Neue Einfahrt ins Gadertal mit Tunnel Pflaurenz

Neue Einfahrt ins Gadertal mit Tunnel Pflaurenz

Ausbau der Pustertaler Staatsstraße 49 im Gemeindegebiet St. Lorenzen

Das Baulos besteht von west-östlicher Richtung kommend aus: dem Ausbau der Straße von der Gemeindegrenze mit Kiens bis zur neuen Einfahrt ins Gadertal, der neuen Kreuzung Gadertal-Pustertal, sowie der neuen Einfahrt ins Gadertal (Rienzbrücke und Tunnel Pflaurenz).

Das gegenständliche Ausführungsprojekt des Bauloses "Klosterwald“ beinhaltet den Ausbau der Trasse der SS 49 von der Kniepasskurve bis vor dem Sonnenburgtunnel, die Errichtung des Anschlusses in das Gadertal mit dem Bau des Knotens an der Pustertalerstraße und der Brücke über die Rienz und dem Tunnel unter dem Pflaurenzer Kopf.

Zuständiges Amt

Abteilung Tiefbau; Amt für Straßenbau Nord Ost 10.3

Projektbeteiligte

Gesamtkoordinator
Ing. Valentino Pagani
Amtsdirektor
Ing. Umberto Simone, Amt für Straßenbau Nord Ost
Verfahrensverantwortlicher
Ing. Umberto Simone
Baufirma
In Ausschreibungsphase

Baukosten

75,92 Mio €

Bauzeiten

Baubeginn
Offizielle Vertragsunterzeichnung für die Bauarbeiten am 1. März 2019
Baubeginn April 2019

SS49 Pustertaler Straße

Das Baulos der Pustertalerstraße SS 49 beginnt bei km 25,600 kurz vor dem Kniepass, und endet bei km 27,600, kurz vor dem Tunnel Sonnenburg. Die neue Straße wird im Wesentlichen auf der Bestandstraße errichtet. Es werden lediglich die Kurvenradien an die vorgeschriebenen Mindestradien angepasst.

SS 244 Gadertalerstraße

Das Baulos der SS 244 Gadertalerstraße beginnt im Bereich der Abzweigung Gewerbegebiet Aue und endet bei der Anbindung an die SS49 Pustertalerstraße km 27,250.
Die neue Trasse der Gadertalerstraße unterquert den Pflaurenzerkopf und schließt dann westlich der Sonnenburg an die neue Pustertalerstraße an.
Der Tunnel Pflaurenz beginnt bei km 0,312 (Beginn Portalbauwerk Süd bei km 0,306) und endet bei km 1,285 (Ende Portalbauwerk Nord bei km 1,292 - Achse).
Nach dem Tunnelportal Nord quert die neue Gadertalerstraße die Bahnlinie der RFI sowie die Rienz bzw. den Kniepassstausee mit einer Brückenkonstruktion. Der Anschluss an die Pustertalerstraße erfolgt mittels eines planfreien Knotens. Beim Tunnelportal Süd erfolgt die Anbindung der bestehenden Staatsstraße sowie die Anbindung zur Kläranlage Tobel mittels eines plangleichen Knotens bzw. einer T-Kreuzung.

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