Kunstankauf

Der Kunstankauf der Kulturabteilung gehört zu den Fördermaßnahmen für die zeitgenössische Kunst in Südtirol bzw. für die Südtiroler Kunstschaffenden und versteht sich als längerfristige und nachhaltige Dokumentation des zeitgenössischen Südtiroler Kunstschaffens. Der Erwerb konzentriert sich daher auf Werke von Südtiroler Künstlerinnen und Künstlern, deren Lebens- oder Arbeitsmittelpunkt in Südtirol liegt. Entscheidend für die Auswahl sind die künstlerische Qualität und die Konsequenz der jeweiligen Recherche, wie auch vielversprechende Impulse jüngerer und jüngster Positionen. Die Kunstwerke werden den Dienststellen und Schulen des Landes auf Anfrage zur Verfügung gestellt, um zeitgenössische Kunst öffentlich zugänglich zu machen, und im digitalen Katalog „Kulturgüter in Südtirol(Externer Link) der Öffentlichkeit präsentiert.

Gemäß Landesgesetz Nr. 9 vom 27.7.2015, Art. 3, Abs. 3, ernennt die Landesregierung jährlich eine Kommission für die Erarbeitung der Ankaufsvorschläge. Dieser gehören derzeit neben Landesrat Philipp Achammer (Vorsitzender) die Expertinnen Sabine Gamper und Eva Gratl an.

Die angekauften Kunstwerke sind im Südtiroler Kulturgüterprotal (Externer Link) veröffentlicht.

„Andreas-Hofer-Straße 18 und andere“

„Andreas-Hofer-Straße 18 und andere“

Virtuelle Ausstellung

Ein Fotoessay von Paul Thuile und Augustin Ochsenreiter aus der Publikation „Arbeiten. Lavori in corso“ zu den Kunstankäufen des Landes.

Die Abteilung Deutsche Kultur der Autonomen Provinz Bozen-Südtirol hat seit 2008 annähernd 270 Kunstwerke von 160 Künstlerinnen und Künstlern der Südtiroler Gegenwartskunst angekauft. Diese bilden die Grundlage einer reichhaltigen Sammlung, die sich vorwiegend in den Räumen der öffentlichen Verwaltung befinden.

Mit einem schwarz-weißen Fotoessay von 28 Aufnahmen aus insgesamt 50 führen Paul Thuile und Augustin Ochsenreiter in Form einer virtuellen Ausstellung (Externer Link) durch die Räume der Landesämter in der Andreas-Hofer-Straße 18, in denen sich die meisten angekauften Werke befinden. 2011 wurde ein Gutteil der Ankäufe in Buchform unter dem Titel „Arbeiten. Lavori in corso“ veröffentlicht. Seit 2013 werden die Objektdaten auch kontinuierlich im Kulturgüterportal veröffentlicht.