Brixen - Mittelanschluss

Brixen - Mittelanschluss

 

Verbindung der neuen Umfahrung Brixen und des Zentrums der Stadt Brixen

Die Mittelausfahrt von Brixen verbindet sich nördlich des Parkhauses mit der Dantestrasse durch einen Kreisverkehr, in welchem auch die Romstraße mündet. Nach einem offenen Abschnitt, zwischen dem Gemeindebauhof im Süden und der Reatto-Kaserne im Norden wird die Straße untertunnelt, unterquert die Eisenbahnlinie mit einer Schubunterführung die Umfahrung und kommt mit einer 180°-Kurve an die Oberfläche, um sich mit einer höhengleichen Straßenkreuzung an die Umfahrung anzubinden.
Die Gesamtlänge der Strecke beträgt 509,65 m.

Zuständiges Amt

Abteilung Tiefbau - Amt für Straßenbau Nord Ost 10.3

Projektbeteiligte

Gesamtkoordinator
Ing. Valentino Pagani
Amtsdirektor
Ing. Umberto Simone, Amt für Straßenbau Nord Ost
Verfahrensverantwortlicher
Ing. Umberto Simone, Amt für Straßenbau Nord Ost
Planer
Ing. Mario Valdemarin, Brixen
Architekt
Arch. Matteo Scagnol, Brixen
Bauleiter
Ing. Mario Valdemarin
Ing. Dieter Schölzhorn
Ing. Georg Fischnaller
Baufirma 
Bietergemeinschaft: PAC AG - Wipptaler AG - Betoneisack GmbH

Baukosten

13,8 Mio Euro (10,3 Mio Euro für die Bauarbeiten und 3,49 Mio Euro für Summe zur Verfügung der Verwaltung)

Bauzeiten

September 2017 - Ende 2019

Folgende Kunstbauten sind für den Ausbau der Straße im Freien und im Tunnel notwendig:

  • Ein Tunnel im Tagebau bei m 103,25 bis m 156,45
  • Schubunterführung der Bahnlinie, bei m 156,45 bis m 190,00 (Monolith)
  • Kreisverkehr in verlängerter Form mit Anbindung an die Dantestraße und die Romstraße
  • Unter dem Kreisverkehr ist eine Fußgängerunterführung vorgesehen, welche die Romstrasse mit dem Parkhaus verbindet. Diese wäre nachträglich der Ausführung der Arbeiten schwer zu realisieren.
  • Das Tunnelportal, welches eine komplexe und innovative Form hat.

Der Monolith ist 24,85 m lang mit einem Innenquerschnitt von 11,40 m. Er wird neben den Gleisen erbaut und später in seine endgültige Position geschoben. Während des Schubes der Unterführung werden die Gleise durch eine temporäre Struktur unterstützt, die eine Durchfahrt von Zügen mit einer Geschwindigkeit von 80 km/h erlaubt. Am Ausgang der Eisenbahnunterführung ist als Anschluss zum Tunnel im Tagebau ein  6 m langer Übergang vorgesehen der von einer Rechteck- in eine Kreisform übergeht.
Der Tunnel im Bergbau ist bereits teilweise ausgebrochen. Der Ausbruch von zwei Abschnitten mit einer Länge von 38 m und 47 m bleibt noch auszuführen. Nach den letzten Grabungen wird der Tunnel endgültig beschichtet und die Betriebstechnik und Fertigstellungsarbeiten ausgeführt.

 

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