Krankenhäuser in Südtirol werden stetig saniert und ausgebaut
Die Krankenhäuser in Südtirol werden stetig saniert und verbessert, damit sich die Patienten wohlfühlen und bestmöglichst versorgt werden
BRIXEN/BRUNECK/INNICHEN/MERAN/SCHLANDERS/STERZING (LPA). Südtirols Krankenhäuser werden laufend fit für die Zukunft gemacht. "Mit gezielten Investitionen in die Modernisierung unserer Krankenhausstrukturen schaffen wir die baulichen und funktionalen Voraussetzungen, um eine qualitativ hochwertige und zukunftssichere Gesundheitsversorgung zu gewährleisten", sagt Gesundheitslandesrat Hubert Messner. "Die Erneuerung und Anpassung in die Jahre gekommener Gebäude ist notwendig, damit Patientinnen und Patienten bestmöglich betreut werden können und das Gesundheitspersonal unter optimalen Bedingungen sowie nach den neuesten medizinischen und organisatorischen Standards arbeiten kann", betont Messner. "Durch die Umbauten und Ergänzungsbauten sollen die Strukturen medizinische Qualität und menschliche Betreuung noch besser verbinden", sagt Edmund Pardatscher vom Bereich Infrastruktur, Bauten und Investitionen im Landesamt für Gesundheitssteuerung.
Am Krankenhaus Brixen wird der Westflügel saniert. Es wird eine neue Palliativ-Care-Abteilung errichtet und die Senologie umgebaut. Auch die Arbeiten für ambulante OPs im 5. Obergeschoss des Südflügels sind gestartet. Die Hubschrauberplattform ist bereits umgebaut.
An mehreren Stellen, vom Bettentrakt über Notaufnahme, OP-Säle, Kreißsäle bis zu Labor und Sterilisation wird auch am Krankenhaus Bruneck gebaut. Neue Strukturen entstehen für die medizinisch unterstützte Befruchtung (MUB) und für die Dialyse.
Der Operationstrakt im letzten Stock wird am Krankenhaus Innichen 2026 komplett umgebaut, erweitert und technisch auf den neuesten Stand gebracht. Die Notaufnahme erhält einen neuen Eingangsbereich, der historische Zugang von der Attostraße wird wieder geöffnet.
Die Notaufnahme am Krankenhaus Meran wurde erweitert und ist im Betrieb. Der tierärztliche Dienst wird ebenfalls saniert werden.
Im Krankenhaus Schlanders ist eine Erweiterung und Verbesserung des Zugangs zur Notaufnahme geplant.
Am Krankenhaus Sterzing ist die Neurorehabilitation modernisiert worden. Aktuell wird die Brandschutzanlage erneuert und der Modulbau saniert. Geplant sind ein Frauen-Kind- Zentrum, der Umbau von Rehadienst und Ambulatorien, ein neues Rehabecken, eine verlegte Mensa und mehr Licht im Untergeschoss. Baubeginn für diese Projekte ist 2028.
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