellung und Veröffentlichung der Rangordnung - Rangordnungsposition" eingesehen werden, indem man das "Genehmigungsdekret" öffnet.

Demnach werden die Stellen, welche mit einem Rücktrittsrecht behaftet sind, in einem ersten Moment mit Vorbehalt für die Stellenwahl ausgeschrieben. Nach abgelaufener Frist für das Rücktrittsrecht stehen die Stellen, für welche das Rücktrittsrecht nicht eingefordert worden ist, bei der Stellenwahl in der zweiten Augusthälfte zur Verfügung und bleiben nicht für die besagten Mitarbeiter oder Mitarbeiterinnen reserviert.

Wird eine Stelle über das Rücktrittsrecht bestätigt, beginnt die Berechnung der Schuljahre für die verpflichtende didaktische Kontinutät nicht von Neuem.

Formblatt zum Herunterladen:

Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen für Integration mit befristetem Arbeitsverhältnis über Rangordnung, welche das dritte Schuljahr der didaktischen Kontinuität abgeleistet haben, können von ihren unbefristeten Kollegen und Kolleginnen der "Versetzung von Amts wegen" für das darauffolgende Schuljahr von ihrer Stelle verdrängt werden.

Demnach werden die Verdrängbaren mit zwei Vorladungsterminen für die Stellenwahl vorgesehen. Beim ersten Termin erfahren sie, ob sie verdrängt worden sind und können gegebenenfalls die Stelle, wie diese für das darauf folgende Schuljahr definiert ist, bestätigen. Ansonsten müssen sie den zweiten Termin wahrnehmen. Kann ein Verdrängbarer oder eine Verdrängbare die Stelle bestätigen, tut dies aber nicht, ist die Stelle unverzüglich für den weiteren Verlauf der Stellenwahl freigegeben und bleibt nicht für den besagten Mitarbeiter oder die besagte Mitarbeiterin reserviert.

Aufgrund dieser Handhabung werden die Stellen, welche mit einer Verdrängbarkeit behaftet sind, vorerst mit Vorbehalt für die Stellenwahl ausgeschrieben.

Ist man nicht verdrängt worden und bestätigt man die Stelle beim ersten Termin, beginnt die Berechnung der Schuljahre für die verpflichtende didaktische Kontinuität nicht von Neuem; man ist gegebenenfalls ein Jahr später wieder verdrängbar.

Die Stellen für Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen für Integration werden für jedes Schuljahr von den zuständigen Diensten der Schulämter definiert. Dabei wird das von der Landesregierung genehmigte Kontingent berücksichtigt, der Bedarf der Bildungs- und Erziehungseinrichtungen vom Kindergarten bis zur Oberschulstufe des gesamten Landes und das Anrecht auf "Betreuung" der eingeschriebenen Kinder, Schüler und Schülerinnen mit Beeinträchtigung. Nachdem das Personal über didaktische Kontinuität bestätigt und das abwesende Personal für die Vergabe der Ersatzstellen erhoben wurde, werden die Stellen vor Beginn des Schuljahres über Stellenwahl aufgrund der Rangordnungen vergeben. Die Stellenwahl findet in der zweiten Augusthälfte statt und bezieht sich auf die Versetzungsrangordnung für das unbefristete Personal und auf die Rangordnung für die befristete Aufnahme.

Die Verzeichnisse der freien Stellen und der Ersatzstellen, die bei der Stellenwahl für das darauffolgende Schuljahr angeboten werden, werden auf gegenständlicher Seite voraussichtlich mit 1. August veröffentlicht und regelmäßig aktualisiert. Die Verzeichnisse können jederzeit einer Änderung unterworfen sein, sind deshalb mit Vorbehalt veröffentlicht und es ist ratsam, diese regelmässig bis kurz vor der Fälligkeit der Frist für das Rücktrittsrecht beziehungsweise bis kurz vor der Stellenwahl einzusehen.

Einsicht in die Stellenverzeichnisse:

Für die Stellen an den italienischen und ladinischen Einrichtungen wird auf die zuständigen Dienste der jeweiligen Schulämter verwiesen:

Anmerkung zu den Stellenverzeichnissen:

  • Stellen mit der Anmerkung "Rücktrittsrecht" und mit der Anmerkung "Verdrängbarkeit" werden mit Vorbehalt für die Stellenwahl ausgeschrieben.
  • Stellen mit der Anmerkung "geringes Risiko" und mit der Anmerkung "erhöhtes Risiko" dürfen nur von Personen besetzt werden, welche keine körperlichen Einschränkungen haben, was die Bewegung von Lasten angeht. Während der Schwangerschaft und bis zu sieben Monaten nach der Entbindung stehen Bedienstete im Falle einer Risikostelle unter besonderem Schutz.
  • Für die freien Stellen besteht anlässlich der Stellenwahl (ausgenommen: Springerstellen, kurze Aufträge) in der Regel die didaktische Kontinuität. Diese erstreckt sich verpflichtend auf drei Schuljahre, falls die Stelle ohne Stundenveränderung und ohne erhebliche Zonenveränderung weiterhin besteht. Davon ausgenommen sind die Fälle, in denen der Antrag um Aufhebung der Verpflichtung genehmigt wird, die Kontinuität von Amts wegen aufgehoben wird oder man den Übergang von der Mittelschule auf die Oberschulstufe nicht mitmachen möchte.
  • Ersatzstellen, die über ein Schuljahr hinaus andauern, werden nicht von einem zum anderen Schuljahr über die didaktische Kontinuität bestätigt.
  • Die Berechnung der Schuljahre für die verpflichtende didaktische Kontinuität startet ab der Wahl der Stelle. Bei einer Stellenbestätigung (auch über Rücktrittsrecht oder als Verdrängbare) startet die Berechnung nicht von Neuem.
  • Die Stellen sind nicht in Zusammenhang mit einer Einrichtung zu sehen, sondern in Zusammenhang mit dem Kind, dem Schüler oder der Schülerin mit Beeinträchtigung. Wenn also zum Beispiel ein Schüler Schule wechselt und/oder diesem weniger oder mehr Stunden für "Betreuung" zugewiesen werden, ändert sich der Dienstsitz und/oder das Stundenausmaß der Stelle. Eine Stelle kann für zwei, drei oder mehrere Schuljahre unverändert bleiben; sie kann sich aber auch von einem auf das andere Schuljahr verändern oder auch nicht mehr bestehen. Deshalb kann man nicht a priori davon ausgehen, dass eine Stelle für das darauffolgende Schuljahr unverändert bleibt oder sogar weiterhin besteht, auch wenn man eine solche mit didaktischer Kontinuität wählt.
  • Aufgelistet sind jene Ersatzstellen, die der Verwaltung vor der Stellenwahl bekannt sind. Bei der Stellenwahl vor Ort werden in der Regel keine Anträge für Abwesenheiten angenommen und die diesbezüglichen Ersatzstellen auch nicht angeboten.
  • Die befristeten Verträge für Ersatzstellen werden für das Schuljahr je nach Abwesenheit des Stelleninhabers oder der Stelleninhaberin höchstens vom 1. September bis zum 30. Juni ausgestellt und bis zum darauf folgenden 31. August verlängert, wenn der oder die Ersatzbedienstete im gesamten Schuljahr mindestens 210 Tage effektiven Dienst leistet (auch mehrere Beauftragungen mit Unterbrechung im Schuljahr). Als effektiver Dienst zählen auch Abwesenheiten, die für die Gehaltsentwicklung oder für das Ruhegehalt gelten.
  • Wer eine Ersatzstelle mit Verfallsdatum vor dem 30. Juni wählt und diese wird aufgrund weiterer Abwesenheit des Stelleninhabers oder der Stelleninhaberin ohne Unterbrechung verlängert, ist verpflichtet den Dienst begrenzt auf das Schuljahr fortzuführen, ausser es verändert sich das Stundenausmass.

Die Stellenwahl für die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen für Integration findet jedes Jahr in der zweiten Augusthälfte in Bozen statt, mit Wirkung für das darauffolgende Schuljahr. Die Stellenwahl bezieht sich auf die Versetzungsrangordnung für das unbefristete Personal und auf die Rangordnung für die befristete Aufnahme.

Ort und Termin der Vorladungen zur Stellenwahl können auf dieser Seite voraussichtlich mit 1. bzw. 3. August eingesehen werden.

Einsicht der Vorladungen:

Für die Vorladungen aufgrund der italienischen und ladinischen Rangordnung wird auf die zuständigen Dienste der jeweiligen Schulämter verwiesen:

Bevollmächtigung:
Wer verhindert ist, kann sich bei der Stellenwahl durch eine Vertrauensperson vertreten lassen. Die Person, welche zur Stellenwahl erscheint, muss dort die Vollmacht vorlegen.

Formblatt zum Herunterladen:

Wer eine Stelle wählt stellt sich innerhalb von 24 Stunden (wenigstens telefonisch) bei der Direktion der zugewiesenen Stelle vor.

Hinweise für die Vorgeladenen der Rangordnung für die befristete Aufnahme anlässlich der Stellenwahl

  • Die Vorgeladenen werden aufgerufen und müssen mit einem gültigen Personalausweis vorstellig werden.
  • Wer mit Verspätung erscheint muss unter eigener Initiative vorstellig werden und kann dann wählen ohne den bisherigen Verlauf der Stellenwahl beanstanden zu können.
  • Wer nicht erscheint wird aus der Rangordnung gestrichen und kann zum nächsten Fälligkeitstermin wieder um Eintragung ansuchen.
  • Wer keine Stelle annimmt, ohne einen von der Verwaltung anerkannt triftigen Grund, wird aus der Rangordnung gestrichen und kann zum nächsten Fälligkeitstermin wieder um Eintragung ansuchen. Bei Ablehnung von Stellen mit einem Stundenausmass unter 19/38 Stunden oder mit einer Entfernung von mehr al 50 km zwischen Dienstsitz und Wohnort gilt man nicht als verzichtend und wird demnach nicht gestrichen.
  • Wer von einem angenommenen Auftrag zurücktritt oder diesen während dem Schuljahr kündigt wird aus der Rangordnung gestrichen und auch für das darauffolgende Schuljahr davon ausgeschlossen und kann erst zum übernächsten Fälligkeitstermin wieder um Eintragung ansuchen. Unter Berufung auf nachweislich schwerwiegende Gründe kann der Antrag gestellt werden, dass von der Streichung abgesehen werde.
  • In der Regel ist man für denselben Zeitraum, für welchen man von der Rangordnung gestrichen ist auch von Direktberufungen ausgeschlossen.
  • Ebenso gilt man für Stellen mit Risikodefinition nicht als verzichtend, wenn man laut Arbeitsmedizin mit einer dementsprechenden Risikodefinition nicht arbeiten darf.

 

 

Wer Anspruch auf die Anwendung von Art. 21 oder Art. 33 des Gesetzes Nr. 104 vom 5. Februar 1992 hat, kann bei der Stellenwahl innerhalb der vorgesehenen Frist beantragen, eine Stelle für das darauf folgende Schuljahr mit Vorrang zu wählen - und zwar für die eigene Zugehörigkeitskategorie in der Rangordnung und sofern die verfügbaren Stellen bei der Stellenwahl in ihrer Anzahl der effektiven Rangordnungsposition des Antragstellers oder der Antragstellerin mindestens gleichkommen. Der Vorrang hat nur Wirksamkeit, wenn bei der Stellenwahl eine Stelle unter Berücksichtigung der Bestimmungen des Gesetzes 104/1992 gewählt wird.

  • Art. 21 des Gesetzes 104/1992 sieht den Vorrang bei Stellenwahl wegen der eigenen Beeinträchtigung vor (schwere Beeinträchtigung gemäß Art. 3, Absatz 3 oder Zivilinvalidität von mindestens 67% gemäß Art. 3, Absatz 1).
  • Art. 33 des Gesetzes 104/1992 sieht den Vorrang bei Stellenwahl wegen der Betreuung von Familienmitgliedern mit Beeinträchtigung vor (schwere Beeinträchtigung gemäß Art. 3, Absatz 3). In diesem Fall darf der Antragsteller oder die Antragstellerin mit Vorrang in erster Linie nur Stellen in der Wohnsitzgemeinde der zu betreuenden Person bzw. in einer Nachbargemeinde wählen.

Formblatt zum Herunterladen:

Fälligkeitstermin ist der 31. Juli eines jeden Jahres (unbefristete Versetzungsrangordnung) mit Wirkung für das darauf folgende Schuljahr

Formblatt zum Herunterladen:

Fälligkeitstermin ist der 20. Juli eines jeden Jahres (befristete Rangordnung) mit Wirkung für das darauf folgende Schuljahr

Ansprechpersonen

Margarethe Egger Trolese
Tel. +39 0471 412142
E-Mail: margarethe.egger@provinz.bz.it