"Hackaton" zur Nachhaltigkeit
150 Schülerinnen und Schüler beteiligen sich an Initiative der italienischen Bildungsdirektion im NOI Techpark Bozen
BOZEN (LPA). Die erste Ausgabe des Nachhaltigkeits-Hackathons stieß auf reges Interesse und regte junge Menschen dazu an, über die Herausforderungen der Gegenwart und der Zukunft nachzudenken. Die Veranstaltung wurde von der italienischen Bildungsdirektion gemeinsam mit Oxfam Italia/Sektion Südtirol und dem Jugendzentrum Papperlapapp organisiert. Am 22. April arbeiteten mehr als 150 Schülerinnen und Schüler im NOI Techpark in Bozen an den Herausforderungen, die mit den Zielen der Agenda 2030 verbunden sind, und entwickelten dabei Ideen und Maßnahmen, die in wenigen Schritten umgesetzt werden können. Begleitet wurden die Schülerinnen und Schüler von Fachleuten unterschiedlicher Bereiche.
Eingangs standen Inputs von Nadia Bamoshmoosh, einer auf Menschenrechte spezialisierten italienisch-jemenitischen Juristin, und Stefano Liberti, Autor mehrerer Essays und Artikel über die Nicht-Nachhaltigkeit des derzeitigen globalen Ernährungssystems, auf dem Programm. Landesrat Marco Galateo hob in seinen Grußworten hervor: "Junge Menschen haben ein großes Bewusstsein für die Herausforderungen unserer Zeit und einen großen Sinn für kollektive Verantwortung. Initiativen wie diese fördern dies und bestärken sie darin." Es gehe darum viele Partner in diesen Prozess einzubeziehen, denn nur gemeinsam könne an den Zielen der Agenda 2030 und deren Umsetzung gearbeitet werden.
Hauptschulamtsleiter Vincenzo Gullotta und Sabina Morosini von Oxfam betonten die Wichtigkeit der Zusammenarbeit unterschiedlicher Institutionen, Gullotta nannte dabei namentlich Young Inside, die Freie Universität Bozen, das Italienische Rote Kreuz, die Dante-Alighieri-Gesellschaft, das Amt für Jugendarbeit, Caritas, Banco Alimentare/Landestafel, Bröseljäger/Cacciatori di Briciole und Volontarius.
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