Landesregierung in den Bezirken (2/5): Sozialstrukturen im Pustertal

Sondersitzung der Landesregierung in Bruneck - Fokus auf Pflege, Demenzzentrum Ost – Finanzierung für eingereichte Projekte gesichert – Pamer: "Enge Abstimmung mit Gemeinden"

BRUNECK (LPA). Zur Halbzeit der Legislaturperiode 2024–2028 führt die Landesregierung Sondersitzungen in den Bezirken durch. Am 31. März stand in Bruneck auch der Bereich Soziales auf der Tagesordnung des Treffens mit den Gemeinden und der Bezirksgemeinschaft Pustertal.

Soziallandesrätin Rosmarie Pamer bekräftigt den guten Austausch: "Die Sozialpolitik im Pustertal lebt auch von der engen Zusammenarbeit mit den Gemeinden und der Bezirksgemeinschaft. So können wir die Angebote gezielt weiterentwickeln, alle derzeit eingereichten Projekte sind finanziert und im Landeshaushalt vorgesehen."

Ein Schwerpunkt liegt auf dem Seniorenbereich. Die Tagespflege und die stationären Angebote wurden beziehungsweise werden schrittweise ausgebaut, unter anderem in Bruneck, Toblach und Welsberg/Taisten. Gleichzeitig sind Bau-, Sanierungs- und Erweiterungsprojekte bei Seniorenwohnheimen in Pfalzen, Niederdorf und St. Johann/Ahrntal geplant. Auch Angebote im begleiteten und betreuten Wohnen werden etwa in Bruneck und Kiens weiterentwickelt, um die Vorgaben des Sozialplans zu erreichen.

Für das Pustertal ist zudem, wie in jedem Gesundheitsbezirk, die Errichtung eines Demenzzentrums vorgesehen. Die Einrichtung soll die zeitlich begrenzte Betreuung von Menschen mit Demenz ermöglichen, Angehörige entlasten und Beratungsangebote für Familien bieten.

Die Landesregierung verfolgt damit das Ziel, die Sozialdienste im Pustertal auch künftig bedarfsgerecht auszurichten und weiterzuentwickeln.

kat/mac