Ausbau der Bahnlinie Bozen-Meran: Dialog mit den Gemeinden geht weiter

Technisches Treffen zum zweigleisigen Ausbau der Bahnlinie Bozen-Meran - Landesrat Alfreider tauscht sich mit Technikern sowie Vertretenden der betroffenen Gemeinden aus

BOZEN/MERAN (LPA). Der Dialog zur Realisierung des Ausbaus der Bahnlinie Bozen-Meran geht weiter. Am 9. April fand in Bozen ein Treffen statt, an dem neben den zuständigen Fachleuten, dem Landesrat für Infrastrukturen und Mobilität Daniel Alfreider und dem Direktor der Landesabteilung Mobilität Martin Vallazza auch Vertreterinnen und Vertreter der vom Projekt betroffenen Gemeinden teilnahmen. Unter ihnen waren die Mobilitätsstadträtin von Bozen Johanna Ramoser, der Bürgermeister von Terlan Hansjörg Zelger, der Bürgermeister von Burgstall Othmar Unterkofler, der Bürgermeister und der Vizebürgermeister von Gargazon, Bernhard Paris und Gianfranco Cassin, der Bürgermeister von Lana Helmut Taber, der Mobilitätsbeauftragte der Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt und der Gemeinde Meran Reinhard Bauer sowie Bezirksgemeinschaftspräsident Ulrich Gamper.

Das Treffen knüpfte an jenes im vergangenen Juni an und bot den Gemeindevertreterinnen und -vertretern die Gelegenheit, einen aktuellen Überblick über die untersuchten Varianten zu erhalten, mit denen den Bedürfnissen der einzelnen Gemeinden Rechnung getragen werden und gleichzeitig das öffentliche Interesse am strategischen Projekt des Ausbaus der Strecke gewahrt bleiben soll. Alle wesentlichen Punkte der Trassenführung wurden noch einmal durchgesprochen, um einen konstruktiven Austausch zu ermöglichen.

"Wir versuchen, eine Lösung zu finden, die den größtmöglichen Konsens findet und alle beteiligten Interessen, einschließlich jener der Grundeigentümerinnen und -eigentümer, in Einklang bringt, wobei wir dem öffentlichen Interesse Priorität einräumen: Eine stärkere Bahn ist ein effizienterer öffentlicher Dienst für alle Menschen im Tal", betonte Landesrat Alfreider. Ziel bleibe es, den Bedürfnissen der lokalen Bevölkerung bestmöglich gerecht zu werden. Der Dialog zwischen Land und Gemeinden soll fortgesetzt werden, bis sich eine umsetzbare Lösung findet und mit der Realisierung der zweigleisigen Strecke begonnen werden kann.

gm/mpi