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Integration

»Eine Schule für alle und jeden - Una scuola per tutti e per ciascuno«

Der Grundstein für den gemeinsamen Unterricht aller Schülerinnen und Schüler wurde mit der Einführung der Einheitsmittelschule in Italien im Jahr 1962 gelegt. Im Jahr 1971 wurde die Sonderschule teilweise, im Jahr 1977 zur Gänze abgeschafft. Seither besuchen alle Kinder, mit und ohne Behinderungen, gemeinsam die Schule.

Rechtliche Grundlagen der schulischen Inklusion

Die wichtigste gesetzliche Grundlage im Bereich der Integration auf Staatsebene ist das Rahmengesetz Nr. 104 aus dem Jahr 1992, auf Landesebene ist es das Landesgesetz Nr. 7 aus dem Jahr 2015. In diesen Gesetzen sind alle Maßnahmen für Menschen mit Beeinträchtigungen geregelt. Das Landesgesetz finden Sie hier ...

Das Programmabkommen

Eine Vereinbarung zwischen Kindergärten, Schulen und territorialen Diensten
Welche Wege, Verfahrensweisen und Unterstützungsmaßnahmen für Kinder, Schülerinnen und Schüler mit einer Behinderung/Beeinträchtigung im schulischen Bereich gelten, regelt das Programmabkommen. Es definiert auch die Aufgaben der einzelnen Institutionen und Einrichtungen. Hier das Rundschreiben des Schulamtsleiters und das Programmabkommen ...

Vordrucke zum Abkommen

Zu den Vordrucken zum Abkommen bezüglich der Maßnahmen zugunsten der Kinder, Schülerinnen und Schüler mit Beeinträchtigungen und anderen besonderen Bildungsbedürfnissen geht es hier ...

Spezifische Lernstörungen: Neue Bestimmungen

Mit dem Gesetz Nr. 170 aus dem Jahr 2010 wurde auf Staatsebene erstmals der Bereich der spezifischen Lernstörungen geregelt. Spezifische Lernstörungen sind beispielsweise eine Lese-Rechtschreib-Störung oder eine Rechenstörung. Der Umgang mit den Lernstörungen im schulischen Bereich war in Südtirol bisher über das Abkommen geregelt worden, nun gelten dafür die Bestimmungen des Gesetzes 170. Mit den Ministerialrichtlinien, die am 27. Dezember 2012 veröffentlicht wurden, und einem Ministerialrundschreiben vom 6. März 2013 wurden die Maßnahmen auch auf Kinder, Schülerinnen und Schüler mit Benachteiligungen etwa im kulturellen, sprachlichen oder sozioökonomischen Bereich ausgedehnt.

Die Leitlinien zum Recht auf Bildung für Schüler und Schülerinnen und für Studierende mit spezifischen Lernstörungen sind Bestandteil des Ministerialdekretes vom 12. Juli 2011, Nr. 5669; es werden darin unter anderem spezifische Lernstörungen beschrieben, einige damit verbundene pädogogisch-didaktische Begriffe erweitert ausgelegt und die Vorgangsweise bei der Bewertung aufgezeigt.

Verpflichtende Fortbildung für Integrationslehrpersonen ohne Spezialisierung

Lehrpersonen für Integration mit befristetem Arbeitsvertrag, die keinen Spezialisierungstitel haben, verpflichten sich jährlich zum Besuch von Fortbildungskursen im Ausmaß von 25 Stunden. Die Verpflichtung erstreckt sich über vier Schuljahre. Lehrpersonen mit unbefristetem Vertrag in Verwendung für den Integrationsunterricht ohne Spezialisierungstitel sind nach den geltenden Bestimmungen zur Fortbildung im Ausmaß von 25 Stunden verpflichtet. Den Kurs des ersten Jahres organisiert die Fachstelle für Inklusion und Gesundheitsförderung am Deutschen Schulamt.
Die Schulen erhalten regelmäßig Mitteilungen des Schulamtsleiters mit allen Informationen: geltende Bestimmungen, Zulassungskriterien, Terminpläne und anderes mehr.
Ansprechperson an der Fachstelle: Michaela Steiner, 0471 417664, Michaela.Steiner@schule.suedtirol.it

Die Liste mit den anrechenbaren Fortbildungen aus dem Landesplan der Fortbildung 2016/2017 gibt es hier ...

Bezirksfortbildung »Schritt für Schritt gemeinsam gehen«

Plakat zur Bezirksfortbildung Schritt für Schritt 2016-2017Ein abwechslungsreiches Angebot an Fortbildungen zur Inklusion gibt es mit der Bezirksfortbildung »Schritt für Schritt gemeinsam gehen« für pädagogische Fachkräfte im Kindergarten, Lehrpersonen und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für Integration. Die Fachstelle für Inklusion und Gesundheitsförderung sammelt die Angebote und veröffentlicht sie auf einem Plakat als Gesamtübersicht.

Hier geht's zum Plakat ...
Mehr zur Bezirksfortbildung »Schritt für Schritt gemeinsam gehen 2017/2018« hier ...


Informationen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für Integration

Broschüre Mitarbeiter/innen für IntegrationAllgemeine Informationen über das Berufsbild der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen für Integration, einen vergleichenden Überblick über die Aufgaben von Integrationslehrpersonen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für Integration und Fachlehrpersonen und die wichtigsten dienstrechtlichen Bestimmungen liefert eine Informationsbroschüre. 

 

 

Staatliche Leitlinien zur schulischen Integration

Die Leitlinien aus dem Jahr 2010 wurden auf der Grundlage eines Austausches zwischen Führungskräften und Fachleuten des Bildungsministeriums (MIUR) und in Zusammenarbeit mit den Verbänden für Menschen mit Behinderung ausgearbeitet. Sie haben das Ziel, diese Thematik der schulischen Integration in den Fokus zu rücken. Zum übersetzten Text geht es hier ...

Das Beratungskonzept

Psychopädagogische Beratung