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Stettinerhütte wird bald wiederaufgebaut

Die Arbeiten für den Wiederaufbau der Stettinerhütte sind zugewiesen worden. In Kürze können die Eingriffe starten. Laut LR Bessone werden 3,15 Millionen Euro in den Neubau investiert.

Die neue Schutzhütte soll sich zudem harmonisch in die Landschaft einfügen und die Besonderheiten der Umgebung widerspiegeln. (Foto: LPA/Landesabteilung Hochbau)

Das neue Stettinerhütte wird anstelle des alten Gebäudes auf 2.785 Metern Meereshöhe im Naturpark Texelgruppe am Südhang der Ötztaler Alpen auf dem Gebiet der Gemeinde Moos in Passeier wiederaufgebaut. Die frühere Hütte wurde 2014 durch eine Lawine zerstört. Die Arbeiten zum Wiederaufbau wurden in den vergangenen Tagen über eine Ausschreibung einem Zusammenschluss der Unternehmen der BG / RTI Graf & Söhne - HOLKA Genossenschaft zugewiesen. Sobald der Vertrag zwischen Land Südtirol und Unternehmen unterzeichnet ist, könnte bereits im Sommer 2020 mit den Arbeiten begonnen werden. Sie werden voraussichtlich zwei aufeinander folgende Sommersaisonen in Anspruch nehmen.

Vermögens- und Hochbaulandesrat Massimo Bessone berichtet: "Das Land investiert 3,15 Millionen Euro in den Bau der Schutzhütte. Wir stellen damit ein Gebäude wieder her, das zum Vermögen des Landes gehört und für den Tourismus und die Allgemeinheit wichtig ist." Die Schutzhütte sei eines der beliebtesten Ziele für Wanderer und Ausflügler mit dem Mountainbike. "Während wir auf das neue Gebäude warten, haben wir provisorische Übernachtungsmöglichkeiten mit angeschlossenen Dienstleistungen bauen lassen. Somit steht auch jetzt eine Unterkunft für die Wanderer bereit." Außerdem wurde im Sommer 2019 eine neue Trinkwasserleitung gebaut. Für beide Eingriffe wurden zusammen 400.000 Euro investiert.

Die Berghütte ist ein beliebtes Ausflugsziel. Sie liegt am Tiroler Höhenweg, am Meraner Höhenweg und mehreren alpenquerenden Routen sowie mehreren Mountainbike-Routen.

Moderne und nachhaltige Einrichtung

Nach den vorliegenden Plänen soll die Hütte 3062 Kubikmeter umfassen und rund 1010 Quadratmeter Fläche aufweisen. Sie wird 84 Schlafplätze bieten, aufgeteilt in Schlafsäle für vier, sechs und acht Personen sowie einen großen Schlafsaal mit 20 Betten. Zudem wird sie über Speisesäle für insgesamt 96 Gäste, eine Bar, eine Küche, Toiletten, eine Waschküche sowie Räume für Mitarbeitende und Lagerräume verfügen. Für die Einrichtung werden Kosten von rund 350.000 Euro anfallen. Die neue Schutzhütte soll sich zudem harmonisch in die Landschaft einfügen und die Besonderheiten der Umgebung widerspiegeln.

LPA/sa/san

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