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Abgeschlossene Projekte

Begradigung und Ausbau der Gadertaler Straße zwischen km 3,120 und km 9,200

Zuständiges Amt

Abteilung Tiefbau, Amt für Straßenbau Nord/Ost 10.3

Projektbeteiligte

Gesamtkoordinator
Dr. Ing. Valentino Pagani, Abteilung Tiefbau
Amtsdirektor:
Dr. Ing. Italo Furlan, ehemaliger Direktor des Amtes für Straßenbau Nord/Ost 
Projektsteuerer
Dr. Ing. Julius Mühlögger 
Gesamtplaner
Dr. Ing. Fulvio Pisetta 
Bauleiter
Dr. Ing. Fulvio Pisetta

Zusammenfassende Kurzbeschreibung

Der schlechte Zustand der Gadertaler Straße, sowie die immer wieder kehrenden Hangrutschungen machten eine Neuplanung der Strecke mit der Errichtung von fünf Tunnels, zwei Steinschlaggalerien und einem Viadukt notwendig. Dadurch sollen insbesondere folgende Ziele erreicht werden: Erneuerung der Trasse, Erhöhung der Sicherheit, Verbesserung der Lebensqualität im Gadertal, Verbesserung der Verkehrsanbindung und der Erschließung der Tourismus- und Wirtschaftsgebiete, Verbesserung der Verkehrsanbindung für Pendler, Verkürzung der Fahrzeiten.
Die fünf Tunnels wurden in bergmännischer Bauweise, die zwei Steinschlaggalerien in offener Bauweise errichtet. Außerdem wurden ein Viadukt, eine Brücke (bei Montal) sowie verschiedene Kunstbauten wie Kragstrukturen, Hangverbauungen, Mauerwerke realisiert. Die Länge des Bauloses beträgt ca. 6 km.
Während der Bauphase wurde der Pkw-Verkehr auf die so genannten Panoramastraßen umgeleitet: taleinwärts von St. Lorenzen über Onach nach Zwischenwasser, talauswärts von Zwischenwasser über Maria Saalen nach St. Lorenzen. Der Schwerverkehr wurde über die Talstraße geführt.
Am 14.07.2006 wurde das Protokoll über die Fertigstellung der Arbeiten unterzeichnet, die Baufirma hatte noch bis Mitte Oktober Zeit die Fertigstellungsarbeiten zu beenden.
Seit 21.07.2006 ist die Straße offen und frei befahrbar.

Detailbeschreibung

Um die Befahrbarkeit der Gadertaler Staatsstraße zu verbessern, hat sich der Bau von 5 Tunnels und zwei Steinschlagschutzgalerien auf einer Strecke von ca. 6 km als notwendig erwiesen. Die einzelnen Tunnels weisen folgende Länge auf:
- Tunnel 1 – 544 m
- Tunnel 2 – 940 m
- Tunnel 3 – 615 m
- Tunnel 4 – 687 m
- Tunnel 5 – 951 m
Die Gesamtlänge der Tunnels beläuft sich auf 3.737 m. Der Querschnitt der Tunnels wurde auf Grund der Eigenschaften der Straße und des geomechanischen Zustands des Gesteins gewählt. Die Straßenbahnbreite beträgt 3,5+3,5 = 7 m mit Kunetten von 0,35 cm und einem Dienstgehsteig auf beiden Fahrbahnseiten von 0,85 cm. Der Innenradius des Tunnels beträgt hingegen 5,20 m.
Das Ausmaß des im Oktober 2000 begonnenen Bauwerks brachte einige Änderungen des originalen Projekts mit sich, da die Arbeiten an die jeweilige Situation angepasst werden mussten.
Zwischen dem Tunnel 1 und 2 wurde ein Viadukt mit einer Gesamtlänge von 431 m und einer Fahrbahnbreite von 3,75 + 3,75 m errichtet.
Auf Grund der Beständigkeit des Gesteins wurde der Bau der Tunnels mit Sprengstoff durchgeführt.

Pläne, Grafiken, Fotos

Schnitt Steinschlaggalerie

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Tunnel innen

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Bau des Tunnelportals

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Baukosten

68,8 Mio. Euro (inkl. Summen zur Verfügung der Verwaltung)

Termine

Übergabe der Arbeiten: Oktober 2000
Verkehrsfreigabe Tunnel 1, Tunnel 5, Viadukt: 07.12.2005
vertraglich festgelegter Fertigstellungstermin: 22.04.2007
Fertigstellung der Arbeiten: 14.07.2006

Geom. Davide Ziller