Landesregierung: Weichen für die kommenden Jahre gestellt

Landesregierung berät bei Klausur über zentrale politische Schwerpunkte - Nächste Schritte festgelegt – Fokus auf Haushalt, Kaufkraft, Wohnen, Arbeit, Energie und Sicherheit

BOZEN (LPA). Die Landesregierung hat sich am Mittwoch, 26. August, bei einer ganztägigen Klausur im NOI Techpark in Bozen mit zentralen politischen Vorhaben und den Schwerpunkten für die kommenden Jahre befasst. Im Mittelpunkt standen die weitere Umsetzung der Regierungsziele sowie die Vorbereitung des Landeshaushalts 2027–2029.

Nach den Halbzeit-Pressekonferenzen nutzte die Landesregierung die Klausur, um den Stand wichtiger Vorhaben zu prüfen und die nächsten Schritte gemeinsam abzustimmen. Dabei nahm sie auch die finanziellen und organisatorischen Rahmenbedingungen für die kommenden Jahre in den Blick.

Die Mitglieder der Landesregierung berieten unter anderem über Maßnahmen zur Stärkung der Kaufkraft, zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie zum leistbaren Wohnen. Weitere Schwerpunkte bildeten die Entwicklung des Arbeitsmarktes und die Frage, wie Südtirol Fachkräfte gewinnen bzw. langfristig im Land halten kann.

Auch Umwelt, Energiewende und Resilienz sowie das Thema Sicherheit standen auf der Tagesordnung. Zudem diskutierte die Landesregierung die Weiterentwicklung der Verwaltungsorganisation.

Einen weiteren Schwerpunkt bildeten die laufenden und für die kommenden Jahre geplanten Investitionen des Landes. Die zuständigen Landesräte gaben dazu einen Überblick über den aktuellen Stand und die weitere zeitliche Planung.

"Die Klausur hat uns die Möglichkeit gegeben, abseits des Tagesgeschäfts den Umsetzungsstand unseres Regierungsprogramms 2023-2028 zu überprüfen. Wir haben zentrale Prioritäten für die kommenden Jahre diskutiert und die weiteren Schritte abgestimmt", erklärt Landeshauptmann Arno Kompatscher.

Nun führen die zuständigen Ressorts die vereinbarten Maßnahmen weiter und konkretisieren sie insbesondere im Rahmen der Vorbereitung des Landeshaushalts 2027–2029. Dabei will die Landesregierung die verfügbaren Ressourcen gezielt einsetzen und die gemeinsamen Schwerpunkte Schritt für Schritt umsetzen.

pio