Sarntaler Staatsstraße: Arbeiten beginnen am Montag, 13. April
Steinschlag-Schutz zwischen Sarntaler Staatsstraße und Penser Joch (SS 508) – acht Barrieren geplant – Start der Arbeiten am 13. April
BOZEN/SARNTAL (LPA). Auf der Staatsstraße im Sarntal und am Penser Joch (SS 508) werden Arbeiten zur Verbesserung der Sicherheit durchgeführt. Geplant ist unter anderem die Errichtung von acht Reihen Steinschlag-Schutzbarrieren. Nach der im Dezember veröffentlichten Ausschreibung (LPA hat berichtet) und der Prüfung mehrerer Vorschläge haben der Straßendienst Salten-Schlern, das Amt für Geologie und Baustoffprüfung und das Amt für Straßenbau Mitte/Süd die Installation von verformbaren Steinschlagbarrieren als Lösung festgelegt. Die Arbeiten werden am Montag, 13. April, an die beauftragte Firma übergeben.
Der Landesrat für Infrastruktur und Mobilität Daniel Alfreider unterstreicht: "Die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger hat für uns oberste Priorität. Deshalb war es notwendig, rasch Maßnahmen gegen Steinschlag auf der SS 508 umzusetzen, der in diesem Bereich zum Teil auch auf den Borkenkäferbefall zurückzuführen ist. Die Arbeiten sorgen nicht nur für mehr Sicherheit, sondern auch dafür, dass das Sarntal, besonders im Winter, erreichbar bleibt."
Die geplanten Maßnahmen
Die Maßnahmen dienen der Verringerung des Steinschlagrisikos und der Sicherung der Befahrbarkeit der Straße, insbesondere im Winter. Vorgesehen ist die Errichtung von acht Reihen verformbarer Steinschlagbarrieren mit einer Energieaufnahme von 3000 Kilojoule, einer Höhe von fünf Metern und einer Gesamtlänge von 510 Metern. Zusätzlich werden die Felsbereiche mit Drahtgeflecht, Ringnetzen und Stahlseilen gesichert, bestehende Sicherungsbauwerke instand gesetzt und Stützmauern oberhalb der Straße saniert. Weiters ist eine Verbreiterung der SS 508 auf einer Länge von 450 Metern sowie die Erneuerung der Fahrbahndecke im betroffenen Abschnitt vorgesehen, erklärt Projektverantwortlicher Norberto Antonioni vom Amt für Straßenbau Mitte-Süd.
Während der Arbeiten wird die Staatsstraße in diesem Bereich zeitweise einspurig befahrbar sein, um die Sicherheit der Verkehrsteilnehmenden und der Arbeiter zu gewährleisten.
Die Bauzeit beträgt 180 Tage. Die Arbeiten sollen bis Ende 2026 abgeschlossen werden. Die Asphaltdeckschicht wird im Frühjahr 2027 erneuert. Die Baukosten betragen rund 1,54 Millionen Euro, die Gesamtkosten etwa 2,86 Millionen Euro.
gm/kat


