Stellenwahl und Stellenbestätigung für Mitarbeiter / Mitarbeiterin für Integration

Auf dieser Seite finden die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen für Integration mit unbefristetem Arbeitsverhältnis und mit befristetem Arbeitsverhältnis über Rangordnung (sowie alle anderen Personen, die in der jeweiligen Rangordnung für die befristete Aufnahme eingetragen sind) die Informationen zur eigenen Stellensituation, zur Stellenbestätigung und zur Stellenwahl für das folgende Schuljahr.

Rechtsquelle:

Kontakt:

Was den pädagogisch-didaktischen Bereich betrifft sind die Einrichtungen für Inklusion der jeweiligen Bildungsressorts zuständig:

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Informationen zur Stellenwahl und zur Stellenbestätigung

Hier können die Kriterien zur didaktischen Kontinuität, welche das Berufsbild der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen für Integration charakterisiert, eingesehen werden:

Hier können die Auswirkungen der didaktischen Kontinuität für das Personal eingesehen werden:

Die Stelle erfährt eine Veränderung
Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen für Integration, welche bezüglich einer Stellenveränderung laut Kriterien zur didaktischen Kontinuität bei Schuljahrswechsel entscheiden können, werden  in der Regel innerhalb 30. Juni vom Bereich für Inklusion des zuständigen Bildungsressorts über die Lasis-Mail verständigt und müssen diesem in der Regel innerhalb 5. Juli, unter Berücksichtigung der angegeben Modalitäten, die eigene  Entscheidung mitteilen ("Stellenbestätigung" oder "Stellenwahl").
Wer die eigene Entscheidung nicht bzw. nicht ordnungsgemäß mitteilt, wird ohne weiteren Hinweis von der Verwaltung von Amts wegen für die Stellenwahl vorgesehen.  

Mögliche Optionen
Die Entscheidung "Stellenbestätigung" ist definitiv, die Entscheidung "Stellenwahl" kann innerhalb der Fälligkeitsfrist für das Rücktrittsrecht zurückgezogen werden.
Das Rücktrittsrecht bietet die Möglichkeit, frühestens mit 20. Juli und spätestens mit 1. August auf der Homepage die Rangordnung, die Vorladung zur Stellenwahl und die verfügbaren Stellen einzusehen und die eigene Entscheidung innerhalb der vorgesehenen Frist zu überdenken.

Schlussendlich gibt es auch die explizite Option "Stellenwahl ohne Rücktrittsrecht": man entscheidet sich für die Stellenwahl und gibt die angebotene Stelle unverzüglich frei, weil man in keinem Fall Interesse für diese hat. Auch diese Entscheidung ist definitiv und man hat nur noch die Möglichkeit zur Stellenwahl zu kommen und hat bis zur eigenen Wahl einer Stelle für das neue Schuljahr keine Stelle inne.


Stellenbestätigung
Wird die Stelle bestätigt (sofort  oder über das Rücktrittsrecht) beginnt die Berechnung für den verpflichtenden dreijährigen Zeitraum der Kontinuität nicht von neuem; die neue Stellendefinition bzw. das neue Stundenausmaß bildet jedoch die Grundlage für die Kontinuität des darauffolgenden Schuljahres bzw. der darauffolgenden Schuljahre, ausgenommen der als "zeitbegrenzte Stellen" / "zeitbegrenzte Stunden" gekennzeichneten Stellen / Stunden. Stellen / Stunden mit der Kennzeichnung "einjährige Diagnose / Kontinuität" sind Kontinuitätsstellen / Kontinuitätsstunden, allerdings wird die Diagnose für das jeweilige Kind / den jeweiligen Schüler mit Beeinträchtigung einjährig, also von Schuljahr zu Schuljahr gestellt.


Rücktrittsrecht
Im Falle von Interesse ist das Rücktrittsrecht mit dem vorgesehenen Vordruck innerhalb von 5 Tagen ab Veröffentlichung der Versetzungsrangordnung für das unbefristete Personal (Veröffentlichung frühestens mit 20. Juli und spätestens mit 1. August) bei der Dienststelle für Kindergaten- und Integrationspersonal der Abteilung Personal einzufordern.  Auf  gegenständlicher Homepageseite sind unter "Rücktrittsrecht" mehr Informationen und der notwendige Vordruck veröffentlicht.

Stellenwahl
Wer aufgrund ausdrücklicher Entscheidung oder aufgrund fehlender Entscheidung von Amts wegen für die Stellenwahl vorgesehen ist und das Rücktrittsrecht nicht einfordert oder darauf verzichtet hat, also zur Stellenwahl kommen will, muss  frühestens mit 20. Juli und spätestens mit 1. August unter eigener Initiative auf gegenständlicher Homepageseite unter "Vorladungen zur Stellenwahl" den eigenen Vorladungstermin einsehen, erhält keine Mitteilung von der Verwaltung. Wer nicht persönlich zur Stellenwahl erscheinen kann, kann sich  von einer ausdrücklich bevollmächtigten Vertrauensperson vertreten lassen (Informationen und der notwendige Vordruck für die Bevollmächtigung sind auf der erwähnten Homepageseite veröffentlicht).

Wahl mit Vorrang Gesetz 104/1992
Wer also im Sinne hat zur Stellenwahl zu kommen und Anrecht auf die Bestimmungen des Gesetzes 104/1992 hat, kann den Antrag um Wahl mit Vorrang für die eigene Zugehörigkeitsgruppe in der Zugehörigkeitsrangordnung stellen.
Der Antrag um Wahl mit Vorrang ist mit dem vorgesehenen Vordruck und der notwendigen Dokumentation innerhalb der vorgesehenen Fälligkeitsfrist (20. Juli für die Rangordnung für die befristete Aufnahme und 15. Juli, 12.00 Uhr für die Versetzungsrangordnung des unbefristeten Personals) an die Dienststelle für Kindergarten- und Integrationspersonal der Abteilung Personal zu stellen. Weitere Informationen diesbezüglich und der jeweils notwendige Vordruck sind auf gegenständlicher Homepageseite unter "Wahl mit Vorrang Gesetz 104/1992" veröffentlicht.

Wichtig für das unbefristete Personal, das aufgrund ausdrücklicher Entscheidung oder aufgrund fehlender Entscheidung von Amts wegen für die Stellenwahl vorgesehen ist:
Diese Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen müssen außerdem, ohne weiteren Hinweis von der Verwaltung, innerhalb 15. Juli, 12.00 Uhr bei der Dienststelle für Kindergarten- und Integrationspersonal der Abteilung Personal den Vordruck zur Einreihung in die zustehende Gruppe (*) der Versetzungsrangordnung für das unbefristete Personal einreichen, um die persönlichen Situationen für die Punktebewertung mitzuteilen, andernfalls werden sie in jedem Fall, ohne von der Verwaltung eine Mitteilung zu erhalten, für die Stellenwahl vorgesehen und in die zustehende Gruppe (*) der Rangordnung eingetragen, aber nur mit den vorgesehenen Punkten für den Dienst. Weitere Informationen diesbezüglich und der  notwendige Vordruck sind auf der Homepageseite "Versetzung für Mitarbeiter/Mitarbeiterinnen für Integration" veröffentlicht.
Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen müssen, wenn sie vom Rücktrittsrecht nicht Gebrauch machen oder darauf verzichtet haben, unter Berücksichtigung ihres Vorladungstermins zur Stellenwahl erscheinen (oder sich von einer ausdrücklich bevollmächtigten Vertrauensperson vertreten lassen) und die Stelle für das neue Schuljahr für ihr unbefristetes Arbeitsverhältnis definieren.

(*) Die zustehende Gruppe in der Versetzungsrangordnung ist bei Veränderung in der Regel die 1. Gruppe des 1. Teils. Nur im Fall von Übergang von der Mittelschule auf die  Oberschule und das Stundenausmaß bleibt unverändert und die Zone verändert sich nicht erheblich, wird man der letzten Gruppe der Versetzungsrangordnung zugeordnet (auch wenn man auf das Rücktrittsrecht verzichtet).

Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen für Integration mit unbefristetem Arbeitsverhältnis und mit befristetem Arbeitsverhältnis über Rangordnung können auf gegenständlicher Seite die eigene Stellensituation für das darauffolgende Schuljahr einsehen, nämlich ob und in welcher Form sie bestätigt oder ob und in welcher Form sie für die Stellenwahl vorgesehen werden. Veröffentlicht wird die eigene Stellensituation für das darauf folgende Schuljahr frühestens am 20. Juli und spätestens am 1. August.

Hier zur Einsicht der eigenen Stellensituation für das deutsche Personal:

Für das italienische und ladinische Personal wird auf die zuständigen Bereiche für Inklusion der jeweiligen Bildungsressorts  verwiesen:

 

Die Feststellung der Stellensituation:

Unter Berücksichtigung des von der Landesregierung genehmigten Kontingents für die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen für Integration legt eine Kommission von Experten an den zuständigen Bereichen für Inklusion der Bildungsressorts aufgrund der Anträge der Kindergarten- und Schuldirektionen des gesamten Landes und aufgrund des Anrechts auf "Betreuungsstunden" der Kinder und Schüler mit Beeinträchtigung für jedes Schuljahr die Stunden fest, die den einzelnen Kindern und Schülern an den verschiedenen Einrichtungen vom Kindergarten bis zur Oberschule zugewiesen werden. Aufgrund der Kriterien für die didaktische Kontinuität legen die Bereiche für Inklusion fest, wer und in welcher Form für das darauf folgende Schuljahr zu bestätigen und wer und in welcher Form für dei Stellenwahl vorzusehen ist.

Für das Berufsbild der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen für Integration sind die Stellen immer in Zusammenhang mit dem Kind oder dem Schüler mit Beeinträchtigung zu sehen ist. Deshalb kann sich eine Stelle mit Sitz und/oder Stunden von einem auf das andere Schuljahr verändern oder auch nicht mehr existieren. Nichts desto trotz steht an der Basis die didaktische Kontinuität, welche innerhalb bestimmter Rahmenbedingungen den Kindern und Schülern wenigstens für drei Schuljahre die Betreuung durch dieselbe Bezugsperson ermöglichen sollte.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für Integration mit unbefristetem Arbeitsverhältnis und mit befristetem Arbeitsverhältnis über Rangordnung, welche für die Stellenwahl mit einem Rücktrittsrecht vorgesehen sind, können innerhalb der festgelegten Frist die Entscheidung zur Stellenwahl zu kommen, zurückziehen und ihre Stelle, wie diese für das darauffolgende Schuljahr definiert ist, bestätigen. Für die Stellenwahl mit einem Rücktrittsrecht vorgesehen sind jene Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, welche für das darauf folgende Schuljahr ihre Stelle mit oder ohne Veränderung bestätigen können, aber nicht müssen, und vorerst für die Stellenwahl optieren.

Die Frist für das Rücktrittsrecht läuft innerhalb von fünf Tagen ab der Veröffentlichung der Versetzungsrangordnung für das unbefristete Personal ab (die Versetzungsrangordnung wird in der Regel mit 1. August veröffentlicht). Diese Frist betrifft sowohl das unbefristete Personal als auch das befristete Personal über Rangordnung. Das Datum der Veröffentlichung der Versetzungsrangordnung für das unbefristete Personal, und somit das genaue Fälligkeitsdatum für die Frist für das Rücktrittsrecht, kann auf der Seite der Versetzungsrangordnung unter "Erstellung und Veröffentlichung der Rangordnung - Rangordnungsposition" eingesehen werden, indem man das "Genehmigungsdekret" öffnet. Die Frist für das Rücktrittsrecht für das Schuljahr 2018/2019 läuft mit 06. August 2018 ab.

Demnach werden die Stellen, welche mit einem Rücktrittsrecht behaftet sind, in einem ersten Moment mit Vorbehalt für die Stellenwahl ausgeschrieben. Nach abgelaufener Frist für das Rücktrittsrecht stehen die Stellen, für welche das Rücktrittsrecht nicht eingefordert worden ist, bei der Stellenwahl zur Verfügung und bleiben nicht für die besagten Mitarbeiter oder Mitarbeiterinnen reserviert.

Wird eine Stelle über das Rücktrittsrecht bestätigt, beginnt die Berechnung der Schuljahre für die verpflichtende didaktische Kontinutät nicht von Neuem.

Formblatt zum Herunterladen:

 

Im Sinne der Digitalisierung sollte der Vordruck (regelmäßig ausgefüllt und unterschrieben) eingescannt werden und als Pdf mit Betreff "Rücktrittsrecht Nachname Vorname" an kindergartenpersonal@provinz.bz.it gemailt werden. Aus Gründen der digitalen Protokollierung und Ablage mit dieser E-Mail nicht auch andere Vordrucke/Anträge/Dokumente übermitteln.

 

Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen für Integration mit befristetem Arbeitsverhältnis über Rangordnung, welche das dritte Schuljahr der verpflichtenden didaktischen Kontinuität abgeleistet haben, können von ihren unbefristeten Kollegen und Kolleginnen der Kategorie der "Versetzung von Amts wegen" für das darauffolgende Schuljahr von ihrer Stelle verdrängt werden.

Demnach werden die Verdrängbaren mit zwei Vorladungsterminen für die Stellenwahl vorgesehen. Beim ersten Termin erfahren sie - sofort im Anschluss an die Stellenwahl der unbefristeten Stellenverlierer und Stellenverliererinnen -, ob sie verdrängt worden sind und können gegebenenfalls die Stelle, wie diese für das darauf folgende Schuljahr definiert ist, bestätigen. Ansonsten müssen sie den zweiten Termin augfrund ihrer effektiven Rangordnungsposition für die Stellenwahl wahrnehmen. Kann ein Verdrängbarer oder eine Verdrängbare die Stelle bestätigen, tut dies aber nicht, ist die Stelle unverzüglich für den weiteren Verlauf der Stellenwahl freigegeben und bleibt nicht für den besagten Mitarbeiter oder die besagte Mitarbeiterin reserviert.

Aufgrund dieser Handhabung werden die Stellen, welche mit einer Verdrängbarkeit behaftet sind, vorerst mit Vorbehalt für die Stellenwahl ausgeschrieben.

Ist man nicht verdrängt worden und bestätigt man die Stelle beim ersten Termin, beginnt die Berechnung der Schuljahre für die verpflichtende didaktische Kontinuität nicht von Neuem. Man ist gegebenenfalls ein Jahr später wieder verdrängbar, ausser man erhält zugleich mit der Bestätigung ein unbefristetes Arbeistverhältnis.

Die Stellen für Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen für Integration werden für jedes Schuljahr von den zuständigen Bereichen für Inklusion der Bildungsressorts unter Berücksichtigung des von der Landesregierung genehmigten Kontingentes definiert. Nachdem aufgrund der Kriterien zur didaktischen Kontinuität erhoben worden ist, welche Stellen über Bestätigung besetzt sind und welche Stellen mit Supplenzen zu besetzen sind, werden die Stellenverzeichnisse der verfügbaren Stellen für die Stellenwahl erstellt. Die zentrale Stellenwahl findet im Sommer (in der Regel in August)  in Bozen statt und bezieht sich auf die Versetzungsrangordnung für das unbefristete Personal und auf die Rangordnung für die befristete Aufnahme.

Das Verzeichnis der Stellen ist auf gegenständlicher Seite veröffentlicht (frühestens mit 20. Juli und sptätestens mit 1. August) und regelmäßig aktualisiert. Das Verzeichnis kann aus unvorhersehbaren und schwerwiegenden Situationen vor der Stellenwahl abgeändert werden, deshalb ist es ratsam, dieses regelmässig einzusehen. Die Stellenwahl findet in der Regel mehrtägig statt; am Abend eines jeden Tages wird das aktualisierte Stellenverzeichnis veröffentlicht. Bis zur Stellenwahl und während der Stellenwahl kann da Verzeichnis mit Supplenzstellen ergänzt werden.

 

Einsicht in den Stellenplan 2018/2019 Mitarbeiter/Mitarbeiterinnen Integration für den deutschen Bereich (Exceltabelle mit Filterkunktion):

Wie ist das Stellenverzeichnis für den deutschen Bereich zu lesen :

Stellen koppeln direkt bei der Stellenwahl für den deutschen Bereich :

 

Für die Stellen an den italienischen und ladinischen Kindergärten und Schulen für Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen für Integration und die jeweiligen Stellenverzeichnisse wird auf die zuständigen Bereiche für Inklusion der jeweiligen Bildungsressorts verwiesen:

 

Zusätzliche Informationen zu den Stellen:

  • Stellen, welche gekoppelt ausgeschrieben sind, können bei der Stellenwahl nur in gekoppelter Form wie ausgeschrieben gewählt werden. Zu einer Koppelung von Stellen direkt bei der Stellenwahl muss der dort anwesende Bereich für Inklusion angehört werden (hierfür hat der deutsche Bereich eigene Kriterien ausgearbeitet, welche hier oben veröffentlicht sind).
  • Stellen mit der Anmerkung "Rücktrittsrecht" und mit der Anmerkung "Verdrängbarkeit" werden mit Vorbehalt für die Stellenwahl ausgeschrieben. Der Vorbehalt im Fall von Rücktrittsrecht löst sich nach 5 Tagen ab Veröffentlichung der Versetzungsrangordnung für das unbefristete Personal auf; der Vorbehalt im Fall von Verdrängbarkeit löst sich während der Stellenwahl auf, nach der Wahl der unbefristeten Stellenverlirerer und Stellenverlierinnen und der eventuellen Bestätigung der Verdrängbaren selbst.
  • Stellen mit der Anmerkung "geringes Risiko" und mit der Anmerkung "erhöhtes Risiko" dürfen nur von Personen besetzt werden, welche keine körperlichen Einschränkungen haben, was die Bewegung von Lasten angeht. Während der Schwangerschaft und bis zu sieben Monaten nach der Entbindung stehen Mitarbeiterinnen, welche eine Risikostelle wählen unter besonderem Schutz.
  • Die Stellen (nicht die Supplenzstellen) werden in der Regel vom 1. September bis zum 31. August vergeben. Für diese Stellen (außer für Springerstellen, ausdrücklich gekennzeichnete zeitbegrenzte Stellen / zeitbegrenzte Stunden, Aufträge mit Dauer unter einem Schuljahr und Vergaben über Direktberufung) gilt in der Regel die didaktische Kontinuität (Kontinuitätsstellen / Kontinuitätsstunden). Stellen / Stunden mit der Kennzeichnung "einjährige Diagnose / Kontinuität" sind Kontinuitätsstellen / Kontinuitätsstunden, allerdings wird die Diagnose für das jeweilige Kind / den jeweiligen Schüler mit Beeinträchtigung einjährig, also von Schuljahr zu Schuljahr gestellt. Die Kriterien zur didaktischen Kontinuität und die Auswirkungen für das Personal sind auf der Seite Stellenwahl und Stellenbestätigung einsehbar.
  • Die Supplenzstellen werden laut angegebenen Zeitraum vergeben, in jedem Fall höchstens vom 1. September bis zum 30. Juni. Für diese gilt die didaktische Kontinuität nicht. Wird eine Supplenz, dessen voraussichtliches Enddatum vor dem 30. Juni liegt, im Schuljahr ohne Unterbrechung verlängert, bleibt die beauftragte Person verpflichtend dieselbe, außer es verändert sich das Stundenausmaß.
  • Wer nicht einen Auftrag vom 1. September bis zum 31. August inne hat und im Schuljahr bis zum 30. Juni über einen Auftrag oder mehrere Aufträge, auch mit Unterbrechung, 210 Tage effektiven Dienst anreift, erlangt die Verlängerung für die Sommermonate Juli und August. Als effektiver Dienst zählen auch Abwesenheiten, die für die Gehaltsentwicklung oder für das Ruhegehalt gelten.
  • Während der Stellenwahl können sich auch Supplenzstellen für Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen ergeben, welche selbst noch eine Stelle wählen müssen und deren Abwesenheit bereits genehmigt ist. Diese Supplenzstellen stehen ausschließlich den Vorgeladenen zur Verfügung, welche ab diesem Zeitpunkt an der Reihe sind zu wählen.
  • Alle anderen Stellen, welche aus jedweden Grund nach begonnener Stellenwahl bekannt werden, werden erst vergeben, nachdem diese abgeschlossen ist, und zwar direkt von den einzelnen Kindergaten- und Schuldirektionen,  indem die Rangordnung für die befristete Aufnahme wieder von vorne berücksichtigt wird: kontaktiert werden die Personen, welche nicht besetzt und welche nicht gestrichen sind.
  • Es kann kein Recht gegenüber Stellen gültig gemacht werden, welche aus jedweden Grund bekannt werden, nachdem man eine Stelle bestätigt oder gewählt hat beziehungsweise nachdem man ein Verhalltem an den Tag gelegt hat, für welches die Streichung aus der Rangordnung vorgesehen ist.
  • Bei der Stellenwahl können von Personen, welche eine Stelle wählen, keine Anträge für Abwesenheiten angenommen und überprüft und demnach diesbezügliche Supplenzstellen auch nicht vergeben werden.
Die Stellenwahl für die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen für Integration findet jedes Jahr in Bozen statt (in der Regel in August), mit Wirkung für das darauffolgende Schuljahr. Die Stellenwahl bezieht sich auf die Versetzungsrangordnung für das unbefristete Personal und auf die Rangordnung für die befristete Aufnahme. Die individuellen Termine werden frühestens mit 20 Juli und spätestens mit 1. August veröffentlicht.

Um den individuellen Termin zu erkennen, müssen Sie vorher Ihre Rangordnungsposition kennen: die Position in der Rangordnung für die befristete Aufnahme sieht man hier ein; die Position in der Versetzungsrangordnung für das unbefristete Personal sieht man hier ein.

 

Für das Schuljahr 2018/2019 findet die Stellenwahl für den deutschen Bereich am 21., 22. und 23. August 2018 in Bozen an der deutschen Landesberufsschule für Handwerk und Industrie, Romstrasse 20 statt.

Einsicht der individuellen Vorladungstermine aufgrund der deutschen Rangordnungen:

Neuigkeiten bei der Stellenwahl für den deutschen Bereich:

 

Für die Vorladungen (individuelle Termine und Ort) aufgrund der italienischen Rangordnungen (Zeitraum 22. und 23. August 2018) und der ladinischen Rangordnungen (Zeitraum 17. August 2018) für das Schuljahr 2018/2019 wird auf die zuständigen Bereiche für Inklusion der jeweiligen Bildungsressorts verwiesen:

 

Bevollmächtigung:
Wer verhindert ist, kann sich bei der Stellenwahl durch eine Vertrauensperson vertreten lassen. Die Person, welche zur Stellenwahl erscheint, muss dort die Vollmacht vorlegen.

Formblatt zum Herunterladen:

 

Wer eine Stelle wählt stellt sich innerhalb von 24 Stunden (wenigstens telefonisch) bei der gewählten Kindergarten- oder Schuldirektion vor.

 

Hinweise für die Vorgeladenen:

  • Die Vorgeladenen werden aufgerufen und müssen mit einem gültigen Personalausweis vorstellig werden.
  • Wer mit Verspätung erscheint, muss unter eigener Initiative vorstellig werden und kann dann wählen, ohne den Verlauf der Stellenwahl bis zu diesem Moment beanstanden zu können.
  • Die unbefristeten Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, welche für die Stellenwahl vorgesehen sind (von Amts wegen oder auf Antrag), müssen zu dieser erscheinen oder sich ausdrücklich von einer bevollmächtigten Vertrauensperson vertreten lassen, um dort die Stelle für ihr unbefristetes Arbeistverhältnis zu definieren, ausser sie haben ein Rücktrittsrecht (von der Entscheidung zur Stellenwahl zu kommen) und bestätigen innerhalb der vorgesehenen Frist über dieses die besagte Stelle.

 

Verhalten und Folgen in bezug auf die Rangordnung für die befristete Aufnahme:

  • Wer, aus jedweden Grund, nicht erscheint, wird aus der Rangordnung gestrichen und kann zum nächsten Fälligkeitstermin wieder um Eintragung ansuchen.
  • Wer keine Stelle annimmt, ohne einen von der Verwaltung anerkannt triftigen Grund, wird aus der Rangordnung gestrichen und kann zum nächsten Fälligkeitstermin wieder um Eintragung ansuchen. Bei Ablehnung von Stellen mit einem Stundenausmass unter 19/38 Stunden oder mit einer Entfernung von mehr als 50 km zwischen Dienstsitz und Wohnort gilt man nicht als verzichtend und wird demnach nicht gestrichen.
  • Wer von einem angenommenen Auftrag zurücktritt oder diesen während dem Schuljahr kündigt, wird aus der Rangordnung gestrichen und auch für das darauffolgende Schuljahr davon ausgeschlossen und kann erst zum übernächsten Fälligkeitstermin wieder um Eintragung ansuchen.
  • Für die beiden letztgenannten Situationen kann unter Berufung auf nachweislich schwerwiegende Gründe der Antrag gestellt werden, dass von der Streichung abgesehen werde.
  • In der Regel ist man für denselben Zeitraum, für welchen man von der Rangordnung gestrichen ist, auch von Direktberufungen ausgeschlossen.
  • Ebenso gilt man für Stellen, welche man nicht besetzen darf, nicht als verzichtend (Stellen mit Risikodefinition und Verschreibung von seiten der Arbeitsmedizin, Stelle zu welcher eine Unvereinbarkeit ausgesprochen worden ist).

Wer Anspruch auf die Anwendung von Art. 21 oder Art. 33 des Gesetzes Nr. 104 vom 5. Februar 1992 hat, kann bei der Stellenwahl innerhalb der vorgesehenen Frist beantragen, eine Stelle für das darauf folgende Schuljahr mit Vorrang zu wählen - und zwar für die eigene Zugehörigkeitskategorie in der Rangordnung und sofern die verfügbaren Stellen bei der Stellenwahl in ihrer Anzahl der effektiven Rangordnungsposition des Antragstellers oder der Antragstellerin mindestens gleichkommen. Der Vorrang hat nur Wirksamkeit, wenn bei der Stellenwahl das Anrecht auf den Vorrang noch besteht und eine Stelle unter Berücksichtigung der Bestimmungen des Gesetzes 104/1992 gewählt wird.

  • Art. 21 des Gesetzes 104/1992 sieht den Vorrang bei Stellenwahl wegen der eigenen Beeinträchtigung vor (schwere Beeinträchtigung gemäß Art. 3, Absatz 3 oder Zivilinvalidität von mindestens 67% gemäß Art. 3, Absatz 1).
  • Art. 33 des Gesetzes 104/1992 sieht den Vorrang bei Stellenwahl wegen der Betreuung von Familienmitgliedern mit Beeinträchtigung vor (schwere Beeinträchtigung gemäß Art. 3, Absatz 3). In diesem Fall darf der Antragsteller oder die Antragstellerin mit Vorrang nur Stellen in der Wohnsitzgemeinde der zu betreuenden Person bzw. in einer Nachbargemeinde wählen.

Formblatt zum Herunterladen:

Fälligkeitstermin ist der 15. Juli, 12.00 Uhr

Formblatt zum Herunterladen:

Fälligkeitstermin ist der 20. Juli

 

Im Sinne der Digitalisierung sollte der Vordruck (regelmäßig ausgefüllt und unterschrieben) mit der notwendigen Dokumentation eingescannt werden und als Pdf mit Betreff "Wahl mit Vorrang Gesetz 104/1992 Nachname Vorname" an kindergartenpersonal@provinz.bz.it gemailt werden. Aus Gründen der digitalen Protokollierung und Ablage mit dieser E-Mail nicht auch andere Vordrucke/Anträge/Dokumente übermitteln.

Ansprechpersonen

Margarethe Egger Trolese
Tel. +39 0471 412142
E-Mail: margarethe.egger@provinz.bz.it